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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-12T16:59:51Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Niederurnen&amp;diff=490429</id>
		<title>Niederurnen</title>
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		<updated>2025-02-05T22:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.196.205.182: Niederurner Täli verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Niederurnen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-GL-Niederurnen.gif&lt;br /&gt;
| BILD = Niederurnen Ebene.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Niederurnen am Rand der Linthebene&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Glarus kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Glarus Nord]]&lt;br /&gt;
| BFS = 1622&lt;br /&gt;
| QUELLE = https://www.glarus-nord.ch/public/upload/assets/40615/iibligg_No1_22_web.pdf?fp=1&lt;br /&gt;
| PLZ = 8866 [[Ziegelbrücke (Schweiz)|Ziegelbrücke]]&amp;lt;br /&amp;gt;8867 Niederurnen&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH NUN&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.127221&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.053887&lt;br /&gt;
| HÖHE = 430&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 14.09&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 4243&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31.12.2021&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederurnen&#039;&#039;&#039; ist ein Ort und ehemals selbständige Ortsgemeinde in der Gemeinde [[Glarus Nord]] im [[Schweiz|schweizerischen]] [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Glarus|Glarus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen ist zusammengesetzt aus dem Familienwappen der &#039;&#039;Edeln von Uranen&#039;&#039; und dem von &#039;&#039;Oberwindeck&#039;&#039;. Es basiert auf den Angaben des Wappenbuches von [[Ägidius Tschudi]] aus dem Jahr 1532.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Niederurnen 2007.png|280px|rechts|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Niederurnen aus 800 m-Inlandflüge-LBS MH01-002346.tif|mini|Historisches Luftbild aus 800 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Niederurnen liegt im Glarner Unterland am &#039;&#039;Chli Linthli&#039;&#039;, dem linksseitigen [[Linthkanal]]. Zur Gemeinde gehört der südlich der Linth liegende Teil der Ortschaft [[Ziegelbrücke (Schweiz)|Ziegelbrücke]]. Ebenfalls zum Gemeindegebiet gehört das [[Niederurner Tal|Niederurner Täli]], die einzigen [[Alm (Bergweide)|Alpweiden]] der Gemeinde. Mit 1896&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. ist der [[Chöpfenberg]] der höchste Punkt der Gemeinde. Von der Gemeindefläche sind 10,6 % besiedelt, 37,2 % dienen der Landwirtschaft, 45,9 % sind bewaldet und 6,4 % sind unproduktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestehende und vormalige Nachbargemeinden ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Niederurnen grenzt im Norden an [[Bilten]], im Nordosten an [[Schänis]] ([[Kanton St. Gallen]]), im Osten an [[Weesen]] (SG), im Südosten an [[Mollis]], im Süden an [[Oberurnen]] und im Westen an [[Schübelbach]] ([[Kanton Schwyz|SZ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1550 lebten 200 Personen in Niederurnen, bis 1701 stieg die Zahl auf 530 und bis 1799 waren es 770. Im Jahr 1837 war die Zahl der Einwohner auf 1300 Personen gestiegen und betrug 1850 rund 1500. Bis 1960 hat die Bevölkerung stark auf 3400 Einwohner zugenommen seither verläuft die Entwicklung langsamer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Landgewinn durch die [[Linthkorrektion]] bewirkte einen starken Aufschwung. So entstanden 1830 eine Stoffdruckerei, der 1903 die Asbestzementfabrikation durch die Eternit AG (heute: Swisspearl Group AG; siehe: [[Swisspor Holding]]) folgte. Die Spinnerei und Weberei Fritz + Caspar Jenny AG besteht seit 1834. Im Laufe der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entwickelte sich Niederurnen so, dank seiner günstigen Lage am Ausgang des Glarner Haupttales, zu einem Industriedorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Individualverkehr besteht ein Anschluss an die Autobahn [[A3 (Schweiz)|A3]] [[Zürich]]–[[Chur]]. Der Bahnhof Ziegelbrücke