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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drachenstil&amp;diff=2880810</id>
		<title>Drachenstil</title>
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		<updated>2022-06-28T09:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.141.65: Präteritum Passiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Holmenkollens Turisthotel.jpg|miniatur|&#039;&#039;Holmenkollen Turisthotell&#039;&#039;&amp;lt;!-- Name! --&amp;gt; in Christiania (1895 durch einen Brand zerstört)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villabalderslund.jpg|miniatur|Villa Balderslund in Balestrand, 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frognerseteren.jpg|miniatur|Restaurant Frognerseteren in Oslo, 2002]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalen Hotel-2011.jpg|miniatur|&#039;&#039;Dalen Hotell&#039;&#039; in der Telemark, 2011]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Drachenstil&#039;&#039;&#039; ist ein [[Architekturstil]], der vorwiegend in [[Norwegen]] Verwendung fand. Er entstand 1870 in [[Schweden]] unter dem Namen &#039;&#039;fornnordisme&#039;&#039; und verbreitete sich von 1880 bis 1910 in Norwegen. Er ist mit der [[Norwegische Nationalromantik|nationalromantischen]] Strömung verknüpft, in dem Bestreben, eine nationale architektonische Formensprache zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Drachenstils fällt in die Zeit der nationalromantischen Strömung Norwegens, in der das Bestreben nach einer eigenständigen Identität in der Kunst und Kultur groß war. Norwegen befand sich in einer [[Geschichte Norwegens#Union mit Schweden (1814–1905)|Union]] mit Schweden, die 1905 von Norwegen aufgekündigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologische Literatur berichtete über die Ausgrabungen der [[Wikingerschiff]]e [[Tuneschiff|Tuneskip]], [[Gokstad-Schiff|Gokstadskip]] und [[Oseberg-Schiff|Osebergskip]]. Des Weiteren veröffentlichte [[Lorentz Dietrichson]] 1892 ein Buch über die [[Stabkirche]]n und [[Johan Christian Clausen Dahl|J. C. Dahl]] setzte sich stark für deren Erhalt ein. Somit rückte die Holzarchitektur der Stabkirchen und deren mittelalterliche [[Ornament]]ik sowie die Ornamentik der [[Wikingerzeit]] in den Blickpunkt. Architekten unternahmen Studienreisen, um die Werke zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilphasen ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Drachenstils unter Holm Hansen Munthe ===&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Holm Hansen Munthe]], der 1878 in [[Deutschland]] unter [[Conrad Wilhelm Hase]] studierte, prägte den Drachenstil als architektonischen Stilbegriff. Er brachte den Stil durch seine bewusste Haltung zur Holzarchitektur voran.&lt;br /&gt;
Zwei seiner frühesten Werke, aus dem Jahr 1883, sind die Wartehalle (Ventehallen) für die Dampfschiffpassagiere im Stadtteil Pipervika ([[Oslo]]) sowie das Saugbrugs-Vereins-Portal (heute Oskar II. Portal) zur Norwegischen Industrie- und Kunstausstellung. Die Wartehalle wurde abgerissen und das Portal für das [[Norsk Folkemuseum]] nach [[Bygdøy]] versetzt. Seine bedeutendsten Werke im Drachenstil, das Holmenkollen Turisthotell und das Sanatorium, schuf er für die Holmenkollen–Voksenkollen-Gesellschaft. Des Weiteren entstanden das Restaurant Frognerseteren und das Restaurant Hasselbakken im Stadtteil [[St. Hanshaugen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 stattete der deutsche Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Norwegen einen Staatsbesuch ab. Er war so von Munthes Bauten begeistert, dass er ihn beauftragte, für sich das [[Jagdschloss Rominten]] zu bauen. Es folgten weitere Aufträge für eine Kapelle und die [[Matrosenstation Kongsnæs|Königliche Matrosenstation]] in Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Drachenstil kam in Mode und wurde über den Tod Munthes im Jahr 1908 hinaus weitergeführt. Der Ausbau des [[Holmenkollen]] wurde unter anderem von seinen Assistenten Henning Klouman, Balthazar Lange und Ole Sverre weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Phase des Drachenstils ===&lt;br /&gt;
