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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Gewöhnliches Pfeilkraut</title>
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		<updated>2025-06-21T09:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.240.148.69: Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gewöhnliches Pfeilkraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sagittaria sagittifolia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pfeilkraut&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sagittaria&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Froschlöffelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Alismataceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Froschlöffelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Alismatales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Sagittaria sagittifolia L. (7567563442).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Gewöhnliches Pfeilkraut (&#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Gewöhnliche Pfeilkraut&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039;), auch &#039;&#039;&#039;Pfeilblatt&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung [[Pfeilkraut]] (&#039;&#039;Sagittaria&#039;&#039;) innerhalb der Familie der [[Froschlöffelgewächse]] (Alismataceae). Der Name dieser Art leitet sich von der pfeilförmigen Gestalt der Blattspreite ab. Sie ist eine [[Wasserpflanze]] der Seichtwasserzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia nf.jpg|mini|links|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SagittariaSagittifolia.jpg|mini|Laubblatt, Blüte und Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia sl14.jpg|mini|links|Staubblätter mit purpurnen Antheren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia (2005 08 08).jpg|mini|Männliche Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia sl15.jpg|mini|Weibliche Blüte/Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia sl17.jpg|mini|links|Frucht, vordere Nüsschen entfernt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittaria sagittifolia sl18.jpg|mini|links|Frucht]]&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Das Gewöhnliche Pfeilkraut ist eine [[Mehrjährige Pflanze|ausdauernde]], [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Die Pflanzengestalt ist sehr veränderlich; sie weist insbesondere sehr verschiedene Blattformen auf. Unterwasserblätter sind bandförmig. Die auf der Wasserfläche aufliegenden Schwimmblätter sind oval geformt. Die Blattspreiten der gestielten Luftblätter weisen die charakteristische und namengebende Pfeilform, welche wiederum unterschiedlich spitz und schmal ausgeprägt sein kann, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Das Gewöhnliche Pfeilkraut ist einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]). Der endständige [[Blütenstand]] fußt auf einem dreikantigen Schaft. Am unteren Ende des Blüten[[Quirl (Botanik)|quirls]] befinden sich die rein weißen, kleineren weiblichen [[Blüte]]n. Weiter oben befinden sich die größeren und länger gestielten männlichen Blüten, die einen purpurroten Gaumenfleck aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen [[Früchte]] sind einsamige, an Rücken- und Bauchnaht geflügelte, 3 bis 5 Millimeter lange, stark abgeflachte und kurz geschnäbelte [[Sammelnussfrucht|Nüsschen]] mit [[Schwimmgewebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Das Gewöhnliche Pfeilkraut ist eine ausdauernde [[Sumpfpflanze]] und [[Wasserpflanze]] und ein Schlammwurzler. Als amphibische Pflanze kann diese Art sowohl im Wasser leben als auch auf dem Land, und sie ist damit ein anschauliches Beispiel für eine umschlagende [[Modifikation (Biologie)|Modifikation]]. An sonnigen Standorten weisen die basalen Blattzipfel nach Norden; damit gehört die Art zu den [[Kompasspflanzen]]. Die [[vegetative Vermehrung]] erfolgt durch stärkereiche, walnussgroße Sprossknollen, die im Herbst am Ende dünner, leicht abbrechender [[Stolo|Ausläufer]] gebildet werden; sie dienen als Überwinterungsorgan wie auch als Ausbreitungsorgan. Die [[Pflanzenknolle|Knollen]] sind von einem Blatt umhüllt, und durch die starre Blattspitze können die Knollenstiele leicht in den Schlamm gedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um „Pollen-Scheibenblumen“. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] wird am Grunde des Fruchtknotens abgeschieden und ist leicht zugänglich. [[Bestäuber]] sind [[Schwebfliegen]] und andere [[Insekten]]. Bei hohem Wasserstand kommt auch [[Kleistogamie]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Früchte unbenetzbar sind, ist eine Schwimmdauer bis zu 12 Monaten möglich. Ihre Ausbreitung erfolgt als Schwimmer und als Anhafter an Wasservögeln. Auch eine Ausbreitung als [[Windstreuer]] findet statt. [[Fruchtreife]] ist von August bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Gewöhnliche Pfeilkraut ist im westlichen [[Eurasien]] von Europa bis zum Kaukasusraum verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;  Das Vorkommen ist auf das Tiefland und Höhenlagen von bis zu 500 Metern beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Verbreitungsgebiet ist das Gewöhnliche Pfeilkraut besonders häufig an den Ufern kalk- und nährstoffreicher Gewässer zu finden. Sie bevorzugt stehende oder ruhig fließende Gewässer. Sie ist eine Charakterart des Sagittario-Sparganietum aus dem Verband Phragmition.