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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-13T00:42:11Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>EU-Lateinamerika-Gipfel</title>
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		<updated>2024-02-28T10:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;62.72.115.29: /* Gipfelkonferenzen */ Korrektur und Belege&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;EU-Lateinamerika-Gipfel&#039;&#039;&#039; (EU-LAC-Gipfel, seit 2013 EU-[[Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten|CELAC-Gipfel]]) ist die Bezeichnung von [[Gipfeltreffen]] der Staats- und Regierungschefs der [[Europäische Union|Europäischen Union]], von [[Lateinamerika]] und den Staaten der [[Karibik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfelkonferenzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-Latin America-Caribbean Summit in Lima (2497313066).jpg|miniatur|EU-LAC-Gipfel in Lima (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ES un CELAC dalībnieku kopbilde (8417153531).jpg|miniatur|Staats- und Regierungschefs während des 1. EU-CELAC-Gipfels 2013 in Santiago de Chile]]&lt;br /&gt;
Die bisherigen Gipfelkonferenzen fanden seit 1999 abwechselnd in [[Südamerika]] und in [[Europa]] statt, wobei der europäische Tagungsort bisher jeweils in dem Land war, das turnusgemäß den [[Vorsitz im Rat der Europäischen Union]] einnahm. 2015 wurde diese Regel jedoch durchbrochen, als der Gipfel in Brüssel stattfand, obwohl Lettland die Ratspräsidentschaft innehatte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EU-LAC-Gipfel:&lt;br /&gt;
* 1. Gipfel ([[Rio de Janeiro]], Juni 1999)&lt;br /&gt;
* 2. Gipfel ([[Madrid]], Mai 2002)&lt;br /&gt;
* 3. Gipfel ([[Guadalajara (Mexiko)|Guadalajara]], Mai 2004)&lt;br /&gt;
* [[EU-Lateinamerika-Gipfel 2006|4. Gipfel]] ([[Wien]], Mai 2006)&lt;br /&gt;
* 5. Gipfel ([[Lima]], Mai 2008)&lt;br /&gt;
* 6. Gipfel ([[Madrid]], Mai 2010)&lt;br /&gt;
EU-CELAC-Gipfel:&lt;br /&gt;
* 1. Gipfel ([[Santiago de Chile]], Januar 2013)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.consilium.europa.eu/en/meetings/international-summit/2015/06/10-11/ |titel=EU-CELAC summit, Brussels, 10-11 June 2015 |werk=European Council |datum=2015 |sprache=en |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2. Gipfel ([[Brüssel]], Juni 2015)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 3. Gipfel ([[Brüssel]], Juli 2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/international-summit/2023/07/17-18/ |titel=Gipfeltreffen EU-CELAC, 17./18. Juli 2023 |hrsg=Europäischer Rat und Rat der Europäischen Union |abruf=2023-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Die Gipfelkonferenzen sollen die 1999 begonnene „strategische Partnerschaft“ der beiden Regionen vertiefen. Sie werden von den [[Außenminister]]n vorbereitet. Dem eigentlichen Plenum der Staatschefs gehen thematische Arbeitskreise mit ihnen und den Außen- bzw. Wirtschaftspolitikern voraus, und es folgen subregionale Treffen und spezielle Gesprächskreise mit Kreisen der [[Wirtschaft]] und [[Entwicklungshilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gipfel 2006 nahmen 61 Staats- bzw. [[Regierungschef]]s teil (25 EU-Länder, 34 aus Lateinamerika/Karibik und die Beitrittsländer Rumänien und Bulgarien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gipfeltreffen konzentrieren sich auf Themen der politisch-wirtschaftlichen Kooperation, der Außenbeziehungen und der sozialen Problematik [[Südamerika]]s. Zwar scheiterten 2004 die EU-[[Mercosur]]-Verhandlungen und 2005 noch deutlicher jene im Rahmen der Welthandelsorganisation [[WTO]], doch wurden 2006 die Gespräche für eine geplante [[Freihandelsabkommen|Freihandelszone]] der beiden Kontinente wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme und Chancen ==&lt;br /&gt;
Die zähen Verhandlungsprozesse in den 2000er Jahren hingen einerseits mit der Vielfalt der beteiligten Staaten und ihrer sozioökonomischen Struktur zusammen, andererseits mit dem damals in einigen Ländern Südamerikas eingetretenen [[Linksruck]]. Einige Staaten bevorzugten [[bilateral]]e Wirtschaftsverträge und schlossen solche mit den [[Vereinigte Staaten|USA]] ab, während Staaten mit Linksregierungen dies heftig kritisieren, für ihre Entwicklung als schädlich ansehen und allenfalls zur multilateralen [[Entwicklungszusammenarbeit]] neigen. Ihre Ablehnung [[neoliberal]]er Wirtschaftskonzepte zielte zwar auf eine wünschenswerte Förderung der [[Sozialpolitik]], führte aber meist zu ausufernden [[Budgetdefizit]]en. Durch [[Verstaatlichung]]en (wie die der Erdgasförderung in Bolivien 2006) wurden die [[Investor]]en verunsichert, was die Schaffung dringend benötigter Arbeitsplätze gefährden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Problemkreise