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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Wilhelm Tappe</title>
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		<updated>2024-11-14T10:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.8.205.46: wikifiziert, +Literaturfundstelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hohenlimburg, Möllerdenkmal.JPG|mini|Möllerdenkmal in Hohenlimburg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Tappe&#039;&#039;&#039; (* [[1769]] in [[Lüdenscheid]]; † [[1823]]) war ein deutscher [[Architekt]], Zeichenlehrer, [[Grafiker]], [[Baubeamter]], [[Architekturtheorie|Architekturtheoretiker]] und Dichter. Er war Verfasser einer der ersten deutschen Kunstgeschichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Schwartz: &#039;&#039;Die Straßennamen der Stadt Soest, Stand 1.&amp;amp;nbsp;April 1966.&#039;&#039; Soest 1966, S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1810 bis 1813 war er in Hagen tätig. Anschließend wurde er von Fürstin [[Pauline zur Lippe]] zum &#039;&#039;Landbaumeister&#039;&#039; im [[Lippe (Land)|Fürstentum Lippe]] ernannt; er übte dieses Amt von 1813 bis 1819 in [[Detmold]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1818 und 1823 propagierte er in acht Schriften einen halbkugelförmigen Bautypus in [[Lehmbau]]weise. Er nannte seine Form „Ellipsenbogenstil“ und erläuterte: „Das organische Leben arbeitet in das Runde bildend“. Ein Prototyp in [[Hiddesen]] musste wegen mangelnder Isolation gegen Feuchtigkeit im Jahr 1823 wieder abgebrochen werden. Auch seine anderen auf diese Weise errichteten Bauten hatten keinen Bestand. Erhalten geblieben sind dagegen die Umbauarbeiten am [[Haus Hemer]] sowie die nach seinen Entwürfen errichteten Denkmäler für den Elseyer Stiftsprediger [[Johann Friedrich Möller (Geistlicher, 1750)|Johann Friedrich Möller]], die 1814 und 1816 in [[Hohenlimburg]] eingeweiht wurden. Tappe versuchte als erster, bei der Formfindung von Gewölben die [[Kettenlinie (Mathematik)|Kettenlinie]] einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Graefe: &#039;&#039;The catenary and the line of thrust as a means for shaping arches and vaults.&#039;&#039; In: Bill Addis (Hrsg.): &#039;&#039;Physical Models. Their historical and current use in civil and building engineering design.&#039;&#039; (Construction History Series ed. by [[Karl-Eugen Kurrer]] and [[Werner Lorenz (Historiker)|Werner Lorenz]]) Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2021, ISBN 978-3-433-03257-2, S. 104 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Tappe Entwurf Hermannsdenkmal 1923.png|mini|Entwurf eines Hermannsdenkmals]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1820 veröffentlichte er die Ergebnisse seiner [[Kartierung (Kartografie)|Kartierung]] von Grabhügeln in Paderborn und Lippe und erreichte den Schutz der Gräber. Aus dem Jahre 1823 stammt ein Entwurf Tappes für ein [[Arminius|Hermanns]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;denkmal über einem Tor mit Bogenformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen Bereichen außerhalb des Bauwesens versuchte sich Tappe. So wurde nach seinen Vorschlägen der Zeichenunterricht in den [[Bürgerschule|höheren Bürgerschulen]] der [[Grafschaft Mark]] eingeführt, und der [[Preußen|preußische]] Etat- und Kriegsminister [[Friedrich Anton von Heynitz]] (1725–1802) wurde auf ihn aufmerksam. Außerdem setzte sich Tappe für die Lüdenscheider Industrie ein. Unter Mitwirkung seiner Verwandten richtete er eine Musterkartenherstellung für die dortige Knopfindustrie ein. Er betätigte sich außerdem als Werbefachmann. Damit erwarb er sich große Verdienste um die Lüdenscheider Knopfindustrie, die sich durch seinen Einsatz stark entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Grubenfahrt, dichterisch geschildert.&#039;&#039; Schwelm 1809. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:51:1-7748 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Allgemeine erste Uebungen im freien Zeichnen.&#039;&#039; Duisburg ca. 1812. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:51:1-9663 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Altertümer der deutschen Baukunst in Soest.&#039;&#039; Baedecker, Essen 1823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schreiner (Kunsthistoriker)|Ludwig Schreiner]]: &#039;&#039;Wilhelm Tappe (1769–1823). Ein Architekturtheoretiker des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte&#039;&#039;, Band 9 (1970), S. 195–234.&lt;br /&gt;
* Ludwig Schreiner: &#039;&#039;Der Lüdenscheider Baumeister Wilh. Tappe (1769–1823). Ein Architekturtheoretiker des 19. Jahrhunderts.&#039;&#039; In &#039;&#039;Der Reidemeister&#039;&#039;, Nr. 49/50 (1970), S. 381–395. ([https://www.ghv-luedenscheid.de/download/der-reidemeister/Der-Reidemeister_049-050_28.04.1970.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Lars Laurenz: &#039;&#039;Wilhelm Tappe und das Scheitern seines deutschen Nationalstils. Ein Architekturtheoretiker aus der westfälischen Provinz im Konflikt mit der preußischen Oberbaudeputation.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Westfälische Forschungen]]&#039;&#039;, Band 74 (2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/MAT=/NOMAT=T/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Tappe,Wilhelm Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117613991|VIAF=42619805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tappe, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lüdenscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tappe, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Grafiker, lippischer Baubeamter, Architekturtheoretiker und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1769&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüdenscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.8.205.46</name></author>
