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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=B%C3%A4renfels_(Adelsgeschlecht)&amp;diff=2322348</id>
		<title>Bärenfels (Adelsgeschlecht)</title>
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		<updated>2024-09-28T14:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.2.12.24: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bärenfels-Wappen ZW.png|mini|hochkant=0.9|Wappen derer von Bärenfels in der [[Zürcher Wappenrolle]] (ca. 1340)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bärenfels&#039;&#039;&#039; ist der Name eines vom Ende des 13. Jahrhunderts an bezeugten [[Ritter|ritterbürtigen]] [[Basel|Basler]] Geschlechts, das über mehrere Generationen das [[Schultheiß]]enamt in [[Kleinbasel]] innehatte. Im 14. und 15. Jahrhundert waren Mitglieder derer von Bärenfels mehrfach im Basler Rat vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS1&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|19984|von Bärenfels|Autor=Gian-Marcel Clémence|Datum=2002-01-15|Zugriff=2019-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlich lautendes Geschlecht stammt aus [[Mecklenburg]], wurde aber erst 1709 mit dem Namen „Baerenfels von Warnow“ in den Reichsadelsstand erhoben und führt unbeanstandet die Namensform [[Baerenfels-Warnow|„von Baerenfels-Warnow“]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot;&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], Adelslexikon Band I, Band 53 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag Limburg/Lahn 1972, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bärenfels ==&lt;br /&gt;
Die Vorfahren der Bärenfelser waren die [[Grafen von Hachberg|hachbergischen]] [[Vogt|Vögte]], die im [[Wiesental]] im [[Brombach (Lörrach)|Brombacher]] Wasserschloss residierten. In der Nähe ihrer Burg Steineck bei [[Wehr (Baden)|Wehr]] hatten sie um 1300 eine weitere Burg erbaut, die sie [[Burg Bärenfels (Wehr)|Bärenfels]] nannten. Werner, Vogt von Brombach, war um 1290 [[Schultheiß]] von [[Kleinbasel]]. Dieses Amt in der [[Minderstadt|minderen Stadt]] hat sich in jener Zeit fest in der Hand der Vögte aus dem Wiesental und der aus ihnen hervorgegangenen Bärenfelsern befunden. Johann, Vogt von Brombach, nannte sich als Erster nach der Burg Bärenfels. Als Johann von Bärenfels trat er erstmals im Jahr 1299 in Erscheinung, um 1305 bekleidete er das Kleinbasler Schultheißenamt. 1309 herrschte Streit um die Nachfolge des auf der Reise nach [[Avignon]] verstorbenen Basler Bischofs Otto [[Grandson (Adelsgeschlecht)|von Grandson]]. In dieser Zeit lag die Regentschaft des [[Bistum Basel|Bistums Basel]] bei Johann I. von Bärenfels. Durch seine Ehe mit Margarita [[Ruine Hertenberg|von Hertenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|19995|von Hertenberg|Autor=Martin Illi|Datum=2006-08-30|Zugriff=2019-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte er in den inneren Kreis von Basels städtischem Adel. Johann I. von Bärenfels verstarb um das Jahr 1314. Im 14. Jahrhundert ging der Name „Bärenfels“ auch auf die früher &#039;&#039;Aeschburg&#039;&#039; genannte [[Burg Bärenfels (Duggingen)|Burg Bärenfels]] bei [[Duggingen]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;Altbasel: [http://www.altbasel.ch/fussnoten/konrad_von_baerenfels.html Bürgermeister Konrad von Bärenfels]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg III von Baerenfels (v. H. Baldung gen. Grien)b.jpg|mini|Adelberg III. von Bärenfels, 1526 gemalt von Hans Baldung Grien]]&lt;br /&gt;
[[Konrad von Bärenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|19172|Konrad von Bärenfels|Autor=Mario Sabatino|Datum=2014-06-24|Zugriff=2019-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* um 1305, † vor 19. März 1373) wurde als Erster der Familie Basler Bürgermeister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS1&amp;quot; /&amp;gt; 1377 verlieh der Bischof von Basel Konrads Söhnen Lütold und [[Arnold von Bärenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|19172|Arnold von Bärenfels|Autor=Mario Sabatino|Datum=2002-01-15|Zugriff=2019-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* vor 1371, † 20. Februar 1414) das [[Mundschenk|Schenkenamt]] als Erblehen. Konrads Sohn Lütold von Bärenfels war 1380 Bürgermeister, bereits von 1379 bis 1386 war er österreichischer Vogt in Basel. Er fiel 1386 in der [[Schlacht bei Sempach]]. Ritter Arnold von Bärenfels († 1414) war 1394–1408, 1411 und 1413 Bürgermeister von Basel. 