Die Stabkirchen [[Stabkirche Urnes|Urnes]] und [[Stabkirche Borgund|Borgund]] waren wichtige Vorbilder für den Drachenstil. Anfänglich wurden Motive von Ranken oder der Drachenschlange (&#039;&#039;drageslyng&#039;&#039;) kopiert. Im Laufe der Zeit entwickelten sich freiere Formen. Diese Phase dauerte bis 1905 und war phantasievoll und nationalistisch geprägt. Ein Beispiel dieser Phase ist das &#039;&#039;Dalen Hotell&#039;&#039; des Architekten Haldor Larsen Børve aus dem Jahr 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Phase des Drachenstils ===&lt;br /&gt;
Die zweite Phase des Stils dauerte von 1900 bis 1915 und war weniger phantasievoll als die erste. Sie stellt eine Verbindung zum [[Jugendstil]] her. Architekten des Jugendstils übernahmen Elemente des Drachenstils und integrierten diese. Der Architekt [[Henrik Bull]] fügte die Drachenstilornamentik in das Regierungsgebäude von 1904 ein. Anfang des 20. Jahrhunderts kam eine Reaktion gegen den Drachenstil unter den führenden Architekten auf, die sich von ihm abwandten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion und Stilmerkmale ==&lt;br /&gt;
=== Bauform ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Telemarkstunet Norsk Folkemuseum 0.jpg|miniatur|Beispiel eines mittelalterlichen Lofts]]&lt;br /&gt;
Die Bauform orientiert sich an typischen Hausformen aus dem Inland Norwegens. Dabei ist der Haustypus von [[Laubengang]]häusern aus dem 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts oder Loft- und Speichergebäuden (&#039;&#039;[[Stabbur]]&#039;&#039;) des Mittelalters entlehnt. Das Gebäude ist auf einem Sockel platziert, der an das Gelände angepasst werden kann. Vermutlich wurde das Element des Sockels aus dem [[Schweizerstil]], einer nordeuropäischen Stilepoche der Holzarchitektur zwischen 1840 und 1920, übernommen. Der asymmetrische [[Grundriss]] ist charakteristisch für den Drachenstil. Die oberen Etagen [[Auskragung|kragen]] an einer oder an allen Seiten über den Grundriss des Erdgeschosses hinaus. Ein weiteres Stilelement sind [[Arkaden]] oder Laubengänge. Diese können als Rundbögen oder Zwergarkaden ausgeführt sein. Die oft weit auskragenden [[Satteldach|Satteldächer]] sind im Gegensatz zum Schweizerstil flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konstruktion ===&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Gebäude ist eine Mischform aus der [[Blockbau]]weise und der Stabkonstruktion, wie sie bei Stabkirchen üblich war. Die Wände sind unvertäfelt und wurden außen geteert. Innen wurden sie mit einem [[Firnis]] behandelt, um die natürliche Holzstruktur zu erhalten. Die Sockel bestehen überwiegend aus Natursteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ornamentik ===&lt;br /&gt;
Die Ornamentik ist hauptsächlich der altnordischen Kunst entlehnt, wie sie auf Gegenständen der Wikingerzeit oder in der Baukunst der [[Stabkirche]]n zu finden ist. Ranken, Knoten und die Drachenschlange sind häufige Verzierungen. Das auffälligste Merkmal, welches dem Stil seinen Namen gab, ist der Drachenkopf. Er wurde auf der Giebelspitze und oft auch am unteren Ende des [[Ortgang]]s platziert. Des Weiteren wurden die [[Giebel]] auch mit [[Neugotik|neugotischen]] Elementen oder Ornamenten im Schweizerstil verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Tschudi-Madsen: &#039;&#039;Veien hjem, Norsk arkitektur 1870–1914.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Norges kunsthistorie.&#039;&#039; Band 5, S. 7–108, Oslo 1981, ISBN 82-05-12269-5.&lt;br /&gt;
* Stephan Tschudi-Madsen: &#039;&#039;Dragestilen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Honnør til en hånet stil&#039;&#039;. Oslo 1993, S. 19–45, ISBN 82-03-22009-6.&lt;br /&gt;
* Stephan Tschudi-Madsen: &#039;&#039;Vandringer på en utstilling og i en jaktvilla.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Honnør til en hånet stil&#039;&#039;. Oslo 1993, S. 99–110, ISBN 82-03-22009-6.&lt;br /&gt;