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		<title>Rainer Slotta</title>
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		<updated>2024-11-13T23:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.8.205.46: +Wikilinks &amp;amp; Wikipedia-Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rainer Slotta Lengede 2013.jpg|mini|Rainer Slotta im Jahr 2013 bei der Gedenkveranstaltung zum 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des [[Grubenunglück von Lengede|Grubenunglücks von Lengede]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rainer Slotta&#039;&#039;&#039; (* [[1. Mai]] [[1946]] in [[Braunschweig]]) ist ein deutscher [[Industriearchäologie|Industriearchäologe]] und ehemaliger Museumsleiter. International bekannt wurde er durch seine mehr als 400 Publikationen. Er war von 1987 bis 2012 Direktor des [[Deutsches Bergbau-Museum Bochum|Deutschen Bergbau-Museums Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rainer Slotta studierte von 1966 bis 1974 an der [[Universität des Saarlandes]] in [[Saarbrücken]] sowie an der [[TU Braunschweig]] in den Fächern [[Baugeschichte|Bau-]] und [[Kunstgeschichte]], [[Vorderasiatische Archäologie]], [[Vor- und Frühgeschichte]], [[Klassische Archäologie]] und [[Mittelalterliche Geschichte]]. Während des Studiums nahm er an den Ausgrabungen in [[Tell Kāmid el-Lōz]] ([[Libanon]]) und [[Mumbaqat]] ([[Syrien]]) teil. Slotta wurde 1974 an der Universität des Saarlandes Saarbrücken mit dem Thema „Romanische Architektur im lothringischen Département Meurthe-et-Moselle“ zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt ein Thyssen-Stipendium am Deutschen Bergbau-Museum [[Bochum]] und wurde dort 1977 [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]]. Später leitete er die Abteilung „Technische Denkmäler“. Im Jahr 1987 wurde Slotta zum Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum ernannt. 1997 wurde ihm von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens der [[Titularprofessor|„Professor“-Titel]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: Verleihung der Frontinus-Medaille der [[Frontinus-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* 1989: Ernennung zum „Chevalier de l’[[Ordre des Arts et des Lettres]]“ durch den französischen Kulturminister [[Jack Lang]]&lt;br /&gt;
* 2002: Verleihung des „Ordens der Würde“ durch den georgischen Staatspräsidenten [[Eduard Schewardnadse]]&lt;br /&gt;
* 2006: Verleihung der Agricola-Denkmünze durch die [[Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute|Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff und Umwelttechnik e. V.]]&lt;br /&gt;
* 2006: Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Goslar&lt;br /&gt;
* 2010: Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Einführung in die Industriearchäologie.&#039;&#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1982. ISBN 3-534-07411-4.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 1.&#039;&#039; Bochum 1975.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 2, Elektrizität-, Gas- und Wasserversorgung, Entsorgung.&#039;&#039; Bochum 1977.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 3, Die Kali- und Salzindustrie.&#039;&#039; Bochum 1980.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 4, Der Metallerzbergbau, Teil 1.&#039;&#039; Bochum 1983.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 4, Der Metallerzbergbau, Teil 2.&#039;&#039; Bochum 1983.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 5, Der Eisenerzbergbau, Teil 1.&#039;&#039; Bochum 1986.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland. Band 5, Der Eisenerzbergbau, Teil 3, Die Hochofenwerke.&#039;&#039; Bochum 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kraftwerk Hamburg-Neuhof. Ein Großinventar.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg&#039;&#039;, Nr. 12.) Christians, Hamburg 1992.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kraftwerk Tiefstack. Eine Dokumentation.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg&#039;&#039;, Band 14.) Christians, Hamburg 1994.&lt;br /&gt;
* mit [[Christoph Bartels]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der alteuropäische Bergbau. Von den Anfängen bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts.&#039;&#039; Aschendorff Verlag, Münster 2012, ISBN 978-3-402-12901-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Brüggerhoff, Michael Farrenkopf, [[Wilhelm Geerlings]] (Hrsg.): &#039;&#039;Montan- und Industriegeschichte. Dokumentation und Forschung Industriearchäologie und Museum. Festschrift für Rainer Slotta zum 60. Geburtstag.&#039;&#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2006, ISBN 3-506-71365-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108754936}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2019-03-03 |url=http://www.bergbaumuseum.de/web/tiki-index.php?page=Direktoren |text=Kurzbiografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108754936|LCCN=n81120173|VIAF=66557969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Slotta, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Bergbau-Museums Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Slotta, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industriearchäologe und ehemaliger Museumsleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.8.205.46</name></author>
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