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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-09T02:05:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kastell_Holzhausen&amp;diff=1660968</id>
		<title>Kastell Holzhausen</title>
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		<updated>2025-01-27T18:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.3.13.142: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Limeskastell&lt;br /&gt;
|Name = Kastell Holzhausen&lt;br /&gt;
|Antiker Name = &lt;br /&gt;
|Nummer der RLK = 6&lt;br /&gt;
|Strecke nach ORL = [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanischer Limes]],&amp;lt;br /&amp;gt;Strecke 2&amp;lt;br /&amp;gt;(Lahn-Aar)/(Westliche Taunusstrecke)&lt;br /&gt;
|Belegung von bis = [[Commodus]] bis Mitte 3.&amp;amp;nbsp;Jh.&lt;br /&gt;
|Kastelltyp = Kohortenkastell&lt;br /&gt;
|Truppenteil = &#039;&#039;[[Cohors II Treverorum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 135&amp;amp;nbsp;m × 105&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|Verwendetes Material = Stein&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung = sehr gut erhaltene Ruine&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Holzhausen an der Haide]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/12/53.61/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/56/51.76/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhe = 495&lt;br /&gt;
|Nebenbox=--&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorher liegendes Kastell = [[Kleinkastell Pfarrhofen]]&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf nachfolgendes Kastell = [[Kleinkastell „Auf dem Dörsterberg“]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kastell Holzhausen&#039;&#039;&#039; war ein [[Römisches Reich|römisches]] [[Römisches Militärlager|Grenzkastell]] des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanischen Limes]], der seit 2005 den Status eines [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] besitzt. Das frühere [[Kohorte]]nkastell liegt heute als [[Bodendenkmal]] in den Wäldern von [[Holzhausen an der Haide]] ([[Verbandsgemeinde Nastätten]]), einer Ortsgemeinde im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Rhein-Lahn-Kreis]]. Es zählt zu den am besten erhaltenen Limeskastellen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ORL 06 tab 01 pic 01 Lageplan.jpg|mini|Lageplan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ORL 06 tab 02 pic 01 Kastellgrundriss.jpg|mini|Kastellgrundriss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Bild:ORL 06 tab 01 pic 01-02 Lageplan und Geländeprofil.jpg|mini|links|Lageplan und Geländeprofil]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der heutigen Topographie befindet sich das Bodendenkmal nördlich der [[Bundesstraße 260]], der so genannten „Bäderstraße Taunus“, zwischen Holzhausen an der Haide (Rheinland-Pfalz) und [[Laufenselden]] (Hessen) in einem weitläufigen Waldgebiet. Dort liegt es auf durchschnittlich 495 Höhenmetern am nordwestlichen Hang des [[Grauer Kopf (Holzhausen)|Grauen Kopfs]], des mit {{Höhe|543.4|DE-NN}} zweithöchsten Berges im westlichen [[Hintertaunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Limesverlauf ist die Fortifikation von Holzhausen das südlichste und letzte Kastell auf dem Gebiet des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die Grenze zu Hessen verläuft in nur gut 120&amp;amp;nbsp;m nordöstlicher Entfernung. Schon der nächstfolgende Wachturm (Wp 2/35) befindet sich auf hessischem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Dank ihrer abgeschiedenen Lage blieben die Ruinen des Kastells lange Zeit unberührt. Erst im Zusammenhang mit dem Bau der so genannten Bäderstraße zu Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es zu umfangreicheren Beschädigungen, als man die Kastellmauern als Steinbruch für die Anlage der [[Chaussee]] nutzte. Eine erste ausführlichere Beschreibung des Kastellplatzes erschien 1859 in den [[Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung|&#039;&#039;Nassauischen Annalen&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Wilhelm Wagner: &#039;&#039;Das Pfahlgraben-Kastell bei Holzhausen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Nassauische Annalen&#039;&#039; 6 (1859), S.&amp;amp;nbsp;203–210.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umfangreichere [[Archäologie|archäologische]] Untersuchungen erfolgten dann durch [[Karl August von Cohausen]] in den Jahren 1874 und 1882,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl August von Cohausen: &#039;&#039;Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben&#039;&#039;. Kreidel, Wiesbaden 1884, S.&amp;amp;nbsp;200–208.&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor schließlich von der [[Reichs-Limeskommission]] (RLK) unter Leitung des Streckenkommissars [[Ludwig Pallat]] 1897, 1898, 1899 und 1903 großflächige [[Ausgrabung]]en vorgenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Pallat in der Reihe &#039;&#039;Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches&#039;&#039; (Hrsg. Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey): Abteilung&amp;amp;nbsp;B, Band&amp;amp;nbsp;1, Kastell Nr.