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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-12T23:11:37Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verbaladjektiv&amp;diff=388604</id>
		<title>Verbaladjektiv</title>
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		<updated>2025-02-25T20:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.151.29.159: Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbaladjektive&#039;&#039;&#039; sind, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Partizip]], Adjektive verbalen Ursprungs, d.&amp;amp;nbsp;h. ihr Bedeutungsgehalt lässt sich von einem entsprechenden Verbalstamm herleiten, ihr Formenbestand entspricht aber dem anderer deklinierbarer Wörter. Wie andere [[Adjektiv]]e auch, können sie entweder &#039;&#039;&#039;[[Attribut (Grammatik)|attributiv]]&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;[[Prädikativum|prädikativ]]&#039;&#039;&#039; gebraucht werden. In den verschiedenen Sprachen können sie auch inhaltlich verschiedene Funktionen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altgriechisch ==&lt;br /&gt;
{{überarbeiten|grund=Das Griechische bedarf einer Überarbeitung (es ist nur eine ungenaue und daher ungeeignete Umschrift).}}&lt;br /&gt;
Im [[Altgriechisch]]en gibt es zunächst ein Verbaladjektiv, das sowohl von seiner Funktion her als auch der Endung nach dem [[Partizip Perfekt Passiv]] im Lateinischen entspricht. Kennen wir dort für den [[Nominativ]] [[Singular]] [[maskulinum]] die Endung -tus, so lautet er im Altgriechischen -tos. Auch übersetzt wird dieses Verbaladjektiv wie im Lateinischen: Beispielsweise ist jemand, der als παιδευτός &#039;&#039;paideutós&#039;&#039; bezeichnet wird, &#039;&#039;erzogen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung -tos kann jedoch noch eine zweite Bedeutung haben, die unserem deutschen -&#039;&#039;bar&#039;&#039; entspricht. Ein παιδευτὸς παῖς &#039;&#039;paideutòs paîs&#039;&#039; ist also auch ein &#039;&#039;erziehbares Kind&#039;&#039;. Hier wie überhaupt gilt, dass man bei der Suche nach der treffenden Übersetzung den Kontext beachten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Endung des griechischen Verbaladjektivs lautet, wiederum im Nominativ Singular Maskulinum, -&#039;&#039;teos&#039;&#039;. Sie drückt, wie das lateinische [[Gerundivum]], aus, dass etwas getan werden muss. Hier sind, je nachdem, welche Perspektive betont werden soll, zwei Konstruktionen möglich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlich konstruiert ist das Verbaladjektiv mit seinem Bezugswort kongruent; ein &#039;&#039;pais paideuteos&#039;&#039; ist also &#039;&#039;ein erziehenswertes Kind&#039;&#039; oder &#039;&#039;ein Kind, das erzogen werden muss&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann aber auch neutral formulieren &#039;&#039;paideuteon estin&#039;&#039; - &#039;&#039;es muss erzogen werden&#039;&#039;, &#039;&#039;es besteht die Notwendigkeit zu erziehen,&#039;&#039; &#039;&#039;man muss erziehen&#039;&#039;. Dann tritt der ursprüngliche Verbalcharakter des Wortes in den Vordergrund, und es hat das zu erziehende Kind als Akkusativobjekt bei sich: &#039;&#039;ton paida paideuteon estin&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Option des Verbaladjektivs auf -&#039;&#039;teos&#039;&#039; tritt die Person, für die sich die Notwendigkeit des Handelns ergibt, in den [[Dativ]]us auctoris. &#039;&#039;Hämin paideuteos estin ho pais&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;hämin paideuteon estin ton paida&#039;&#039; heißt also: &#039;&#039;Für uns besteht die Notwendigkeit, das Kind zu erziehen&#039;&#039; oder schlicht &#039;&#039;Wir müssen das Kind erziehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Latein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lateinischen erfüllt das [[Gerundivum]] die gleiche Funktion wie im Griechischen das Verbaladjektiv auf -&#039;&#039;teos&#039;&#039;: Es drückt meist aus, dass etwas geschehen muss. An den Verbalstamm wird die Lautfolge -&#039;&#039;nd&#039;&#039;- angefügt, die Endungen entsprechen wie bei den griechischen Verbaladjektiven auch den Nomina der &#039;&#039;a&#039;&#039;- bzw. &#039;&#039;o&#039;&#039;-Deklination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konstruktionsmöglichkeiten entsprechen ebenfalls dem Griechischen. Man kann entweder die persönliche Formulierung mit [[Kongruenz (Grammatik)|Kongruenz]] zwischen Bezugswort und Verbaladjektiv wählen – &#039;&#039;discipula nobis laudanda est&#039;&#039; = „die Schülerin muss von uns gelobt werden“ – oder unpersönlich formulieren: &#039;&#039;Nunc est bibendum&#039;&#039; = „nun muss getrunken werden“. Wie man am ersteren Beispiel sieht, tritt auch im Lateinischen der Dativus Auctoris hinzu, wenn derjenige genannt wird, der die Handlung vollbringen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den drei Arten von lateinischen Partizipien gehören das [[Partizip Präsens Aktiv]], das [[Partizip Futur Aktiv]] und das [[Partizip Perfekt Passiv]], die bis auf das &#039;&#039;Partizip Futur Aktiv&#039;&#039; genau wie im Deutschen übersetzt werden können. Sie werden zur Kennzeichnung der Zeitverhältnisse benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4219204-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.151.29.159</name></author>
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