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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Super_Star_(Rose)&amp;diff=2069788</id>
		<title>Super Star (Rose)</title>
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		<updated>2025-06-07T22:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.136.213.232: Satz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Rosensorte&lt;br /&gt;
| Name             = Super Star&lt;br /&gt;
| Synonyme         = ‘Superstar’, ‘Tropicana’, ‘Tanorstar’&lt;br /&gt;
| Bild             = Rose Super Star.jpg&lt;br /&gt;
| Bildgröße        = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Art              = &lt;br /&gt;
| Gruppe           = [[Teehybride]]&lt;br /&gt;
| Herkunft         = Deutschland &lt;br /&gt;
| Markteinführung = 1960&lt;br /&gt;
| Züchter          = Mathias Tantau&lt;br /&gt;
| Abstammung       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1     = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2     = &lt;br /&gt;
| Kreuzung         = (Sämling × [[Gloria Dei (Rose)|‘Gloria Dei’]]) × (Sämling × ‘Alpine Glow’)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Super Star&#039;&#039;&#039; (syn. &#039;&#039;&#039;Tropicana&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;TANostar&#039;&#039;&#039;) war die erste leuchtend zinnoberrote Rose. Die [[Teehybride]] wurde 1960 vom [[Rosenzüchter]] [[Mathias Tantau jun.|Mathias Tantau]] eingeführt und wurde eine wichtige Elternsorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rose wird etwa 120 cm hoch und ist öfterblühend. Die stark fruchtig duftenden Blüten haben einen Durchmesser von rund 12 cm und 30 bis 35 Blütenblätter. Sie erscheinen einzeln und in Büscheln mit bis zu 5 Blüten an langen Stielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Super Star&#039; ist recht stachelig, hat große Blätter und ist bis −29&amp;amp;nbsp;°C winterhart ([[USDA-Klimazonen|USDA-Zone 5]]), aber etwas anfällig für [[Mehltau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde von Boerner der [[Sport (Biologie)|Sport]] &#039;&#039;&#039;Climbing Super Star&#039;&#039;&#039; (syn. &#039;&#039;&#039;Climbing Tropicana&#039;&#039;&#039;) eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* AARS 1963&lt;br /&gt;
* RNS Goldmedaille 1960&lt;br /&gt;
* Bagatelle Goldmedaille 1960&lt;br /&gt;
* Portland Goldmedaille 1961&lt;br /&gt;
* Den Haag Goldmedaille 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Rosa &#039;Super Star&#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.helpmefind.com/rose/l.php?l=2.6073.2&amp;amp;tab=1 &#039;Super Star&#039; auf www.helpmefind.org]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_sup.htm#super_star Duftrose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Roger Phillips, Martyn Rix | Titel=Rosarium. Ulmers großes Rosenbuch | Verlag=Ulmer | Ort=Stuttgart | Jahr=2005 | ISBN=3-8001-4776-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Agnes Pahler | Titel=Rosen. Die große Enzyklopädie. Mit 2000 Sorten | Verlag=Dorling Kindersley | Ort=Starnberg | Jahr=2004 | ISBN=3-8310-0590-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosensorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.136.213.232</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langzeile&amp;diff=138212</id>
		<title>Langzeile</title>
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		<updated>2025-05-11T21:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.136.213.232: /* Aufbau der Langzeile */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Langzeile&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Langvers&#039;&#039;, ist ein [[Versmaß]], das aus zwei Halbzeilen (&#039;&#039;An- und Abvers&#039;&#039;) besteht, die durch den [[Stabreim]] verbunden werden. Die Langzeile ist die grundlegende rhythmische Einheit der germanischen Stabreimdichtung; später auch in Endreim-Dichtungen, z.&amp;amp;nbsp;B. in der sog. „[[Nibelungenstrophe]]“ und dem frühen, donauländischen [[Minnesang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stabreimdichtung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Langzeile ===&lt;br /&gt;
