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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_II._(Sachsen-Wittenberg)&amp;diff=460059</id>
		<title>Rudolf II. (Sachsen-Wittenberg)</title>
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		<updated>2024-11-27T11:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;164.133.24.9: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Herzog Rudolf II von Sachsen-Wittenberg.jpg|mini|Rudolf II. von Sachsen-Wittenberg mit seinem [[Ritterschwert]], Bildnis von [[Lucas Cranach der Jüngere|Lucas Cranach dem Jüngeren]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolf II.&#039;&#039;&#039; (* um 1307; † [[6. Dezember]] [[1370]] in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]) aus dem Geschlecht der [[Askanier]] war von 1356 bis 1370 [[Sachsen-Wittenberg|Herzog von Sachsen-Wittenberg]] und [[Kursachsen|Kurfürst]] des Heiligen Römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bereits frühzeitig wurde Rudolf II. als ältester Sohn an den diplomatischen Dienst durch seinen Vater [[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]] herangeführt. Am 25. August 1346 nahm er an der [[Schlacht von Crécy]] teil, wo er auf der Seite des französischen Königs [[Philipp VI. (Frankreich)|Philipp VI.]] nach dem Tod des böhmischen Königs [[Johann von Böhmen|Johann]] die Führung der deutschen Hilfstruppen übernahm. Obwohl die Schlacht für den französischen König verloren ging, schenkte er dem damaligen Kurprinzen zum Dank einen [[Heiliger Dorn|blutigen Dorn]], der aus der [[Dornenkrone#Reliquie|Dornenkrone Christi]] stammen sollte. In der tiefen Reliquienverehrung der damaligen Zeit, stellte dieses Geschenk einen großen Wert dar. Denn dort, wo sich eine Reliquie befand, zogen Pilger und Wallfahrer hin, die Einnahmen erbrachten. Rudolfs Vater hatte bereits im Einvernehmen mit seiner zweiten Frau eine Basilika-Kapelle für seine [[Schloss Wittenberg|Allerheiligenstiftung]] errichten lassen. Durch die erworbene Reliquie entwickelte sich die Stiftskirche zum Propstsitz. Nach dem Tod seines Vaters bestätigte Rudolf II. erneut die Rechte der Kirche und erweiterte deren Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Alter Rudolf I. es ihm ab einem gewissen Zeitpunkt verbot, lange Reisen zu Reichstagen etc. zu unternehmen, übertrug er seinem Sohn Rudolf II. eine Vollmacht das Recht, ihn auf den Reichstagen zu vertreten. Nach dem Tod seines Vaters ließ sich Rudolf II. am 27. Dezember 1356 auf dem Fürstengericht in [[Metz]] gegen die Rechtsansprüche der [[Sachsen-Lauenburg]]er, alle dem Hause [[Sachsen-Wittenberg]] eigenen Privilegien nochmals bestätigen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er die Politik seines Vaters fortsetzte. Jedoch musste er sich genauso wie sein Vater den Ansprüchen der Sachsen-Lauenburger Linie (in Bezug auf die sächsische Kurwürde) und der [[Wettiner|wettinischen]] Meißner Ansprüche (in Bezug auf die einstige wettinische [[Grafschaft Brehna]]) erwehren. Als diese ihm den Besitz der von [[Herzberg (Elster)|Herzberg]], [[Stadt Prettin|Prettin]], [[Trebitz (Bad Schmiedeberg)|Trebitz]], [[Klöden]], [[Pretzsch (Elbe)|Pretzsch]], [[Bad Schmiedeberg|Schmiedeberg]] und anderer Orte, streitig machten, konnte er sie nur militärisch abwehren. Diese Auseinandersetzungen und die ständigen Verstrickungen in die Reichspolitik benötigten ständigen Nachschub an finanziellen Mitteln. So verkaufte er 1359 bereits die Stadt [[Allstedt]] an [[Gebhard XIV. von Querfurt|Gebhard von Querfurt]] und tauschte das Schloss [[Gattersleben]], gegen die Schlösser [[Schloss Wiesenburg (Brandenburg)|Wiesenburg]] und [[Schweinitz (Elster)|Schweinitz]] mit dem [[Bistum Magdeburg|Magdeburger Erzbischof]] [[Dietrich Kagelwit|Dietrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1360 ging die sich östlich an Sachsen-Wittenberg anschließende Herrschaft [[Liebenwerda]] in seinen Besitz. 