&amp;amp;nbsp;6: Das Kastell Holzhausen (1904), S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vorläufig letzten wissenschaftlichen Grabungen führte Karl Nass 1932 durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Nass: &#039;&#039;Kastell Holzhausen. (Grabung vom 15. Juli bis 30. Nov. 1932)&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Nassauische Annalen&#039;&#039; 54, 1934, S.&amp;amp;nbsp;233–269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Aufnahmen aus der Zeit der sog. „Reichsgrabungen“ durch die [[Reichs-Limeskommission]] (1897–1903)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 06 pic 02 Porta Praetoria.jpg|Porta Praetoria, Innenansicht&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 06 pic 04 Porta Decumana.jpg|Porta Decumana, Innenansicht&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 06 pic 05.jpg|Blick von der Porta Decumana zur Porta Praetoria&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 06 pic 06.jpg|Blick von der Porta Principalis Dextra zur Porta Principalis Sinistra&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
=== Kastell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ORL 06 tab 01 pic 03-06 Geländeprofile zum Kastellgrundriss Tafel 2.jpg|mini|Geländeprofile des Kastellgrundrisses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhausen an der Haide Roemerkastell.jpg|mini|Apsidenförmiges Fahnenheiligtum der &#039;&#039;Principia&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Das Kastell Holzhausen gehört zu den kleinsten Garnisonen des obergermanischen Limes. Mit seinen Maßen von 135,4&amp;amp;nbsp;m mal 105,6&amp;amp;nbsp;m bedeckte es eine Fläche von nur gut 1,4&amp;amp;nbsp;Hektar. Mit seiner [[Prätorialfront]] war es – abweichend vom Standard – nicht zum im Nordwesten das Kastell in einem Abstand von 70&amp;amp;nbsp;m bis 100&amp;amp;nbsp;m passierenden Limes hin ausgerichtet, sondern nach Nordosten. Dieser Umstand mag den topographischen Gegebenheiten geschuldet sein, die am Hang des „Grauen Kopfs“ eine solche Ausrichtung erforderlich machten, wollte man denn ein zu starkes Geländegefälle innerhalb des Kastellareals vermeiden. Auch so ist der Höhenunterschied zwischen der &#039;&#039;Porta principalis dextra&#039;&#039; (rechtes Seitentor) und der &#039;&#039;Porta principalis sinistra&#039;&#039; (linkes Seitentor) mit mehr als neun Metern noch beträchtlich. Die Verlängerung der &#039;&#039;Via praetoria&#039;&#039; führte in etwa 350&amp;amp;nbsp;m Entfernung zu einem Limesübergang.&amp;lt;ref&amp;gt;Während die Reichs-Limeskommission die topographischen Gegebenheiten als Grund für die Ausrichtung des Kastells annahm, sieht Dietwulf Baatz: &#039;&#039;Limes. Westliche Taunusstrecke (Rheingau-Taunus-Kreis). Strecke&amp;amp;nbsp;2, Wp&amp;amp;nbsp;35–55 und Strecke&amp;amp;nbsp;3. Wp&amp;amp;nbsp;1–35&#039;&#039;. In: Dietwulf Baatz und Fritz-Rudolf Herrmann: &#039;&#039;Die Römer in Hessen.&#039;&#039; Lizenzausgabe der Auflage von 1982, Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9, S.&amp;amp;nbsp;359, den Limesübergang als ursächlich an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wehrmauer besaß eine Stärke von 1,50&amp;amp;nbsp;m, das Fundament war 90&amp;amp;nbsp;cm eingetieft und 1,50&amp;amp;nbsp;m bis 1,65&amp;amp;nbsp;m breit. Sie war mit der am Ort vorkommenden [[Grauwacke]] an den Außenseiten in regelmäßiger, annähernd waagerecht verlaufender Mauerung ausgeführt, an der Innenseite waren die Steine weniger sorgfältig und unregelmäßiger unter Verwendung großer Mengen Kalkmörtels gesetzt. An der Außenseite war die Kastellmauer gelblich-weiß verputzt und mit unregelmäßig verlaufenden, roten Scheinfugen versehen. Vor der Mauer verlief ein [[Römischer Spitzgraben|Spitzgraben]], der nur vor der zum Limes hin ausgerichteten &#039;&#039;Porta principalis sinistra&#039;&#039; aussetzte. Er hatte eine Breite von 5,50&amp;amp;nbsp;m bis 6,00&amp;amp;nbsp;m und erreichte eine Maximaltiefe von 2,00&amp;amp;nbsp;m (neben der &#039;&#039;Porta decumana&#039;&#039;) bei durchschnittlich 1,40&amp;amp;nbsp;m bis 1,60&amp;amp;nbsp;m. Abgesetzt von der Mauer war der Graben durch eine [[Berme]] unterschiedlicher Breite, die zwischen 1,50&amp;amp;nbsp;m und 2,00&amp;amp;nbsp;m längs der Mauer und 1,00&amp;amp;nbsp;m und 3,50&amp;amp;nbsp;m an den Toren differierte. Auf der Lagerinnenseite erhob sich ein an seiner Basis 9,50&amp;amp;nbsp;m bis 10,50&amp;amp;nbsp;m breiter Erdwall, der den Wehrgang trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwehrung war an allen vier Seiten mit Toren versehen. Das Tor an der Prätorialfront war mit einer Breite von 8,40&amp;amp;nbsp;m das größte. Es war als Doppeltor mit einem Mittelpfeiler ausgeführt. Über den vor diesem Tor nicht unterbrochenen Graben führte ausweislich der Ausgrabungsbefunde vermutlich eine Brücke. Die abgerundeten Ecken der Wehrmauer waren mit Türmen besetzt. In den Türmen befanden sich (in dreien nachweislich, in der Nordecke rekonstruiert) Einbauten, die als Konstruktionen für – möglicherweise drehbare – Geschützaufbauten angesprochen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Pallat in der Reihe &#039;&#039;Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches&#039;&#039; (Hrsg. Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey): Abteilung&amp;amp;nbsp;B, Band&amp;amp;nbsp;1, Kastell Nr.&amp;amp;nbsp;6: Das Kastell Holzhausen (1904), S.&amp;amp;nbsp;20 und Margot Klee: &#039;&#039;Holzhausen a.d.H. Kohortenkastell&#039;&#039;. In: Heinz Cüppers: &#039;&#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz.&#039;&#039; Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-60-0, S.&amp;amp;nbsp;393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Innenbebauung konnten hauptsächlich Teile der &#039;&#039;[[Principia (Stabsgebäude)|Principia]]&#039;&#039; (Stabsgebäude) freigelegt werden. Insbesondere im rückwärtigen Teil der &#039;&#039;Principia&#039;&#039; waren die Grundmauern des als [[Apsis]] ausgeführten, nicht unterkellerten Fahnenheiligtums (&#039;&#039;Sacellum&#039;&#039; oder &#039;&#039;Aedes&#039;&#039;) noch bis zu einem Meter im Aufgehenden erhalten. Von den rechts und links des Fahnenheiligtums liegenden [[Principia (Stabsgebäude)#Weitere rückwärtige Dienst- und Versammlungsräume|Dienst- und Versammlungsräumen]] war zumindest einer (der nordwestlich gelegene) mit einem &#039;&#039;[[Hypokaustum]]&#039;&#039; versehen. Die weiteren Innenbauten waren vermutlich aus Holz- oder Fachwerk errichtet worden und konnten mit den [[Grabungstechnik|grabungstechnischen]] Methoden zur Zeit der Reichs-Limeskommission nicht erfasst werden. Erst bei der 1932er Ausgrabung gelang es, noch drei weitere Gebäude im Nordwesten der &#039;&#039;Principia&#039;&#039; nachzuweisen, von denen eines als Mannschaftsbaracke interpretiert wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 02 pic 02-03 Umwehrungsprofile zu Bild 1.jpg|Profile der Umwehrung&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 03 pic 01-03 Lagertore.jpg|Grundrisse der Toranlagen und Profile des Wehrgrabens&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 04 pic 01 Ecktürme.jpg|Grundrissdetails der Ecktürme&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 04 pic 02-03 Gebäude.jpg|Verschiedene Gebäudedetails&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kastellbad ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhausen Therme Cohausen.jpg|mini|Thermen, Befundaufnahme 1882]]&lt;br /&gt;
Die [[Thermen]] konnten nordwestlich des Kastells, zwischen diesem und dem Limes lokalisiert werden, unweit der Quelle des Hasenbachs, der die Thermen vermutlich mit Wasser versorgte. Sie wurden 1882 durch Cohausen und später durch die Kommission untersucht, konnten aber in beiden Fällen aus Mangel an den notwendigen Geldmitteln nicht systematisch ausgegraben werden. Während von der RLK lediglich der Verlauf der zum Kastell weisenden Außenmauer untersucht wurde, hatte Cohausen zumindest einen Teil des Gebäudekomplexes näher untersuchen können. Die dabei festgestellte architektonische Form mit Apsiden sowie das hohe Fundaufkommen an &#039;&#039;Tegulae&#039;&#039; (Ziegeln) sprechen dafür, dass es sich bei diesem Teil des Gebäudes um das &#039;&#039;[[Caldarium]]&#039;&#039; (Warmbad) und das &#039;&#039;[[Tepidarium]]&#039;&#039; (Laubad) handeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vicus ===&lt;br /&gt;
Finanzieller Gründe wegen konnte auch der &#039;&#039;[[Vicus]]&#039;&#039;, die bei jeder größeren römischen Garnison anzutreffende Zivilsiedlung, weder während der 1882er Kampagne noch während der Reichsgrabungen eingehender untersucht werden. Immerhin gelang es, Spuren der zivilen Siedlung vor der &#039;&#039;Porta praetoria&#039;&#039;, vor der &#039;&#039;Porta principalis dextra&#039;&#039; und vor der &#039;&#039;Porta decumana&#039;&#039; nachzuweisen. Die Geländeverformungen im Wald sprechen für weitere zu erwartende, aber bisher nicht ergrabene [[Befund (Archäologie)|Befunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung und Belegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ORL 06 p 35 Bauinschrift.jpg|mini|Bauinschrift&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|07616}}: &#039;&#039;[Imp(eratori)] Caes(ari) M(arco) A(urelo) A[ntonino pio] f[el]lici [Parth(ico)] max(imo) Brit(annico) ma[x(imo) Ger(manico) max(imo) p]on(tifici) m[ax(imo)] trib(unicia) pot(estate) XVI imp(eratori) III co[(n)s(uli) IIII p(atri) p(atriae)] invictissimo Aug(usto) c[oh(ors) II A]nton[in]iana Tre(verorum) d[evo]ta ac dicat[a m]a(i)[esta]ti eius&#039;&#039; = „Dem [[Imperator]] [[Caesar (Titel)|Caesar]] Marcus Aurelius Antoninus Pius, dem Glücklichen, dem größten Sieger über [[Parther]], [[Britannien in römischer Zeit|Briten]] und [[Germanen]], dem [[Pontifex maximus|höchsten Priester]], im 16. Jahr seiner [[Tribunizische Gewalt|tribunizischen Gewalt]], nachdem er dreimal zum Imperator ausgerufen worden und viermal zum [[Consulat|Konsul]] ernannt worden war, dem Vater des Vaterlandes, dem unbesiegbarsten [[Augustus (Titel)|Augustus]] von der 2. antoninianischen Trevererkohorte, die seiner Majestät tief ergeben ist“.&amp;lt;/ref&amp;gt; des linken Seitentores (Umzeichnung; Photographie siehe weiter unten)]]&lt;br /&gt;