1457–1494 bekleidete auch der Sohn Arnolds III., [[Johannes von Bärenfels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|14724|Johannes von Bärenfels|Autor=Veronika Feller-Vest|Datum=2002-01-15|Zugriff=2019-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* vor 1451, † kurz vor 18. Juni 1495), das Basler Bürgermeisteramt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Wurstisen]] vermerkt 1580 in seiner «Bassler Chronick» insgesamt neun Ritter Bärenfels, darunter fünf Bürgermeister im 14. und 15. Jahrhundert und die 1386 [[Liste der gefallenen Adeligen auf Habsburger Seite in der Schlacht bei Sempach/B|bei Sempach auf habsburgischer Seite gefallenen]] Bärenfelser Brüder und Vettern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutter&amp;quot;&amp;gt;Markus Kutter, Zwischen Jura, Vogesen und Schwarzwald: [http://www.markuskutter.ch/print/jura_v_print.htm#_Toc51988322 12. Alte Basler Familie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1300 kauften die Herren von Bärenfels Teile von [[Arisdorf]], 1446 gehörte es ihnen ganz. 1532 verkaufte Adelberg III. von Bärenfels die Herrschaft Arisdorf mit den Dörfern Ober-, Mittel- und Unter-Arisdorf&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Daniel Bruckner&#039;&#039;, Versuch einer Beschreibung historischer und natürlicher Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel, Band 20: Historische Merkwürdigkeiten von den Dorfern Arisdorf, Herrsberg, Olsberg, Wintersingen, Nußhof, Buus und Meisprach, Verlag Emanuel Thurneysen, Basel 1761&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Stadt Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kanton Basel-Landschaft: {{Webarchiv|url=http://www.baselland.ch/geschichte_t3-htm.310407.0.html |wayback=20160312043621 |text=Arisdorf: Geschichte, Wappen |archiv-bot=2022-10-15 02:12:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Wappen auf einer [[Konsole (Bauwesen)|Konsole]] im [[Sakramentshaus]] der Kirche [[St. Leodegar (Grenzach)|St. Leodegar]] in [[Grenzach-Wyhlen]] aus dem Jahr 1494 erinnert an die Eheschließung zwischen Adelberg III. von Bärenfels und Ursula [[Schönau (Adelsgeschlecht)|von und zu Schönau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Helm: &#039;&#039;Kirchen- und Kapellen im Markgräflerland&#039;&#039;, Müllheim/Baden 1989, ISBN 3-921709-16-4, S. 107–108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert teilte sich das Geschlecht von Bärenfels in eine [[Hégenheim|Hegenheimer]] und eine [[Grenzach-Wyhlen|Grenzacher]] Linie. Zur Grenzacher Linie gehörte Ernst Friedrich von Bärenfels (um 1687), bischöflicher [[Meier]] in [[Biel-Benken|Biel]]. Diese Linie erlosch 1779 im [[Mannesstamm]], die Hegenheimer Linie 1835.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS1&amp;quot; /&amp;gt; Friedrich II. von Bärenfels (* 1674; † 1737) hatte 1735 seine Herrschaft Grenzach an Markgraf [[Karl August von Baden-Durlach|Karl August von Baden]] (* 1712; † 1786) verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Hegenheim war der Stammsitz der Hegenheimer Linie. [[Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Bernburg]] (* 1744; † 1827), Ehefrau des Fürsten [[Friedrich August (Anhalt-Zerbst)|Friedrich August von Anhalt-Zerbst]] (* 1734; † 1793), des Bruders der russischen Kaiserin [[Katharina II. (Russland)|Katharina der Großen]] (* 1729; † 1796), kam 1764 nach Basel und blieb bis 1793 in der Stadt. Susanna von Bärenfels (* 1750; † 1837) aus der Linie Hegenheim wurde ihre Hofdame, deren Schwester war Friederike Wilhelmine von Bärenfels († 1846), Ehefrau des Pfarrers Hans Rudolf Thurneysen, der Bruder war Johann Ludwig von Bärenfels, der [[Hofmarschall]] der Fürstin von Anhalt-Zerbst. Da er kinderlos starb, war er der letzte Mann der Basler Bärenfels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leopold von Zedlitz-Neukirch|Zedlitz]] führt in seinem [[Neues Preussisches Adels-Lexicon|«Neuen preussischen Adels-Lexicon»]] 1839 in seinen Informationen über die Herren von Bärenfels aus: „Ein uralt adeliges Geschlecht der Schweiz, dessen Stammhaus gleiches Namens an der [[Birs]], unweit [[Grellingen]] im Canton Basel, schon lange ausgegangen ist. Aus diesem fiel Werner v. B. mit mehreren seines Geschlechts bei Sempach im Jahre 1386 gegen Oesterreich. Ritter Johann v. B. war [[Feldhauptmann]] der Basler vor Clicourt um das Jahr 1474 und Ernst Friedrich v. B. ward