1370 erhielt Rudolf die Grafschaft Barby mit Walternienburg, die er an die Familie von Barby als Lehen weitergab. Anfang 1370 erhielt er durch die erneuerte Anwartschaft seines Vaters auf das askanische Erbe das [[Fürstentum Lüneburg]]. Jedoch wurde mit dem [[Lüneburger Erbfolgekrieg]] dieses Bestreben zum Konflikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innenpolitischen Aktivitäten waren geprägt von dem Unterfangen, finanzielle Einnahmen zu sichern. So gab er beispielsweise der Stadt [[Herzberg (Elster)|Herzberg]] [[1361]] das Privileg des Salzausschankes, regelte die Fährwege der Salzführer von [[Halle (Saale)|Halle]] über [[Bitterfeld]] nach [[Torgau]]. Um dem Raubritterwesen zu begegnen, schloss er weitere Schutzbündnisse mit anderen Städten ab und ächtete solche Vergehen. Auf dieser Grundlage wurde während seiner Amtszeit 1358 die Burg Ließnitz zerstört, auf deren Boden später der Ort [[Kropstädt]] entstand. Er schlichtete einen Streit zwischen der Schloss- und der Stadtkirche Wittenbergs, der aus der Propst-Regulierung der Schlosskirche entstanden war. Erstmals nannte sich Rudolf 1370 &#039;&#039;princeps elector&#039;&#039; (Kurfürst). Dieses Recht stand ihm durch die bestätigte [[Goldene Bulle]] von 1356 zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf-II-von-Sachsen-Grabp.jpg|miniatur|Grabplatte Rudolf II. von Sachsen in der Wittenberger Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
Da Rudolf keine regierungsfähigen Kinder oder Enkel im Sinn der Goldenen Bulle hatte, trat aufgrund der Reichsgesetzgebung sein Bruder [[Wenzel I. (Sachsen-Wittenberg)|Wenzel]] seine Nachfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 wurde bei bauvorbereitenden Ausgrabungen an der Stelle des ehemaligen Franziskanerklosters Wittenberg das Grab Rudolfs in der Familiengruft freigelegt. Der Kurfürst war in einem Holzsarg neben seiner zweiten Ehefrau Elisabeth und seiner gleichnamigen Tochter beigesetzt worden. Der Holzsarg mit seinen Gebeinen war bei der Auffindung noch ungestört. An der linken Seite des Toten lag ein [[Anderthalbhänder|Schwert]] von insgesamt 126 cm Länge (Typ [[Oakeshott-Klassifikation#Typ XVII |Oakeshott XVII]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archlsa.de/bodendenkmalpflege/fund-des-monats/2009/september-2009.html Hieb? Stich? Oder beides? Eine Typenbestimmung des Schwertes Rudolfs II.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, es war eine Spezialanfertigung und genau auf die Körperlänge abgestimmt. Dieses Schwert ist auch auf seiner Grabplatte in der Schlosskirche dargestellt. Rudolf II. war mit 1,80 Meter sehr groß und muskulös für seine Zeit. Ihm wurde auch sein zerbrochenes, bronzene [[Reitersiegel]] – das bereits seinem Vater gehört hatte, mitgegeben. Im Oktober 2015 wurden die sterblichen Überreste an gleicher Stelle wieder bestattet. Das Kloster und die Gräber sind nun als „Historische Stadtinformation“ zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rudolf II. heiratete 1336 [[Elisabeth von Hessen († 1354)|Elisabeth von  Hessen]] († 1354), die Tochter des Landgrafen [[Otto I. (Hessen)|Otto von Hessen]], und in zweiter Ehe Elisabeth (†&amp;amp;nbsp;15. November 1373), die Tochter des Grafen Ulrich II. von [[Lindow-Ruppin]]. Aus der ersten Ehe gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Beate († bald nach 1373)&lt;br /&gt;
* Elisabeth († 1353)&lt;br /&gt;
Aus der zweiten Ehe:&lt;br /&gt;
* Albrecht (* Anfang 1371 in Wittenberg; † 1371 in Wittenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|185|186|Rudolf II.|[[Lorenz Beck|Lorenz Friedrich Beck]]|138063370}}&lt;br /&gt;
* Paul Braun: &#039;&#039;Von der Wittenberger Stiftskirche&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Blätter für Heimatgeschichte. Beilage der Wittenberger Zeitung&#039;&#039;, Januar 1929&lt;br /&gt;
* Georg Hirschfeld: &#039;&#039;Geschichte der Sächsisch-Askanischen Kurfürsten&#039;&#039;. Verlag Sittenfeld, Berlin 1884&lt;br /&gt;
* Friedrich Israel: &#039;&#039;Das Wittenberger Universitätsarchiv. Seine Geschichte und seine Bestände&#039;&#039;. Gebauer-Schwetschke Verlag, Halle/Saale 1913&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kühne]]: &#039;&#039;Die Askanier. Aus der Geschichte der sächsisch-askanischen Herzöge und Kurfürsten von Sachsen-Wittenberg&#039;&#039;. Drei-Kastanien-Verlag, Wittenberg 1999, ISBN 3-933028-14-0&lt;br /&gt;
* Helga Wäß: &#039;&#039;Form und Wahrnehmung mitteldeutscher Gedächtnisskulptur im 14. Jahrhundert. Ein Beitrag zu mittelalterlichen Grabmonumenten, Epitaphen und Kuriosa in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nord-Hessen, Ost-Westfalen und Südniedersachsen&#039;&#039;. Edition Tenea, Berlin 2006, ISBN 3-86504-159-0 (2 Bde., zugl. Univ. Diss. Göttingen 2001)&lt;br /&gt;