Das Holzhausener Kastell wurde nach bisheriger Ansicht unter [[Commodus]], vermutlich zeitgleich mit dem [[Kastell Niederbieber]] um die Jahre 185/190 errichtet. Die Münzfunde stützen diese Anfangsdatierung nicht, da ihr Anfangsmaximum erst um 220 n.&amp;amp;nbsp;Chr. liegt. Münzen des [[Septimius Severus]] sind stark unterrepräsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Kortüm]]: &#039;&#039;Zur Datierung der römischen Militäranlagen im obergermanisch-raetischen Limesgebiet.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Saalburg-Jahrbuch&#039;&#039; 49, 1998. Zabern, Mainz 1998, S.&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätester Datierungsansatz ist durch die Ehreninschrift für Kaiser [[Caracalla]] das Jahr 213 n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|07616}}: &#039;&#039;[Imp(eratori)] Caes(ari) M(arco) A(urelo) A[ntonino pio] f[el]lici [Parth(ico)] max(imo) Brit(annico) ma[x(imo) Ger(manico) max(imo) p]on(tifici) m[ax(imo)] trib(unicia) pot(estate) XVI imp(eratori) III co[(n)s(uli) IIII p(atri) p(atriae)] invictissimo Aug(usto) c[oh(ors) II A]nton[in]iana Tre(verorum) d[evo]ta ac dicat[a m]a(i)[esta]ti eius&#039;&#039; = „Dem [[Imperator]] [[Caesar (Titel)|Caesar]] Marcus Aurelius Antoninus Pius, dem Glücklichen, dem größten Sieger über [[Parther]], [[Britannien in römischer Zeit|Briten]] und [[Germanen]], dem [[Pontifex maximus|höchsten Priester]], im 16. Jahr seiner [[Tribunizische Gewalt|tribunizischen Gewalt]], nachdem er dreimal zum Imperator ausgerufen worden und viermal zum [[Consulat|Konsul]] ernannt worden war, dem Vater des Vaterlandes, dem unbesiegbarsten [[Augustus (Titel)|Augustus]] von der 2. antoninianischen Trevererkohorte, die seiner Majestät tief ergeben ist“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belegt war es von der &#039;&#039;[[Cohors II Treverorum]]&#039;&#039; („2.&amp;amp;nbsp;[[Kohorte]] der [[Treverer]]“), wie eine Inschriften bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|7618}}. In den weiteren Inschriften aus Holzhausen ist die Ordnungsziffer nicht erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Zeit nahm diese Infanterieeinheit verschiedene Beinamen an. Zu Anfang des dritten Jahrhunderts nannte sie sich nach dem regierenden Kaiser Caracalla &#039;&#039;Cohors II Antoniniana Treverorum&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauinschrift&amp;quot;&amp;gt;{{CIL|13|07616}} &#039;&#039;[Imp(eratori)] Caes(ari) M(arco) A(urelo) A[ntonino pio] f[el]lici [Parth(ico)] max(imo) Brit(annico) ma[x(imo) Ger(manico) max(imo) p]on(tifici) m[ax(imo)] trib(unicia) pot(estate) XVI imp(eratori) III co[(n)s(uli) IIII p(atri) p(atriae)] invictissimo Aug(usto) c[oh(ors) II A]nton[in]iana Tre(verorum) d[evo]ta ac dicat[a m]a(i)[esta]ti eius&#039;&#039; = „Dem [[Imperator]] [[Caesar (Titel)|Caesar]] Marcus Aurelius Antoninus Pius, dem Glücklichen, dem größten Sieger über [[Parther]], [[Britannien in römischer Zeit|Briten]] und [[Germanen]], dem [[Pontifex maximus|höchsten Priester]], im 16. Jahr seiner [[Tribunizische Gewalt|tribunizischen Gewalt]], nachdem er dreimal zum Imperator ausgerufen worden und viermal zum [[Consulat|Konsul]] ernannt worden war, dem Vater des Vaterlandes, dem unbesiegbarsten [[Augustus (Titel)|Augustus]] von der 2. antoninianischen Trevererkohorte, die seiner Majestät tief ergeben ist“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wechselte aber wenige Jahre später ihren Namen in &#039;&#039;Cohors II Severiana Treverorum&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|7618}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dieser Name bezog sich auf den regierenden Princeps, diesmal auf [[Severus Alexander]]. Das Kastell bestand bis zur [[Limesfall|Aufgabe des Limes]] in den Jahren 259/260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limesverlauf zwischen dem Kastell Holzhausen und dem Kleinkastell Auf dem Dörsterberg ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar östlich des Kastells Holzhausen passiert der Limes die rheinland-pfälzisch-hessische Grenze. Der erste in dieser Richtung folgende Wachturm, Wp 2/35, befindet sich bereits auf hessischem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas über einen Kilometer weit zieht der Limes noch in unregelmäßigem, sich an den topographischen Gegebenheiten orientierendem Verlauf in östliche Richtung, um dann im Bereich des Wachturms Wp 2/36 in großem Bogen nach Süden hin abzuschwenken. Den dort eingeschlagenen, südlichen Verlauf behält er bis zum Wp 2/39, bei dem er schließlich eine bis zum Kleinkastell auf dem Dörsterberg führende südöstliche Richtung einschlägt. Insgesamt fällt er auf diesem Wege um rund 50 Höhenmeter ab. Die Strecke führt im Wesentlichen durch dicht bewaldetes Gebiet, lediglich im Bereich des Wp 2/41 werden die landwirtschaftlich genutzten Flächen südwestlich des Ortes [[Laufenselden]] tangiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Spuren der Limesbauwerke zwischen dem Kastell Holzhausen und dem Kleinkastell auf dem Dörsterberg:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ORL&amp;lt;ref&amp;gt;ORL = Nummerierung der Limesbauwerke gemäß der Publikation der Reichs-Limeskommission zum &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;bergermanisch-&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ätischen-&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;imes&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Name/Ort !! Beschreibung/Zustand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ORL&amp;amp;nbsp;6&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;ORL XY = fortlaufende Nummerierung der Kastelle des ORL.