im Jahre 1646 bischöflich Baselscher Meyer oder Major über Biel. Das Geschlecht besitzt das Schenkenamt des ehemaligen Bisthums Basel (daher auch Schenk v. B. genannt), und hat der Stadt Basel sechs Bürgermeister gegeben. Vielleicht stammt von diesem Geschlechte das v. B. in den preussischen Staaten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zedlitz&amp;quot;&amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]], [[Neues Preussisches Adels-Lexicon|Neues preussisches Adels-Lexicon]], Band 5, Leipzig 1839, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Offenbar sind mit dem Geschlecht „v. B. in den preussischen Staaten“ die aus Mecklenburg stammenden von Baerenfels gemeint. Der [[Nobilitierung|nobilitierte]] Stammvater war aber ein geborener &#039;&#039;Baerens&#039;&#039; und erhielt den Namen Baerenfels erst bei seiner Erhebung in den Adelsstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot; /&amp;gt; Die Basler von Bärenfels waren nicht „gegen Oesterreich“, sondern &#039;&#039;auf&#039;&#039; österreichischer Seite gefallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters führt Zedlitz über „die Herren von Bärenstein“ an: „Ein altadeliges Geschlecht, welches mit dem von Bärenfels gleichen Stammes gewesen (alias de Bärenfels) und in [[Markgrafschaft Meißen|Meissen]] die Schlösser [[Bärenfels]], [[Bärenstein (Altenberg)|Bärenstein]], [[Bärenburg (Altenberg)|Bärenburg]] und [[Bärenklause|Bärenclause]] erbaut, und von da nach [[Schlesien]], [[Böhmen]] und [[Mähren]] sich verbreitet haben soll.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zedlitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt einen aufgerichteten schwarzen [[Bär (Wappentier)|Bären]] auf einem roten [[Dreiberg]] auf goldenem Grund; auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit schwarz-silbernen [[Helmdecke|Decken]],&amp;lt;ref&amp;gt;Im W. R. Staehelins „Wappenbuch der Stadt Basel“, 2. Teil (1917) und Puskians „Die Helden von Sempach“ (1886) nur mit schwarz-goldenen Decken&amp;lt;/ref&amp;gt; außen mit goldenen Lindenblättern bestreut, ein silberner&amp;lt;ref&amp;gt;Im „Wappenbuch der Stadt Basel“ (1917) mit schwarzen Straußenfedern, in Puskians „Die Helden von Sempach“ (1886) mit schwarz-goldenem Federbusch&amp;lt;/ref&amp;gt; Straußenfedernbusch.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenscheibe der Familie von Bärenfels, Basel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bärenfels-Wappen.png|Wappen der Bärenfels bei [[Aegidius Tschudi]]&lt;br /&gt;
Bärenfels Wappenscheibenriss Baldung.jpg|Wappenaufriss für Adelberg III. von Bärenfels von [[Hans Baldung|Hans Baldung Grien]] (um 1526)&lt;br /&gt;
Bärenfels Wappen Basel.jpg|Wappen derer von Bärenfels zu Basel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]&#039;&#039;, Adelslexikon Band I, Band 53 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg/Lahn 1972, S. 181&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]&#039;&#039;, [[Neues Preussisches Adels-Lexicon|Neues preussisches Adels-Lexicon]], Band 5, Leipzig 1839, S. 19 ([http://books.google.de/books?id=LJ8wAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA19 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Daniel Bruckner]]&#039;&#039;, Versuch einer Beschreibung historischer und natürlicher Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel, Band 20: Historische Merkwürdigkeiten von den Dörfern Arisdorf, Herrsberg, Olsberg, Wintersingen, Nußhof, Buus und Meisprach, Verlag Emanuel Thurneysen, Basel 1761 ([http://books.google.de/books?id=wO8OAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA2326 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Julius Kindler von Knobloch]]: &#039;&#039;Oberbadisches Geschlechterbuch.&#039;&#039; Heidelberg 1894, Band 1, S. 34–36 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd1/0038 online bei der UB Heidelberg]&lt;br /&gt;
* Eugen Kehl: &#039;&#039;Die Ritter Bärenfels in Grenzach 1491-1735.&#039;&#039; In: Die Markgrafschaft, Heft 12/1953, S. 10 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1953-12/0010 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Eduard Christian Martini]]: (Geschlecht derer von) &#039;&#039;Bärenfels&#039;&#039;. In: Schau-ins-Land: Jahresheft des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland, Jg. 5 (1878), S. 5–28 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1878/0007 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bärenfels family|Bärenfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barenfels}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.2.12.24</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Jakob_Cella&amp;diff=350443</id>
