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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Friese&amp;diff=1028592</id>
		<title>Max Friese</title>
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		<updated>2024-10-28T16:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Robert Sofus Friese&#039;&#039;&#039; (* [[15. April]] [[1883]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Dresden II, Nr. 1138/1883&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1958]] in [[Schwabach]], [[Mittelfranken]]) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friese lebte und wirkte bis zur Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg in [[Breslau]]. Er studierte an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Königlichen Kunst- und Kunstgewerbeschule]] (ab 1911 [[Kunstakademie]]) bei [[Max Wislicenus]] und [[Eduard Kaempffer]]. Anschließend studierte er bei [[Johann Caspar Herterich|Johann Caspar Herterich d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] und bei [[Carl von Marr]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der bildenden Künste]] in [[München]]. Er war Mitglied des „[[Künstlerbund Schlesien|Künstlerbundes Schlesien]]“. Im Jahr 1939 erhielt Friese den [[Kunstpreis der Stadt Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lebte Friese in Schwabach. Die Stadt beauftragte ihn und den ebenfalls am Ort lebenden [[Kurt Severin]] (1896–1970) mit der Gestaltung des großen Sitzungssaales des Rathauses. Unter Verwendung von 14.000 Blatt Schwabacher [[Blattgold]] gestalteten sie einen [[Fries]] aus [[ornament]]ierten Inschriften mit Namen wichtiger Schwabacher Firmen. Seither wurde der Saal „Goldener Saal“ genannt, der am 15. Januar 1974 durch Brandstiftung zerstört und 2000–2002 restauriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwabach.de/touris/sehenswert/rathaus//00250.html „Goldener Saal“ von Schwabach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
1916/1917 schuf Friese einen 14 großformatige Ölgemälde umfassenden Zyklus mit Szenen aus der Nibelungensage. Sie sollten ursprünglich in einem Saal des deutschen Offizierskasinos auf dem [[Truppenübungsplatz Beverloo]] aufgehängt werden. Da dies nach dem Ende des Ersten Weltkriegs politisch unmöglich war, verkaufte Friese sie an den damaligen Eigentümer der [[Rudelsburg]], Oberst a. D. [[Kurt von Schönberg (Offizier)|Kurt von Schönberg]], wo sie 1922 aufgehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Frieses schriftlicher Nachlass ist heute zum Teil im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Pokrant (Hrsg.): &#039;&#039;Bilder im Rittersaal Rudelsburg.&#039;&#039; o.O [= Kreipitzsch], o. J. [= um 2005].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024756025|VIAF=251929306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friese, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwabach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friese, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Friese, Max Robert Sofus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwabach]], [[Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Robert_Fiechter&amp;diff=562889</id>
		<title>Ernst Robert Fiechter</title>
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		<updated>2024-10-28T16:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ernst Robert Fiechter&#039;&#039;&#039; (* [[28. Oktober]] [[1875]] in [[Basel]]; † [[19. April]] [[1948]] in [[St. Gallen]]) war ein Schweizer [[Architekt]] und [[Bauforschung|Bauforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Fiechter war der älteste Sohn des Basler Arztes und seit 1878 Universitäts-Dozenten für klinische Medizin Dr. med. Robert Fiechter (1848–1887) und seiner Frau Sophia (geb. Jung, 1852–1938), Schwester des Architekten Ernst Jung in Winterthur. Der bekannte Psychiater [[Carl Gustav Jung]] war sein Vetter. Nach der Matura am humanistischen Gymnasium war es Fiechters Wunsch, Theologie oder Altphilologie zu studieren. Auf Drängen seiner verwitweten Mutter wandte er sich jedoch der praxisbezogeneren Architektur zu. Nach einem Praktikum als Maurer- und Zimmermannslehrling und Besuch der [[Allgemeine Gewerbeschule Basel|Gewerbeschule]] in [[Basel]], studierte Fiechter von 1895 bis 1899 an der [[Technische