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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ich_bin_ein_guter_Hirt&amp;diff=2614769</id>
		<title>Ich bin ein guter Hirt</title>
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		<updated>2025-03-18T05:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bachkantate&lt;br /&gt;
|Name             = Ich bin ein guter Hirt&lt;br /&gt;
|BWV              = 85&lt;br /&gt;
|Anlass           = [[Misericordias Domini]]&lt;br /&gt;
|Entstehungsjahr  = 1725&lt;br /&gt;
|Entstehungsort   = Leipzig&lt;br /&gt;
|Gattung          = Kirchenkantate&lt;br /&gt;
|Solo             = S A T B&lt;br /&gt;
|Chor             = SATB&lt;br /&gt;
|Instrumente      = 2Ob 2Vl Va Vp Bc&lt;br /&gt;
|Aufführungsdauer = &lt;br /&gt;
|Text             = unbekannt, [[Cornelius Becker]], [[Ernst Christoph Homburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich bin ein guter Hirt&#039;&#039;&#039; ([[Bach-Werke-Verzeichnis|BWV]]&amp;amp;nbsp;85) ist eine Kirchen[[kantate]] von [[Johann Sebastian Bach]]. Er schrieb sie in [[Leipzig]] für „Misericordias Domini“, den 2.&amp;amp;nbsp;Sonntag nach [[Ostern]], und führte sie am 15. April 1725 zum ersten Mal auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Worte ==&lt;br /&gt;
Bach komponierte die Kantate in seinem [[Johann Sebastian Bach#Leipzig (1723–1750)|zweiten]] Jahr als [[Thomaskantor]] in Leipzig für den Sonntag „Misericordias Domini“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot; /&amp;gt; Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren {{B|1 Petr|2|21–25|LUT}}, „Christus als Vorbild“, und {{B|Joh|10|12–16|LUT}}, [[Guter Hirte|Der gute Hirte]]. Nach [[John Eliot Gardiner]] ist der unbekannte Textdichter derselbe wie in den Kantaten der beiden vorangegangenen Sonntage, [[Bleib bei uns, denn es will Abend werden (BWV 6)]] und [[Am Abend aber desselbigen Sabbats]] (BWV 42),&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot; /&amp;gt; bevor Bach an den folgenden Sonntagen Texte von [[Christiana Mariana von Ziegler]] vertonte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolff&amp;quot; /&amp;gt; Die drei zusammenhängenden Kantatentexte waren vermutlich bereits für Bachs ersten Kantatenzyklus vorgesehen, doch hatte er sie nicht komponiert, vielleicht wegen der Belastung durch die erste Aufführung der &#039;&#039;[[Johannes-Passion (J. S. Bach)|Johannes-Passion]]&#039;&#039;. Die Texte basieren auf Themen aus dem [[Evangelium nach Johannes|Johannes-Evangelium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot; /&amp;gt; Die Kantate beginnt mit Vers 14 des Sonntagevangeliums, „Ich bin ein guter Hirt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;suzuki&amp;quot; /&amp;gt; Satz 2 erläutert, dass Jesus dies in seiner [[Passion Jesu|Passion]] verwirklicht hat. Der Gedanke wird kommentiert in der ersten Strophe von [[Cornelius Becker]]s [[Choral]] „Der Herr ist mein getreuer Hirt“ (1598),&amp;lt;ref name=&amp;quot;getreuert&amp;quot; /&amp;gt; einer Umdichtung von [[Psalm 23]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot; /&amp;gt; In Satz 4 bezieht sich der Dichter auf Vers 12 des Evangeliums, den Unterschied zwischen dem Hirten, der für die Schafe wacht und sein Leben für sie einsetzt, und den Mietlingen, die schlafen und die Schafe vernachlässigen. Satz 5 nennt Liebe als das Motiv des Hirten für seine Hingabe. Die Kantate endet mit dem Choral „Ist Gott mein Schutz und treuer Hirt“, der vierten Strophe von [[Ernst Christoph Homburg]]s Lied „Ist Gott mein Schild und Helfersmann“ (1658). Bach führte die Kantate am 15. April 1725 erstmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Kantate ist besetzt mit vier Vokalsolisten, [[Sopran]], [[Alt (Stimmlage)|Alt]], [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]] und [[Bass (Stimmlage)|Bass]], vierstimmigem Chor, zwei [[Oboe]]n, zwei [[Violine]]n, [[Bratsche|Viola]], [[Violoncello piccolo]] und [[Basso continuo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aria (Bass): &#039;&#039;Ich bin ein guter Hirt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Aria (Alt): &#039;&#039;Jesus ist ein guter Hirt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Choral: &#039;&#039;Der Herr ist mein getreuer Hirt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Recitativo (Tenor): &#039;&#039;Wenn die Mietlinge schlafen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Aria (Tenor): &#039;&#039;Seht, was die Liebe tut&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Choral: &#039;&#039;Ist Gott mein Schutz und treuer Hirt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Champaigne shepherd.jpg|mini|[[Guter Hirte|Der gute Hirte]], von [[Jean-Baptiste de Champaigne]]]]&lt;br /&gt;
Im ersten Satz singt der Bass als [[Vox Christi]] „Ich bin ein guter Hirt“, gerahmt von instrumentalen [[Ritornell]]en in einer Form, die zwischen [[Arie]] und [[Arioso]] liegt. Das gesungene [[Motiv (Musik)|Motiv]] auf diese Worte erschien bereits zuvor vier Mal im continuo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jsb&amp;quot; /&amp;gt; Die Oboe ist das konzertante Instrument in diesem Eingangssatz, dessen gesammelten Ernst Klaus Hofmann hervorhebt. Die Alt-Arie wird von einem [[Obligato|obligaten]] [[Violoncello piccolo]] begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;suzuki&amp;quot; /&amp;gt; Die folgende Choralstrophe singt der Sopran auf die leicht verzierte Melodie von „[[Allein Gott in der Höh sei Ehr]]“ von [[Nikolaus Decius]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;getreuerm&amp;quot; /&amp;gt; während die beiden Oboen in den Ritornellen ein Thema spielen, das von der ersten Zeile der Melodie abgeleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige [[Rezitativ]] ist eine Kurzpredigt, die von den Streichen akzentuiert wird. Satz 5 ist der einzige Satz der Kantate in [[Pastorale (Instrumentalmusik)|pastoralem]] 9/8-Rhythmus. Die Streicher spielen in tiefer Lage bevorzugt Terz- und Sextparallelen. Dadurch ist der Tenor häufig die höchste Stimme, beginnend mit den ersten drei Rufen „Seht“. Gardiner bemerkt die Ähnlichkeit dieser Arie zur Alt-Arie „Sehet, Jesus hat die Hand“ in der &#039;&#039;[[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäus-Passion]]&#039;&#039; (Nr. 60 in der [[Neue Bach-Ausgabe|Neuen Bach-Ausgabe]]), sowohl in der Thematik der Liebe, die vom Kreuz ausgeht, als in der Musik, deren Wärme und Innigkeit [[Alfred Dürr]] betont. Die Kantate wird mit einem vierstimmigen Choralsatz beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einspielungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bach: Cantata 85; Cantata 151.&#039;&#039; [[Anthon van der Horst]], [[Nederlandse Bachvereniging]], [[Amsterdam Kamerorkest]], Hélène Ludolph, Wilhelmine Matthès, [[Tom Brand]], Hermann Schey. Telefunken, 1957.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Les Grandes Cantates de J. S. Bach, Vol. 4.&#039;&#039; [[Pforzheimer Kammerorchester]], [[Ingeborg Reichelt]], [[Hertha Töpper]], [[Helmut Krebs]], [[Franz Kelch (Sänger)|Franz Kelch]]. Erato, 1959.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J. S. Bach: Kantate BWV 85 Ich bin ein guter Hirt.&#039;&#039; [[Karl Ristenpart]], Chor des Konservatoriums Saarbrücken, Saar-Kammerorchester, Eva Bornemann, [[Helmut Kretschmar]], [[Jakob Stämpfli (Sänger)|Jakob Stämpfli]]. [[Saarländischer Rundfunk]], 1960.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bach Kantaten, Vol. 8: BWV 103, BWV 85, BWV 86, BWV 144.&#039;&#039; [[Diethard Hellmann]], Bachchor und Bachorchester Mainz. DdM-Records Mitterteich, späte 1960er?&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Les Grandes Cantates de J. S. Bach, Vol. 24.&#039;&#039; [[Fritz Werner (Komponist)|Fritz Werner]], [[Heinrich-Schütz-Chor Heilbronn]], [[Württembergisches Kammerorchester Heilbronn]], Hedy Graf, Barbara Scherler, Kurt Huber, Jakob Stämpfli. Erato, 1970.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J. S. Bach: Das Kantatenwerk, Folge 22 – BWV 84–90.&#039;&#039; [[Nikolaus Harnoncourt]], [[Tölzer Knabenchor]], [[Concentus Musicus Wien]], Solist des Tölzer Knabenchor, [[Paul Esswood]], [[Kurt Equiluz]], Ruud van der Meer. Teldec, 1977.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Bach Kantate, Vol. 13.&#039;&#039; [[Helmuth Rilling]], [[Gächinger Kantorei]], [[Bach-Collegium Stuttgart]], [[Arleen Augér]], Gabriele Schreckenbach, [[Adalbert Kraus]], Walter Heldwein. Hänssler, 1981.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J. S. Bach: Cantatas with Violoncelle Piccolo.&#039;&#039; [[Christophe Coin]], [[Das Leipziger Concerto Vocale]], [[Ensemble Baroque de Limoges]], [[Barbara Schlick]], [[Andreas Scholl (Sänger)|Andreas Scholl]], [[Christoph Prégardien]], [[Gotthold Schwarz]]. Auvidis Astrée / Naïve 1994.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bach Edition Vol. 5 – Cantatas Vol. 2.&#039;&#039; [[Pieter Jan Leusink]], [[Holland Boys Choir]], [[Netherlands Bach Collegium]], Ruth Holton, Sytse Buwalda, Nico van der Meel, Bas Ramselaar. Brilliant Classics, 1999.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bach Cantatas Vol. 23: Arnstadt/Echternach.&#039;&#039; [[John Eliot Gardiner]], [[Monteverdi Choir]], [[English Baroque Soloists]], [[Katharine Fuge]], [[William Towers (Sänger)|William Towers]], [[Norbert Meyn]], [[Stephen Varcoe]]. Soli Deo Gloria, 2000.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J. S. Bach: Complete Cantatas Vol. 15.&#039;&#039; [[Ton Koopman]], [[Amsterdam Baroque Orchestra &amp;amp; Choir]], [[Deborah York]], [[Bogna Bartosz]], [[Jörg Dürmüller]], [[Klaus Mertens (Sänger)|Klaus Mertens]]. Antoine Marchand, 2001.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J. S. Bach: Cantatas, Vol. 39.&#039;&#039; [[Masaaki Suzuki (Musiker)|Masaaki Suzuki]], [[Bach Collegium Japan]], [[Carolyn Sampson]], [[Robin Blaze]], [[Gerd Türk]], [[Peter Kooij]]. BIS, 2007.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;J.S. Bach: Cantatas for the Complete Liturgical Year, Vol. 11.&#039;&#039; [[Sigiswald Kuijken]], [[La Petite Bande]], [[Gerlinde Sämann]], [[Petra Noskaiová]], [[Christoph Genz]], [[Jan van der Crabben]]. Accent, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DVD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Johann Sebastian Bach: &#039;&#039;Ich bin ein guter Hirt.&#039;&#039; Kantate BWV 85. [[Rudolf Lutz]], Orchester der [[J. S. Bach-Stiftung]], Gerlinde Sämann (Sopran), [[Terry Wey]] (Alt), [[Georg Poplutz]] (Tenor), [[Markus Volpert]] (Bass). Samt Einführungsworkshop sowie Reflexion von [[Peter Wollny]]. Gallus Media, 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bachipedia.org/werke/bwv-85-ich-bin-ein-guter-hirt/ |titel=Ich bin ein guter Hirt |werk=Bachipedia.org |abruf=2021-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Dürr]]: &#039;&#039;Johann Sebastian Bach: Die Kantaten.&#039;&#039; Bärenreiter, Kassel 1999, ISBN 3-7618-1476-3.&lt;br /&gt;
