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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Grafschaft Ruchesloh</title>
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		<updated>2024-03-23T13:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.231.16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=50.751602|EW=8.705503|type=city|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|map=right|maplevel=adm1st|NS=50.751602|EW=8.705503|type=city|region=DE-HE|name=Flurstück Retschloh bei Oberweimar}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Vorlage Coordinate zweimal gesetzt. Einmal um die Pos.Angaben oben rechts zu erhalten, das zweite mal um eine Karte anzuzeigen. Grund: Karte ist nett und bei den Koord. oben Rechts gibt es so eine schöne Lupe nach Openstreetmap. Kann das jemand techn. besser umsetzen? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberweimar - alter Ortskern mit Kirche.jpg|mini|Die bewaldete Anhöhe rechts hinter der Kirche von Oberweimar (226&amp;amp;nbsp;m) heißt Ruchesloh, der Flurname ist Retschloh (Ansicht von Westen)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Grafschaft Ruchesloh&#039;&#039;&#039; ging aus einer schon im 8. und 9. Jahrhundert als &#039;&#039;pagus lare&#039;&#039; (Gau Lohra) erwähnten fränkischen [[Gaugrafschaft]] in Mittelhessen hervor.  Mittelpunkt dieser Gaugrafschaft war vermutlich ein Flurstück namens Retschloh (d.&amp;amp;nbsp;h. Ruchesloh) bei [[Weimar (Lahn)|Oberweimar]] sowie die dortige Martinskirche, wo auch die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] ausgeübt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|titel=Ruchesloh |DB=OL |ID=9298 |datum=2016-06-13 |abruf=2017-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gaugrafschaft erstreckte sich bis ins [[Amöneburg]]er Becken und an den [[Vogelsberg]] und scheint ungefähr den Raum der späteren [[Ohm (Fluss)|Ohm]]-[[Lahn]]-Grafschaft eingenommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die daraus entstandene Grafschaft Ruchesloh, die möglicherweise nur eine Untergrafschaft war, bestand laut zeitgenössischen Dokumenten aus [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Centen]] (Hundertschaftsbezirken) in den Gebieten um [[Amöneburg]], [[Busecker Tal|Buseck]], [[Ebsdorf]], [[Gladenbach]], [[Homberg (Ohm)|Homberg an der Ohm]], [[Kirchberg (Lahn)]], [[Kirtorf]], [[Lohra]], [[Londorf]], [[Merlau]] und [[Reizberg (Wüstung)|Reizberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft befand sich im 11. Jahrhundert im Besitz des Grafengeschlechts der [[Werner (Adelsgeschlecht)|Werner]], fiel nach deren Aussterben im Jahre 1121 teilweise an die Herren von [[Merenberg (Adelsgeschlecht)|Merenberg]] auf [[Burg Gleiberg]] und teilweise an die [[Herrschaft Bilstein|Bilsteiner]], deren Anteil dann durch Erbfall an die thüringischen [[Ludowinger]] kam. Die Gleiberger verkauften ihre Rechte am 15. Dezember 1237 zum großen Teil an Erzbischof [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried III.]] von [[Bistum Mainz|Mainz]], womit ein langer Streit zwischen dem [[Erzstift]] und den [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] eingeleitet wurde. Die Gerichte [[Gladenbach]], [[Lohra]], Reizberg, [[Kirchberg (Lahn)|Kirchberg]], [[Treis an der Lumda]] und [[Londorf]] mit der Gerichtsstätte „Retschloh“ bei [[Oberweimar (Hessen)|Oberweimar]] wurden ausdrücklich vom Verkauf ausgenommen; sie kamen später an die [[Landgrafschaft Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ruchesloh (Wüstung)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-weimar.de/images/pdf/Heimatwelt/Heimatwelt02.pdf Herbert Kosog: &#039;&#039;Ruchesloh und Reizberg, Grafschaft und Gericht&#039;&#039;, in: Heimatwelt, Weimar/Lahn 1977, Heft 2 (pdf)] (4,16 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Mittelhessen)|Ruchesloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Ruchesloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)|Ruchesloh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.231.16</name></author>
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