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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-23T17:37:27Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klauenkupplung&amp;diff=149002</id>
		<title>Klauenkupplung</title>
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		<updated>2025-01-14T12:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;193.25.47.201: Welle meint in diesem Zusammenhang das Maschinenelement, nicht die physische Welle. Link wurde korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Claw coupling-tech diagram.png|mini|Zeichnung einer Klauenkupplung:&amp;lt;br /&amp;gt;1: Fixe Kupplungsbacke als Gegenhalt zur dazu rechts liegenden, axial verschieblichen Kupplungsmuffe (Schnitt in derjenigen Radialebene, in die auch die axiale Mittellinie hineinfällt), 2: Spielpassung, 3: Umfangsprofil der Klauen im Eingriff, 4: Schraubenfeder]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dog clutch-1.jpg|mini|Die Glasplatte eines Mikrowellenherdes wird über eine Klauenkupplung gedreht]]&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Klauenkupplung&#039;&#039;&#039; ist eine Bauform eines [[Maschinenelement]]s zur Übertragung von [[Rotation (Physik)|Drehbewegungen]] bzw. [[Drehmoment]]en. Sie stellt eine der einfachsten Bauformen einer [[Kupplung]] zur Verbindung der Enden von zwei [[Welle (Maschinenelement)|Wellen]] dar und ist weit verbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Dämpfung von Stößen und Schwingungen sowie zum Ausgleich eines Versatzes zwischen den beiden Wellen kann zwischen den Klauen ein [[Elastomer]] eingelegt werden, &#039;&#039;siehe [[Elastomerkupplung]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hirth-Verzahnung]] ähnelt der Klauenkupplung. Die Kraftübertragung erfolgt jedoch über eine angeschrägte Verzahnung, statt über Zähne mit Flanken, die parallel zur Drehachse liegen (&amp;quot;Klauen&amp;quot;). Durch die schrägen Flächen lässt sich die Hirth-Verzahnung auch als Sicherheitskupplung einsetzen, die bei Überschreitung eines bestimmten [[Drehmoment]]s &#039;&#039;([[Losbrechmoment]])&#039;&#039; durchrutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist auch bei der Anwendung von [[Schaltgetriebe]]n bei der Eisenbahn bekannt geworden, siehe [[TAG-Getriebe]]. Eine der Klauenkupplung ähnliche Konstruktion wird häufig als Verbindungselement, beispielsweise bei Verschlüssen oder Steckverbindern (Feuerwehrschlauch) verwendet. Dieser Steck-Dreh-Mechanismus wird [[Bajonettverschluss]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
Die Klauenkupplung gehört zur Gruppe der [[Formschluss|formschlüssigen]] Kupplungen. Ihr Name leitet sich ab von der Greiffunktion einer [[Kralle|Klaue]] im Tierreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog dazu greifen bei einer Klauenkupplung zwei oder mehr Fortsätze an einem der beiden [[Welle (Mechanik)|Wellen]]&amp;amp;shy;enden hinter entsprechende Verdickungen am gegenüberliegenden Wellenende und ermöglichen eine Momentübertragung durch Drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klauenkupplungen können schaltbar ausgelegt werden. Dabei wird zumeist bei Stillstand der Maschine die „Klaue“ einfach vom gegenüberliegenden Wellenende abgezogen. Die Schaltung der betreffenden Gänge bei Fahrzeugen mit mechanischer [[Kraftübertragung]] wurde bei [[Schienenfahrzeug]]en durch die größeren zu übertragenden Lasten und Minderung des Zahnradverschleißes beim Schalten schon sehr zeitig praktiziert. Schon die [[BSt 6001 bis 6003|Benzoltriebwagen]] der [[Spandau-West–Hennigsdorfer Kleinbahn]] besaßen zu ihrer Inbetriebnahme 1923 mechanische Getriebe mit Klauenschaltung und ständig im Eingriff stehende Übertragungsräder.&amp;lt;ref&amp;gt;K.&amp;amp;nbsp;R.&amp;amp;nbsp;Repetzki &#039;&#039;Diesellokomotiven in Glasers Annalen 1895–1936&#039;&#039;, Transpress Reprint, Berlin 1987, ISBN 3-344-00127-2, Seite 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Klauen die Drehzahlen von Motor und Abtriebswelle nicht stoßfrei synchronisieren können, benötigen solche Getriebe zusätzlich eine [[Einscheibentrockenkupplung]]. Die Steuerung der Klauen geschieht meist über [[Druckluft]]. Heute finden diese Art von Klauenkupplungen noch Verwendung bei [[Wendegetriebe]]n, bei denen die Übertragungsräder ebenfalls ständig im Eingriff stehen und die lediglich im Stillstand geschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit der Klauenkupplung ist, die nicht kraftübertragende Rückseite abzuschrägen. Dadurch wird die Kupplung bei einer schnelleren Bewegung der angetriebenen Welle ausgespurt. Es ist eine Art [[Freilauf (Mechanik)|Freilauf]], wie er früher bei Andrehkurbeln von [[Motor]]en benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Seiten der Kupplung können auch symmetrisch gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Kraft an der Verbindung von Schraubendreher und Schraube wird nach dem Prinzip der Klauenkupplung übertragen, wobei der Schraubenkopf einer Schlitzschraube als Klaue fungiert. In den meisten [[Fahrzeuggetriebe]]n werden beim Schalten abwechselnd Zahnradpaare je nach Gangstellung über Klauenkupplungen mit den Wellen gelöst oder drehfest verbunden. Bekannte Anwendungsfälle waren das [[NAG-Triebwagengetriebe]], das [[TAG-Getriebe]] oder das [[Mylius-Getriebe]] im Triebwagenbau. Da bei den Schalthandlungen der Lokführer von der Streckenbeobachtung abgelenkt war, wurde diese Art von Getrieben später durch [[Automatikgetriebe]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach spezieller konstruktiver Ausführung gleicht die Klauenkupplung Axialversatz aus und dämpft rotatorische Bewegungen, speziell stoßartiger Belastungen und [[Schwingung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochdynamische Zwischenachsen, kombiniert mit Klauenkupplungen, werden verstärkt im gesamten [[Maschinenbau|Maschinen-]] und [[Anlagenbau]] eingesetzt. Wichtige Einsatzgebiete sind beispielsweise [[Hubspindelgetriebe]], [[Linearführung]]en, Palettier- oder Verpackungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Klauenflanken eine von 90° verschiedene Abschrägung aufweisen, kann über eine definierte axiale Vorspannung im Zusammenwirken mit dem Reibungskoeffizienten der Kontaktflächen eine [[Rutschkupplung]] realisiert werden, die oberhalb eines bestimmten Drehmomentes die Kraftübertragung unterbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Oldham-Kupplung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Tochtermann, Ferdinand Bodenstein: &#039;&#039;Konstruktionselemente des Maschinenbaues …, Teil 2: Elemente der drehenden und der geradlinigen Bewegung, Elemente zur Übertragung gleichförmiger Drehbewegungen.&#039;&#039; 9. verb. Auflage Springer, Berlin 1979, ISBN 3-540-09265-X, S. 100ff. und 112ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupplung]]&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>193.25.47.201</name></author>
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