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &#039;&#039;&#039;Kastell Holzhausen&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;siehe oben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/35&amp;lt;ref&amp;gt;Wp = &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;ach&#039;&#039;&#039;p&#039;&#039;&#039;osten, Wachturm. Die Ziffer vor dem Schrägstrich bezeichnet den Limesabschnitt, die Ziffer hinter dem Schrägstrich in fortlaufender Nummerierung den jeweiligen Wachturm.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| &#039;&#039;„Östlich von Kastell Holzhausen“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 09 pic 03 Wp 35.jpg|rechts|150px|Wp 2/35]] Wahrnehmbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/35 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/57.18 |EW=7/57/19.83 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/35}}. Quelle: {{KuLaDig|/O-135514-20150813-31 |Limeswachturm Wp 2/35 bei Heidenrod-Laufenselden |zugriff=2017-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in nur 525&amp;amp;nbsp;Meter Entfernung von der &#039;&#039;Porta praetoria&#039;&#039; des Holzhausener Kastells. Die schon von Cohausen beschriebene&amp;lt;ref&amp;gt;Karl August von Cohausen: &#039;&#039;Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben&#039;&#039;. Kreidel, Wiesbaden 1884, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stelle bestand aus einem annähernd quadratischen Steinturm von 4,40 bis 4,50&amp;amp;nbsp;Metern Seitenlänge. Der Limesgraben, der den Turm in knapp 18&amp;amp;nbsp;m nördlicher Entfernung passierte, war an dieser Stelle nicht unterbrochen. Die Palisade war einmal versetzt worden, um Platz für einen mit einer Steinstickung befestigten Weg zu schaffen. Spuren eines Holzturms wurden nicht festgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/36 || &#039;&#039;„In Schlag 44 des Laufenselder Waldes“&#039;&#039; || Die wahrnehmbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/36 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/53.39 |EW=7/57/53.83 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/36}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1896 von Ludwig Pallat entdeckt. Es konnte nur ein Steinturm festgestellt werden, Spuren von vorausgegangenen Holzbeiwerken wurden nicht ermittelt. Der Turm besaß einen quadratischen Grundriss von 4,80&amp;amp;nbsp;Meter Seitenlänge und war zum Limes hin ausgerichtet, der in 16,20&amp;amp;nbsp;Metern Entfernung nordöstlich vorbeilief.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/37 || &#039;&#039;„In Schlag 40 des Laufenselder Waldes“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 02a wp 36-37.jpg|links|150px|Wp 2/36 bis 2/37]][[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 02b wp 37.jpg|rechts|150px|Wp 2/37]] Die noch sichtbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/37 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/45.90 |EW=7/57/59.04 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/37}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1896 von Ludwig Pallat entdeckt und 1898 von [[Hans Lehner (Archäologe)|Hans Lehner]] archäologisch untersucht. Die Stelle, an der nur ein Steinturm nachgewiesen wurde, befindet sich an einem nach Osten hin geneigten Abhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinturm besaß mit den Seitenverhältnissen von 4,15/4,21 zu 4,12/4,20&amp;amp;nbsp;Meter einen annähernd quadratischen Grundriss. Die Stärke der Mauern betrug nur 0,60 bis 0,65&amp;amp;nbsp;Meter. In den vier Ecken befanden sich große Pfostenlöcher, die teilweise tiefer gründeten als die Fundamentunterkante. Der Turm war nach Osten, zum Limes hin ausgerichtet. Die Entfernung zwischen Turm und Limespalisade belief sich auf rund 31&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/38 || &#039;&#039;„Am Nastätter Weg“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 03 wp 38.jpg|rechts|150px|Wp 2/38]] Die durch gehäuft vorkommende Bruchsteine noch gut zu identifizierende Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/38 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/34.37 |EW=7/58/2.16 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/38}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1896 von Ludwig Pallat aufgefunden und untersucht. Schon zu Pallats Zeiten waren die Relikte des Turms durch den Ausbruch von Steinen stark zerstört, so dass keine genauen Maße vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm befand sich in etwa 25&amp;amp;nbsp;Meter Entfernung von der Palisade des Limes, die ihn östlich passierte und rund 80&amp;amp;nbsp;m nördlich eines sich in seinem Anfang nach Süden und Südosten und danach Richtung Osten hin erstreckenden Tals. Vermutlich bestand die Aufgabe der Wachturmbesatzung in der Überwachung dieses Tales, das sich über den Limes hinweg weit in den nicht römisch besetzten Teil Germaniens zog.