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; In der ausschließlich untergetaucht lebenden Varietät &#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039; var. &#039;&#039;vallisneriifolia&#039;&#039; {{Person|Coss. &amp;amp; Germ.}} kommt sie in Wassertiefen bis 200 Zentimetern vor und ist eine [[Kennart]] des Verbands Ranunculion fluitantis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die [[Pflanzenknolle]]n des Gewöhnlichen Pfeilblatts sind sehr stärkereich und wurden früher häufig gegessen. Ungekocht soll der Geschmack der Knollen nussartig sein. In gekochtem Zustand soll er an Erbsen erinnern. Ähnlich sind jene des [[Breitblättriges Pfeilkraut|Breitblättrigen Pfeilkrauts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elfrune Wendelberger: &#039;&#039;Pflanzen der Feuchtgebiete – Gewässer, Moore, Auen.&#039;&#039; Büchergilde Gutenberg, München 1986, ISBN 3-7632-3265-6 (bzw. BLV-Verlag, ISBN 3-405-12967-2)&lt;br /&gt;
* Gerald Thompson, Jennifer Coldry, George Bernard: &#039;&#039;Der Teich.&#039;&#039; Kosmos Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-440-05670-8&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &#039;&#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&#039;&#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; [[Erich Oberdorfer]]: &#039;&#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&#039;&#039; 8. Auflage. Seite 111. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt; Rafaël Govaerts (Hrsg.): [http://apps.kew.org/wcsp/namedetail.do?name_id=287474 &#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039; - Datenblatt bei &#039;&#039;World Checklist of Selected Plant Families&#039;&#039; des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.] Zuletzt eingesehen am 20. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Sagittaria sagittifolia|Gewöhnliches Pfeilkraut (&#039;&#039;Sagittaria sagittifolia&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5135|Sagittaria sagittifolia L., Gewöhnliches Pfeilkraut}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3020}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5135}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=2580|WissName=Sagittaria sagittifolia L.}}&lt;br /&gt;
* [http://www.verspreidingsatlas.nl/1114 Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in den Niederlanden.] (niederl.)&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/alismata/sagit/sagisagv.jpg Verbreitungskarte auf der Nordhalbkugel.]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Froschloeffelgewaechse/pfeilkraut.htm#Gew%C3%B6hnliches  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &#039;&#039;Flora-de: Flora von Deutschland&#039;&#039; (alter Name der Webseite: &#039;&#039;Blumen in Schwaben&#039;&#039;).]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 167821&lt;br /&gt;
|ScientificName= Sagittaria sagittifolia&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2011&lt;br /&gt;
|Assessor= X. Zhuang&lt;br /&gt;
|Download= 9. Januar 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gewohnliches Pfeilkraut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Froschlöffelgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.240.148.69</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pestwurzen&amp;diff=207340</id>
		<title>Pestwurzen</title>
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		<updated>2025-06-16T11:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.240.148.69: Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pestwurzen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Petasites&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Philip Miller|Mill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Senecioneae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Asteroideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Korbblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Asteraceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asternartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asterales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Petasites japonicus 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Asiatische Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Pestwurzen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Petasites&#039;&#039;) bilden eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Korbblütler]] (Asteraceae). Die 15 bis 18 [[Art (Biologie)|Arten]] sind auf der [[Nordhalbkugel]] verbreitet. Einige Arten wie die [[Gewöhnliche Pestwurz]] werden als [[Heilpflanze]]n verwendet. Der wissenschaftliche Name leitet sich vom griechischen Wort πέτασος (pétasos) ab, das schirmförmiges Laubblatt bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1983&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites paradoxus leaves.jpg|mini|links|Laubblätter der [[Alpen-Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites paradoxus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites spurius Sturm54.jpg|mini|links|Illustration der [[Filzige Pestwurz|Filzigen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites spurius&#039;&#039;) aus Sturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites albus ENBLA05.jpg|mini|Ausschnitt eines Blütenstandes der [[Weiße Pestwurz|Weißen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites albus&#039;&#039;) mit gut erkennbaren fünf weißen Kronzipfeln der Röhrenblüten einer weiblichen Pflanze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites hybridus01.jpg|mini|Fruchtstand der [[Gewöhnliche Pestwurz|Gewöhnlichen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites hybridus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Bei den Pestwurz-Arten handelt es sich um meist sommergrüne, [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]], [[krautige Pflanze]]n, die je nach Art Wuchshöhen von meist 10 bis 25, selten bis zu 120 Zentimetern erreichen. Sie bilden [[Rhizom]]e als Überdauerungsorgane. Die aufrechten [[Stängel]] sind nicht verzweigt. Die Stängel der männlichen Pflanzen verwelken bald. Die Stängel der weiblichen Pflanzen verlängern sich nach der Blütezeit bis zur Samenreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grundständigen, relativ großen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] erscheinen meist nach den Blütenständen und sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind bei einigen Arten bei einer Breite von bis 30 bis zu 60, selten bis zu 100 Zentimeter breit und die breitesten der mitteleuropäischen Flora. Der Blattrand ist glatt, gelappt oder gezähnt. Die Oberseite der Blattspreite kann kahl bis etwas wollig behaart sein; die Unterseite ist wollig behaart. Die wechselständig verteilten Stängelblätter sind hochblattartig (Schuppenblätter; es sind im Grunde vergrößerte Blattstiele, die manchmal am Ende Spreiten besitzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Pestwurz-Arten sind [[zweihäusig]] oder [[einhäusig]] ([[Subdiözie]]). In [[Schirmtraube|schirmtraubigen]], [[Traube|traubigen]] oder [[Rispe|rispigen]] [[Blütenstand|Gesamtblütenständen]] sind oft viele [[Korb (Blütenstand)|körbchenförmige]] Teilblütenstände zusammengefasst; selten stehen die Blütenkörbchen einzeln. Die kreis- bis diskusförmigen Blütenkörbchen enthalten oft nur [[Röhrenblüte]]n. [[Zungenblüte]]n können vorkommen, sie können steril und ohne Zungen sein. Die Körbchenhülle ist mit einem Durchmesser von 6 bis über 15 Millimetern verkehrt-konisch bis kreiselförmig und vergrößert sich bis zur Fruchtreife. Die meist 12 bis 15 haltbaren [[Hüllblatt|Hüllblätter]] stehen in selten einer, meist zwei Reihen und sind oft purpurfarben, aufrecht, frei oder verwachsen, schmal-länglich bis lineal (ein- bis fünfnervig), fast gleich mit mehr oder weniger trockenhäutigen Rändern. Die Korbböden sind flach bis konvex und feingrubig. Es sind keine [[Spreublatt|Spreublätter]] vorhanden. Es kann ein [[Außenkelch]] vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind [[Parthenogenese|eingeschlechtig]] oder zwittrig. Die männlichen Blütenkörbchen sind meist kreisförmig und besitzen außen 1 bis 20, selten bis zu 70 ursprünglich weibliche, aber sterile oder neutrale Blüten und innen 11 bis 78 Blüten die meist funktional männlich, selten zwittrig und fertil sind. Die weiblichen Blütenkörbchen sind auch meist kreisförmig und besitzen außen selten 1 bis, meist 30 bis über 130 Blüten, die rein weiblich und fertil sind, und innen 1 bis 12 funktional männliche oder zwittrige Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf weißlichen oder rosafarbenen, selten gelben [[Kronblätter]] sind zu einer dünnen Röhre verwachsen, die in linealen bis länglichen Kronzipfeln endet. Die linealischen bis gekeulten Griffel sind nicht oder in zwei Griffeläste geteilt, die kurz-konisch und [[Papille (Botanik)|papillös]], manchmal lanzettlich bis länglich und mehr oder weniger kurz-steifhaarig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden schmal-zylindrische, schwach spindelförmige bis mehr oder weniger prismatische [[Achäne]]n gebildet, die fünf- oder zehnrippig und meist kahl, selten zottig behaart sind. Der leicht abfallende oder fragile Pappus besteht aus 60 bis über 100 weißen, glatten oder bärtigen Borsten, die sich bis zur Fruchtreife vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]engrundzahl beträgt x = 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites frigidus var palmatus 1.jpg|mini|Fruchtstände von &#039;&#039;[[Petasites frigidus]]&#039;&#039; var. &#039;&#039;palmatus&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FukiJI1.jpg|mini|Laubblätter der [[Asiatische Pestwurz|Asiatischen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites kablikianus a1.jpg|mini|[[Karpaten-Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites kablikianus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites paradoxus.jpg|mini|Blütenstände der [[Alpen-Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites paradoxus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter heliotrope, Cowes, Isle of Wight, England.jpg|mini|[[Duftende Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites pyrenaicus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites spurius.jpeg|mini|Der Blütenstand der [[Filzige Pestwurz|Filzigen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites spurius&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &#039;&#039;Petasites&#039;&#039; wurde durch [[Philip Miller]] aufgestellt. Ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &#039;&#039;Petasites&#039;&#039; {{Person|Mill.}} ist &#039;&#039;Nardosmia&#039;&#039; {{Person|Cass.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Die Gattung &#039;&#039;Petasites&#039;&#039; gehört zur Tribus [[Senecioneae]] in der Unterfamilie [[Asteroideae]] innerhalb der Familie der [[Korbblütler|Asteraceae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtverbreitung auf der [[Nordhalbkugel]] umfasst das [[Boreale Zone|boreale]] [[Nordamerika]], südwärts bis in die westlichen [[Kordilleren]] und [[Eurasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisher mehreren nordamerikanischen Arten werden manchmal zu einer Art &#039;&#039;Petasites frigidus&#039;&#039; zusammengefasst mit einigen Varietäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt etwa 15 bis 18 Pestwurz-Arten (&#039;&#039;Petasites&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
* [[Weiße Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites albus&#039;&#039; {{Person|(L.) Gaertn.}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites anapetrovianus]]&#039;&#039; {{Person|Kit Tan &amp;amp; al.}}: Sie kommt nur in Griechenland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites doerfleri]]&#039;&#039; {{Person|Hayek}}: Sie kommt nur in [[Albanien]], in Bosnien-Herzegowina und in Montenegro vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites fominii]]&#039;&#039; {{Person|Bordz.}}: Sie kommt in Transkaukasien, Georgien und Russland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites formosanus]]&#039;&#039; {{Person|Kitam.}}: Sie gedeiht in Höhenlagen zwischen 1500 und 2500 Metern nur in [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taiwan&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites frigidus]]&#039;&#039; {{Person|(L.) Fr.}} (Syn.: &#039;&#039;Petasites alaskanus&#039;&#039; {{Person|Rydb.}}, &#039;&#039;Petasites arcticus&#039;&#039; {{Person|A.E.Porsild}}, &#039;&#039;Petasites corymbosus&#039;&#039; {{Person|(R.Br.) Rydb.}}, &#039;&#039;Petasites dentatus&#039;&#039; {{Person|Blankinship}}, &#039;&#039;Petasites gracilis&#039;&#039; {{Person|Britton}}, &#039;&#039;Petasites hyperboreus&#039;&#039;{{Person| Rydb.}}, &#039;&#039;Petasites nivalis&#039;&#039; {{Person|Greene}}, &#039;&#039;Petasites palmatus&#039;&#039; {{Person|(Ait.) A.Gray}}, &#039;&#039;Petasites sagittatus&#039;&#039; {{Person|(Pursh) A.Gray}}, &#039;&#039;Petasites speciosus&#039;&#039; {{Person|(Nuttall) Piper}}, &#039;&#039;Petasites trigonophyllus&#039;&#039; {{Person|Greene}}, &#039;&#039;Petasites warrenii&#039;&#039; {{Person|H.St.John}}, &#039;&#039;Petasites vitifolius&#039;&#039; {{Person|Greene}}): Sie kommt in Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Sibirien, in Kanada und in den Vereinigten Staaten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites glacialis]]&#039;&#039; {{Person|(Ledeb.) Polunin}} (Syn.: &#039;&#039;Endocellion glaciale&#039;&#039; {{Person|(Ledeb.) Toman}})&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites gmelinii]]&#039;&#039; {{Person|(Turz. ex DC.) Polunin}}: Sie wurde aus Sibirien und aus [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russlands Fernem Osten]] erstbeschrieben.&lt;br /&gt;
* [[Gewöhnliche Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites hybridus&#039;&#039; {{Person|(L.) G.Gaertn. et al.}}, Syn.: &#039;&#039;Petasites officinalis&#039;&#039; {{Person|Moench}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Asiatische Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039; {{Person|(Sieb. &amp;amp; Zucc.) Maxim.}}): Sie ist in China, [[Japan]], [[Korea]] und in [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russlands Fernem Osten]] weitverbreitet. Sie wird als Heilpflanze verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt zwei Unterarten:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039; subsp. &#039;&#039;giganteus&#039;&#039; {{Person|(F.Schmidt ex Trautv.) Kitam.}} (Syn.: &#039;&#039;Petasites amplus&#039;&#039; {{Person|Kitam.}})&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039; {{Person|(Sieb. &amp;amp; Zucc.) Maxim.}} subsp. &#039;&#039;japonicus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Karpaten-Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites kablikianus&#039;&#039; {{Person|Tausch ex Bercht.}}): Sie kommt in Südost- und [[Osteuropa]] sowie in der [[Türkei]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alpen-Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites paradoxus&#039;&#039; {{Person|(Retz.) Baumg.