* [[Lorentz Dietrichson]], Holm Hansen Munthe: &#039;&#039;Die Holzbaukunst Norwegens in Vergangenheit und Gegenwart&#039;&#039;. Berlin 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dragestil of Norway|Drachenstil in Norwegen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nrk.no/osloogviken/dragestil-pa-st.-hanshaugen-1.349851 Drachenstil in St. Hanshaugen], NRK (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.allkunne.no/framside/fylkesleksikon-sogn-og-fjordane/historie-i-sogn-og-fjordane/historie/drakestilen-som-nasjonalsymbol//1901/77780/ Drachenstil als Nationalsymbol], Allkunne (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.allkunne.no/framside/fylkesleksikon-sogn-og-fjordane/historie-i-sogn-og-fjordane/historie/villa-balderslund/1901/77662/ Villa Balderslund], Allkunne (norwegisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturstil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform aus Holz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatstil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Norwegen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.141.65</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Leeds&amp;diff=1030521</id>
		<title>Bahnhof Leeds</title>
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		<updated>2022-06-28T08:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.141.65: Präteritum Passiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Overview of Leeds City railway station 04.jpg|mini|Haupthalle des Bahnhofs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leeds station river.jpg|mini|Die Aire und der Bahnhof auf dem Viadukt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leeds City Railway station - western end 07.jpg|mini|Einfahrt auf der Westseite]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bahnhof Leeds&#039;&#039;&#039; (auch als &#039;&#039;&#039;Leeds City&#039;&#039;&#039; bekannt) ist der [[Hauptbahnhof]] der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Stadt [[Leeds]]. Es verkehren Züge der Gesellschaften [[Northern Rail]], [[CrossCountry]], [[First TransPennine Express]], [[East Coast Trains]] und [[East Midlands Trains]] nach unter anderem London, [[Southampton]], [[Birmingham]], [[Bristol]], [[Newcastle upon Tyne]], [[Edinburgh]], [[Manchester]] und [[Liverpool]]. Für den Verkehr auf den zahlreichen Vorortslinien des [[MetroTrain]]-Netzes ist Northern Rail zuständig. Im Betriebsjahr 2004/05 nutzten 14.733.000 Fahrgäste den Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof befindet sich südlich des Stadtzentrums in der Nähe des Flusses [[River Aire|Aire]]. Er besteht aus zwei Teilen, einem [[Durchgangsbahnhof]] und einen [[Kopfbahnhof]] an der Nordseite. Beide ruhen auf einem mächtigen [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen]] Ziegelsteinviadukt, der von den Stadtbewohnern als &#039;&#039;The Dark Arches&#039;&#039; („die dunklen Bögen“) bezeichnet wird. In den Viaduktbögen befinden sich zahlreiche Läden, Restaurants und Kunstgalerien. Weitere Läden und Fastfood-Ketten befinden sich im Bahnhofsgebäude selbst. Unter dem Bahnhof hindurch führt die Neville Street. Der westliche Teil des Bahnhofsgeländes überspannt die Aire und den [[Leeds and Liverpool Canal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Gleisen ist Leeds der zweitgrößte Bahnhof [[England]]s außerhalb der Hauptstadt [[London]]. Darüber hinaus ist er einer von 17 britischen Bahnhöfen, die nicht von einer Bahngesellschaft verwaltet werden, sondern von der Infrastrukturgesellschaft [[Network Rail]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Bahnhöfe ===&lt;br /&gt;
Die Eisenbahn erreichte Leeds im Jahr 1834, als die [[Leeds and Selby Railway]] (die später in der [[North Eastern Railway]] aufging) ihre Stammstrecke eröffnete. Deren Bahnhof lag östlich des Stadtzentrums an der Marsh Lane. 1840 baute die [[North Midland Railway]] (später ein Teil der [[Midland Railway]]) eine Strecke von [[Derby (Derbyshire)|Derby]] über [[Rotherham]] nach Leeds. Deren Bahnhof lag zunächst im Süden an der Hunslet Lane, wurde dann aber 1846 an die zentraler gelegene Wellington Street verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 eröffnete die [[Manchester and Leeds Railway]] (später ein Teil der [[London and North Western Railway]], LNWR) den Bahnhof &#039;&#039;Leeds Central&#039;&#039;, ebenfalls