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/39 || &#039;&#039;„In Schlag 36 des Laufenselder Waldes“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 04 wp 39.jpg|rechts|150px|Wp 2/39]] Sichtbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/39 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/22.58 |EW=7/58/04.44 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/39}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Steinturms, der 1896 von Ludwig Pallat entdeckt und erforscht worden ist. Zu dieser Zeit war das aufgehende Mauerwerk noch bis zu einem Meter Höhe erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinturm besaß einen quadratischen Grundriss von 4,90&amp;amp;nbsp;Metern Seitenlänge, seine Mauerstärke betrug annähernd 0,80&amp;amp;nbsp;Meter. Er befand sich an einem in östliche Richtung leicht abfallenden Hang und war zum Limes hin ausgerichtet, dessen Palisade den Turm in 50,50&amp;amp;nbsp;Meter Entfernung ostnordöstlich passierte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/40 || &#039;&#039;„Am Gronauer Weg“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 05 wp 40.jpg|rechts|150px|Wp 2/40]] Noch sichtbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/40 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/12.26 |EW=7/58/23.87 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/40}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines steinernen Wachturms, der 1896 und 1897 von Ludwig Pallat untersucht worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinturm lag etwa 25&amp;amp;nbsp;m südsüdwestlich von der Limespalisade entfernt. Die Größe des Turms und die Abmessungen des Mauerwerks konnten nicht mehr ermittelt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/41 || &#039;&#039;„Am Schönauer Weg“&#039;&#039; || [[Datei:ORL A 02 tab 10 pic 06 wp 41.jpg|rechts|150px|Wp 2/41]] Nicht mehr sichtbare Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp 2/41 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/12/05.90 |EW=7/58/50.73 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/41}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Steinturms, der 1897 von Pallat entdeckt, aber nur an der Nordwest-Ecke untersucht worden ist. Seine Abmessungen sowie die Maße des Mauerwerks sind daher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm befand sich an einer exponierten Stelle, von der aus weite Teile der Umgebung eingesehen werden konnten. Die Entfernung zu der in nordnordöstlicher Richtung vorbeiziehenden Limespalisade betrug rund 20&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wp&amp;amp;nbsp;2/42 || &#039;&#039;„In der Fuchshohl“&#039;&#039; || Noch sichtbare, 1897 von Pallat untersuchte Turmstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Wp&amp;amp;nbsp;2/42 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=50/11/55.68 |EW=7/59/22.26 |type=landmark |dim=20 |region=DE-HE |name=Wp 2/42}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Steinturms. Die Entfernung zur im NNO passierenden Limespalisade betrug 13&amp;amp;nbsp;Meter. Der Turm diente vermutlich – zusammen mit dem auf der gegenüberliegenden Talseite befindlichen Kleinkastell Dörsterberg – der Überwachung des in nordsüdlicher Richtung verlaufenden Dörsbachtales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;KK&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;KK = nicht nummeriertes &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;lein-&#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;astell&amp;lt;/ref&amp;gt; || &#039;&#039;&#039;Auf dem Dörsterberg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;siehe Hauptartikel [[Kleinkastell „Auf dem Dörsterberg“]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Kastells existiert ein Vorkommen des [[Kleines Immergrün|Kleinen Immergrüns]]. Es kann, wie bei zahlreichen anderen römischen Kastellbauten auch, auf eine römerzeitliche Anpflanzung zurückgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Stolz (2013): &#039;&#039;Archäologische Zeigerpflanzen: Fallbeispiele aus dem Taunus und dem nördlichen Schleswig-Holstein. Plants as indicators for archaeological find sites: Case studies from the Taunus Mts. and from the northern part of Schleswig-Holstein (Germany)&#039;&#039;. – Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde 11: 1-30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Das Kastell Holzhausen und die erwähnten [[Bodendenkmal]]e sind als Abschnitt des Obergermanisch-Rätischen Limes seit 2005 Teil des [[UNESCO-Welterbe]]s. Außerdem sind die Anlagen [[Kulturdenkmal]]e nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|Denkmalschutzgesetz]] (DSchG)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-DSchPflGRPV8IVZ DschG vom 23. März 1978 (in der seit dem 13. Dezember 2014 gültigen Fassung)].&amp;lt;/ref&amp;gt; des Landes Rheinland-Pfalz. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Fundmaterial aus der Zeit der sog. „Reichsgrabungen“ durch die Reichs-Limeskommission (1897–1903)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 07 pic 01-22 Bronzefunde.jpg|Bronzefunde&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 07 pic 23 Inschrift PPS.jpg|Bauinschrift&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauinschrift&amp;quot; /&amp;gt; der Porta Principalis Sinistra zu Ehren [[Caracalla]]s&amp;lt;br /&amp;gt;(Umzeichnung siehe weiter oben)&lt;br /&gt;