}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Duftende Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites pyrenaicus&#039;&#039; {{Person|(L.) G.López}}, Syn.: &#039;&#039;Petasites fragrans&#039;&#039; {{Person|(Vill.) C.Presl}}): Sie kommt im nördlichen Algerien, Tunesien und Italien, Sardinien sowie Sizilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist in West- und Mitteleuropa ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites radiatus]]&#039;&#039; {{Person|(J.F.Gmel.) J.Toman}}: Sie ist in [[Russland]] verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites rubellus]]&#039;&#039; {{Person|(J.F.Gmel.) J.Toman}}: Sie ist in Korea, in der [[Mongolei]], in Russland von [[Sibirien]] bis zum Fernen Osten und in den chinesischen Provinzen [[Jilin]] sowie [[Liaoning]] verbreitet (in China gedeiht sie in Höhenlagen von 1800 bis 2800 Metern).&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites sibiricus]]&#039;&#039; {{Person|(J.F.Gmel.) Dingwall}}: Sie kommt im nördlichen Russland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Filzige Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites spurius&#039;&#039; {{Person|(Retz.) Rchb.}}): Sie ist in Mittel-, Nord- und Osteuropa verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites tatewakianus]]&#039;&#039; {{Person|Kitam.}}: Sie kommt in der chinesischen Provinz [[Heilongjiang]] und in [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russlands Fernem Osten]] und auf [[Sachalin]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OPR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites tricholobus]]&#039;&#039; {{Person|Franch.}}: Sie ist in [[Indien]], [[Bhutan]], [[Nepal]], [[Vietnam]] und China verbreitet (in China gedeiht sie in Höhenlagen zwischen 700 und 4300 Metern).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nepal&amp;quot; /&amp;gt; Sie wird als Heilpflanze verwendet.&amp;lt;ref name =&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Petasites versipilus]]&#039;&#039; {{Person|Handel-Mazzetti}}: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2700 bis 3800 Metern in den chinesischen Provinzen nordwestliches [[Yunnan]] und südwestliches [[Sichuan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Inhaltsstoffe==&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Terra-X&amp;quot; /&amp;gt; im ältesten [[Salzbergwerk]] der Welt, dem sogenannten [[Salzberg (Gemeinde Hallstatt)|Salzberg]] bei [[Hallstatt]], haben belegt, dass die Blätter vermutlich einer Pestwurz-Art in der [[Bronzezeit]] auch als [[Toilettenpapier]] verwendet wurden. Heute noch gibt es in [[Bayern]] die volkstümliche Bezeichnung Arschwurz für diese Pflanzenart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in manchen Petasites-Arten enthaltenen Petasine ([[Sesterterpene|Sesquiterpen]]ester vom Eremophilan-Typ) sollen [[Spasmolytikum|spasmolytisch]] wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner-Arzneidrogen&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Gewöhnliche Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites hybridus&#039;&#039;) wird wegen ihrer [[Spasmolytikum|spasmolytisch]] und anti[[Allergie|allergisch]] wirksamen Inhaltsstoffe arzneilich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei relativ großblättrige &#039;&#039;Petasites&#039;&#039;-Arten werden in Gebieten mit gemäßigtem Klima als [[Zierpflanze]]n verwendet: Die europäische [[Gewöhnliche Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites hybridus&#039;&#039;) und die asiatische [[Asiatische Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039;). Sie sind gelegentlich [[Gartenflüchtling]]e, verwildern also; beispielsweise sind etablierte Bestände in [[Michigan]] vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuki no tou (Petasites japonicus) , フキノトウ - panoramio.jpg|mini|Habitus und Blütenstand der [[Asiatische Pestwurz|Asiatischen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petasites japonicus, -cropped.jpg|mini|Geerntete junge Pflanzenteile der [[Asiatische Pestwurz|Asiatischen Pestwurz]] (&#039;&#039;Petasites japonicus&#039;&#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Asiatische Pestwurz wird in [[Japan]] und [[Korea]] als Gemüse zubereitet. In Japan werden zu Beginn der Frühlingszeit im April junge Pflanzenteile der Asiatischen Pestwurz gesammelt, die gerade aus dem Erdreich stoßen. Sie werden als [[Tempura]] frittiert und verzehrt. Sie sind leicht bitter im Geschmack und heißen auf Japanisch „fuki no tō“ ({{lang|ja|蕗の薹}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Randall J. Bayer, A. Linn Bogle, Donna M. Cherniawsky: &#039;&#039;Petasites.&#039;&#039; In: {{BibISBN|0195305647|Seite=635}}, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=124686 online.] (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung, Verwendung und Systematik)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9782827900114|Seite=551–552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=9153|Rang=genus|WissName=Petasites|Zugriff=2014-05-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werner Greuter: &#039;&#039;Compositae (pro parte majore)&#039;&#039;: [http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameId=127616&amp;amp;PTRefFk=7000000 Datenblatt &#039;&#039;Petasites.