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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Idiosynkrasiekredit</title>
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		<updated>2021-05-11T16:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.90.33: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Idiosynkrasiekredit&#039;&#039;&#039; ist in der [[Soziologie]] und [[Sozialpsychologie]] der Toleranzbereich einer [[Soziale Gruppe|sozialen Gruppe]] oder [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] gegenüber der individuellen Abweichung eines Individuums von ihrer [[Gruppennorm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Dieser „Kredit“ wird durch [[sozialer Status|sozialen Status]], [[Fähigkeit (Psychologie)|Kompetenz]] und [[Konformität]] in der Gruppe erworben und moderiert Sanktionen bei abweichendem Verhalten. Der Begriff steht in engem Zusammenhang mit dem Themengebiet des [[Konformität#Normativer sozialer Einfluss|normativen sozialen Einflusses]] in der [[Sozialpsychologie]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Cedric Villani at his office 2015 n3.jpg|mini|[[Cédric Villani]], vielfach preisgekrönter französischer Mathematiker, dessen von der Norm seiner Zeit abweichender, extravaganter Kleidungsstil aufgrund eines durch besondere Leistungen und besondere Kompetenz erworbenen Idiosynkrasiekredits nicht sozial sanktioniert (i.S. von Ausgrenzung, Abwertung, Ridikülisierung etc.), sondern sozial toleriert wird (Aufnahme von 2015)]]&lt;br /&gt;
== Führungsforschung ==&lt;br /&gt;
In der [[Führungsforschung]] findet der Ansatz ebenfalls Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin P Hollander, &#039;&#039;Conformity, status, and idiosyncrasy credit&#039;&#039;, in: Psychological Review vol. 65, 1958, S. 117–127&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort kann die [[Führungskraft (Wirtschaft)|Führungskraft]] entsprechend dem Umfang ihres [[Idiosynkrasie]]&amp;amp;shy;kredits davon ausgehen, dass die geführten [[Mitarbeiter]] die Führung als legitim wahrnehmen und sich deshalb entsprechend den [[Führungstechnik|Führungsinterventionen]] verhalten. Der Kredit kann aber z.&amp;amp;nbsp;B. durch Misserfolge aufgebraucht werden. Dann werden sich die eigeninteressegeleiteten Geführten dem Einfluss der Führungskraft soweit möglich entziehen. Die Führungskraft kann den eigenen Idiosynkrasiekredit auch einsetzen, um Führungsverhalten an den Tag zu legen, das üblicherweise nicht honoriert wird und deshalb Kredit konsumiert. Solange das nicht übermäßig geschieht, werden die Geführten trotzdem folgen. Dies lässt sich z.&amp;amp;nbsp;B. bei „abweichendem“ Verhalten im Sinne von Innovation, Organisationsentwicklung und anderen Veränderungsprozessen nutzen, auch wenn die Geführten diesen Anliegen skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elliot Aronson|E. Aronson]], T. D. Wilson, R. M. Akert: &#039;&#039;Sozialpsychologie.&#039;&#039; 6. Auflage. Pearson Studium, 2008, ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 257.&lt;br /&gt;
* E. Hollander: &#039;&#039;Conformity, status, and idiosyncrasy credit.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Psychological Review.&#039;&#039; Jahrgang 65 (2), 1958, S. 117–127.&lt;br /&gt;
* E. Hollander: &#039;&#039;Influence processes in leadership–followership: inclusion and the idiosyncrasy credit model.&#039;&#039; In: Donald A. Hantula: &#039;&#039;Advances in Social and Organizational Psychology: a Tribute to Ralph Rosnow.&#039;&#039; Lawrence Erlbaum Associates Publishers, Mahwah NJ 2006, ISBN 1-4106-1744-0, S. 293–312.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.90.33</name></author>
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