* [[Werner Neumann (Musikwissenschaftler)|Werner Neumann]]: &#039;&#039;Handbuch der Kantaten Johann Sebastian Bachs.&#039;&#039; 1947, 5. Aufl. 1984, ISBN 3-7651-0054-4.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Schulze (Musikwissenschaftler)|Hans-Joachim Schulze]]: &#039;&#039;Die Bach-Kantaten: Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs.&#039;&#039; Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2006, ISBN 3-374-02390-8; Carus-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-89948-073-2 (Edition Bach-Archiv Leipzig).&lt;br /&gt;
* [[Christoph Wolff]], [[Ton Koopman]]: &#039;&#039;Die Welt der Bach-Kantaten.&#039;&#039; Verlag J.&amp;amp;nbsp;B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2006, ISBN 3-476-02127-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP2|id=Ich_bin_ein_guter_Hirt,_BWV_85_(Bach,_Johann_Sebastian)|cname=&#039;&#039;Ich bin ein guter Hirt&#039;&#039;, BWV 85}}&lt;br /&gt;
* {{Bach Cantatas|Bwv|BWV85|Cantata BWV 85 Ich bin ein guter Hirt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bach.de/werk/bwv/85.html Ich bin ein guter Hirt] auf der &#039;&#039;Bach.de&#039;&#039;-Website&lt;br /&gt;
* [http://webdocs.cs.ualberta.ca/~wfb/cantatas/85.html BWV 85 Ich bin ein guter Hirt.] Text, Aufbau, Besetzung bei der [[University of Alberta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;getreuert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Bach Cantatas|Texts|Chorale094-Eng3|Der Herr ist mein getreuer Hirt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolff&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web |url=http://www.bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Koopman-C15c%5BAM-3CD%5D.pdf |title=The transition between the second and the third yearly cycle of Bach’s Leipzig cantatas (1725) |year=2001 |author=[[Christoph Wolff]] |publisher=bach-cantatas.com |format=PDF; 130&amp;amp;nbsp;kB |pages=5 |language=en |accessdate=17. April 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web|url=http://www.bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Gardiner-P23c%5Bsdg131_gb%5D.pdf |title=Cantatas for the Second Sunday after Easter (Misericordias Domini) / Basilique St Willibrord, Echternach |author=[[John Eliot Gardiner]] |pages=11 |publisher=bach-cantatas.com |year=2007 |language=en |accessdate=18. April 2012 |format=PDF; 115&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jsb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web |url=http://www.jsbachcantatas.com/documents/chapter-44-bwv-8587108.htm |title=Chapter 44: BWV 85, BWV 108 and BWV 87, each commencing with a bass aria |author=Julian Mincham |year=2010 |language=en |accessdate=18. April 2012 |publisher=jsbachcantatas.com |archiveurl=https://web.archive.org/web/20120528190508/http://www.jsbachcantatas.com/documents/chapter-44-bwv-8587108.htm |archivedate=2012-05-28 |offline=yes}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;suzuki&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web|url=http://www.bach-cantatas.com/Pic-Rec-BIG/Suzuki-C39c%5BBIS-SACD1641%5D.pdf |title=Ich bin ein guter Hirt / I am the Good Shepherd, BWV 85 |author=Klaus Hofmann |language=en |format=PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB |pages=16 |publisher=bach-cantatas.com |year=2008 |accessdate=17. April 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;getreuerm&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Bach Cantatas|CM|Allein-Gott-in-der-Hoh|Allein Gott in der Höh sei Ehr / The German Gloria (in excelsis Deo) |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kantaten von Johann Sebastian Bach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=300007760|LCCN=n82095115|VIAF=183144210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bachkantate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalmvertonung|##23]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1725]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorwerk aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmusik (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Ostern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliche Kantate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guter Hirte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hugo_Schlem%C3%BCller&amp;diff=2659005</id>
		<title>Hugo Schlemüller</title>
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		<updated>2025-03-18T05:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hugo-Schlemuller.jpg|mini|Hugo Schlemüller]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hugo Eduard Schlemüller&#039;&#039;&#039; (* [[2. Oktober]] [[1872]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[7. August]] [[1918]] in [[Bad Orb]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Cello|Cellist]], [[Komponist]], Instrumentallehrer, [[Musikkritiker]] und [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Pianisten, Musiklehrers und langjährigen Musikreferenten des [[Leipziger Tageblatt]]s Heinrich Gustav Schlemüller (1841–1900) und dessen Gemahlin Louise Elise Wächter, Tochter des [[Organist]]en Heinrich Hermann Wächter (1818–1881), besuchte von 1882 bis 1891 das [[König-Albert-Gymnasium|Königliche Gymnasium]] in [[Leipzig]], das er mit dem Reifezeugnis verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig: &#039;&#039;Schüler-Album 1880-1904/05&#039;&#039;, Friedrich Gröber, Leipzig 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er bis 1895 an der [[Universität Leipzig]]. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am [[Konservatorium]] in [[Gotha]], an dem die Cellistin Luise Wandersleb-Patzig (1846–1901) wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Schlemüller spielte als Cello-Virtuose in [[München]] und Leipzig. Ab 1902 war er Lehrer für Violoncello am [[Dr. Hoch’s Konservatorium|Hoch’schen Konservatorium]] in [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vierundzwanzigster Jahresbericht des Dr. Hoch’schen Conservatoriums, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben komponierte er Lehrwerke für Cello, virtuose Cellostücke sowie Cellokonzerte und betätigte sich als Musikkritiker und Musikschriftsteller. 1910 gründete er seinen eigenen Musikverlag, in welchem u. a. seine &#039;&#039;Konzertprogramme der Gegenwart&#039;&#039; erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 wurde Hugo Schlemüller zum Kriegsdienst eingezogen&amp;lt;ref&amp;gt;Neununddreißigster Jahresbericht, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im August des Jahres 1917 gab er seine Stellung am Hoch’schen Konservatorium auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vierzigster Jahresbericht, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb während eines [[Kur]]aufenthaltes in Bad Orb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wiegenlied. Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte&#039;&#039;, Zschocher, Leipzig 1894.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Kölner Männer-Gesangverein in Italien 1910. Nach Berichten an das Kölner Tageblatt&#039;&#039;, Schlemüller, Frankfurt am Main 1910.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Konzertprogramme der Gegenwart&#039;&#039;, Schlemüller, Frankfurt am Main 1910/11.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Studium der 4. Lage. 12 leichte Vortragsstücke für Violoncello in der 4. (engen) Lage mit Begleitung des Klaviers oder eines zweiten Violoncello&#039;&#039;, Zimmermann, Leipzig 1913.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wie bekomme ich Konzert-Engagements? Der Künstler als Kaufmann. Ein praktischer Ratgeber für konzertierende Künstler&#039;&#039;, Schlemüller, Frankfurt am Main 1916 (Schlemüllers Künstlerbibliothek).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die allerersten Vortragsstücke des jungen Cellisten. 20 leichte Vortragsstücke für Violoncello in der ersten Lage, mit Klavierbegleitung oder einem zweiten Cello&#039;&#039;, op. 19, Zimmermann, Leipzig o. J.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Etüden-Schule für Violoncello. Eine Sammlung von progressiv geordneten Etüden der bedeutenden Cellomeister. Neue Ausgabe in 2 Bänden. Auswählt aus den Heften Klasse 1 bis 4&#039;&#039;, Zimmermann, Leipzig o. J.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Daumenaufsatz. Eine Schule für das Studium des Daumenaufsatzes beim Violoncello von den ersten Anfängen bis zur Virtuosität mit zahlreichen Beispielen und Übungsstücken, Op. 28&#039;&#039;, Zimmermann, Leipzig o. J.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sieben kleine Stücke (in der ersten Lage) zum Vorspielen für junge Cellisten. Stücke, Vc Kl, op. 29, mit Begleitung des Pianoforte oder eines zweiten Violoncells, op. 29&#039;&#039;, André, Offenbach am Main o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vierundzwanzigster Jahresbericht des Dr. Hoch’schen Conservatoriums für alle Zweige der Tonkunst zu Frankfurt am Main&#039;&#039;, C. Adelmann, Frankfurt am Main 1902.&lt;br /&gt;