		<title>Johann Jakob Cella</title>
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		<updated>2024-09-28T08:34:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.2.12.24: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann Jakob Cella.jpg|mini|hochkant|Johann Jakob Cella]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Jakob Cella&#039;&#039;&#039; (* [[27. Februar]] [[1756]] in [[Bayreuth]]; † [[30. November]] [[1820]] in [[Ansbach]]) war ein deutscher Jurist und Autor juristischer und gesellschaftskritischer Schriften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Michael Körner |Titel=Große Bayerische Biographische Enzyklopädie |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2012-01-02 |ISBN=978-3-11-097344-0 |Online=https://books.google.de/books?id=-luQoqgJYJMC&amp;amp;pg=PA286 |Abruf=2021-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacob Cella wuchs als jüngstes von acht Kindern des Mattheo Cella (1718–1789) und der Emilia, geborene Hohlweg, im höfischen markgräflichen Milieu von Bayreuth und [[Erlangen]] auf. Sein Vater Mattheo Cella, laut Kirchenbuch der Bayreuther Stadtkirche ein gebürtiger Korse, war Kammerdiener und Unterdirektor der französischen Komödie am [[Fürstentum Bayreuth|Bayreuther Markgrafen-Hof]] und ist im Bayreuther Hofkalender erstmals 1740 als [[Diener|&#039;&#039;Domestik&#039;&#039;]] erwähnt. Seine Mutter war dort Kammerfrau. Nach dem Tod der [[Wilhelmine von Bayreuth|Bayreuther Markgräfin Wilhelmine]] im Oktober 1758 heiratete [[Friedrich III. (Brandenburg-Bayreuth)|Markgraf Friedrich]] 1759 [[Sophie Caroline Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel|Sophie Caroline Marie]], eine Schwester [[Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel|Anna Amalias von Weimar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daten aus den Fürstlichen Hofkalendern von Bayreuth und Erlangen sowie den Bayreuther Kirchenbüchern.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1763 starb auch Markgraf Friedrich und in den folgenden Jahren zog die Familie Cella mit der Witwe des Markgrafen nach Erlangen, der Nebenresidenz Bayreuths, wo der Vater schließlich die Stelle des Haushofmeisters der von da an so genannten „Erlanger Markgräfin“ antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erlangen absolvierte Johann Jacob Cella das Gymnasium und begann ein Jurastudium an der [[Friedrich-Alexander-Universität|Erlanger Universität]], das er in [[Göttingen]] fortsetzte.&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium von 1771 bis 1775 in Erlangen und [[Göttingen]] arbeitete er (wie vor ihm [[Goethe]]) fast zwei Jahre in [[Wetzlar]] am [[Reichskammergericht]]. Danach ließ er sich als [[Advokat]] in Bayreuth nieder. Nachdem er 1778 Sekretär des ansbachischen Ministers Carl Friedrich Reinhard von Gemmingen-Guttenberg geworden war, begleitete er diesen auf einer Reise nach [[Paris]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|4|79|79|Cella, Johann Jakob|Emil Julius Hugo Steffenhagen|ADB:Cella, Johann Jakob}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1781 wurde Cella [[Kastner]] oder Amtmann in [[Oberferrieden|Ferrieden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10735520_00202.html Johann August Vocke: &#039;&#039;Geburts- und Todten-Almanach Ansbachischer Gelehrten, Schriftsteller, und Künstler&#039;&#039;. Augsburg 1796, S. 164]. In der [[s:de:ADB:Cella, Johann Jakob|ADB]] wurde daraus fälschlich „Herrieden“.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Burgthann]].&lt;br /&gt;