Universität München|Universität München]] Architektur. Dort hatte der damalige Ordinarius für Bauformenlehre [[August Thiersch]] großen Einfluss auf ihn. Von Thiersch kam auch die Aufforderung, Fiechter solle nach seinem Diplom [[Expedition Ernst von Sieglin|an der Expedition]] von [[Ernst von Sieglin]] nach Alexandria teilnehmen. Fiechter, unter anderem durch Glyptotheksführungen von [[Adolf Furtwängler]] für die Antike begeistert, nahm das Angebot für den Winter 1900/01 freudig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alexandria jedoch begann Fiechter an dem Nutzen seiner Arbeit zu zweifeln: Der hauptsächlich kunstgeschichtlich orientierte Bezug zu den Altertümern, der in München gepflegt wurde, ließen Fiechter nur die Aufnahme von Resten der antiken Straßenzüge und Gräbern. So überlegte er nicht lange, als ihn Adolf Furtwängler als Bauforscher für die Grabungen der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] im [[Aphaiatempel|Aphaiaheiligtum]] auf [[Ägina]] zu gewinnen suchte, und brach 1901 direkt von Alexandria nach Aegina auf. Die griechische Architektur, das Land und seine Bewohner fesselten Fiechter so stark, dass er nach der Kampagne von 1901 noch neunmal dorthin zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In enger Zusammenarbeit mit Furtwängler und [[Hermann Thiersch]], dem Sohn seines einstigen Lehrers, entstanden zunächst Lagepläne, Grundrisse und Rekonstruktionen des Heiligtums der Aphaia, einzelner Bauten und Bauteile. 1904 wurde er von August Thiersch an der TH München mit der Arbeit „Der Tempel der Aphaia auf Aegina“ promoviert. Fiechters Dissertation übernahm Furtwängler fast unverändert in die Publikation des Tempels von 1906. Allerdings erstreckte sich Fiechters Anteil hier nicht mehr nur auf die Vorlage des spätarchaischen Tempels, sondern auch auf die gleichzeitigen, früheren und späteren Bauten sowie auf Varia wie Basen, Geräte und Dachziegel, insbesondere auch die Rekonstruktion der Giebelakroterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Publikation der Architektur eines griechischen Heiligtums gelang Fiechter eine Vorlage, die für lange Zeit vorbildlich bleiben sollte und zum Verständnis der spätarchaischen griechischen Tempelarchitektur bestimmt hat. In vielen – auch neueren – Handbüchern dient Fiechters perspektivische Rekonstruktion des Aphaiatempels um die Tektonik dorischer Tempelarchitektur begreifbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiechter war auch einer der ersten, der das Augenmerk auf die farbliche Gestaltung griechischer Bau- und Kunstwerke lenkte und seine detaillierten Notizen zu den noch sichtbaren Farbresten auf [[Triglyphe]]n, [[Kymation|Kyma]], [[Architrav]] etc. sowie deren bunte Rekonstruktion, tragen ihm vor allem den Respekt der neueren Forschung ein, in der diese Dinge vermehrt an Bedeutung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Italienreise  [[Habilitation|habilitierte]] sich Fiechter 1906 mit der Arbeit „Der jonische Tempel am Ponte Rotto in Rom“. Während er selbständige Bauaufgaben als Architekt annahm, reiste er immer wieder zu Forschungszwecken nach Griechenland, sei es auf Aegina oder dem [[Amyklai]]on von [[Sparta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 musste sich Fiechter zwischen der Nachfolge auf der freigewordenen Stelle [[Wilhelm Dörpfeld]]s am [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Deutschen Archäologischen Institut Athen]] und einem Ruf an die [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]] entscheiden. Er wählte den Lehrberuf und unterrichtete Bauformenlehre, Bauzeichnen und Baugeschichte. 1912 bereiste er erneut Griechenland und auch Kleinasien und begann eine umfangreiche Dokumentation zur griechischen Theaterarchitektur. Zwischen 1921 und 1933 reiste er noch fünfmal nach Griechenland um diese Studien fortzusetzen. Seine Verpflichtungen in Stuttgart nahmen ihn jedoch immer mehr in Anspruch und lenkten sein Augenmerk auch auf die archäologischen und denkmalpflegerischen Aufgaben seiner Umgebung. Seit 1919 war er Mitarbeiter und später Sachverständiger des Landesamtes für Denkmalpflege in Stuttgart. Im Zusammenhang mit der 1919 eröffneten [[Waldorfschule]] und der Tätigkeit von [[Friedrich Rittelmeyer]] im Hinblick auf die [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] kam es zur Begegnung mit [[Rudolf Steiner]] und der [[Anthroposophie]]. 