an der Wellington Street gelegen. Dieser Bahnhof gehörte später gemeinsam der LNWR und der North Eastern Railway. Doch auch andere Gesellschaften besaßen das Recht, dort Züge verkehren zu lassen, darunter die [[Great Northern Railway (Großbritannien)|Great Northern Railway]] und die [[Lancashire and Yorkshire Railway]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LNWR und die North Eastern Railway eröffneten 1869 einen neuen Bahnhof namens &#039;&#039;New Station&#039;&#039;, der die Linie Leeds–Selby im Osten mit den LNWR-Linien im Westen verband. Zu diesem Zweck wurde eine 1,6 km lange Verbindungsstrecke gebaut, die vollständig auf Viadukten und Brücken verlief. New Station selbst entstand teilweise auf einer Brücke über die Aire und grenzte an den Bahnhof an der Wellington Street. Mit dem Inkrafttreten des Eisenbahnvereinigungsgesetzes von 1921 schlossen sich die britischen Bahngesellschaften zu vier Unternehmen zusammen. Der Bahnhof New Station blieb weiterhin im Besitz von zwei Gesellschaften, in diesem Falle der [[London, Midland and Scottish Railway]] (LMS) und der [[London and North Eastern Railway]] (LNER).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauten ===&lt;br /&gt;
Die erste Rationalisierung erfolgte 1938, als die Bahnhöfe New Station und Wellington Street zum neuen Bahnhof Leeds vereinigt wurden. Nicht von dieser Maßnahme betroffen war der Bahnhof Leeds Central. Ein Teil des Bahnhofs Wellington Street wurde zu einem Paketlager umgebaut. Außerdem entstanden die nördliche Bahnhofshalle &#039;&#039;(North Concourse)&#039;&#039; und das Queens Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 folgte ein weiter Umbau, als sämtliche Züge, die zuvor nach Leeds Central fuhren, zum Bahnhof Leeds umgeleitet wurden. Der nicht mehr benötigte Bahnhof wurde geschlossen und später abgerissen. Die über 100-jährigen Brücken über den Leeds and Liverpool Canal mussten ersetzt werden, darüber hinaus entstand eine zweite Bahnhofshalle und ein neues Dach überspannte die gesamte Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren stieß der Bahnhof Leeds an seine Kapazitätsgrenzen. Von 1999 bis 2002 wurde er vollständig neu gebaut. Es entstanden neue kreuzungsfreie Zufahrtsgleise auf der Westseite, die Anzahl der Gleise in der Bahnhofshalle wurde von 12 auf 17 erhöht. Außerdem ersetzte man sämtliche Schienen, Weichen und Signale. Die größte sichtbare Änderung war der Ersatz des metallenen Hallendaches aus dem Jahr 1967 durch eine Glaskonstruktion. Eine neue Fußgängerbrücke ersetzte die vorherige Unterführung. Weitere Verbesserungen waren ein neues mehrstöckiges Parkhaus, der Umbau der nördlichen Bahnhofshalle und erweiterte Einkaufsmöglichkeiten. Während der Umbauarbeiten hielten einige Züge westlich der Anlage in einem temporären Bahnhof namens &#039;&#039;Leeds Whitehall&#039;&#039;; dieser wurde später abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leeds railway station|Bahnhof Leeds}}&lt;br /&gt;
* [http://www.networkrail.co.uk/aspx/879.aspx Bahnhofsinformationen] von [[Network Rail]]&lt;br /&gt;
* [http://www.livedepartureboards.co.uk/ldb/summary.aspx?T=LDS Abfahrtszeiten] und [http://www.nationalrail.co.uk/stations/LDS.html Reiseinformationen] von [[National Rail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0 auto; border-collapse: collapse; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Vorheriger Bahnhof&lt;br /&gt;
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! Nächster Bahnhof&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Bahnhof Wakefield Westgate|Wakefield Westgate]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#990000;&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| [[Great North Eastern Railway|GNER]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[East Coast Main Line]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#990000;&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Shipley|Shipley]] oder&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnhof Horsforth|Horsforth]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background:#008080;&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Endstation&lt;br /&gt;