* Dr. Hoch&#039;s Conservatorium für alle Zweige der Tonkunst: &#039;&#039;Neununddreißigster Jahresbericht. Herausgegeben am Schlusse des Schuljahres 1916/17&#039;&#039;, Voigt und Gleiber, Frankfurt am Main 1917.&lt;br /&gt;
* Dr. Hoch&#039;s Conservatorium für alle Zweige der Tonkunst: &#039;&#039;Vierzigster Jahresbericht. Herausgegeben am Schlusse des Schuljahres 1917/18&#039;&#039;, Voigt und Gleiber, Frankfurt am Main 1918.&lt;br /&gt;
* Walter Niemann: &#039;&#039;Klavier-Lexikon. Virtuosen, Komponisten, Pädagogen, Methodiker u. Schriftsteller d. Klaviers&#039;&#039;, Kahnt, Leipzig 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134511239}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2010/14997/index.html |text=Digitalisierte Jahresberichte des Dr. Hoch’schen Konservatoriums |wayback=20140324110646}} der [[Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg]] der [[Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134511239|LCCN=n/88/144409|VIAF=23694505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlemuller, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlemüller, Hugo &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlemüller, Hugo Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Cellist, Komponist, Musikschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Orb]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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		<title>Hugo Krötzsch</title>
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		<updated>2025-03-18T05:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hugo Krötzsch&#039;&#039;&#039; (* [[26. Februar]] [[1858]] in [[Leipzig]]; † [[30. Mai]] [[1937]] ebenda) war ein Verleger [[Philatelie|philatelistischer]] Literatur, Briefmarken-Prüfer, Briefmarkenhändler und Kenner altdeutscher Marken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grallert&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Krötzsch, Hugo.&#039;&#039; In: Wolfram Grallert: &#039;&#039;Lexikon der Philatelie.&#039;&#039; 2. Auflage. Phil*Creativ GmbH, Schwalmtal 2007, ISBN 978-3-932198-38-0, Seite 214&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WerIstWer&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Krötzsch, Hugo.&#039;&#039; In: Wolfgang Maassen: &#039;&#039;Wer ist wer in der Philatelie?&#039;&#039; Ein Lexikon namhafter Philatelisten des 19./20. Jahrhunderts, Phil*Creativ Verlag, Schwalmtal 1999, ISBN 3-932198-32-8, Seite 111 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war bekannter philatelistischer Schriftsteller mit sehr vielen Fachartikeln. Er hatte einen eigenen philatelistische Verlag in Leipzig, Langestraße 22, ab 1893&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilaVereinLeizig&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.philatelistenverein-leipzig.de/koenig_joomla_2.5/philleipzig/index.php/lipsia-2007/91-hugo-kroetzsch-zum-70-todestag |wayback=20140729185837 |text=Philatelistenverein Leipzig: Hugo Krötzsch – Zum 70. Todestag}}, abgerufen am 4. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Absicht, alle seinerzeit bekannten und beliebten Postgebiete handbuchartig herauszubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Hugo Krötzsch.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Großes Lexikon der Philatelie&#039;&#039;, Bertelsmann Lexikon Verlag 1978, Band 1, Seite 393&amp;lt;/ref&amp;gt; Er brachte zudem Sammlerzubehör heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HilleSeite67&amp;quot; /&amp;gt; In den 1890er Jahren brachte er mit dem „Horn-Album“ und dem „Schwarz-Album“ zwei verschiedene Feldervordrucke für Briefmarkensammler auf den Markt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HilleSeite67&amp;quot;&amp;gt;Horst Hille: &#039;&#039;Pioniere der Philatelie.&#039;&#039; Verlag Phil Creativ, Schwalmtal 1995, ISBN 3-928277-17-0, Seite 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war befreundet mit dem Philatelisten [[Arthur Ernst Glasewald|Arthur Ernst Friedrich Glasewald]], in dessen Nähe er wohnte und hatte gute Kontakte zum philatelistischen Verlag der [[Gebrüder Senf]] in Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilaVereinLeizig&amp;quot; /&amp;gt; Krötzsch war Herausgeber der [[Deutsche Briefmarken-Zeitung|Deutschen Briefmarken-Zeitung]] von 1896 bis 1919 und von 1894 bis 1896 die „Vierteljahrs-Beiträge zum philatelistischen Permanent-Sammelwerk“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Hugo Krötzsch.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Grosses Lexikon der Philatelie.&#039;&#039; 1. Auflage, Albert Kürzl Verlag München 1923, Seite 395&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Prüfer für [[Postgeschichte und Briefmarken Bergedorfs|Bergedorf-Marken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WerIstWer&amp;quot; /&amp;gt; Seine große philatelistische Bibliothek ging über an den Verleger Carl Gustav Vogel, [[Pößneck]], dann an dessen Söhne und schließlich an die Deutsche Bücherei in Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HilleSeite68&amp;quot;&amp;gt;Horst Hille: &#039;&#039;Pioniere der Philatelie.&#039;&#039; Verlag Phil Creativ, Schwalmtal 1995, ISBN 3-928277-17-0, Seite 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krötzsch hatte einen Sohn mit dem Namen Kurt (1892–1944), der ab 1. Juli 1929 Inhaber des Geschäfts wurde und dieses jahrelang weiterführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HilleSeite68&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* „Permanentes Handbuch der Postfreimarkenkunde“ (1893/97) als Herausgeber, auch als „Krötzsch-Handbücher“ bekannt&lt;br /&gt;
* „Illustrierten Katalog über deutsche Postfreimarken“ (1896)&lt;br /&gt;
* „Handbuch über Bergedorf-Marken“ als Herausgeber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* BSV Gößnitz&lt;br /&gt;
* [[IPHV]] Berlin&lt;br /&gt;
* Sächsischer Briefmarken-Händler-Verein&lt;br /&gt;
* Germania-Ring (Ehrenmitglied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1920 [[Hans-Wagner-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1928 [[Lindenberg-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1929 [[Glasewald-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Flemming: &#039;&#039;Hugo Krötzsch – ein Leipziger Altmeister der Philatelie und ihrer Literatur.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[philatelie (Zeitschrift)|philatelie]]&#039;&#039; Nr. 195 / &#039;&#039;Philatelie und Postgeschichte&#039;&#039; Nr. 116, Januar 1991, S. 41, 42, 47, 48&lt;br /&gt;
* Horst Hille: &#039;&#039;Pioniere der Philatelie.&#039;&#039; Phil Creativ, Schwalmtal 1995, ISBN 3-928277-17-0, S. 64–68&lt;br /&gt;
* Wolfgang Maassen (Hrsg.): &#039;&#039;Wer ist wer in der Philatelie? Ein Lexikon namhafter Philatelisten des 19./20. Jahrhunderts.&#039;&#039; Phil Creativ, Schwalmtal 1999, ISBN 3-932198-32-8, S. 111 f&lt;br /&gt;
* Wolfgang Maassen: &#039;&#039;Wer ist wer in der Philatelie?&#039;&#039;, Band 3, I–L, Phil Creativ, Schwalmtal, 3. Auflage, 2020, ISBN 978-3-932198-97-7, S. 173–175&lt;br /&gt;
* Hans Meyer: &#039;&#039;Die Philatelie im „Dritten Reich“. Die Organisationen der Sammler und Händler 1933–1945&#039;&#039;. o. O. 2006, S. 268 f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1278921753|VIAF=32722166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krotzsch, Hugo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philatelist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarkenhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Lindenberg-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krötzsch, Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger philatelistischer Literatur, Briefmarken-Prüfer, Briefmarkenhändler und Kenner altdeutscher Marken&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hot_Club_Leipzig&amp;diff=1917695</id>
		<title>Hot Club Leipzig</title>
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		<updated>2025-03-18T04:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Hot Club Leipzig&#039;&#039;&#039;, kurz: &#039;&#039;&#039;HCL&#039;&#039;&#039;, war ein überregional bekannter informeller [[Jazzclub]] in [[Leipzig]], der in den [[1930er]] Jahren von [[Kurt Michaelis]] („Hot-Geyer“) initiiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Club hatte kein festes Clublokal; man traf sich nach vorheriger Verabredung im Stamm-Cafe in einer der Wohnungen der Interessierten und hielt dort die Jazzabende ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Oft traf man sich im „Geyer-Horst“, wie die [[Gohlis (Leipzig)|Gohliser]] Wohnung von Kurt Michaelis unter den Freunden hieß oder ab Ende 1938 bei „Goethe-Papa“ [[Franz Neubert]], dem Vater des Schlagzeugers „Teddie“ [[Frohwalt Neubert]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder hatten einen Spitznamen (Nickname), das gehörte zum Stil der Zeit und stellte sich später als großer Vorteil heraus. Der am Nebentisch sitzende [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Spitzel kannte die Klar-Namen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WikiHCL0101.png|miniatur|Hot Club Leipzig,&amp;lt;br /&amp;gt;Frühe Mitglieder 1937]]&lt;br /&gt;