&#039;&#039; In: Werner Greuter, Eckhard von Raab-Straube (Hrsg.): &#039;&#039;Compositae.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&#039;&#039; Berlin 2006–2009.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Terra-X&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv| url=https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/die-lagerstaette-von-hallstatt-100.html| wayback=20161203174253| text=&#039;&#039;ZDF.de&#039;&#039;, &#039;&#039;Terra-X&#039;&#039;, Sendung vom 7. September 2008.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner-Arzneidrogen&amp;quot;&amp;gt;Hildebert Wagner: &#039;&#039;Arzneidrogen und ihre Inhaltsstoffe.&#039;&#039; 6. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1999, S. 420.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Randall J. Bayer, A. Linn Bogle, Donna M. Cherniawsky: &#039;&#039;Petasites.&#039;&#039; In: {{BibISBN|0195305647|Seite=635}}, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=124686 online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot;&amp;gt;Yilin Chen, Bertil Nordenstam: &#039;&#039;Petasites.&#039;&#039; In: {{BibISBN|9781935641070|Seite=461}}, [http://flora.huh.harvard.edu/china/mss/volume20/Flora_of_China_Volume_20_21_Senecioneae.pdf PDF-Datei], [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=124686 online.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1983&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &#039;&#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&#039;&#039; 2., verbesserte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1983, ISBN 3-7643-1399-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OPR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatjana Shulkina: &#039;&#039;Ornamental Plants From Russia And Adjacent States Of The Former Soviet Union. A botanical guide for travelers and gardeners.&#039;&#039; Rostok, Sankt Petersburg 2004, ISBN 5-94668-032-3, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=120&amp;amp;taxon_id=124686 online.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taiwan&amp;quot;&amp;gt; [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=101&amp;amp;taxon_id=124686 &#039;&#039;Petasites.&#039;&#039; bei &#039;&#039;Flora of Taiwan Checklist&#039;&#039; online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nepal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
John Robert Press, Krishna Kumar Shrestha, David Andrew Sutton: &#039;&#039;Annotated checklist of the flowering plants of Nepal.&#039;&#039; Natural History Museum, London 2000, ISBN 0-565-09154-9, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=110&amp;amp;taxon_id=124686 fortgeschriebene Version online.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petasites|Pestwurz (&#039;&#039;Petasites&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Pestwurz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senecioneae (Tribus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.240.148.69</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pesch_(Nettersheim)&amp;diff=1137010</id>
		<title>Pesch (Nettersheim)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pesch_(Nettersheim)&amp;diff=1137010"/>
		<updated>2024-11-30T11:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.240.148.69: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Pesch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nettersheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/31/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/41/33/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 393 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.19&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 518&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerNettersheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53947&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02484&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Gemeinde-Nettersheim.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Pesch (Nettersheim) 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Pesch, Ortsansicht von Süden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pesch&#039;&#039;&#039; ist ein nördlicher Ortsteil der Gemeinde [[Nettersheim]] im nordrhein-westfälischen [[Kreis Euskirchen]] in der Nordeifel.&lt;br /&gt;