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| [[Virgin Trains]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Cross-Country Route]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FF0000;&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof York|York]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Dewsbury|Dewsbury]]&lt;br /&gt;
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| [[TransPennine Express]]&lt;br /&gt;
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| [[Bahnhof Garforth|Garforth]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Outwood|Outwood]]&lt;br /&gt;
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| [[Northern Rail]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Wakefield Line]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Bahnhof Woodlesford|Woodlesford]]&lt;br /&gt;
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| [[Northern Rail]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Huddersfield Line]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Bahnhof Bramley|Bramley]]&lt;br /&gt;
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| [[Bahnhof Guiseley|Guiseley]]&lt;br /&gt;
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| [[Northern Rail]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[York &amp;amp; Selby Lines]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Bahnhof Cross Gates|Cross Gates]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| [[Northern Rail]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Harrogate Line]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#8B00FF;&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Burley Park|Burley Park]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/47/38.4/N |EW=1/32/49.2/W |type=landmark |region=GB-LDS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in England|Leeds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Leeds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in West Yorkshire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Leeds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:East Coast Main Line]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Midland Main Line]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.141.65</name></author>
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		<title>Kokerei Alma</title>
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		<updated>2022-06-28T07:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.141.65: Präteritum Passiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kokerei Alma&#039;&#039;&#039; wurde 1927–1928 auf dem Gelände der [[Zeche Alma]] in [[Gelsenkirchen]]-[[Ückendorf]] errichtet. Die dortigen Schächte 1/2/5 waren zu diesem Zeitpunkt bereits stillgelegt und [[Schachtverwahrung|verfüllt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als [[Zentralkokerei]] war sie eine der ersten Rationalisierungsmaßnahmen der im Jahr davor gegründeten [[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigte Stahlwerke AG]] und ersetzte die veralteten Kokereien der Zechen [[Zeche Rheinelbe|Rheinelbe]] und [[Zeche Pluto|Pluto]]. Der Anschluss der noch vorhandenen Zechenbahn zur [[Erzbahn (Bochum)|Erzbahntrasse]] mit Verbindung an den [[Rhein-Herne-Kanal]] und die [[Zeche Carolinenglück]] sowie eine Seilbahn für den Kokstransport zu den Hochöfen des [[Schalker Verein]]s waren wichtige Standortvorteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1928 der Betrieb aufgenommen wurde, hatte die Kokerei zwei Batterien mit jeweils 63 [[Koppers (Unternehmen)|Koppers]]-Verbundöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde die inzwischen zu gleichen Teilen der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]] (GBAG) und der [[Rheinische Stahlwerke|Rheinische Stahlwerke AG]] gehörende Kokerei stillgelegt. Sie hatte zuletzt 143 Verbundöfen mit einer Tageskapazität von 2100 Tonnen und 350 Arbeiter und Angestellte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Westfälische Rundschau&#039;&#039; vom 20. März 1963&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betriebsanlagen wurden direkt nach der Stilllegung bis auf das Verwaltungsgebäude vollständig abgerissen. Das 1969 auf dem ehemaligen Betriebsgelände errichtete [[Motodrom Gelsenkirchen]] wurde bis in die 1980er Jahre für Autospeedway-Rennen genutzt und liegt inzwischen brach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alma Hauptansicht.jpg|miniatur|hochkant=1.4|Eingang in das Verwaltungsgebäude]]&lt;br /&gt;