** 2. &#039;&#039;Katalog ausgewählter Objekte vom Hohen Mittelalter bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts&#039;&#039; (zur Deckplatte der Doppeltumba Rudolfs II. und seiner Gemahlin Elisabeth, S. 603–607).&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|555|555|Rudolf II.|Otto von Heinemann|ADB:Rudolf II. (Herzog von Sachsen-Wittenberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolph II, Duke of Saxe-Wittenberg|Rudolf II. (Sachsen-Wittenberg)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=wJgpTfRyfCk Kurfürst Rudolf II. und seine Grablege in Wittenberg], Video mit Museumsdirektor [[Harald Meller]]&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/wittenberg-kurfuerstengrab-entdeckt_aid_375119.html Focus-Artikel über die Auffindung des Grabes]&lt;br /&gt;
* Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt: [http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/grab-von-kurfuerst-rudolf-ii-in-lutherstadt-wittenberg-entdeckt-5782 Grab von Kurfürst Rudolf II. entdeckt] (PDF), Pressemitteilung vom 26. Februar 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]]|NACHFOLGER=[[Wenzel I. (Sachsen-Wittenberg)|Wenzel]]|AMT=[[Liste der Kurfürsten, Herzöge und Könige von Sachsen|Kurfürst von Sachsen]]|ZEIT=1356–1370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138063370|VIAF=86211433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudolf 02 #Sachsenwittenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürst (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Sachsen-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzmarschall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Askanier (Linie Sachsen-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1370]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rudolf II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rudolf II., Herzog von Sachsen-Wittenberg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kurfürst von Sachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1307&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1370&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>164.133.24.9</name></author>
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		<title>Ladislaus II.</title>
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		<updated>2024-04-05T10:13:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;164.133.24.9: /* Aufstieg zur Macht */ Korrektur Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stealing Hun crown PictureChronicle.jpg|mini|260px|Ladislaus II. stiehlt die ungarische Krone – Darstellung aus der Bilderchronik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ladislaus II Litho.JPG|mini|Ladislaus II.  Lithographie von [[Josef Kriehuber]] nach einer Zeichnung von [[Moritz von Schwind]], ca. 1828.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ladislaus II.&#039;&#039;&#039; (* [[1131]]; † [[14. Januar]] [[1163]]) war von Juli 1162 bis zum 14. Januar 1163 [[Ungarn|ungarischer]] [[Gegenkönig]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Ladislaus geboren wurde, war sein Vater noch nicht [[König]]. Seine Eltern waren König [[Béla II. (Ungarn)|Béla II.]] von Ungarn und Ilona, die Tochter des serbischen Herrschers [[Uroš I. von Raszien|Uroš I.]] Der erste Bericht über Ladislaus erschien, als ihn seine Mutter zur [[Arad (Rumänien)|Arader]] Versammlung mitbrachte, sich das Mitleid des erblindeten Königs erhoffend. Die Versammlung endete mit einem Blutbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladislaus wurde 1137 im Alter von sechs Jahren zum Prinzen von [[Bosnien]] ernannt. Dieser Titel war allerdings rein formell, de facto lag die Macht in den Händen des bosnischen [[Ban]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg zur Macht ==&lt;br /&gt;