ORL 06 tab 07 pic 01-05, 12-22, 25, 29-34, 46-47, 49.jpg|Eisenfunde&lt;br /&gt;
ORL 07 tab 08 pic 01-10 Steinfunde.jpg|Steinfunde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kastelle am Obergermanisch-Raetischen Limes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietwulf Baatz]]: &#039;&#039;Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau.&#039;&#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage, Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S.&amp;amp;nbsp;112&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Dietwulf Baatz: &#039;&#039;Holzhausen an der Haide: Kohortenkastell.&#039;&#039; In: Dietwulf Baatz und Fritz-Rudolf Herrmann: &#039;&#039;Die Römer in Hessen.&#039;&#039; 2., überarb. Auflage, Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0599-X, S.&amp;amp;nbsp;357–360.&lt;br /&gt;
* Dietwulf Baatz: &#039;&#039;Limes. Westliche Taunusstrecke (Rheingau-Taunus-Kreis). Strecke&amp;amp;nbsp;2, Wp&amp;amp;nbsp;35–55 und Strecke&amp;amp;nbsp;3. Wp&amp;amp;nbsp;1–35&#039;&#039;. In: Dietwulf Baatz und Fritz-Rudolf Herrmann: &#039;&#039;Die Römer in Hessen.&#039;&#039; 2., überarb. Auflage, Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0599-X, S.&amp;amp;nbsp;375–378.&lt;br /&gt;
* Ernst Fabricius, Felix Hettner, Oscar von Sarwey (Hrsg.): &#039;&#039;Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches.&#039;&#039; Abteilung&amp;amp;nbsp;A, Band&amp;amp;nbsp;1,2: Strecke&amp;amp;nbsp;2: Der Limes von der Lahn bis zur Aar (1916), S.&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;f., 71–75 und Tafel 10, Abb.&amp;amp;nbsp;2 bis 6&lt;br /&gt;
* Cliff Alexander Jost: &#039;&#039;Der römische Limes in Rheinland-Pfalz&#039;&#039; (= &#039;&#039;Archäologie an Mittelrhein und Mosel&#039;&#039; 14). Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Koblenz 2003, ISBN 3-929645-07-6, S.&amp;amp;nbsp;202&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Margot Klee]]: &#039;&#039;Der römische Limes in Hessen. Geschichte und Schauplätze des UNESCO-Welterbes.&#039;&#039; Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2232-0, S.&amp;amp;nbsp;67–73&lt;br /&gt;
* Margot Klee: &#039;&#039;Holzhausen a.d.H. Kohortenkastell&#039;&#039;. In: [[Heinz Cüppers]]: &#039;&#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz.&#039;&#039; Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-60-0, S.&amp;amp;nbsp;392&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Margot Klee: &#039;&#039;Der Limes zwischen Rhein und Main. Vom Beginn des obergermanischen Limes bei Rheinbrohl bis zum Main bei Grosskrotzenburg.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1, S.&amp;amp;nbsp;59&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Kutsch]]: &#039;&#039;Zur Geschichte des Limes bei Kastell Holzhausen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Nassauische Annalen]]&#039;&#039; 54, 1934, S. 270&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Pallat]] in der Reihe &#039;&#039;[[Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches]]&#039;&#039; (Hrsg. [[Ernst Fabricius]], [[Felix Hettner]], [[Oscar von Sarwey]]): Abteilung&amp;amp;nbsp;B, Band&amp;amp;nbsp;1, Kastell Nr.&amp;amp;nbsp;6: Das Kastell Holzhausen (1904).&lt;br /&gt;
* [[Barbara Pferdehirt]]: &#039;&#039;Die Keramik des Kastells Holzhausen&#039;&#039; (= &#039;&#039;Limesforschungen&#039;&#039; 16). Mann, Berlin 1976. ISBN 3-7861-1070-0.&lt;br /&gt;
* [[Marcus Reuter]]: &#039;&#039;Cohortes Treverorum am Taunuslimes? Zur Besatzung der Kastell Zugmantel und Holzhausen.&#039;&#039; In: [[Andreas Thiel (Archäologe)|Andreas Thiel]] (Hrsg.): &#039;&#039;Neue Forschungen am Limes&#039;&#039;. 4.&amp;amp;nbsp;Fachkolloquium der Deutschen Limeskommission 27./28.&amp;amp;nbsp;Februar 2007 in Osterburken (= &#039;&#039;Beiträge zum Welterbe Limes&#039;&#039; 3). Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2251-7, S.&amp;amp;nbsp;83–91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.welterbe-limes-rlp.de/index.php?id=53 |titel=Kastell Holzhausen |werk=Der Limes in Rheinland-Pfalz |hrsg=Sekretariat für das Welterbe in Rheinland-Pfalz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928011306/http://www.welterbe-limes-rlp.de/index.php?id=53 |archiv-datum=2007-09-28 |abruf=2023-03-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.deutsche-limeskommission.de/index.php?id=49 |titel=Kastell Holzhausen |hrsg=Deutsche Limeskommission |abruf=2023-03-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kastelle des Obergermanischen Limes, ORL-Strecke 2 (Lahn-Aar)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holzhausen, Kastell}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Germania superior)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Rhein-Lahn-Kreis|Kastell Holzhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzhausen an der Haide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.3.13.142</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peregrinus_(Recht)&amp;diff=1825568</id>