Das von [[Fritz Schupp]] und [[Martin Kremmer]] im Stile des [[Backsteinexpressionismus]] entworfene Verwaltungsgebäude wurde 1982–1983 mit Mitteln des [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe]] restauriert und für einige Jahre als Firmenstandort genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweigeschossige, überhöhte Mittelteil (ehemalige Lohnhalle) mit seitlich an den dreitürigen Eingang angrenzenden, eingeschossigen Flügelbauten (Verwaltungsteil) und hinten angeschlossener Kaue ist bewusst symmetrisch und gradlinig gehalten und in Ziegel-[[Massivbau]]weise errichtet. Rückwärtig schließt sich nahtlos die leicht erhöhte und rundum verglaste Bahnaufsicht (mit Uhr auf dem Dach) mit eigenem Aufgang an. Die dort beginnende Mannschaftsbrücke über die Gleise zur Kokerei wurde später abgerissen. Auf den Eisenbahnschienen verläuft heute ein Radweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade des Verwaltungsgebäudes ist durch Vor- und Rücksprünge der Mauerwerksschichten waagerecht gegliedert. Die vier senkrechten, hellen Mauervorsprünge über dem Eingangsbereich wiederholen sich als rechter Winkel in den Flügelbauten und befanden sich als gestalterische Elemente auch auf den Betriebsgebäuden wie Kohleturm und Benzolfabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=89356&amp;amp;sid=4c11fbff7ddee87b71d12a1eaefa5161#89356 Gelsenkirchener Geschichten Kokerei Alma] beschrifteter Lageplan zitiert aus &amp;quot;Baukunst&amp;quot;, München, 6. Jahrgang, Heft 4, April 1930&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kokerei Alma war die erste Gesamtanlage, bei der Schupp und Kremmer die von ihnen gewünschte enge Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren bei der Planung technischer Bauwerke durchführen konnten. Dadurch wurde anstelle der sonst üblichen unübersichtlichen und chaotisch wirkenden Anlagen eine ruhige, durchgehende Gestaltung aller Anlagenteile erreicht. Die hier noch genutzten Zierelemente fehlen bei späteren Bauten wie der [[Zeche Zollverein]] dann vollständig. Zusammen mit der zeitgleich errichteten Zentralkokerei an der [[Zeche Nordstern]] stellt das Ensemble daher ein wichtiges Frühwerk der für die Industriebauten im Ruhrgebiet wegweisenden Architekten dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Erzbahn-Emscherbruch, Regionalverband Ruhr 2005, S. 50/51.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umnutzung in den 1980er Jahren steht das unter [[Denkmalschutz]] stehende Gebäude inzwischen seit Jahren leer und verfällt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/serie/Schiet-im-Schacht-id606207.html| wayback=20110718111212| text=WAZ-Serie Geisterhäuser, &#039;&#039;Schiet im Schacht&#039;&#039;}}, 15. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alma Seitenansicht.jpg|Seitenansicht mit Bahnaufsicht im linken Teil&lt;br /&gt;
Datei:Alma Rückansicht.jpg|Rückansicht mit Bahnaufsicht, Uhr und Resten der Mannschaftsbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Alma Halle Eingang.jpg|Halle mit Haupteingang&lt;br /&gt;
Datei:Alma Lohnhalle.jpg|Brunnen in der Lohnhalle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kokerei Alma}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/08-erzbahn-emscherbruch/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.revierkucker.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=72&amp;amp;Itemid=78 Denkmal für Alma] auf Revierkucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.507741|EW=7.123196|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Gelsenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kokerei|Alma]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.141.65</name></author>
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