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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thermit&amp;diff=106578</id>
		<title>Thermit</title>
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		<updated>2025-04-18T20:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.149.166.11: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&amp;lt;!-- NOTOC ist gesetzt um bei diesem kleinen Artikel ein überdimensionales Inhaltsverzeichnis zu vermeiden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Thermite mix.jpg|mini|110 g Thermit]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thermit&#039;&#039;&#039; ([[Altgriechische Sprache|altgr.]] {{lang|grc|θερμός}} &#039;&#039;thermós&#039;&#039; ‚warm‘) ist ein [[Handelsname|Handels-]] und Markenname&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://branddb.wipo.int/en/brand/DE500000001002951 |titel=THERMIT |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für ein [[Gemisch]] aus [[Eisen(III)-oxid]]- (umgangssprachlich &#039;&#039;Rost&#039;&#039;) und [[Aluminium]]-[[Granulare Materie|Granulat]], das vorrangig zum [[Schweißen #Aluminothermisches Schweißen|aluminothermischen Schweißen]] z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Schienenstoß|Schienenstößen]] und für andere [[Thermitverfahren]] oder die [[Aluminothermie]] eingesetzt wird. Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem [[Bindemittel]] [[Granulieren|granuliert]], um sie [[Rieselfähigkeit|rieselfähig]] zu halten und um [[Gemischtrennung|Entmischung]] und [[Wasseraufnahme]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Thermitreaktion]] wurde von [[Hans Goldschmidt (Chemiker)|Hans Goldschmidt]] in den 1890er Jahren entdeckt und 1895 [[patent]]iert.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Goldschmidt: &#039;&#039;Verfahren zur Herstellung von Metallen oder Metalloiden oder Legierungen derselben.&#039;&#039; Deutsches Reichspatent Nr. 96317 (13. März 1895).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thermit&#039;&#039; ist eine geschützte [[Handelsmarke]] der Goldschmidt-Gruppe,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goldschmidt.com/de/ Goldschmidt-Gruppe], abgerufen am 23. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goldschmidt.com/de/goldschmidt-gruppe/geschichte/ Thermit Geschichte], abgerufen am 23. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich 1999 von der [[Evonik Goldschmidt #Geschichte|Goldschmidt AG]] getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein steht der Begriff &#039;&#039;Thermit&#039;&#039; für rieselfähige Gemenge mehr oder weniger fein verteilter Metalle mit bestimmten Metalloxiden, die sich nach der Reaktionseinleitung durch spezielle [[pyrotechnisch]]e [[Anzündmittel]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Mischung aus [[Bariumperoxid]] und [[Magnesium]], oder [[Bariumnitrat]] und feinkörnigem Aluminium) innerhalb kurzer Zeit unter Entwicklung äußerst starker Hitze (ca. 2400&amp;amp;nbsp;°C) und unter Bildung des vorher im Metalloxid enthaltenen Metalls umsetzen. Um die stark [[exotherme Reaktion]] in Gang zu setzen, reicht eine gewöhnliche, mit Schwarzpulver gefüllte Viscose-Zündschnur (oder gar die Flamme eines normalen Feuerzeugs) in der Regel nicht aus, was sich auch durch das im Normalfall grobkörnige Aluminium ergibt. Zu feines Aluminium würde die Gefahr einer explosionsartigen Zersetzung begünstigen und ebenfalls die Reaktionsgeschwindigkeit ungewollt erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionsgleichung ==&lt;br /&gt;
Bei der Reaktion reagieren 1&amp;amp;nbsp;[[Mol]] Eisen(III)-oxid und 2&amp;amp;nbsp;Mol Aluminium zu 2&amp;amp;nbsp;Mol Eisen und 1&amp;amp;nbsp;Mol Aluminiumoxid. Die Reaktion verläuft stark exotherm, wobei Temperaturen bis zu 2400&amp;amp;nbsp;°C zustande kommen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-siegen.de/~pci/versuche/v44-13.html |titel=4.4.13 Thermitreaktion |zugriff=2018-12-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181215022124/https://www.uni-siegen.de/~pci/versuche/v44-13.html |archiv-datum=2018-12-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Fe_2O_3 + 2 \ Al \longrightarrow 2 \ Fe + Al_2O_3, \ {-}852 \ \frac{kJ}{mol}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Temperaturen befinden sich das Eisen und das Aluminiumoxid in flüssiger Form. Das flüssige Eisen sinkt dabei auf Grund seiner höheren Dichte nach unten und wird vom flüssigen Aluminiumoxid gegen die Oxidation durch den Sauerstoff der Luft geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AluminothermischesSchweißenEisenbahnschienen 17.jpg|mini|Der Einsatz von Thermit beim Verschweißen von Schienen]]&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion wird im Gleisbau verwendet, um Schienenenden miteinander zu verschweißen und somit aus einzelnen Schienenstücken einen nahtlosen Schienenstrang zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Land=US|V-Nr=5877468}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Verwendung war die Konstruktion großer Schiffsbauteile und deren Reparatur, ohne diese vom Schiffskörper trennen zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Ahlert |Hrsg= |Titel=Anwendung des THERMIT-Stahlgießverfahrens bei der Reparatur und Konstruktion schwerer Schiffbauteile |Sammelwerk=[[Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft]] 1953 |Band=Vol. 47 |Verlag=Springer Verlag |Ort=Berlin/Göttingen/Heidelberg |Datum=1953 |ISBN= |Seiten=300–315}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Thermit eignet sich auch für den Abriss von Gebäuden mit Stahlkonstruktion. Militärisch wird es als Bestandteil von [[Granate]]n oder Brandbomben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stabbrandbombe]]n) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Land=US|V-Nr=5698812}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Eine Verkleinerung der Inhaltsstoffe zu [[Nanopartikel]]n führte zur Entwicklung des [[Nanothermit]]s. Dieses hat andere Eigenschaften als konventionelles Thermit, wodurch es auch für militärische Anwendungen jenseits von [[Brandmittel]]n interessant wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thermite welding|Thermitschweißen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goldschmidt.com/de/portfolio/original-thermit/ Goldschmidt-Gruppe: Thermit-Schweißungen]&lt;br /&gt;
* [http://geschichte.evonik.de/sites/geschichte/de/erfindungen/thermit/pages/default.aspx Evonik: Geschichte: Thermit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.149.166.11</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shod%C5%8D&amp;diff=111722</id>
		<title>Shodō</title>
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		<updated>2025-04-16T15:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.149.166.11: /* Unterschiede zur chinesischen Kalligrafie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:書.svg|mini|Das Zeichen &#039;&#039;Sho&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Shodō&#039;&#039;&#039; ({{jaS|書道}}, wörtlich: „Weg des Schreibens“) ist die nach Japan übernommene [[chinesische Kalligrafie]]. Die Grundlagen, also die Strichformen, die Schriftzeichen selbst, die [[Ästhetik]], die Schrifttypen [[Siegelschrift]] ({{lang|ja|篆書|tensho}}), [[Kursivschrift (Chinesisch)|Kursivschrift]] (Semi-Kursivschrift, {{lang|ja|行書|gyōsho}}), [[Grasschrift]] ({{lang|ja|草書|sōsho}}), [[Kanzleischrift (chinesische)|Kanzleischrift]] ({{lang|ja|隷書|reisho}}) und [[Regelschrift]] ({{lang|ja|楷書|kaisho}}) und die Werkzeuge Papier, Tusche und Pinsel wurden etwa im 6. bis 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus China übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es bei der Schaffung eines Shodō-Kunstwerkes vor allem um eine expressive Darstellung und die Erlangung eines persönlichen Ausdrucks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen der japanischen Kalligrafie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Japanese Calligraphy Inkstone.jpg|mini|Ein traditioneller Tintenstein, gegen den Tinte und Wasser gerieben werden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Japanese Calligraphy Brush.jpg|mini|Ein typischer Pinsel für die Kalligraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die japanische Kalligrafie ist der fest definierte Rahmen, der jede Arbeit bestimmt: Sowohl Arbeitsmaterial und -ablauf als auch die Zeichen und deren Strichfolge sind genau festgelegt. Somit geht es in jeder Arbeit um die Interpretation dieser Vorgaben, ähnlich der Interpretation vorgegebener [[Note (Musik)|Musiknoten]].&lt;br /&gt;
