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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Fritz Emil Irrgang</title>
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		<updated>2025-02-15T16:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;79.209.84.44: /* Literatur */Literatur zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:IrrgangFritzEmil.jpg|miniatur|Fritz Emil Irrgang]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Emil Irrgang&#039;&#039;&#039; (* [[10. Mai]] [[1890]] in [[Lipinki Łużyckie|Linderode]]; † [[16. Dezember]] [[1951]] in [[Northeim]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und später [[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er war zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] Oberbürgermeister von [[Bottrop]], [[Bocholt]] und [[Recklinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Irrgang wurde als Sohn eines Betriebsleiters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in [[Żary|Sorau]] besuchte er die dortige Handelsschule. Eine Ausbildung zum Kaufmann brach er ab und absolvierte danach eine vierjährige Ausbildung zum Zahntechniker, die er mit der Gehilfenprüfung abschloss. Anschließend war er ab 1909 als Zahntechniker in [[Forst (Lausitz)|Forst]], [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] und [[Bielefeld]] tätig. Anfang Januar 1914 ließ er sich mit einem eigenen Laboratorium in Bielefeld nieder, das er im August 1933 seinem Schwager übergab. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] war Irrgang von 1918 bis 1924 in verschiedenen Sportverbänden tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Ab 1923 gehörte Irrgang der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|DVFP]] an und ab 1924 dem [[Nationalsozialistische Freiheitspartei|Völkisch-Sozialen Freiheitsblock]]. Er war von Mai 1924 bis 1930 Stadtverordneter beziehungsweise Ratsmitglied der Stadt [[Bielefeld]] und dort später Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung. Von 1924 bis 1930 besuchte er die kommunale Verwaltungsschule. Bereits zum 1. September 1929 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 150.619)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/17650481&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen Monat später der [[Sturmabteilung|SA]] bei, in der er im April 1943 bis zum [[Sturmabteilung#Dienstränge|Sturmbannführer]] aufstieg. Unmittelbar nach dem Eintritt in die NSDAP wurde er kommunalpolitischer Bezirksfachberater beziehungsweise 1930 bis 1933 kommunalpolitischer Gaufachberater beim NSDAP-Gau Westfalen-Nord. Des Weiteren betätigte er sich als Reichsredner beziehungsweise ab 1931 als Gauredner für die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 12. März 1933 war er Mitglied des [[Provinz Westfalen|westfälischen]] [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtages]]. Er wurde zudem im März 1933 über den Wahlkreis [[Provinz Westfalen|Westfalen Nord]] in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er von 1933 bis 1945 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstags]]. Von 1937 bis 1945 war er zudem Mitglied des westfälischen Provinzialrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrgang amtierte von August 1933 bis Ende 1934 als [[Oberbürgermeister]] der [[Bottrop|Stadt Bottrop]]. Von Anfang Januar 1935 bis Mitte 1939 war er Oberbürgermeister der [[Bocholt|Stadt Bocholt]] und von Juni 1939 bis Frühjahr 1945 Oberbürgermeister der [[Recklinghausen|Stadt Recklinghausen]]. Von Dezember 1942 bis März 1943 übernahm er zudem die Leitung der Amtsgeschäfte des Oberbürgermeisters in Bottrop. Von 1933 bis 1945 war er Gauamtsleiter für Kommunalpolitik im NSDAP-Gau Westfalen-Nord und wurde Gauhauptamtsleiter sowie Bereichsleiter. Daneben fungierte er als Chefredakteur der &#039;&#039;[[Nationalsozialistische Gemeinde|Nationalsozialistischen Gemeinde]]&#039;&#039;, dem Zentralblatt der NSDAP für Kommunalpolitik. Er war Vorstandsmitglied des [[Deutscher Gemeindetag|Deutschen Gemeindetages]] und saß dem westfälischen Gemeindetag vor. Zudem gehörte er dem Aufsichtsrat des Wasserwerks in [[Gelsenkirchen]] und dem Beirat der [[E.ON Ruhrgas|Ruhrgas AG]] in [[Essen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er von Mai 1945 bis Mitte Februar 1948 im Internierungslager Fallingbostel festgehalten. Im März 1948 wurde er nach einem [[Spruchkammerverfahren]] zu zweieinhalb Jahren Haft und 5000 Mark Geldstrafe verurteilt. Im Juni 1949 wurde er in Northeim als „minderbelastet“ (Kategorie III) [[Entnazifizierung|entnazifiziert]], eine gegen das Urteil eingelegte Berufung wurde nicht zugelassen. Aus dem Verwaltungsdienst der Stadt Recklinghausen wurde er im November 1949 offiziell entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch betätigte er sich schließlich bei der FDP, wo er Vorsitzender des kommunalpolitischen Ausschusses des Landesverbands Niedersachsen wurde und das kommunalpolitische Referat beim Kreisverband Northeim-Duderstadt leitete. Er lebte zuletzt in Northeim, wo er 1951 im Alter von 61 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &#039;&#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&#039;&#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 183f. (&#039;&#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&#039;&#039; 22, A, 16 = &#039;&#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe.&#039;&#039; 16)&lt;br /&gt;
* Daniel Schmidt (Hg.), Die Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren in Westfalen und Lippe, Münster 2025, ISBN 978-3-402-15134-1, S. 120ff und 831ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130434175}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=1259&amp;amp;url_tabelle=tab_person&amp;amp;url_zaehler_blaettern=1 Biografie von Fritz Emil Irrgang] auf dem Internetportal „Westfälische Geschichte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Oberbürgermeister von Bottrop&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Oberbürgermeister von Recklinghausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130434175|VIAF=47868816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Irrgang, Fritz Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bottrop)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bocholt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Irrgang, Fritz Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Oberbürgermeister von Bottrop, Bocholt und Recklinghausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lipinki Łużyckie|Linderode]], [[Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Northeim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.209.84.44</name></author>
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