1923 lehnte er noch einen Ruf an die [[ETH Zürich|Eidgenössische Technische Hochschule]] in [[Zürich]] wegen seiner drei Kinder (Sophia Charlotte *1909, Paul Hieronymus *1911, Niklaus *1914) ab, die in Stuttgart die Waldorfschule besuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Emeritierung]] 1937 kehrte er nach 40 Jahren Auslandsaufenthalt wieder zurück in die Schweiz und verschrieb sein restliches Leben ganz der [[Anthroposophie]]. Er bezog das Priesterseminar der [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] in Zürich. Neben seiner Tätigkeit als Priester im Kanton Zürich und St. Gallen beschäftigte er sich aber noch weiter mit Denkmalpflege und Ausgrabungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. April 1948 verstarb Ernst Fiechter 74-jährig in St. Gallen, wo er 1907 seine spätere Ehefrau Paula Zollikofer kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich heute im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* 1902–1903: Umbau des [[Palais Bissing]] in München-[[Schwabing]], Georgenstraße 10&lt;br /&gt;
* 1906: Villa in München, Bavariaring 47 ([[Neurokoko]], mit [[Zwerchhaus]]-Mittel[[risalit]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_162000.pdf Denkmalliste der Landeshauptstadt München], Akten-Nr. D-1-62-000-641, abgerufen am 10. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908: [[Gut Hemerten#Neues Schloss|„Neues Schloss“]] (Herrenhaus) auf Gut Hemerten, Gemeinde [[Münster (Lech)]], [[Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
* 1909–1910: Villa Gerhard Wäldler in München, Sollner Straße 24&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalliste der Landeshauptstadt München, Akten-Nr. D-1-62-000-6557&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909–1910: Villa in München, Bavariaring 48 ([[Neoklassizismus (Architektur)|Neuklassizismus]], mit mittlerem Flachrisalit und antikisierendem Figuren[[fries]] über dem Eingang)&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalliste der Landeshauptstadt München, Akten-Nr. D-1-62-000-642&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Tempel der Aphaia auf Aegina&#039;&#039;. Dissertation, Universität München 1904.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der ionische Tempel am Ponte Rotto in Rom.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Römische Mitteilungen|Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Römische Abteilung]].&#039;&#039; Band 21, 1906, S.&amp;amp;nbsp;220 ff.&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an: Adolf Furtwängler: &#039;&#039;Aegina. Das Heiligtum der Aphaia.&#039;&#039; 1906.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die baugeschichtliche Entwicklung des Antiken Theaters. Eine Studie&#039;&#039;. Beck, München 1914 ([http://www.archive.org/details/diebaugeschichtl00fiecuoft Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Amyklae. Der Thron des Apollon.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Archäologischer Anzeiger.&#039;&#039; Jahrgang 1910, S. 66 ff. und &#039;&#039;Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts.&#039;&#039; Band 33, 1918, S.&amp;amp;nbsp;107 ff.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Württembergische Kirchen des Mittelalters&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Württembergische Studien. Festschrift zum 70. Geburtstag von Professor Eugen Nägele.&#039;&#039; Silberburg-Verlag, Stuttgart 1926, S. 76–85.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Antike griechische Theaterbauten.&#039;&#039; 9 Bände, Kohlhammer, Stuttgart 1930–1950.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Theater in Thera.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Wilhelm Dörpfeld]]. Festschrift zum 80. Geburtstag.&#039;&#039; Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 1933, S.&amp;amp;nbsp;28 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ernst Fiechter. Der Künstler, der Forscher, der Mensch. Erinnerungen, Briefe, Tagebücher, letzte Aufzeichnungen.&#039;&#039; Verbunden und ergänzt von Sophia Charlotte Fiechter. Urachhaus, Stuttgart 1950 (mit Bibliographie seiner Schriften und einem Verzeichnis seiner Bauten. Porträt im Frontispiz).&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Ludwig Schwandner]]: &#039;&#039;Enst Robert Fiechter&#039;&#039;. In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von klassischen Archäologen deutscher Sprache&#039;&#039;. von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S.&amp;amp;nbsp;190–191.&lt;br /&gt;