Eine Kalligrafie muss zudem in einem Durchgang fertiggestellt werden, denn spätere Erweiterungen, Änderungen oder Verbesserungen sind unerwünscht. Dies grenzt den Vorgang des Schaffens zeitlich sehr stark ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ermöglicht es dem Betrachter, den Prozess der Entstehung und Ausarbeitung einer Kalligrafie im Nachhinein nachzuvollziehen und somit durch die Interpretation des Künstlers dessen Persönlichkeit im Werk wiederzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zur chinesischen Kalligrafie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zur Entwicklung der [[Chinesische Kalligrafie|chinesischen Kalligrafie]] liegt darin, dass es in Japan keine eigene Schicht von [[Literat]]en-Beamten gab und die Kalligrafie stattdessen von Höflingen in [[Heian-kyō]] (heute [[Kyōto]]), von buddhistischen Mönchen und später von [[Samurai]]-Beamten praktiziert wurde. Der feingliedrige, präzise Stil der Literaten unterschied sich stark vom impulsiven, minimalistischen Stil der Samurai. Auch der Status der Kalligrafie war ein anderer: Die Kalligrafie ist in Japan nur eine von mehreren Wegkünsten gewesen und hat nie den Status erreicht, den sie in China hatte und noch hat. Dennoch war und ist die Kalligrafie als Kunstform in Japan weiterhin hoch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der japanischen Kalligrafie kommen zum [[Kanji]]-Zeichenvorrat noch die Silbenschriften [[Katakana]] und vor allem [[Hiragana]] dazu. Die Hiragana entwickelte sich aus der kursiven chinesischen Grasschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spirituelle Form der Kalligraphie wird von buddhistischen Mönchen, Nonnen sowie den meisten Praktizierenden des Shodō geübt. Um [[Zen]]-Kalligraphie meisterhaft zu praktizieren, ist es essenziell, den Geist zu leeren und die Buchstaben von selbst fließen zu lassen, anstatt sich zu konzentrieren und sich stark anzustrengen. Dieser Geisteszustand wird vom japanischen Philosophen [[Kitarō Nishida|Nishida Kitarō]] als „[[Mushin]]“ bezeichnet. Die Zen-Kalligraphie basiert auf den Prinzipien des Zen-Buddhismus, der die Verbindung zum Spirituellen und nicht zum Körperlichen betont.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=KS Vincent Poon |url=https://www.vincentpoon.com/shodo-and-calligraphy.html |titel=Shodo and Chinese Calligraphy 書法 與 書道 |sprache=en-GB |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kalligraphieleistungen mit sehr großen Pinseln werden in der Regel in dieser Geisteshaltung ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.calligraphie-japonaise.fr/blog/calligraphie-a-gros-pinceau.htm |titel=Calligraphie japonaise de performance, peinture géantes en musique |sprache=fr |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Werbezwecken wurden während der [[Edo-Zeit]] die [[Edomoji]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bokuseki]] ([[Japanische Schrift|jap.]] 墨跡, dt. „Tuschspur“) ist eine Form von Shodō. Sie wurde als ein spezieller [[Zenga (Stil)|Zenga]]-Stil von [[Zen-Buddhismus|Zen-Mönchen]] entwickelt. Tuschspuren sind stets das lebendige Dokument eines intensiv erlebten Augenblicks. Je kraftvoller der Moment gelebt wird, in dem die &#039;&#039;Tuschspur&#039;&#039; entsteht, umso mehr wird ihr Wesen in ihr gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tomo Yoshihara: &#039;&#039;Japanische Kalligraphie für Einsteiger.&#039;&#039; Knaur Ratgeber Verlag, München 2003, ISBN 3-426-66766-5.&lt;br /&gt;
* Yuuko Suzuki: &#039;&#039;Introduction to japanese calligraphy&#039;&#039;, Search Press, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Japanese calligraphy|Shodō}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4436996-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Shodo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanische Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalligrafie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.149.166.11</name></author>
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