In der Zeiten von [[Géza II.]] war die Macht des Königs noch stabil, es gab keine politischen Gruppierungen in Ungarn, die die königliche Hoheit in Frage stellen konnten. Diese Situation veränderte sich wesentlich in den Jahren nach 1150. Die jüngeren Generationen der [[Árpáden|Árpáderfamilie]] bekamen den Titel Prinz, sie hatten also Anspruch auf den Titel des Königs. Manche wiederum waren unzufrieden mit den kontinuierlichen Kämpfen. So eine Gruppe entstand um den 20 Jahre lang treu gewesenen Belos Ban, unter dessen Führung ein erfolgloser Aufstand stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1157 rebellierte Stephan (der spätere [[Stephan IV. (Ungarn)|Stephan IV.]]), 1160 wagte Ladislaus den Aufstand. Nach dessen Misserfolg mussten sie an den Hof des [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Kaisers [[Manuel I. (Byzanz)|Manuel I.]] fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladislaus wurde im Verlauf seines Lebens Witwer. Es gibt kaum Informationen über seine verstorbene Ehefrau. Manuel hatte angeboten, Ladislaus eine seiner Töchter zur Frau zu geben, jedoch lehnte dieser das Angebot ab, da er befürchtete, dass eine byzantinische Prinzessin bei seinen Anhängern auf Widerstand stoßen könnte. Wie es scheint, war für Ladislaus die politische Unterstützung durch seine Anhänger von höherer Bedeutung als eine mögliche Heirat mit einer Prinzessin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Erwartungen gingen in Erfüllung als Géza II. am 31. Mai 1162 starb und Manuel Stephan IV. mit einem Heer unterstützte. Die Adeligen von Ungarn wählten aber Ladislaus zum König. Stephan IV. wurde Herzog, dessen Macht sich auf ein Drittel des Landes ausdehnt. (Früher wurde der Titel &#039;&#039;Herzog&#039;&#039; von [[Koloman (Ungarn)|Koloman]] 1106 abgeschafft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierung ==&lt;br /&gt;
An der Spitze der ungarischen Kirche stand ab 1158 [[Lukas (Gran)|Lukács]], der Erzbischof von [[Esztergom|Gran]]. Lukács wollte den Thronbewerber Ladislaus nicht krönen, stattdessen krönte ihn 1162 Mikó, der Erzbischof von [[Kalocsa]]. Ladislaus wurde daraufhin von Lukács exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Regierungszeit von Ladislaus stehen uns nur geringe Daten zur Verfügung. Zwar wurde er mit [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Hilfe zum Throne gebracht, man kann aber nicht beweisen, dass Ladislaus byzantinischer Vasall gewesen wäre. Wahrscheinlich hatte der König eine bedeutende innere Machtbasis. Das erwies sich auch dadurch, dass Ladislaus seinen Neffen Stephan, der vor ihm nach [[Bratislava|Pozsony]] floh, nicht angriff. Das heißt, dass er seine Macht nicht gefährdet sah. Er ließ den Graner Erzbischof einsperren, nachdem er Ladislaus exkommuniziert hatte, aber wegen des Plädoyers des Papstes ließ der König Lukács wieder frei. (Aber nachdem der Erzbischof die Exkommunikation nicht zurücknahm, ließ ihn Ladislaus wieder einsperren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Regierung dauerte ein knappes halbes Jahr. Laut Vermutungen starb er an Vergiftung. Er wurde in [[Székesfehérvár]] begraben. Er war mit [[Judith von Polen]] verheiratet und man weiß über eine Tochter von Ladislaus, die Maria hieß und im Dezember 1167 zur Frau des [[Republik Venedig|venezianischen]] [[Doge von Venedig|Dogen]] [[Michelli Vitale]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Herrscher von Ungarn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Makk Ferenc: &#039;&#039;Magyarország a 12. században&#039;&#039;. Gondolat, Budapest 1986, ISBN 963-281-660-9 (Übersetzung des Buchtitels: Ungarn im 12. Jahrhundert). &lt;br /&gt;
* Engel Pál: &#039;&#039;Szent István birodalma&#039;&#039;. História, MTA Történettudományi Intézete, Budapest 2001, ISBN 963-8312-76-9.&lt;br /&gt;
* Makk Ferenc: &#039;&#039;II. László&#039;&#039;. In: [[Gyula Kristó|Kristó Gyula]], Makk Ferenc: &#039;&#039;Az Árpádok. Fejedelmek és királyok&#039;&#039;. Szukits Könyvkiadó, Szeged 2003, ISBN 963-9278-48-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Stephan III. (Ungarn)|Stephan III.]]|NACHFOLGER=[[Stephan III. (Ungarn)|Stephan III.]]|AMT=[[Liste der Könige von Ungarn|(Gegen-)König von Ungarn]]|ZEIT=1162–1163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100787533|VIAF=42151776777218011303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ladislaus 02 #Ungarn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Árpáde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1131]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1163]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ladislaus II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Gegenkönig (Juli 1162 – 14. Januar 1163)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1131&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1163&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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