Die Jazz-Freunde versammelten sich an sogenannten „blauen Montagen“ um ein mit der Aufziehkurbel zu bedienendes Koffergrammophon und hörten amerikanische, britische und deutsche [[Jazz]]-Aufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Treffen hatten etwas Rituelles an sich: Jacketts und Krawatte waren als Kleidung vorgeschrieben, Tee und Kekse wurden gereicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin knüpften die Mitglieder Kontakte zu Hot Clubs und Jazzbegeisterten in anderen Städten und Ländern. Einige Mitglieder fuhren bereits 1930 nach [[Berlin]], in das deutsche Mekka des Jazz, um die Kapellen von [[Dajos Béla]] und [[Lud Gluskin]] zu erleben. Zwei Jahre später war ein Auftritt von [[Louis Armstrong]] in [[London]] ihr Ziel. 1934 besuchten sie London zum zweiten Mal, dort lernten sie Max Abrams, den Schlagzeuger von [[Jack Hylton]], kennen und auch den Plattensammler und späteren Schallplattenhändler und Schlagzeuger Carlo Krahmer, der 1936 zum Gegenbesuch nach Leipzig kam. Michaelis selbst korrespondierte auch mit [[Leonard Feather]], der die Nachrichten über die zunehmende Unterdrückung des Jazz in Deutschland im &#039;&#039;[[Melody Maker]]&#039;&#039; veröffentlichte, und mit amerikanischen Plattensammlern wie [[Ross Russell (Musikproduzent)|Ross Russell]], so dass die Mitglieder des Hot Club auch über aktuelle Konzerte, etwa das [[The Famous Carnegie Hall Concert 1938|Carnegie Hall Concert 1938]] von [[Benny Goodman]] durch briefliche Mitteilungen informiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael H. Kater: &#039;&#039;Gewagtes Spiel&#039;&#039;, S. 152ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft galten die Aktivitäten des HCL als illegal. Aus den Kreisen des HCL gingen später namhafte Jazz-Größen wie [[Jutta Hipp]] hervor. Zu den Mitgliedern des HCL gehörten (in der zeitlichen Reihenfolge ihres Kommens):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WikiHCL0102.png|miniatur|Hot Club Leipzig,&amp;lt;br /&amp;gt;Session at R.C. Sport Club 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kurt Michaelis]] („Hot-Geyer“), „Fiddlin’ Joe“ Joachim Frommann, Stefan Krywes, Scheer, Klude, Robert Schramm, „Teddie“ [[Frohwalt Neubert]] – Drums, „Schütterfürst“, „Rhythm-Doc Salm“, Joachim Leipziger, Georgie Catsaros, [[Roger Rossmeisl|Cliff Rossmeisl]], Lutz Warschauer, Peter Fuchs, „Herby“ Herbert Becke – Bass, „Ibse“ Hans Gross, Siggi Michel, Ingfried Henze, H. J. Beugel, Lammy Sathoff, [[Maria Becke-Rausch]], [[Jutta Hipp]], „Wespe“ Hertha Thomas, Willi Lichtinger, Gerhardt Wienstroht, Charlie Rohmann, „Bienenkorb“ Eva Landmann, Evi Stampa, Pfeifer, Tom Haller, „Pee Wee“ Morell-Bohrmann, „Kuli“ Schmidt, [[Roger Rossmeisl]], Hans Krayer, Dieter Jörs, [[Rolf Wiedemann]] – Alt, Werner Tautz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brillant-musik.de/Textframes/home.html Brilliant-Musik Werner Tautz]&amp;lt;/ref&amp;gt; – Piano, [[Rolf Kühn (Musiker)|Rolf Kühn]] – Clar., Albert Leyko – Tenor, Herbert Beck – Tenor, Herzog – Bass, Erling Corneliussen – Tenor, Alf Corneliussen – Posaune+Piano, Wolfgang Doleys – Guitar, „Tom“ [[Thomas Buhé]] – Guitar, [[Walter Eichenberg]] – Trump., [[Fips Fleischer]], Harry Passage, Rolf Keller, Götz Wagner, Wolfgang Schultz, Rolf Melzer, Wolfgang Arndt – Drums, Hans Reinhold – Trump., Dieter Resch, Rolf Cratzschik, Wolfgang Günther, Rolf Weller, Teddy Göpner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Dauer des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] waren immer mehr Mitglieder zum Wehrdienst eingezogen; die jungen Frauen „wurden zum stabilen Element, denn sie konnten nicht einberufen werden.“ Die Mitglieder hörten nun nicht nur Jazzplatten und die Programme der [[British Broadcasting Corporation|BBC]], sondern gründeten auch eine eigene, informelle Band, die vor allem [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael H. Kater: &#039;&#039;Gewagtes Spiel&#039;&#039;, S. 280f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 1945 wurde Leipzig von amerikanischen Truppen&amp;lt;ref&amp;gt;[[2. US-Infanteriedivision#Zweiter Weltkrieg|2. Infanterie-Division]], [[:Datei:M4 burning leipzig.jpg|Brennender Panzer]]&amp;lt;/ref&amp;gt; besetzt. Nun hofften alle sich aus der Illegalität befreien und wieder richtig auch öffentlich Jazz und Swing spielen zu können. Im Ballsaal des Hotel Fürstenhof etablierte sich auch bald die erste Band. Die Freude&amp;lt;ref&amp;gt;Man erhoffte sich fürderhin unter amerikanischer Verwaltung zu stehen, mit den Russen wollte man eher nichts zu tun haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber währte nur kurz. Nach den Vereinbarungen der [[Konferenz von Jalta]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hierin wurde vereinbart, dass ein Teil Berlins (die Westzonen) gegen die von den Amerikanern eroberten „Ostgebiete“ „eingetauscht“ wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm schon am 2. Juli 1945 die [[sowjetische Militäradministration]] die Herrschaft in Leipzig, die Amerikaner zogen sich nach Bayern zurück, einige Musiker des Hot-Club folgten sogleich oder etwas verzögert, um in den Clubs der Amerikaner aufzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Hot Clubs in Deutschland formierte sich in den 1950er Jahren die [[Deutsche Jazz Föderation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Becke: &#039;&#039;Really the Blues. Eine Jugend 1927–1948.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Rainer Bratfisch: &#039;&#039;Freie Töne. Die Jazzszene in der DDR&#039;&#039;. Ch. Links, Berlin 2005.&lt;br /&gt;
* [[Michael H. Kater]]: &#039;&#039;Gewagtes Spiel. Jazz im Nationalsozialismus.&#039;&#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1995.&lt;br /&gt;
* J. Kurz: &#039;&#039;„Swinging Democracy“. Jugendprotest im 3. Reich&#039;&#039; (Geschichte der Jugend, Bd. 21.) Münster 1995.&lt;br /&gt;
* D. Peukert: &#039;&#039;[[Edelweißpiraten]], Meuten, Swing. Jugendsubkulturen im Dritten Reich.&#039;&#039; In: Gerhard Huck (Hrsg.): &#039;&#039;Sozialgeschichte der Freizeit&#039;&#039;. Wuppertal 1980, S.&amp;amp;nbsp;307–327.&lt;br /&gt;
* Bernd Polster (Hrsg.): &#039;&#039;Swing Heil. Jazz im Nationalsozialismus.&#039;&#039; Berlin 1989.&lt;br /&gt;
* F. Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;Heinrich Himmler und die Liebe zum Swing – Erinnerungen und Dokumente.&#039;&#039; Leipzig 1994.&lt;br /&gt;
* E. Stiller: &#039;&#039;Von „Swing“ bis „Edelweiß“. Lebenswelten von Jugendlichen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Lernen. Sammelband Nationalsozialismus&#039;&#039;. Velber 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www2.hu-berlin.de/fpm/popscrip/themen/pst08/Hoffmann.htm |text=Die Geschichte der Hot Clubs |wayback=20070705150627}}&lt;br /&gt;
* Sandra Müller, Julika Stark: {{Webarchiv |url=http://www.praxisgeschichte.de/unterricht/pdfs/mystery.pdf |text=&#039;&#039;Heinz, Fritz, das Geschenk und andere Verdächtige „Jugend im Nationalsozialismus“ als Mystery&#039;&#039; |wayback=20070811050946}} (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.zmo.de/biblio/nachlass/hoepp/1_21_80.pdf »Kultur« In der Berliner Kulturszene der dreißiger Jahre spielten …] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Swing-Jugend|Die Swing-Jugend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Organisation (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Leipzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Heim&amp;diff=1135904</id>
		<title>Hilde Heim</title>
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		<updated>2025-03-18T04:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hilde Heim.jpg|mini|Hilde Heim]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hilde Heim-Buchmann&#039;&#039;&#039; (* [[20. Juni]] [[1950]] in [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach]]; † [[31. März]] [[2010]] in [[Berlin]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Filmemacher]]in, freie [[Fernsehjournalist]]in, [[Autorin]], [[Regisseurin]] und [[Moderatorin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heim studierte Germanistik und Mediengeschichte an der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]]. Ab 1988 arbeitete sie als Fernsehjournalistin für [[ARD]], [[Deutsche Welle]] (international) und [[ARTE]]. Für diese Sender produzierte sie 65 Dokumentarfilme und einige Magazinbeiträge, unter anderem für die [[Tagesthemen]]. Sie drehte ARD-Dokumentarfilme über [[Heide Simonis]], ehemalige [[Ministerpräsidentin]] von [[Schleswig-Holstein]], [[Ignatz Bubis]], ehemaliger Vorsitzender des [[Zentralrat der Juden]] in Deutschland, [[Ute Ohoven]], Sonderbotschafterin der [[UNESCO]], oder den Tennisspieler [[Michael Stich]]. Außerdem arbeitete sie für die ARD-Reihe &#039;&#039;höchstpersönlich&#039;&#039; im ersten Programm. Dort entstanden Porträts von ihr über [[Mario Adorf]], [[Milli Bau]], [[Hildegard Knef]], [[Harald Juhnke]], [[James Last]], [[Sabine Christiansen]], [[Karin Baal]], [[Isa Gräfin von Hardenberg]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war Moderatorin der [[Talkshow]]s &#039;&#039;[[3 nach 9]]&#039;&#039; ([[Radio Bremen]]) und &#039;&#039;[[Riverboat]]&#039;&#039; beim [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Sozial-Reportage im Berliner Magazin [[zitty]] erhielt sie 1985 einen Journalistenpreis vom Deutschen Familienverband. 1988 wurde ihr Buch &#039;&#039;Zu kurz gekommen. Über Mythos und Realität kleiner Menschen&#039;&#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Dokumentarfilm über den Künstler [[Dietmar Buchmann]], &#039;&#039;Der Maler Dietmar Buchmann – Die Dinge hinter dem Sein&#039;&#039;, wurde 2007 auf dem Filmfestival in Prag gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacherin erstellte im Auftrag von ARTE eine 45-minütige Dokumentation über die Star-Fotografin [[GABO]] erstellt. Der Film wurde am 13. Juli 2008 unter dem Titel &#039;&#039;Herrin des Lichts – GABO&#039;&#039; gesendet und erhielt überaus positive Kritiken, z.&amp;amp;nbsp;B. in epd medien vom 23. Juli 2008 Nr. 58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fernsehportrait über die Bischöfin [[Margot Käßmann]] sendete die ARD am 31. Mai 2008. Am 8. November 2008 wurde in der ARD eine halbstündige Dokumentation über den Fernsehkoch [[Horst Lichter]] ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gedichtband &#039;&#039;Himmelsfetzen&#039;&#039; veröffentlichte sie im Mai 2008 als [[Book-on-Demand|Book on Demand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 drehte Heim eine [[ARTE]]-Fernsehdokumentation über den Schweizer Schriftsteller [[Martin Suter]]. Sie wurde am 10. Januar 2010 auf ARTE erstausgestrahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.monstersandcritics.de/artikel/200950/article_165554.php/Martin-Suter-10-01-2010-17-00-ARTE |text=&#039;&#039;Zu Besuch beim Gentleman-Farmer&#039;&#039;. |archive-is=20120912062216}} Frank Rauscher in: monstersandcritics.de, 10. Januar 2010, abgerufen am 17. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilde Heim lebte mit ihrem Mann, dem Künstler und Filmemacher Dietmar Buchmann, in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2676530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135840783|VIAF=80289986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heim, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Radio Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ARD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mitteldeutscher Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heim, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heim-Buchmann, Hilde (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Filmemacherin und freie Fernsehjournalistin, Autorin, Regisseurin und Moderatorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Seemann_Nachfolger&amp;diff=2770915</id>