sind die [[Armut]] weiter Teile der Bevölkerung, das hohe Maß an [[Kriminalität]] und [[Korruption]] sowie der sinkende [[sozial]]e Zusammenhalt. Das [[Droge]]nproblem würde eine verstärkte Kooperation der Länder erfordern, die aber mangels Übereinstimmung im einzuschlagenden Weg kaum zustande kommt. Ähnliches gilt für den [[Umweltschutz]], bei dem nur [[Brasilien]] deutliche Fortschritte zu verzeichnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen gelingt es den auf sozialem Gebiet tätigen [[Nichtregierungsorganisation|NGOs]], Organisationen der [[Kirche (Organisation)|Kirche]] und der [[Entwicklungshilfe]] zunehmend, ihre Tätigkeiten und Ziele zu koordinieren. Ein wesentlicher Schritt hierzu war der Wiener [[Alternativengipfel]] im Mai 2006 und die Weiterführung seiner Initiativen. Mittelfristig soll zur Verbesserung der Lebensverhältnisse u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bildung]]sprogramme beitragen, mehr [[Stipendium|Stipendien]] an südamerikanische Studenten (Zusage der EU im Mai 2006), die Stärkung der Eigeninitiative (insbesondere von [[Frauenpolitik|Frauen]]) und die Förderung von [[Kleinbetrieb]]en. Zunehmend diskutiert wird auch die Rolle von europäischen Industrie[[konzern]]en in Lateinamerika und ein besserer Rechtsschutz für [[Menschenrechte|Menschenrechts]]-Aktivisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der staatlichen Entwicklungspolitik ist die Europäische Union der größte Geldgeber für den Raum Lateinamerika/Karibik. 2006 wurde auf Vorschlag Chiles ein EU-Hilfsprogramm für [[Haiti]], das zu den weltweit ärmsten Staaten zählt, beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 6. EU-Lateinamerika-Gipfel 2010 in Madrid wurde die Gründung einer [[EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung]] vereinbart, die im November 2011 ihre Arbeit aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Amerika-Gipfel]], [[Südamerika-Gipfel]], [[Iberoamerika-Gipfel]]&lt;br /&gt;
* [[Amerikanische Freihandelszone]], [[Entwicklungszusammenarbeit]], [[Zentralamerikanisches Integrationssystem|SICA]], [[Globalisierungskritik]]&lt;br /&gt;
* [[EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hildegard Willer: &#039;&#039;Investitions- und anderes Klima. Der EU-Lateinamerika-Gipfel und die Gegenaktivitäten in Lima&#039;&#039;. In: Ila. Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika. {{ISSN|0946-5057}}. Jg. 2008, Heft 316 (Juni 2008), S. 54–55.&lt;br /&gt;
* Karsten Bechle: &#039;&#039;Der VI. Gipfel zwischen EU, Lateinamerika und der Karibik: strategische Partner im Wartestand?&#039;&#039; In: &#039;&#039;GIGA Focus&#039;&#039;, {{ISSN|1862-3573}}, Jg. 2010, Nummer 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
;Offizielle Seiten&lt;br /&gt;
* [http://www.eu2006.at/de/The_Council_Presidency/EU_LAC_Summit_Vienna/Background_Information/BackgroundEULACSummits.html Zusammenfassung der Gipfelkonferenzen 1999, 2002 und 2004]&lt;br /&gt;
* [https://ec.europa.eu/comm/external_relations/andean/doc/rio_sum06_99.htm EU-LAC I (1999), Latin America / Caribbean / European Union: First Summit, &#039;&#039;Declaration of Rio de Janeiro&#039;&#039; (29-06-1999)]&lt;br /&gt;
* [https://ec.europa.eu/comm/world/lac/conc_en/decl.htm EU-LAC II (EU-Latin America &amp;amp; the Caribbean Summit 2002), Conclusions]&lt;br /&gt;
* [https://www.europarl.europa.eu/cmsdata/124266/iii_2_5_2004_guadalajara_en.pdf EU-LAC III (2002), &#039;&#039;Declaration of Guadalajara&#039;&#039;] (PDF; 174&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesregierung.de/artikel-,413.656880/EU-Lateinamerika-Gipfel-Regier.htm EU-LAK-Gipfel 2004] in [[Guadalajara (Mexiko)|Guadalajara]], Website der Deutschen Bundesregierung&lt;br /&gt;
* [http://www.eu2006.at/de/The_Council_Presidency/EU_LAC_Summit Vienna/index.html IV. EU-Lateinamerika-Karibik Gipfel 2006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere Weblinks&lt;br /&gt;
* [http://www.alternativas.at/Deutsch/koo.pdf Zum Hintergrund der EU-Lateinamerika-Gipfel seit 2004 (ÖKK): Mercosur, soziale und wirtschaftl. Situation Südamerikas, Initiativen] (PDF-Datei; 269&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.ots.at/presseaussendungen.php?q=((ST=EULAC)%20OR%20(DES=EULAC)) Linksammlung: Presseaussendungen zu den 3 Gipfeln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:EuLateinamerikaGipfel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinamerikapolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungspolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenhandelspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Lateinamerika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Karibik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>62.72.115.29</name></author>
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