Pesch hat 524 Einwohner (Stand: 30. Juni 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die Überreste des sogenannten [[Tempelbezirk Pesch|Heidentempels]], der in [[Römisches Reich|römischer]] Zeit der Verehrung der [[Matronen]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pesch lebten der Maler [[Otto Pankok]] und der Schriftsteller [[Jakob Kneip]]. Nach letzterem wurde der Jakob-Kneip-Berg (438&amp;amp;nbsp;m), sowie die Dorfstraße, die Ober- und Unterdorf miteinander verbindet, benannt.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(Abfrage vom 1. September 2012)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Durch Pesch fließen der Quartbach und der Wespelbach.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(Abfrage vom 1. September 2012)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Außerortsstraße|L 206]].{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(Abfrage vom 1. September 2012)}} Die nächste Autobahnanschlussstelle der [[Bundesautobahn 1]] ist &#039;&#039;Nettersheim&#039;&#039;.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(Abfrage vom 1. September 2012)}} Über den 7&amp;amp;nbsp;km von Pesch entfernten Bahnhof Nettersheim ist der Ort an die [[Eifelstrecke]] Köln-Trier angeschlossen.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM|SUFFIX=(Abfrage vom 1. September 2012)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinie 821 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] verbindet den Ort mit Nettersheim und [[Bad Münstereifel]], überwiegend als &#039;&#039;TaxiBusPlus&#039;&#039; im Bedarfsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|821}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in und um Pesch gemacht wurden, belegen eine römerzeitliche Besiedlung der Gemarkung Pesch, dazu gehören auch Brand- und Körperbestattungsgräber nördlich des Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wackenroder: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden.&#039;&#039; S.&amp;amp;nbsp;287ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gab es Gebäude und Gräber im Wespeltal und in Unterpesch, sowie einen spätrömischen Münzfund, der allerdings nicht mehr erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Hagen: &#039;&#039;Römerstraßen der Rheinprovinz. Achter Band der Erläuterung zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz.&#039;&#039; 1931, S.&amp;amp;nbsp;172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung unter den Altertumsdenkmälern kommt dem sogenannten [[Heidentempel (Nöthen)|Heidentempel]] zu, einem römischen Heiligtum der [[Matronae Vacallinehae]], das zwischen 1913 und 1918 in der Flur „Auf dem Addig“ ergraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Günter Horn: &#039;&#039;Bad Münstereifel-Nöthen: Römischer Tempelbezirk.&#039;&#039; In: Heinz Günter Horn (Hrsg.): &#039;&#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&#039;&#039;. 1987, S.&amp;amp;nbsp;342&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal wird der Ort als „bessyhc“ im [[Prümer Urbar]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &#039;&#039;Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.&#039;&#039; Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher, Coblenz 1860, [https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/10065 S.&amp;amp;nbsp;177].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Schwab und Reiner Nolden (Hrsg.): &#039;&#039;Matthias Willerwersch: Die Grundherrschaft des Klosters Prüm.&#039;&#039; Trier 1989, S.&amp;amp;nbsp;67&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus geht hervor, dass die [[Abtei Prüm]] schon 893 Güter in Pesch besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert war Pesch ein Lehnsgut der [[Graf von Jülich|Grafen von Jülich]], die es den Herren von Kerpen übertrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wackenroder: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden.&#039;&#039; 1932, S.&amp;amp;nbsp;290&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Pesch nach Nettersheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pesch , Kirche Sankt Caecilia Dm154 foto11 2015-04-16 16.08.jpg|mini|Pesch, Kirche Sankt Cäcilia]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Cäcilia (Pesch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof bestand wahrscheinlich schon 1498 eine Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Peter Schiffer: &#039;&#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&#039;&#039; Geschichte, Bauart, Ausstattung. 2004, S.&amp;amp;nbsp;123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kapelle wird allerdings erst 1698 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wackenroder: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden.&#039;&#039; 1932, S.&amp;amp;nbsp;291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Pesch wurde im Jahre 1794 selbständige Pfarre und löste sich damit von der Pfarre St. Peter [[Zingsheim]] ab, zu der die Kapellengemeinde bis dahin gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Peter Schiffer: &#039;&#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&#039;&#039; Geschichte, Bauart, Ausstattung. 2004, S.&amp;amp;nbsp;123&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Kapelle auf dem Friedhof wurde abgebrochen, nachdem man aufgrund ihres schlechten Zustands am Anfang des 19. Jahrhunderts beschlossen hatte, eine neue Pfarrkirche zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Peter Schiffer: &#039;&#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&#039;&#039; Geschichte, Bauart, Ausstattung. 2004, S.