		<title>Peregrinus (Recht)</title>
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		<updated>2025-01-27T17:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;176.3.13.142: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Peregrinus&#039;&#039;&#039; (lat. „der Fremde“, Substantivierung des Adverbs  &#039;&#039;per-egre, per&#039;&#039; „über … hinaus“, &#039;&#039;egre&#039;&#039; vom alten [[Lokativ]] &#039;&#039;agri&#039;&#039;, von &#039;&#039;ager&#039;&#039; „Acker“, also: „über den Acker hinaus“, d.&amp;amp;nbsp;h. in der Fremde; Plural &#039;&#039;peregrini&#039;&#039;) ist ein römischer Rechtsbegriff  und meint in diesem rechtlichen Sinn den Bürgerschaftsfremden, den Freien, der nicht das [[Römisches Bürgerrecht|römische Bürgerrecht]] besaß und damit nicht römischer Bürger war.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Perigrini&#039;&#039; waren bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. der [[Römische Republik|Römischen Republik]] grundsätzlich schutz- und rechtlos, es sei denn, sie erfuhren aufgrund privater Gastfreundschaft ein &#039;&#039;[[hospitium]] privatum&#039;&#039;, das sie unter den Schutz des &#039;&#039;[[Jupiter (Mythologie)|Iuppiter]] hospitalis&#039;&#039; (Jupiter als Beschützer des Gastrechts) stellte. Ein anderer Weg war die &#039;&#039;applicatio ad patronum&#039;&#039;, der Anschluss an einen [[Patronat (Römer)|Patron]], wodurch der &#039;&#039;Peregrinus&#039;&#039; dessen [[Klient]] wurde. Rechtlichen Schutz erfuhr er auch dann, wenn sein Heimatstaat mit Rom einen entsprechenden gegenseitigen Vertrag abschloss. Nach dem Ende des [[Bundesgenossenkrieg (Rom)|Bundesgenossenkrieges]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogs.faz.net/antike/2009/05/09/italia-einig-vaterland-zum-ausbruch-des-bundesgenossenkrieges-vor-2100-jahren/ |titel=Italia einig Vaterland? Zum Ausbruch des Bundesgenossenkrieges vor 2100 Jahren |datum=2009-05-09 |sprache=Deutsch |abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; breitete sich das [[Römisches Bürgerrecht|Bürgerrecht]] auf ganz Italien aus, so dass &#039;&#039;peregrinus&#039;&#039; ab 88 v. Chr. den Angehörigen eines zum römischen Machtbereich gehörenden außeritalischen Volkes bezeichnete, der kein Bürgerrecht innehatte. Im Lauf der römischen Kaiserzeit erhielten immer mehr Personen und Personengruppen das römische Bürgerrecht, bis [[Caracalla]] es 212 mit der &#039;&#039;[[Constitutio Antoniniana]]&#039;&#039; fast allen freien Reichsbewohnern verlieh. In der Folgezeit verlor es seine Bedeutung als soziales und rechtliches Merkmal der Abgrenzung weitgehend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unesco.de/kultur-und-natur/weltdokumentenerbe/weltdokumentenerbe-deutschland/constitutio-antoniniana |titel=UNESCO-Weltdokumentenerbe Constitutio Antoniniana {{!}} Deutsche UNESCO-Kommission |sprache=de |abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlagen ==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[ius gentium]]&#039;&#039; (Fremdenrecht) regelte das Verhältnis der &#039;&#039;peregrini&#039;&#039; untereinander und zu den Römern. Ein &#039;&#039;peregrinus&#039;&#039; konnte in Rom durch Verleihung das &#039;&#039;[[connubium]]&#039;&#039; (Eherecht), das &#039;&#039;[[commercium]]&#039;&#039; (Handelsrecht) und die &#039;&#039;[[mancipatio]]&#039;&#039; (Kaufrecht) erhalten. Für die &#039;&#039;peregrini&#039;&#039; zuständig waren bei Streitigkeiten und Prozessen die &#039;&#039;[[recuperator|Rekuperatoren]]&#039;&#039; (Ersatzrichter) und ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. der &#039;&#039;[[Praetur|praetor peregrinus]]&#039;&#039; (Fremdenprätor). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nebeneinander der Rechtsschichten von &#039;&#039;[[ius civile]], [[ius honorarium]]&#039;&#039; und &#039;&#039;ius gentium&#039;&#039; im [[Römisches Recht|römischen Recht]] wurde Ende des dritten Jahrhunderts durch [[Diokletian]]s [[Codex Gregorianus|Rechtsetzung]] praktisch überwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Manthe]]: &#039;&#039;Geschichte des römischen Rechts&#039;&#039; (= &#039;&#039;Beck’sche Reihe.&#039;&#039; 2132). Beck, München 2000, ISBN 3-406-44732-5, S. 106–110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Kaser]]: &#039;&#039;Das römische Privatrecht&#039;&#039;. 2 Bände. Beck, München 1955–1959. (2. Auflage 1971), ISBN 978-3-406-01406-2.&lt;br /&gt;
*[[Herbert Hausmaninger]], [[Walter Selb]]: &#039;&#039;Römisches Privatrecht.&#039;&#039; [[Böhlau Verlag]], Wien 1981 (9. Aufl. 2001) (Böhlau-Studien-Bücher), ISBN 3-205-07171-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.3.13.142</name></author>
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