		<title>Hermann Seemann Nachfolger</title>
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		<updated>2025-03-18T03:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hermann Seemann Nachfolger&#039;&#039;&#039; war ein [[Verlag]] in [[Leipzig]] und [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Italienische Kunst, Studien und Betrachtungen (IA italienischekuns00bere).pdf|mini|hochkant|page=9|[[Bernhard Berenson]]: &#039;&#039;Italienische Kunst&#039;&#039; (1902)]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 machte  [[Victor Schweizer]] die Bekanntschaft des wohlhabenden [[Friedrich Richard Pfau]]. Zusammen erwarben sie den Verlag [[Hermann Seemann (Verlag)|Hermann Seemann]]  in Leipzig des Verlegers [[Albrecht Hermann Seemann]]. Dieser war Sohn des bekannten Kunstverlegers [[Ernst Arthur Seemann]], Inhaber des renommierten Verlags [[E. A. Seemann]]. Pfau und Schweizer setzten den Verlag 1900 unter dem Namen &#039;&#039;Hermann Seemann Nachfolger&#039;&#039; fort. Sie gaben in kurzer Zeit eine ungewöhnlich große Zahl von Titeln heraus, in den ersten vier Jahren durchschnittlich 20 Novitäten pro Monat. Das Verlagsprogramm war gemischt. Erwähnenswert ist unter anderem das Erscheinen der Hauptwerke von [[William Morris]] und der [[Arts and Crafts Movement|Arts and Crafts-Bewegung]] in deutschen Erstausgaben unter Regie des Verlagsmitarbeiters [[Julius Zeitler]]. Dieser arbeitete bis 1903 für den Verlag und brachte seine Erlebnisse in der Verlagsarbeit in Romanform heraus (&#039;&#039;Jahrmarkt der Worte&#039;&#039;, 1904).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von [[Buchgestalter]]n schuf Entwürfe für [[Schutzumschlag|Umschläge]] und [[Verlagseinband|Verlagseinbände]]: [[Walter Tiemann]], [[Heinrich Vogeler]] und [[Emil Rudolf Weiß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Subverlage wurden gegründet: der [[Verlag der Frauen-Rundschau]] (1902), der sich zu einem publizistischen Zentrum der [[Frauenemanzipation]] entwickelte und der [[Magazin-Verlag Jaques Hegner]] (1903), der vor allem [[Erotikon|Erotika]] herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 erfolgte die Umwandlung in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] und die Expansion nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde ein weiterer Subverlag gegründet: der [[Medizinischer Verlag K. Singer|Medizinische Verlag K. Singer &amp;amp; Co.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmende finanzielle Schwierigkeiten führten 1904 zur drastischen Reduktion der Verlagsproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfau beging am 6. September 1905 Selbstmord. In der Folge ging der Verlag 1905 in [[Insolvenz|Konkurs]], das Verfahren zog sich bis 1908 hin. Der Verlag arbeitete als [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] bis ca. 1911 mit kleinem Programm weiter. 1915 erfolgten der Verkauf an die [[Deutsche Buch- und Kunstverlag|Deutsche Buch- und Kunstverlag GmbH]] und die endgültige [[Löschung (Register)|Löschung]] der Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Firmenarchiv blieb nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mark Lehmstedt]]: &#039;&#039;Mit Volldampf in die Pleite. Der Verlag Hermann Seemann  Nachfolger in Leipzig und Berlin (1900-1915)&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Aus dem Antiquariat&#039;&#039;, Neue Folge 10 (2012), Nr. 5, S. 199–220 ({{Webarchiv |url=http://www.boersenblatt.net/550295/template/bb_tpl_antiquariat/ |text=Verlagsanzeige |archive-is=20130221081039}}).&lt;br /&gt;
* Julius Zeitler: &#039;&#039;Jahrmarkt der Worte : ein Roman&#039;&#039;, Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1073090108|VIAF=246968999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seemann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Internationaler_Sigmund-Freud-Preis_f%C3%BCr_Psychotherapie&amp;diff=1535347</id>
		<title>Internationaler Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie</title>
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		<updated>2025-03-18T02:43:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Internationale Sigmund-Freud-[[Wissenschaftspreis|Preis]] für Psychotherapie&#039;&#039;&#039; ({{enS}}e Eigenbezeichnung: &#039;&#039;Sigmund Freud Award&#039;&#039;) wird von der Stadt [[Wien]] gestiftet und seit 1999 vom &#039;&#039;[[World Council for Psychotherapy]]&#039;&#039; (WCP) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dotierung beträgt 7.000 Euro. Die [[Auszeichnung (Ehrung)|Verleihung]] erfolgt entweder für ein Lebenswerk oder für hervorragende Projekte in der Weiterentwicklung der [[Psychotherapie]], aber auch für herausragende wissenschaftliche Publikationen im Bereich der Psychotherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1999 [[Paul Parin]], Schweiz; [[Daniel Stern (Psychoanalytiker)|Daniel Stern]], USA/Schweiz; [[Ntomchukwu Madu]], Südafrika/Nigeria&lt;br /&gt;
* 2002 [[Jalil Benani]], Marokko&lt;br /&gt;
* 2002 [[Horst Kächele]], Deutschland&lt;br /&gt;
* 2002 [[Helmut Thomä]], Deutschland&lt;br /&gt;
* 2002 [[Francine Shapiro]], USA&lt;br /&gt;
* 2002 [[Hector Fernandez-Alvarez]], Argentinien&lt;br /&gt;
* 2003 [[Vamik Volkan]], USA&lt;br /&gt;
* 2005 [[Roberto Opazo Castro]], Chile&lt;br /&gt;
* 2006 [[Peter Fonagy]], Großbritannien&lt;br /&gt;
* 2008 [[Deutsch-Chinesische Akademie für Psychotherapie]] e. V., Deutschland&lt;br /&gt;
* 2009 [[Irvin D. Yalom]], USA&lt;br /&gt;
* 2011 [[Helen Milroy]], [[Aunty Lorraine Peeters]], [[Kamilaroi Elder]], [[Ruper Peters]], [[Ginger Toby]], alle Australien&lt;br /&gt;
* 2012 [[Otto F. Kernberg]], USA&lt;br /&gt;
* 2015 [[David Orlinsky]], USA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://humdev.uchicago.edu/news/former-chd-professor-david-orlinsky-scheduled-receive-sigmund-freud-prize-psychotherapy |titel=Former CHD Professor David Orlinsky Scheduled to Receive the Sigmund Freud Prize for Psychotherapy |werk=uchicago.edu |hrsg=[[University of Chicago]] |datum=2015-07-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150905213509/http://humdev.uchicago.edu/news/former-chd-professor-david-orlinsky-scheduled-receive-sigmund-freud-prize-psychotherapy |archiv-datum=2015-09-05 |abruf=2019-06-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.worldpsyche.org/cms-tag/122/sigmund-freud-award Website des WCP mit Angaben zum Preis: &#039;&#039;Sigmund Freud Award&#039;&#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Internationaler SigmundFreudPreis fur Psychotherapie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinpreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspreis (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sigmund Freud als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Spitzbart&amp;diff=1782709</id>
		<title>Heinz Spitzbart</title>
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		<updated>2025-03-18T02:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heinz Kurt Spitzbart&#039;&#039;&#039; (* [[30. November]] [[1930]] in [[Leipzig]]; † [[2. November]] [[2008]] in [[Erfurt]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinz Spitzbart wurde in der [[Triersches Institut|Universitätsfrauenklinik Leipzig]] geboren. Er wuchs in der Umgebung Leipzigs auf, wo er auch die [[Grundschule]] besuchte. 1949 legte Spitzbart in Leipzig sein [[Abitur]] ab. Danach studierte er von 1949 bis 1955 an der [[Universität Leipzig]] [[Studium der Medizin|Medizin]]. Seine Pflichtassistentenzeit absolvierte Heinz Spitzbart an den Kreiskrankenhäusern [[Annaberg-Buchholz]] und [[Olbernhau]]. Am 1. April 1955 wurde er [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach seiner [[Approbationsordnung |Approbation]] vom 1. Mai 1956 war Spitzbart jeweils mehrere Monate am Bezirkshygieneinstitut Leipzig unter [[Georg Wildführ]] und der [[Universität Rostock|Universitätsfrauenklinik Rostock]] tätig. Von August 1957 bis September 1958 war er Assistenzarzt an der Frauenklinik der [[Medizinische Akademie Erfurt|Medizinischen Akademie Erfurt]]. Danach wechselte er an die Universitäts-Frauenklinik Leipzig unter Norbert Aresin. Dort wurde Heinz Spitzbart zunächst Oberassistent, 1961 [[Oberarzt]] und später Leitender Oberarzt. Am 29. April 1964 wurde er [[Habilitation|habilitiert]] und am 1. Juli 1964 zum Dozenten ernannt. Am 1. September 1971 wurde er zum Ordentlichen Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität Leipzig berufen. Er leitete ab dem 8. April 1971, nach dem Tod von Norbert Aresin, kommissarisch die Frauenklinik bis zur Berufung von [[Karl Bilek]] am 1. April 1974 als neuem Direktor. Heinz Spitzbart war 1973 als Bewerber für den [[Lehrstuhl]] an der [[Medizinische Akademie Dresden|Medizinischen Akademie Dresden]] in der engeren Wahl. Er hospitierte jedoch im Jahr 1974 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universitätsfrauenklinik Halle]] sowie am Institut für [[Mikrobiologie]] der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], um schließlich am 1. Februar 1976 als Ordentlicher Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an die Frauenklinik der [[Medizinische Akademie Erfurt|Medizinischen Akademie Erfurt]] unter ihrem damaligen Direktor [[Fritz Wagner (Mediziner)|Fritz Wagner]] berufen zu werden. 