Die Langzeile folgt nur sehr wenigen Regeln, was ihren Aufbau betrifft. Sie gliedert sich in zwei Halbzeilen. Zwischen diesen Zeilen wird eine Redepause (&#039;&#039;[[Zäsur]]&#039;&#039;) gelassen. Jede Halbzeile hat zwei betonte Wörter (Hebungen), auf die die Stäbe verteilt werden. Der Anvers darf auf beiden betonten Wörtern Stäbe tragen, der Abvers hingegen nur auf dem ersten. Das zweite betonte Wort des Abverses bleibt immer stabfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Beispiel, Zeile 5 des &#039;&#039;[[Hildebrandslied]]es&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039;arutun se iro &#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039;uðhamun, || &#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039;urtun sih iro suert ana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stabreime auf den [[Konsonant]]en &#039;&#039;g&#039;&#039; sind fett markiert. Das zweite betonte Wort des Abverses &#039;&#039;suert&#039;&#039; bleibt stabfrei. Die Beispielzeile zeigt die ideale Stabstellung mit Stäben an den Anfängen der Halbzeilen ohne unbetonte Silben vor ihnen. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten die Stäbe regeltreu zu setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039;: Oft &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;cyld &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;cefing || &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ceaþena &#039;&#039;þ&#039;&#039;reatum (&#039;&#039;[[Beowulf]]&#039;&#039; 4)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;2&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039;: forn her &#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;star gi&#039;&#039;w&#039;&#039;eit || floh her &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;tachres &#039;&#039;n&#039;&#039;id (&#039;&#039;[[Hildebrandslied]]&#039;&#039; 18)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039;: bi&#039;&#039;g&#039;&#039;uol en &#039;&#039;&#039;Uu&#039;&#039;&#039;odan, || so he &#039;&#039;&#039;uu&#039;&#039;&#039;ola &#039;&#039;c&#039;&#039;onda (&#039;&#039;[[Merseburger Zaubersprüche]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schema &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039; ist mit Abstand am häufigsten, gefolgt von &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;2&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039;. Das Schema &#039;&#039;1&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;3&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;4&#039;&#039; wird nur sehr selten verwendet. Wo die Stäbe aber nun genau stehen sollen und wie viele unbetonte Silben zwischen ihnen sind, ist für die Langzeile nicht festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung und Variation ===&lt;br /&gt;
Die nordische Fortsetzung der Langzeile ist das Versmaß &#039;&#039;[[Fornyrðislag]]&#039;&#039;, welches im Grunde denselben Regeln folgt, außer dass es strophisch ist. Die [[Skalde]]n des nordischen [[Mittelalter]]s entwickelten aus der Langzeile aber auch strengere Versmaße (zum Beispiel &#039;&#039;[[Dróttkvætt]]&#039;&#039;), in denen Silbenanzahl und Stabstellung festgeschrieben sind. Vor der Entwicklung der nordischen Versmaße durch die Skalden war die Langzeile der einzige Verstyp der [[Germanische Dichtung|germanischen Dichtung]]. Die einzige Abweichung bestand in der sogenannten „Vollzeile“ – eine Verszeile, die nicht zweigeteilt ist, sondern in sich selbst stabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel &#039;&#039;[[Hildebrandtslied]]&#039;&#039; Zeilen 37 u. 38:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:mit &#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039;eru scal man  || &#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039;eba infahan    &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;rt widar &#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;rte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:(Langzeile bestehend aus An- und Abvers)&lt;br /&gt;
:(Vollzeile)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Vollzeilen charakterisieren das [[eddisch]]e Versmaß &#039;&#039;[[Ljóðaháttr]]&#039;&#039;, welches vor allem in der Spruch- und Merkdichtung angewendet wird. Eine Variation davon ist das Versmaß &#039;&#039;[[Galdralag]]&#039;&#039;, in dem die Vollzeile noch einmal wiederholt wird. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es sich bei der Langzeile um ein freies Versmaß für epische Dichtung handelt, das unter dem Einfluss von Sprichwörtern um eine Vollzeile und unter dem Einfluss von Zaubersprüchen um mehrere Vollzeilen variiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
