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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memory_Mapped_I/O&amp;diff=172471</id>
		<title>Memory Mapped I/O</title>
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		<updated>2022-01-09T20:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.158.122.178: /* Siehe auch */ Alternative Beschreibung als Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Memory Mapped I/O&#039;&#039;&#039; (MMIO) (deutsche Übertragungen wie &#039;&#039;speicherabgebildete Ein-/Ausgabe&#039;&#039; oder &#039;&#039;speicherbezogene Adressierung&#039;&#039; konnten sich bislang nicht durchsetzen) ist ein Verfahren zur Kommunikation einer [[Zentraleinheit]] mit [[Peripheriegerät]]en. Die I/O-[[Register (Computer)|Register]] von elektronischen [[Elektrisches Bauelement|Bauelementen]], mit denen angeschlossene [[Hardware]] gesteuert wird, werden in den [[Hauptspeicher]]-[[Adressraum]] abgebildet. Der Zugriff auf die Bauelemente kann dann über übliche Speicherzugriffsroutinen geschehen. Es werden keine besonderen [[Befehlssatz|Befehl]]e benötigt wie bei der Realisierung der Ein-/Ausgabe mittels I/O-Ports am Prozessor. Sind die Bauelemente in den Prozessor integriert ([[Mikrocontroller]]), ist Memory Mapped I/O der Regelfall. Das Gegenstück ist &#039;&#039;Port-Mapped I/O&#039;&#039; oder [[Isolated I/O]] – die Register der Bauelemente werden über eigene Portadressen in einem separaten I/O-Adressraum angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber einem separaten I/O-[[Bus (Datenverarbeitung)|Bus]] besitzt Memory Mapped I/O den Vorteil, dass man in der Regel über Strukturen und [[Zeiger_(Informatik)|Pointer]] aus einer [[Höhere Programmiersprache|Hochsprache]] wie [[C_(Programmiersprache)|C]] oder [[C++]] vollständig auf die Hardware zugreifen kann, ohne Teile des Programms in [[Assemblersprache|Assembler]] bzw. [[Maschinensprache]] schreiben zu müssen. Der Nachteil besteht darin, dass ein Teil des [[Adressraum]]s dadurch belegt wird und nicht mehr für echten Hauptspeicher genutzt werden kann. Somit verkleinert sich die maximale nutzbare Speichergröße, was vor allem bei Prozessoren mit kleinen Adressräumen problematisch sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute herrscht immer noch ein Nebeneinander von Memory- und Port-Mapped-Verfahren. Memory-Mapped-I/O ist zwar eine Vereinfachung für die Softwareentwicklung, jedoch problematisch in Bezug auf die Konstruktion – insbesondere bei einem modularen Aufbau der Systeme. Memory-Mapped-I/O wurde daher anfänglich im Wesentlichen bei Systemen mit festem Aufbau verwendet, etwa vielen 8-Bit-Rechnern und dem Commodore Amiga. Die bei [[Personal Computer]]n dominierenden [[Intel]]-Prozessoren bieten zwar auch Port-Mapped I/O an, werden aber trotzdem immer mehr auch in Memory-Mapped-Umgebungen betrieben, um deren Vorteile auszunutzen, was dank der in der 64-Bit-Ära größer gewordenen Adressräume leichter umsetzbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Isolated I/O]] (Port-Mapped I/O)&lt;br /&gt;
* [[Direct Memory Access]]&lt;br /&gt;
* [[Virtueller Speicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebssystemtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnerarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnittstelle]]&lt;/div&gt;</summary>
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