1784 erwarb er die Doktorwürde der [[Friedrich-Alexander-Universität|Universität Erlangen]]. 1788 bis 1796 war er „fürstl. nassauischer Regierungs- und Kanzleidirektor“ in [[Weilburg]], 1797 erhielt er die Stelle eines Kreisdirektors in [[Schwabach]]. 1808 ging er als Kreisrat nach Ansbach, 1810 als „Localkommisariats- und Oberadministrations-Rath“ nach [[Nürnberg]], 1817 als bayerischer Regierungsrat wieder nach Ansbach, wo er 1820 starb. Dort ist er beerdigt. In Schwabach (Mittelfranken) wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cella war dreimal verheiratet: von 1781 bis 1792 in erster Ehe mit Helene Buff aus Wetzlar, der jüngsten Schwester von [[Charlotte Buff]], die aus [[Goethe]]s &#039;&#039;[[Die Leiden des jungen Werthers]]&#039;&#039; bekannt ist. Seine zweite Frau Luise [[Schellenberg (Familie)|Schellenberg]] starb schon 1794. Er hatte acht Kinder aus erster Ehe und sechs Kinder aus dritter Ehe mit Johannette Sophie von Hert, von denen mehrere im Kindesalter verstarben. Diese letzte Ehe wurde 1795 in [[Weimar]] unter Zutun von [[Johann Gottfried Herder]] geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die [http://www.runck.de/cella/Dokumente/Cella_Trauung_Weimar.htm Abschrift der Trauung von J.&amp;amp;nbsp;J. Cella in Weimar].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Johann Jacob Cella machte sich durch zahlreiche juristische und sozialpolitisch fortschrittliche Untersuchungen einen Namen. Heute noch finden seine Werke Eingang in Vorlesungen zum Strafrecht, zum Urheberrecht u.&amp;amp;nbsp;a. an deutschen Universitäten. Hervorzuheben sind insbesondere seine &#039;&#039;Freymüthigen Aufsätze&#039;&#039; (3 Bände, 1784–1786) und die Monografie &#039;&#039;Ueber Verbrechen und Strafe in Unzuchtsfällen&#039;&#039; (1787). Mit diesem Thema beschäftigte sich Cella mehrmals. Insbesondere seiner Schrift &#039;&#039;Über Kindermord und dessen Verhütung&#039;&#039;, gedruckt 1786 im 3. Bändchen der &#039;&#039;Freymüthigen Aufsätze&#039;&#039;, kommt zur [[Susanna Margaretha Brandt|Goethezeit]] eine besondere Bedeutung zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Jacob Cella: &#039;&#039;Johann Jacob Cella’s J.V.D. und Hochfürstl. Anspach. Justizrath und Kastner zu Ferrieden freymüthige Aufsätze.&#039;&#039; Drittes Bändchen. Anspach, Benedict Friedrich Haueisen […] Buchhandlung. 1786, S. 67–138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Freymüthige Aufsätze.&#039;&#039; 3&amp;amp;nbsp;Bände. Haueisen, Ansbach 1784–1786 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10766294_00002.html Digitalisat des ersten Bandes] seitens der [[Bayerische Staatsbibliothek|BSB]]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Von Strafen unehelicher Schwängerungen besonders von denen dißfalls gebräuchlichen Zwangskopulationen. Nach Grundsätzen der Billigkeit und des gesunden Menschenverstandes erwogen.&#039;&#039; Haueisen, Anspach 1784 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr04569-4 Digitalisat] der UB Regensburg).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Antwort auf eines Ungenannten Gedanken über meine Abhandlung von Strafen unehlicher Schwängerungen besonders von denen dießfalls gebräuchlichen Zwangskopulationen.&#039;&#039; Haueisen, Anspach 1784 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr04568-3 Digitalisat] der [[Universitätsbibliothek Regensburg|UB Regensburg]]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über Verbrechen und Strafe in Unzuchtsfällen.&#039;&#039; Hahn, Zweibrücken und Leipzig 1787 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:9-g-3296202 Digitalisat] in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julia Graf, Diethelm Klippel: &#039;&#039;Johann Jakob Cella (1756–1820)&#039;&#039;. In: Simon Apel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): Biographisches Handbuch des Geistigen Eigentums. Mohr Siebeck, Tübingen [2017], ISBN 3-16-154999-6, S. 61–63.&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &#039;&#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&#039;&#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992. ISBN 3-922244-90-4, S. 102, Nr. 576.&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|79|79|Cella, Johann Jakob|[[Emil Julius Hugo Steffenhagen]]|ADB:Cella, Johann Jakob}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.runck.de/cella/cella.html Mehr über das Leben von Johann Jakob Cella]&lt;br /&gt;
* [http://www.runck.de/cella/cella-lit.htm Publikationen von J. J. Cella]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116479906|titel=Cella, Johann Jakob|datum=2023-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116479906|LCCN=no/2002/31805|VIAF=35209483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cella, Johann Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burgthann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cella, Johann Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1820&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.2.12.24</name></author>
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