Die ältesten bekannten Langzeilen sind in [[Runen]] geschriebene Inschriften auf dem [[Goldhörner von Gallehus|Goldhorn von Gallehus]] (ca. 400 n. Chr.) und für den südgermanischen Raum auf der [[Gürtelschnalle von Pforzen]] (um 600). Literarische Zeugnisse sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Althochdeutsch: &#039;&#039;[[Merseburger Zaubersprüche]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Hildebrandslied]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Muspilli]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Wessobrunner Gebet]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Altsächsisch: &#039;&#039;[[Heliand]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Altsächsische Genesis]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Altenglisch: &#039;&#039;[[Cædmon|Cædmon Hymnus]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Beowulf]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[The Battle of Maldon]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Piers Plowman]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Altnordisch: [[Edda|Lieder-Edda]] (allerdings in [[Fornyrðislag]]strophen und anderen Versmaßen – &#039;&#039;[[Málaháttr]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Ljóðaháttr]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Galdralag]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Mittelenglisch: &#039;&#039;Brut&#039;&#039; von [[Layamon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endreimdichtung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Langzeile ===&lt;br /&gt;
In der mittelalterlichen Dichtung ist die Langzeile ebenfalls die grundlegende rhythmische Einheit, wird aber nicht mehr durch den [[Stabreim]] zusammengehalten. Stattdessen verbindet nun ein End[[reim]] jeweils zwei Langzeilen und vier Langzeilen bilden nun eine Strophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Beispiel, Str. 1 des &#039;&#039;[[Nibelungenlied]]s,&#039;&#039; Handschrift B:&lt;br /&gt;
:Ez wuohs in Burgonden || ein vil edel magedîn,&lt;br /&gt;
:daz in allen landen || niht schoeners möhte sîn,&lt;br /&gt;
:Kriemhild geheizen. || Si wart ein schoene wîp.&lt;br /&gt;
:dar umbe muosen degene || vil verliesen den lîp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Hebungen in An- und Abvers, die vorher wegen der Stäbe auf zwei beschränkt war, nimmt jetzt unterschiedlich zu. In der [[Nibelungenstrophe]] haben die Anverse drei und die Abverse ebenfalls drei Hebungen (bis auf den letzten Abvers, der vier Hebungen hat). Es entwickeln sich aber weitere [[Strophe]]nformen &#039;&#039;([[Kudrunstrophe]], [[Hildebrandston]]),&#039;&#039; die andere Hebungszahlen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Reime können unterschiedlich verteilt werden. So reimen in der ersten Strophe des &#039;&#039;Nibelungenliedes&#039;&#039; (Handschrift A) sowohl die Anverse als auch die Abverse miteinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Uns ist in alten mæren || wunders vil geseit&lt;br /&gt;
:von helden lobebæren, || von grôzer arebeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gilt, dass im Nibelungenlied der Stabreim zwar seine Funktion der Gliederung verloren hat, aber eine wiederkehrende Erscheinung bleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Splett]]: &#039;&#039;Der Stabreim im&#039;&#039; Nibelungenlied. &#039;&#039;Vorkommen und Stilistik.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur]] (PBB) (H)&#039;&#039; 86 (1964), S. 247–278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
Bedeutende Werke der mittelhochdeutscher Dichtung, die endreimende Langzeilen verwenden, sind: &#039;&#039;[[Nibelungenlied]], [[Kudrun]], [[Jüngeres Hildebrandslied]], [[Der von Kürenberg]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verslehre]]&lt;br /&gt;
* [[Frühmittelhochdeutsche Literatur]]&lt;br /&gt;
* [[Fornyrðislag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus von See: &#039;&#039;Germanische Verskunst&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Sammlung Metzler.&#039;&#039; M 67). Metzler, Stuttgart (1967).&lt;br /&gt;
* [[Edith Marold]]: &#039;&#039;Stabreim&#039;&#039;, &#039;&#039;Fornyrðislag&#039;&#039;, &#039;&#039;Ljóðaháttr&#039;&#039;, &#039;&#039;Vers und Versmaß&#039;&#039;.  In: &#039;&#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&#039;&#039; Bd. 6, 9, 18, 32. Walter de Gruyter, Berlin / New York 1986–2006.&lt;br /&gt;
* W. Hoffmann: &#039;&#039;Altdeutsche Metrik&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Sammlung Metzler.&#039;&#039; M 64). 2., überarb. und ergänzte Aufl. Metzler, Stuttgart 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.136.213.232</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Ernst_Bernhardt&amp;diff=1311315</id>
		<title>Oskar Ernst Bernhardt</title>