1980 wurde Spitzbart in den wissenschaftlichen Rat der Hochschule berufen und blieb auch nach der [[Wende (DDR)|Wende]] nach geheimer Wahl im Jahr 1990 dessen Mitglied. Spitzbart leitete die Klinik als Teil der Hochschule bis zur Abwicklung der Medizinischen Hochschule Erfurt 1993. Danach führte er sie im jetzt zum Klinikum Erfurt GmbH umbenannten Klinikum bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden am 31. März 1996 weiter. Sein Nachfolger wurde Udo Hoyme, unter dem er noch weiter infektiologische Sprechstunden abhielt. Außerdem war er zusammen mit [[Ernst-Reiner Weissenbacher]] in [[München]] wissenschaftlich tätig. Heinz Spitzbart verstarb 2008 kurz vor Vollendung seines 78. Lebensjahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte von Spitzbart lagen auf dem Gebiet der Biologie und Pathologie der [[Vagina des Menschen|Scheide]], besonders der Pilzinfektionen und viralen Erkrankungen. Er galt als wichtigster Experte für gynäkologische Infektionen in der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Mikrobiologie der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe der DDR (36 Jahre deren Vorsitzender)&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Staphylokokken der Gesellschaft für Seuchenschutz&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Trichomonaden der Parasitologische Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Mykologie&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Zell- und Gewebezüchtung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe der DDR&lt;br /&gt;
* Medizinisch-Wissenschaftliche Gesellschaft an der Medizinischen Akademie Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1985 wurde Professor Spitzbart mit dem Titel Medizinalrat geehrt. Die &#039;&#039;European Society for Infectious Diseases in Obstetrics and Gynaecology&#039;&#039; verleiht seit 1996 den &#039;&#039;Heinz-Spitzbart-Preis&#039;&#039; für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der therapierelevanten, infektiologischen und immunologischen Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Heinz Spitzbart publizierte 250 wissenschaftliche Arbeiten und Buchbeiträge und hielt etwa 400 wissenschaftliche Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &#039;&#039;Über den Faktor P und das Vorkommen des Anti-P-Gehaltes im normalen menschlichen Serum.&#039;&#039; ([[Dissertation]]), [[Universität Leipzig]] 1954&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &#039;&#039;Die sogenannten antibiotischen Substanzen der normalen Scheidenkeime und ihr Einfluß auf die pathologische Scheidenflora.&#039;&#039; ([[Habilitation]]), [[Universität Leipzig]] 1964&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart, Anne Feldmann: &#039;&#039;Lehrbuch der Krankengymnastik in Gynäkologie und Geburtshilfe.&#039;&#039; J. A. Barth, Leipzig 1965&lt;br /&gt;
* Ernst R. Weissenbacher, Heinz Spitzbart: &#039;&#039;Mykosen in der Frauenheilkunde.&#039;&#039; Medifact Publ, München 2001&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart, Joachim Holtorff, Siegfried Engel: &#039;&#039;Vulvitis - Kolpitis.&#039;&#039; JA Barth, Leipzig 1981&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &#039;&#039;Physiotherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe.&#039;&#039; J. A. Barth, Leipzig 1982&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &#039;&#039;Infektionen mit humanen Papillomaviren.&#039;&#039; Medifact, München 1997, ISBN 3-929991-03-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Knoke, Hannelore Bernhardt: {{Webarchiv |url=http://www.consmyc.de/consmyc/nachruf_spitzbart.htm |text=&#039;&#039;Nachruf Professor Dr. med. Heinz Spitzbart.&#039;&#039; |wayback=20110209053850}}&lt;br /&gt;
* Werner Mendling: [http://www.dmykg.de/die-gesellschaft/persoenl-nachrichten.html &#039;&#039;Prof. Dr. med. habil. Heinz Kurt Spitzbart, geb. 30.11.1930, verstorben 2.12.2008&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Udo B. Hoyme: [http://www.aerzteblatt-thueringen.de/pdf/thu08_0726.pdf &#039;&#039;In memoriam Professor Dr. habil. Heinz Kurt Spitzbart.&#039;&#039;] Ärzteblatt Thüringen 2008, 726 (PDF-Dokument; 500 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Spitzbart_1806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140795596|VIAF=107781411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spitzbart, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Medizinische Akademie Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spitzbart, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitzbart, Heinz Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_L%C3%BCdemann&amp;diff=1446557</id>
		<title>Heinz Lüdemann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_L%C3%BCdemann&amp;diff=1446557"/>
		<updated>2025-03-18T01:53:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heinz Lüdemann&#039;&#039;&#039; (* [[1. November]] [[1928]] in [[Brandenburg an der Havel]]; † [[15. März]] [[1997]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Geograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren leitete Lüdemann eine Abteilung im Ökonomischen Forschungsinstitut der Staatlichen Plankommission. Als Prof. [[Dr. sc.]] war er Direktor des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Instituts für Geographie und Geoökologie]] der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in [[Leipzig]] und Nachfolger von [[Edgar Lehmann (Geograph)|Edgar Lehmann]]. Er gehörte dem wissenschaftlichen Beirat für Heimatforschung des genannten Instituts an und war Mitautor der Reihe &#039;&#039;[[Werte unserer Heimat]]&#039;&#039;. 1986 wurde Lüdemann stellvertretender Vorsitzender des neugebildeten Rates für Grundlagen der Umweltgestaltung und des Umweltschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüdemann war Ehrenmitglied der Geographischen Gesellschaft der [[Sowjetunion|UdSSR]] und Vorsitzender des Nationalkomitees der [[DDR]] für das Wissenschaftliche Komitee für Umweltprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1983)&lt;br /&gt;
* [[Nationalpreis der DDR]] III. Klasse für Wissenschaft und Technik (1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Buch: &#039;&#039;Namen und Daten wichtiger Personen der DDR.&#039;&#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1979, ISBN 3-8012-0034-5, S. 195.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &#039;&#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;Abendroth – Lyr.&#039;&#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 496.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1064689035}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.geographiegeschichte.de/AK5.html |text=Arbeitskreis Geschichte der Geographie: Rundschreiben 5 |wayback=20101117025532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1064689035|VIAF=313405401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludemann, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leibniz-Institut für Länderkunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lüdemann, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diario_16&amp;diff=1135505</id>
		<title>Diario 16</title>
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		<updated>2025-03-18T01:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diario 16&#039;&#039;&#039; war eine [[Spanien|spanische]] Tageszeitung. Sie erschien von 18. Oktober 1976 bis zum 7. November 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Diario 16 unter der Leitung von Ricardo Utrilla, Juan Tomás de Salas und Romualdo de Toledo ins Leben gerufen wurde, war die spanische Demokratie noch im Werden. Die Zeitung berichtete kritisch über die Staatsstreiche [[Operación Galaxia]] und [[23-F]]. Die Ausgabe vom 30. Oktober 1982, ein Foto des triumphierenden Wahlsiegers [[Felipe González]] zeigend, erreichte einen Spitzenwert von 700.000 verkauften Exemplaren. Im April 1985 erhielt Diario&amp;amp;nbsp;16 ein [[Feuilleton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 machte die Zeitung den Unterschlupf der [[Grupos Antiterroristas de Liberación]] ausfindig und ging den Verbindungen dieser Gruppe zur Regierung nach. Es kam zum Streit zwischen dem Chefredakteur [[Pedro J. Ramírez]] und dem Herausgeber Juan Tomás de Salas über diese Berichterstattung, der schließlich zur Entlassung des Chefredakteurs führte. Unter der Leitung Ramírez’ erschien ab dem 23. Oktober 1989 [[El Mundo]], zu der auch weitere Diario-16-Mitarbeiter wechselten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 deckte Diario&amp;amp;nbsp;16 Ungereimtheiten bezüglich des plötzlichen Vermögenszuwachses des [[Guardia Civil|Guardia-Civil-Chefs]] Luis Roldán auf, der später wegen [[Veruntreuung]] verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Eigentümergesellschaft &#039;&#039;La Voz de Galicia&#039;&#039; keinen Käufer für die verlustbringende Zeitung gefunden hatte, wurde sie 2001 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://personal.telefonica.terra.es/web/foro16/Historia16/Historia16.htm |text=Historia16. 25 años de historia del periódico. |wayback=20130627065226}} (spanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanischsprachige Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flagge_Kataloniens&amp;diff=1794723</id>
		<title>Flagge Kataloniens</title>
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		<updated>2025-03-18T01:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Flagge&lt;br /&gt;
| Name=Senyera&lt;br /&gt;
| Bild=Flag of Catalonia.svg&lt;br /&gt;
| Vexillologisches Symbol={{FIAV|010000}}&lt;br /&gt;
| Seitenverhältnis=2:3&lt;br /&gt;