der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] ist von regionaler Bedeutung. Es ist zugleich die Endstation der Linie S2 des [[Zürcher Verkehrsverbund]]es. Regional verkehren die Züge vom Bahnhof Nieder- und Oberurnen. Niederurnen wird vom Glarner Bus mit der Linie Mühlehorn–Kerenzerberg–Mollis–Näfels–Oberurnen–Niederurnen–Ziegelbrücke/–Bilten bedient. Konzessionärin sind die Schweizerischen Bundesbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste Zeugnis menschlicher Anwesenheit auf Gemeindegebiet ist ein [[Kelten|keltisches]] Bronzeschwert, das beim Bau des Linthkanals gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeindename leitet sich vom lateinischen &#039;&#039;Villa orana&#039;&#039; (= Landgut am Bort, Rand) ab. Seit dem 11. Jahrhundert ist die Bezeichnung &#039;&#039;Niter Urnnen&#039;&#039; festzustellen. Niederurnen gehörte ursprünglich dem [[Kloster Schänis]]. Die Burg Oberwindegg wurde 1265 erstmals urkundlich erwähnt. Niederurnen war im 13. und 14. Jahrhundert ein Zankapfel von verschiedenen Herren, darunter die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburger]], [[Rapperswiler]], [[Habsburger]] sowie den Klöstern [[Kloster Wettingen|Wettingen]], [[Kloster Einsiedeln|Einsiedeln]], Schänis und [[Damenstift Säckingen|Säckingen]]. Im Jahr 1386 wurde die Burg zerstört und Niederurnen geriet unter die Glarner Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Eisenbahnverbindung wurde 1875 mit dem Anschluss an das Netz [[Schweizerische Nordostbahn|Nordostbahn]] realisiert. Im Jahr 1904 wurde ein Elektrizitätswerk in Betrieb genommen, welches vom Dorfbach gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederurnen wurde im Rahmen der [[Glarner Gemeindereform]] auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden [[Bilten]], [[Filzbach]], [[Mollis]], [[Mühlehorn]], [[Näfels]], [[Oberurnen]] und [[Obstalden GL|Obstalden]] zur neuen [[Einheitsgemeinde#Schweiz|Einheitsgemeinde]] [[Glarus Nord]] zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das durch die Luftseilbahn Niederurnen-Morgenholz (LNM) erschlossene Niederurner Alpental oder &#039;&#039;Täli&#039;&#039; erstreckt sich in West-Ost-Richtung über 6,5&amp;amp;nbsp;km. Von der Wasserscheide am Melchterli und Feldrederligrat reicht der Blick bis zum [[Zürichsee]] und zum [[Etzel (Berg)|Etzel]] oder bis zum [[Schwarzwald]] und [[Jura (Gebirge)|Jura]]. Die Gemeindegrenze zwischen Niederurnen und Bilten führt einem Grat entlang über den Planggenstock und das Hirzli. Auch diese beiden Bergspitzen sind begehrte Aussichtspunkte für Wanderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Glarus Nord}}&lt;br /&gt;
Das Haus Muehle in Niederurnen wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Im Untergeschoss des Hauses befand sich die Muehle, die sich bis 2014 noch in dem Zustand präsentiert wie 1958, als die Muehle stillgelegt wurde. 2003 erwarb der Künstler Armin Simon das Haus und organisierte dort Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. 2014 wurde es verkauft, die Mühle wegen Umbaus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Niederurnen aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-004253.tif|Niederurnen, historisches Luftbild von 1925, aufgenommen aus 300 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]&lt;br /&gt;
Niederurnen katolika preghejo 027.jpg|Katholische Kirche&lt;br /&gt;
Niederurnen protestanta preghejo 021.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
Niederurnen komunuma domo 019.jpg|Gemeindehaus&lt;br /&gt;
Niederurnen lernejo 023.jpg|Schulhaus und Informationstafel&lt;br /&gt;
Niederurnen vilagha rojo 024.jpg|Dorfbach&lt;br /&gt;
Niederurnen vilagha rojo 025.jpg|Dorfbach&lt;br /&gt;
Niederurnen lernejo 020.jpg|Schulhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Niederurnen|Niederurnen}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|779|&#039;&#039;Niederurnen&#039;&#039;|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Glarus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115394-7|VIAF=240844688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Glarus Nord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linthgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.196.205.182</name></author>
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