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		<updated>2025-04-21T08:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.136.213.232: /* Literatur */ Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Oskar Ernst Bernhardt&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Abdrushin/Abdruschin&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Abd-ru-shin&#039;&#039;&#039; genannt, (* [[18. April]] [[1875]] in [[Bischofswerda]]; † [[6. Dezember]] [[1941]] in [[Kipsdorf]]) war der Verfasser der Vortragssammlung &#039;&#039;„[[Gralsbotschaft: Im Lichte der Wahrheit|Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft]]“&#039;&#039;, auf der sich die [[Gralsbewegung]] gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oskar Ernst Bernhardt machte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete in [[Dresden]], [[Zürich]] und [[Bern]]. 1897 heiratete er Martha Oeser, zusammen hatten sie zwei Kinder. Ihr Sohn fiel 18-jährig im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. 1900/02 bereiste Bernhardt den nahen Orient. Nach seiner Rückkehr arbeitete er 1903–1905 mit einem Architekturbüro in Zürich zusammen. 1906 war er für ein Jahr in Bern tätig und kam hier zu dem Entschluss, nur noch als Schriftsteller zu arbeiten. Sein erstes Buch „Aus fernen Landen“ erschien 1908 noch in Bern. Doch er stand schon seit 1907 als Bühnenautor am Theater in Mainz unter Vertrag, wie später in Kassel und anderswo in Deutschland. &#039;&#039;[[Kürschners Deutscher Literatur-Kalender]]&#039;&#039; führte Bernhardt ab 1910 „als Roman- und Bühnenautor“ auf. 1912 reiste Bernhardt nach [[New York City|New York]] und von da 1913 weiter nach [[London]]. Dort wurde er mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 als Kriegsgefangener auf der [[Isle of Man]] interniert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdruschin.JPG|mini|hochkant|Vomperberg, &#039;&#039;Grabmal Abd-ru-shins&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende konnte er 1919 nach Dresden zurückkehren, um wieder als Schriftsteller zu arbeiten. Mitte der 1920er-Jahre heiratete er nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau seine Vermieterin in der [[Villa Meißner Straße 250 (Radebeul)|Meißner Straße 250]] in [[Kötzschenbroda]], die Witwe Maria Freyer, die drei Kinder in die Ehe einbrachte. Die Familie zog nach [[Tutzing]], wo Bernhardt unter dem Pseudonym &#039;&#039;Abd-ru-shin&#039;&#039; Vorträge verfasste, die er in den „Gralsblättern“ veröffentlichte. Er nannte sich von da an &#039;&#039;Abdruschin&#039;&#039; oder in anderer Schreibweise &#039;&#039;Abd-ru-shin&#039;&#039;. Diesen Namen mit der Bedeutung „Diener des Lichtes“ führte er auf eine frühere [[Reinkarnation|Inkarnation]] in [[Iran|Persien]] zurück. Daraufhin sammelte sich eine Gemeinschaft um ihn, mit der er 1928 auf den [[Vomp#Geografie|Vomperberg]] ([[Tirol (Bundesland)|Tirol]]) zog. Dort befindet sich heute noch die &#039;&#039;Gralssiedlung&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptwerk Bernhardts ist das dreibändige Werk &#039;&#039;Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft&#039;&#039; und besteht aus 168 Vorträgen. Kernpunkte seiner [[Monotheismus|monotheistischen]] Lehre sind unter anderem drei selbsttätig wirkende &#039;&#039;Schöpfungsgesetze&#039;&#039;, das Gesetz der Wechselwirkung, das [[Gesetz der Anziehung]] der Gleichart und Gesetz der Schwere, die zusammenwirkend das Schicksal des Menschen gemäß der durch diesen getroffenen Entscheidungen bestimmen und auslösen sollen. Aufgrund der völligen Eigenverantwortlichkeit sei eine stellvertretende Sündenübernahme – beispielsweise durch den [[Jesus von Nazaret#Kreuzigung|Kreuzestod Christi]] – nicht möglich. Des Weiteren enthält das Werk Bernhardts auch den [[Reinkarnation]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Bernhardt nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] im Jahr 1938 verhaftet und nach [[Innsbruck]] verbracht. Im September konnte er unter beständiger [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bewachung mit seiner Familie nach Görlitz in Schlesien gehen, später nach [[Kipsdorf]] im [[Erzgebirge]]. Er starb dort mit 66&amp;amp;nbsp;Jahren am 6. Dezember 1941 und wurde am 11. Dezember in [[Bischofswerda]] beigesetzt. 1949 wurde der Sarg in Bischofswerda exhumiert, zum Vomperberg überführt und dort in einem pyramidenförmigen Grabmal beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen seiner Leser wird er als [[Messias]] angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson1975&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bryan R. Wilson |Titel=The Noble Savages: The Primitive Origins of Charisma and Its Contemporary Survival |Verlag=University of California Press |Datum=1975 |ISBN=0-520-02815-5 |Seiten=114 |Online=https://books.google.com/books?id=kQE1mAKwUMUC&amp;amp;pg=PA114 |Zitat=... but their prominence and relative success when compared with such figures as Louwrens van Voorthuizen (Lou) in Holland, Georges Roux in France, and Oskar Ernst Bernhardt in Germany and Austria, all of whom claimed to be the messiah—is striking.