| Offiziell angenommen=22. Dezember 1979&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Associació Catalana de Vexil.lologia: Catalunya |url=http://personal.telefonica.terra.es/web/vexicat/catalunya.htm |wayback=20110610071549}} (katal.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Flagge von [[Katalonien]]&#039;&#039;&#039; dient der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Autonomen Gemeinschaft]] die [[Senyera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Senyera (Pl. Octavià, S. Cugat del Vallès) 01.jpg|mini|Flagge Kataloniens]]&lt;br /&gt;
Die Senyera führt fünf gelbe und vier rote waagerechte Streifen in gleicher Breite. Für gewöhnlich ist sie nicht mit dem [[Wappen von Katalonien]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Senyera]] soll eine der ältesten Flaggen der Welt sein. Sie entstand 1159 und geht auf das Wappen der [[Grafschaft Barcelona]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flaggen von untergeordneten Verwaltungseinheiten ==&lt;br /&gt;
Sowohl die Provinzen Kataloniens, als auch die Kreise ([[Liste der Comarques Kataloniens|Comarques]]) und Gemeinden verfügen über eigene Flaggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provinzen ===&lt;br /&gt;
Flaggen von Provinzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flag of Barcelona (province).svg|[[Provinz Barcelona]]&lt;br /&gt;
Bandera antiga de la provincia de Girona.svg|[[Provinz Girona]]&lt;br /&gt;
Bandera de la provincia de Lérida.svg|[[Provinz Lleida]]&lt;br /&gt;
Bandera actual de la provincia de Tarragona.svg|[[Provinz Tarragona]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Flag of Girona province (unofficial).svg|Inoffizielle Version der Provinz Girona&lt;br /&gt;
Datei:Bandera antiga de la província de Lleida.svg|Alte Flagge der Provinz Lleida&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreise ===&lt;br /&gt;
Beispiele für Flaggen von Kreisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bandera d&#039;Osona.svg|[[Osona]]&lt;br /&gt;
Bandera de la Vall d&#039;Aran.svg|[[Val d’Aran]]&lt;br /&gt;
Bandera d&#039;Urgell.svg|[[Urgell (Comarca)]]&lt;br /&gt;
Bandera de l&#039;Alt Empordà.svg|[[Baix Empordà]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Beispiele für [[Stadtflagge|Flaggen von Gemeinden]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bandera de Cardedeu.svg|Gemeinde [[Cardedeu]]&lt;br /&gt;
Flag of Sarrià de Ter.svg|Gemeinde [[Sarrià de Ter]]&lt;br /&gt;
Bandera d&#039;Aitona.svg|Gemeinde [[Aitona]]&lt;br /&gt;
Bandera de Xerta.svg|Gemeinde [[Xerta]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flagge der Stadt Barcelona&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Barcelona.svg|mini|Flagge der Stadt Barcelona]]&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Barcelona]] benutzt seit dem 13. April 2004 ein [[Wappenbanner]], das neben den Streifen der Senyera, als Symbol des katalanischen Königshauses, auch das [[Georgskreuz]] ([[Georg (Heiliger)|Sant Jordi]]) zeigt, welche das ursprüngliche Symbol der Stadt war. Bereits am 11. April 1984 hatte die Katalanische Vereinigung für Flaggenkunde &#039;&#039;(Associació Catalana de Vexil·lologia ACV)&#039;&#039; diese als Flagge der Stadt vorgeschlagen, da sie auch schon im 15. Jahrhundert im Gebrauch war. Bereits am 3. Mai 1906 war sie offiziell als [[Stadtflagge]] eingeführt worden, wurde aber später wieder abgeschafft. Ab 1984 war dann eine ähnliche Flagge im Gebrauch, zeigte aber nicht die historisch korrekte Anzahl von vier roten Streifen in der Senyera. Am 25. September 1996 führte man eine neue Flagge ein, die die Senyera nicht mehr enthielt, was zu wütenden Protesten der Bevölkerung führte. Daher wurde die Flagge am 20. Dezember desselben Jahres gleich wieder abgeschafft und durch eine Flagge, die als Hintergrund die Senyera führte ersetzt. Eine zeremonielle Flagge zeigte ab 1996 eine Flagge, die dasselbe Rautensymbol auf blauem Grund führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flagspot.net/flags/es-b-bar.html Flags of the World - Municipality of Barcelona (Catalonia, Spain)] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bandera de Barcelona de 2 barres.svg{{FIAV|historical}} Flagge der Stadt Barcelona, 1984 bis 1996&lt;br /&gt;
 Bandera oficial de Barcelona 1996.svg{{FIAV|historical}} Flagge der Stadt Barcelona, 25. September bis 20. Dezember 1996&lt;br /&gt;
 Bandera de Barcelona de 1996.svg{{FIAV|historical}} Flagge der Stadt Barcelona, 20. Dezember 1996 bis 2004&lt;br /&gt;
 Bandera festiva de Barcelona 1996.svg{{FIAV|historical}} Zeremonielle Flagge der Stadt Barcelona, 1996 bis 2004&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Flaggen Kataloniens ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante der Senyera ist die [[Estelada]], die von der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung bevorzugt wird. Katalanische Unabhängigkeitsbefürworter verwenden die &#039;&#039;Estelada Blava&#039;&#039;, eine Senyera mit einem blauen Dreieck an der Liek und weißem Stern, während die &#039;&#039;Estelada Groga&#039;&#039; mit gelbem Dreieck und rotem Stern eher dem politisch linken Lager zuzuordnen ist. Auch eine Version im Stil der [[Flagge der Vereinigten Staaten]] (&#039;&#039;Estado Aragonés&#039;&#039;) ist im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Estelada blava.svg|&#039;&#039;Estelada Blava&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Estelada roja.svg|&#039;&#039;Estelada Groga&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Estelada Vermella&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
Bandera de Estado Aragonés.svg|&#039;&#039;Estado Aragonés&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flags of Catalonia|Flaggen Kataloniens}}&lt;br /&gt;
* [https://flagspot.net/flags/es-ct.html Flags of the World - Catalonia (Spain)] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://personal.telefonica.terra.es/web/vexicat/vexilla6.htm |text=Associació Catalana de Vexil.lologia |wayback=20121102003531}} (katalanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flaggen Spaniens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flagge (Spanien)|Katalonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Katalonien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_von_Ryssel&amp;diff=1517592</id>
		<title>Heinrich von Ryssel</title>
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		<updated>2025-03-18T00:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heinrich von Ryssel&#039;&#039;&#039; (* [[4. Januar]] [[1594]] in [[Leipzig]]; † [[7. Mai]] [[1640]] ebenda) war ein deutscher [[Handelsmann]] und Ratsmitglied in der Messestadt Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ryssels gleichnamiger Vater war Handelsmann in Leipzig. Er übernahm zunächst die Schulbildung seines Sohnes, übergab diese dann jedoch Privatlehrern. Ryssel studierte an der [[Universität Jena]] und trat eine Studienreise durch Deutschland, Frankreich und Holland an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1615 kehrte er nach Leipzig zurück und übernahm den Handel seines Vaters, gleichzeitig setzte er seine Studien an der [[Universität Leipzig]] fort. 1622 unternahm er eine Bildungsreise durch Italien, nach deren Ende er am 10. Mai 1624 Rosina Pöckel, die Tochter des Leipziger Ratsbaumeisters und Hammerherrn [[Enoch Pöckel]] heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1637 wurde er in den Rat der Stadt Leipzig gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 46 Jahren starb Heinrich von Ryssel. Anlässlich seiner [[Bestattung|Beerdigung]] erschien eine gedruckte [[Leichenpredigt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://rcswww.urz.tu-dresden.de/%7Efrnz/Leichen/fiedler.htm |text=Handelswege und Familienbande - Die Leipziger Handelsfamilie von Ryssel in ihren Leichenpredigten |wayback=20130922221304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103087648|VIAF=49629964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ryssel, Heinrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1594]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1640]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ryssel, Heinrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handelsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1594&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1640&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans-J%C3%BCrgen_van_Schewick&amp;diff=1305984</id>
		<title>Hans-Jürgen van Schewick</title>
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		<updated>2025-03-17T22:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hans-Jürgen van Schewick&#039;&#039;&#039; (* [[1943]] in [[Sonneberg]]) ist ein deutscher [[Jurist]] und ehemaliger [[Richter]] am [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Van Schewick studierte [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Bonn]]. Nach dem Bestehen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung trat er 1973 in den Justizdienst des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] ein. Hier wurde er zum Richter am [[Verwaltungsgericht Köln]] ernannt. Ab Juli 1978 war van Schewick für 3 ½ Jahre als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] an das [[Bundesverfassungsgericht]] abgeordnet. Im Juni 1981 folgte die Ernennung zum Richter am [[Oberverwaltungsgericht Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1989 wurde van Schewick schließlich zum Richter am Bundesverwaltungsgericht ernannt, wo er dem für das Lastenausgleichs- und Entschädigungsrecht, das Gesundheitsverwaltungsrecht, das Lebensmittel- und Landwirtschaftsrecht und das Verkehrs- und Subventionsrecht zuständigen 3. Revisionssenat zugewiesen wurde. Ab Mai 1997 war er stellvertretender Vorsitzender dieses Senats. Zum 1. April 2008 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van Schewick war Vorsitzender des [[Katholikenrat|Diözesanrats]] der Katholiken im Erzbistum Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dioezesanrat-berlin.de/wir-ueber-uns/?navanchor=1110000 |wayback=20100929070507 |text=Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Mitglied des [[Zentralkomitee der deutschen Katholiken|Zentralkomitees der deutschen Katholiken]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zdk.de/mitglieder/index.php?char=V&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Vater der Rechtswissenschaftlerin [[Barbara van Schewick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.bverwg.de/enid/91930428595aa8507367bcda23450d2a,dba9667365617263685f646973706c6179436f6e7461696e6572092d093130303434093a095f7472636964092d09353737/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_9d.html |text=Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 21/2008 vom 1. April 2008 |date=2015-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schewick, Hans-Jurgen van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schewick, Hans-Jürgen van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Richter am Bundesverwaltungsgericht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 1943 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sonneberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Wiesmeth&amp;diff=2234298</id>