&amp;amp;nbsp;124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1846 wurde die [[Neugotik|neugotische]] katholische Kirche [[Cäcilia von Rom|St. Cäcilia]] fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer125&amp;quot;&amp;gt;Hans Peter Schiffer: &#039;&#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&#039;&#039; Geschichte, Bauart, Ausstattung. 2004, S.&amp;amp;nbsp;125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche ist ein Bruchsteinsaalbau und hat drei Fensterachsen, eine an den Chor im Osten angebaute Sakristei und einen Westturm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer125&amp;quot; /&amp;gt; Sie hat 95 Sitz- und 70 Stehplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer125&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben in Pesch wird von teils traditionsreichen Vereinen gestaltet. Dazu zählen u.&amp;amp;nbsp;a. der Sportverein SpVg Germania Pesch-Harzheim, der Gesangverein St. Cäcilia und die Musikkapelle Heimat-Echo, sowie die [[Freiwillige Feuerwehr]] der Gemeinde Nettersheim, Löschgruppe Pesch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Dorffeste, die bereits seit vielen Jahrzehnten Bestand haben und auch heute noch groß gefeiert werden, sind die Kirmes (Kirchweihfest), das Sportfest und das Entenrennen in einer abgespeckten Form.&lt;br /&gt;
Früher wurde das Entenrennen im Wespelbach durchgeführt, seit 2013 wird es in einem Becken ausgetragen, um dem Landschaftsschutz und Artenschutz gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Sehenswürdigkeiten gibt es im und um den Ort:&lt;br /&gt;
* Die Katholische Pfarrkirche St. Cäcilia,&lt;br /&gt;
* das Wohnhaus und die Grabstätte des Dichters [[Jakob Kneip]],&lt;br /&gt;
* der [[Tempelbezirk Pesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Arntz]]: &#039;&#039;Der Maler Otto Pankok als Lebensretter im Dritten Reich&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Eifeljahrbuch 2012.&#039;&#039; Düren, S.&amp;amp;nbsp;71–81.&lt;br /&gt;
* Annekethe Barthel: &#039;&#039;Pesch 893–1993. Eine Chronik anläßlich des Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung.&#039;&#039; Herausgeber: Vereinsgemeinschaft Pesch. o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* Joseph Hagen: &#039;&#039;Römerstraßen der Rheinprovinz. Achter Band der Erläuterung zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz&#039;&#039; (= &#039;&#039;Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde.&#039;&#039; XII). Zweite Auflage. Kurt Schroeder Verlag, Bonn 1931, S.&amp;amp;nbsp;172.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günter Horn]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&#039;&#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0312-1.&lt;br /&gt;
* Hans Peter Schiffer: &#039;&#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&#039;&#039; Geschichte, Bauart, Ausstattung. Kall 2004.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden&#039;&#039; (= [[Paul Clemen]] [Hrsg.]: &#039;&#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&#039;&#039;. 11. Band, II. Abteilung). Verlag von L. Schwann, Düsseldorf 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.nettersheim.de/home/die-orte-stellen-sich-vor/pesch.html&lt;br /&gt;
 |titel=Pesch&lt;br /&gt;
 |werk=nettersheim.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Nettersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-06-28&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerNettersheim&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.nettersheim.de/home/wissenswertes/zahlen-fakten.html&lt;br /&gt;
 |titel=Das Wichtigste in Kürze&lt;br /&gt;
 |werk=nettersheim.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Nettersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-06-28&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nettersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nettersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.240.148.69</name></author>
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		<title>Verraszto</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;213.240.148.69: red. → Verrasztó&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;#REDIRECT [[Verrasztó]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.240.148.69</name></author>
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		<updated>2015-04-24T09:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.240.148.69: + Gabriella V.: http://www.sports-reference.com/olympics/athletes/ve/gabriella-verraszto-1.html&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Verrasztó&#039;&#039;&#039; ist der Familienname folgender Personen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dávid Verrasztó]] (* 1988), ungarischer Schwimmer&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Verrasztó]] (* 1989), ungarische Schwimmerin&lt;br /&gt;
* [[Gabriella Verrasztó]] (* 1961), ungarische Schwimmerin&lt;br /&gt;
* [[Zoltán Verrasztó]] (* 1956), ungarischer Schwimmer, Vater von Dávid und Evelyn, Bruder von Gabriella&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.240.148.69</name></author>
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