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ClarkeClarke2004&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Massimo Introvigne]] |Hrsg=Peter Clarke |Titel=Encyclopedia of New Religious Movements |Verlag=Routledge |Datum=2004 |ISBN=1-134-49970-1 |Seiten=244 |Online=https://books.google.com/books?id=DouBAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA244 |Zitat=A complicated esoteric work, which includes a history of the universe partially derived from the Theosophical Society (see Theosophy), and hinting at Berhnardt’s own messianic role, it found interested readers within the esoteric milieu (see Esoteric Movements).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zdenek Vojtisek |Titel=Millennial Expectations in the Grail Movement |Sammelwerk=Nova Religio: The Journal of Alternative and Emergent Religions |Band=9 |Nummer=3 |Datum=2006-02-01 |ISSN=1092-6690 |Seiten=61–79 |Online=http://nr.ucpress.edu/content/9/3/61 |Abruf=2016-11-08 |DOI=10.1525/nr.2006.9.3.061}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=REFUTATION of the text &amp;quot;Millennial Expectations in the Grail Movement&amp;quot; |Datum=2021-02-13 |Online=https://odsa.com.br/blog/wp-content/uploads/2021/03/Widerlegung.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=László Kürti |Titel=Psychic Phenomena, Neoshamanism, and the Cultic Milieu in Hungary |Sammelwerk=Nova Religio: The Journal of Alternative and Emergent Religions |Band=4 |Nummer=2 |Datum=2001-04-01 |ISSN=1092-6690 |Seiten=322–350 |Online=http://nr.ucpress.edu/content/4/2/322 |Abruf=2016-11-08 |DOI=10.1525/nr.2001.4.2.322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
; Hauptwerk&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Im Lichte der Wahrheit – Neue Gralsbotschaft.&#039;&#039; Tutzing 1926.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft.&#039;&#039; Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2006, Band I, ISBN 978-3-87860-103-6, Band II, ISBN 978-3-87860-104-3, Band III, ISBN 978-3-87860-105-0&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Nachklänge zur Gralsbotschaft.&#039;&#039; Verlag Der Ruf, München 1934.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft.&#039;&#039; 25. Auflage. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2006, ISBN 3-87860-203-0 (für den Sammelband).&lt;br /&gt;
; Weitere Schriften&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die 10 Gebote Gottes und das Vaterunser – den Menschen gedeutet von Abd-ru-shin.&#039;&#039; 9. Auflage. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2006, ISBN 3-87860-063-1.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gebete&#039;&#039;. Verlag Alexander Bernhardt, Vomperberg, Tirol 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Patrick Diemling]]: &#039;&#039;Neuoffenbarungen Religionswissenschaftliche Perspektiven auf Texte und Medien des 19. und 20. Jahrhunderts.&#039;&#039; Universitätsverlag Potsdam, 2012, [https://publishup.uni-potsdam.de/files/6161/diemling_diss.pdf publishup.uni-potsdam.de].&lt;br /&gt;
* [[Lothar Gassmann]]: &#039;&#039;Zukunft, Zeit, Zeichen. Aufruf zur Wachsamkeit.&#039;&#039; Verlag der Liebenzeller Mission, Lahr 1999, ISBN 3-88002-694-7.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hutten]]: &#039;&#039;Seher – Grübler – Enthusiasten&#039;&#039;. 1997, ISBN 3-7918-2130-X, S. 531–549.&lt;br /&gt;
* Helmut Obst: &#039;&#039;Apostel und Propheten der Neuzeit – Gründer christlicher Religionsgemeinschaften des 19. und 20. Jahrhunderts.&#039;&#039; 4., stark erweiterte und aktualisierte Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-55438-9.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070311132436/http://www.bautz.de/bbkl/b/bernhardt_o_e.shtml |band=22|autor=Andreas Plagge|spalten=120-122}}&lt;br /&gt;
* [[Georg Schmid (Religionswissenschaftler)|Georg Schmid]]: &#039;&#039;Kirchen, Sekten, Religionen&#039;&#039;. 2003, ISBN 3-290-17215-5, S. 219–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abd-ru-shin}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118816187|Abd-ru-shin}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118816187|LCCN=n79079137|VIAF=51834673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernhardt, Oskar Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuoffenbarer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernhardt, Oskar Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Abd-ru-shin; Abdruschin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gründer der Gralsbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bischofswerda]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kipsdorf]], [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.136.213.232</name></author>
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