		<title>Hans Wiesmeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Wiesmeth&amp;diff=2234298"/>
		<updated>2025-03-17T21:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Wiesmeth.jpg|miniatur|Hans Wiesmeth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Wiesmeth&#039;&#039;&#039; (* [[11. Februar]] [[1950]] in [[Vilseck]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAW&amp;quot;&amp;gt;[http://www.saw-leipzig.de/mitglieder/wiesmethh Hans Wiesmeth bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Happy Birthday to HHL Dean Prof. Dr. Hans Wiesmeth |url=http://www.hhl.de/wordpress/?p=938 |wayback=20100221033001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Wirtschaftswissenschaftler]]. Vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2023 war er Präsident der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach einem zwischen 1970 und 1975 absolvierten Studium der [[Mathematik]] und [[Physik]] an der [[Universität Erlangen-Nürnberg]] war Wiesmeth am Sozialökonomischen Institut der [[Universität Hamburg]] als Assistent tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.di-uni.de/index.php?id=65&amp;amp;tx_ttnews%5Bday%5D=31&amp;amp;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=572&amp;amp;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&amp;amp;cHash=08a57db392398b7b463e1514b8e0c58a|titel=Dresden International University (DIU) mit neuem Präsidenten: DIU - Dresden International University|autor=|hrsg=|werk=|datum=2010-08-31|zugriff=2017-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde er 1979 zur Thematik &#039;&#039;Festpreisgleichgewichte und Non-Tâtonnement-Prozesse&#039;&#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Bereits ein Jahr später [[Habilitation|habilitierte]] er sich ebenfalls an der Hamburger Universität in [[Volkswirtschaftslehre]]. 1981 folgte ein Ruf an die [[Universität Bonn]] als Professor für Wirtschaftstheorie. 1992 wechselte er an die [[Technische Universität Dresden]], wo er die Professur für Volkswirtschaftslehre, insbes. [[Allokationstheorie]] übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Forschungsschwerpunkte sind die allgemeine Gleichgewichtstheorie unter besonderer Berücksichtigung der Umweltökonomie sowie der Theorie öffentlicher Güter. Von 1993 bis 2000 bekleidete er dort das Amt des [[Prorektor]]s für Wissenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 2003 bis 2005 hatte er zusätzlich zu seiner Professur an der TU Dresden, die Leitung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der [[Dresden International University]] (DIU) inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LLW&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hhl.de/fileadmin/texte/abt-geschaeftsfuehrung/Rektorat/Lebenslauf_Wiesmeth_300807.pdf | wayback=20110304125322 | text=Lebenslauf von Hans Wiesmeth}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2005 bis März 2010 war er [[Rektor]] der [[Handelshochschule Leipzig]], wo er zusätzlich die Professur für Angewandte Wirtschaftstheorie übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/bildung/die-gremien-wuenschen-den-wechsel-professor-hans-wiesmeth-verlaesst-hhl/r-bildung-a-17655.html |wayback=20110304000434 |text=&amp;quot;Die Gremien wünschen den Wechsel&amp;quot;: Professor Hans Wiesmeth verlässt HHL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LLW&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend amtierte er von 2010 bis 2014 als Präsident der DIU.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://idw-online.de/pages/de/news383694 Dresden International University (DIU) mit neuem Präsidenten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAW15&amp;quot;&amp;gt;[http://www.saw-leipzig.de/de/aktuelles/neuwahl-praesidium-2015 Prof. Dr. Hans Wiesmeth zum neuen Präsidenten der Akademie gewählt], abgerufen am 12. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 ist er ordentliches Mitglied der Technikwissenschaftlichen Klasse der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAW&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem er bereits ab 2012 als Vizepräsident amtiert hatte, wurde er am 9. Oktober 2015 zum Nachfolger von [[Pirmin Stekeler-Weithofer]] als Präsident der Akademie gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://tu-dresden.de/gsw/der-bereich/news/news_article.2015-10-16.5843483883|titel=Prof. Dr. Hans Wiesmeth neuer Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften|autor=|hrsg=|werk=|datum=2015-10-16|sprache=de|zugriff=2017-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat das Amt am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2016 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAW15&amp;quot;/&amp;gt; Am 1. Januar 2024 folgte ihm [[Hans-Joachim Knölker]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saw-leipzig.de/de/aktuelles/neues-praesidium-der-saechsischen-akademie-der-wissenschaften-zu-leipzig-gewaehlt Sächsische Akademie der Wissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109432703}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url = http://www.hhl.de/fileadmin/texte/abt-geschaeftsfuehrung/Rektorat/Lebenslauf_Wiesmeth_300807.pdf | titel = Lebenslauf von Hans Wiesmeth | hrsg = Handelshochschule Leipzig | zugriff = 2016-02-01 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20110304125322/http://www.hhl.de/fileadmin/texte/abt-geschaeftsfuehrung/Rektorat/Lebenslauf_Wiesmeth_300807.pdf | archiv-datum = 2011-03-04 | format = PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109432703|LCCN=n/90/687188|VIAF=49793390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiesmeth, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (DIU Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HHL Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prorektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiesmeth, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vilseck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.49</name></author>
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		<title>Hans Steinert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.49: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Steinert.JPG|Hans Steinert|miniatur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteLöwenheimSteinert.JPG|miniatur|Grabstätte Hans Steinert und Angehörige der Familie Löwenheim]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Gustav Wilhelm Steinert&#039;&#039;&#039; (* [[10. April]] [[1875]] in [[Dresden]]; † [[3. November]] [[1911]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Internist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1898 studierte Steinert Philosophie und Medizin in Leipzig, Freiburg, Berlin und Kiel. Mit Beginn seines Studiums in Leipzig trat er dem &#039;&#039;Studentisch-Wissenschaftlichen Verein Fridericiana&#039;&#039; (heute &#039;&#039;Leipziger Turnerschaft Fridericiana im [[Coburger Convent]] zu Mannheim/Heidelberg&#039;&#039;) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Nachruf auf Hans Steinert&#039;&#039;. In: Fridericianer-Zeitung 1911, Nr. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1898 erfolgte seine Approbation zum Arzt und seine Promotion zum &#039;&#039;Dr. med.&#039;&#039; (Titel der Dissertation: &#039;&#039;Über 2 Embryonalkystome des Ovariums und eine Dermoidzyste des Hodens&#039;&#039;). Danach arbeitete er zunächst als Assistent von [[Adolph Seeligmüller]] (1837–1912) in Halle und bei [[Emanuel Mendel]] in Berlin, als Assistent von [[Franz Windscheid]] am Leipziger pathologischen Institut sowie im Dresdner Stadtkrankenhaus unter [[Alfred Fiedler (Mediziner)|Alfred Fiedler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde er unter [[Heinrich Curschmann]] Assistenzarzt an der Leipziger Universitätsklinik. Am 12. Juli 1905 erhielt er die [[Lehrberechtigung|Venia legendi]] und lehrte ab dem Wintersemester an der dortigen Universität. 1910 wurde er zum außerordentlichen Professor berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 heiratete er Else Loewenheim (1879–1948), eine der ersten deutschen Augenärztinnen. Sie hatten zwei Töchter (geboren 1906 und 1908) und einen Sohn (geboren 1910).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geschichte.charite.de/aeik/biografie.php?ID=AEIK00708 |titel=Else Steinert, geb. Loewenheim |werk=Datenbank „Ärztinnen im Kaiserreich“ |abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Steinert_1009}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|steinert_h|W|1905|W|1911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015979173|VIAF=187419540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinert, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinert, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steinert, Hans Gustav Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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