* Dietrich W. Schmidt: &#039;&#039;Fiechter, Ernst.&#039;&#039; In: [[Maria Magdalena Rückert]] (Hrsg.): &#039;&#039;Württembergische Biographien unter Einbeziehung hohenzollerischer Persönlichkeiten.&#039;&#039; Band I. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-018500-4, S.&amp;amp;nbsp;77–79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118683543}}&lt;br /&gt;
* [http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=431 Andreas Dollfus: &#039;&#039;Biografie: Ernst Fiechter-Zollikofer&#039;&#039;, Forschungsstelle Kulturimpuls Dornach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|29008|Fiechter, Ernst|Autor=Christian Bärtschi}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|59794|Prof. Dr.-Ing. Ernst (Robert) Fiechter}}&lt;br /&gt;
* [http://arthistorians.info/fiechtere Fiechter, Ernst Robert] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118683543|LCCN=nr/2004/8637|VIAF=59878328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fiechter, Ernst Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fiechter, Ernst Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bauforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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		<title>Reinhard Drenkhahn</title>
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		<updated>2024-10-22T10:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Reinhard Drenkhahn&#039;&#039;&#039; (* [[9. Februar]] [[1926]] in [[Hamburg]]; † [[26. März]] [[1959]] ebenda) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Grafik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhard Drenkhahn wurde als Sohn eines Schiffbauingenieurs geboren. Nach einer Lehre als Dekorateur und Polsterer begann er 1943 das Studium der Innenarchitektur an der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Hansischen Hochschule für bildende Künste]] in Hamburg. Achtzehnjährig wurde er im folgenden Jahr zum Kriegsdienst eingezogen und später in der Schweiz interniert. Nach dem Krieg beendete er sein Studium, fand aber schließlich in der Malerei sein eigentliches Metier. 1947 und 1948 studierte er bei Karl Kaschak und [[Willem Grimm]] an der Landeskunstschule Hamburg, danach bis 1950 bei [[Arnold Fiedler]] in der Werkstättengemeinschaft „[[Der Baukreis]]“. Seinen Lebensunterhalt verdiente Drenkhahn zu dieser Zeit als Requisiteur bei der Hamburger &#039;&#039;[[Real-Film]]&#039;&#039; und als Hafen- und Erntearbeiter. Im Sommer 1950 bezog er ein eigenes Atelier im Haus Sierichstraße 52 gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Malerin [[Gisela Bührmann]]. Das Atelier übernahm 1970 der Maler und Bildhauer [[Peter Fetthauer]]. Im Jahr darauf reiste Drenkhahn das erste Mal nach Paris, wo ihn die Maler der [[École de Paris (Kunst)|École de Paris]] und des [[Informel]] stark beeindruckten. Weitere Reisen folgten. 1953 vernichtete Drenkhahn als eine Art Befreiungsschlag den größten Teil seiner frühen Arbeiten. Ende 1956 hatte er seine erste Einzelausstellung in der [[Hamburger Kunsthalle]], 1958 erhielt er das Förderstipendium des [[Lichtwark-Preis]]es der Hansestadt Hamburg. Aufträge der Kulturbehörde Hamburg für Wandgestaltungen im öffentlichen Raum und zahlreiche Ausstellungen, auch überregional und im Ausland, folgten. Drenkhahn aber setzte seiner vielversprechenden künstlerischen Karriere mit seinem Freitod 1959 ein jähes Ende. Er hinterließ ein ebenso eindrucksvolles wie reichhaltiges Œuvre von über 500 Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafik und wenigen Plastiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Reinhard Drenkhahn gehörte neben [[Paul Wunderlich]], [[Horst Janssen]] und [[K.R.H. Sonderborg]] in den 1950er Jahren zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Hamburgs und war Wegbereiter der informellen Malerei in Hamburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drenkhahns farblich kraftvolle, aber einsame „Stadtlandschaften“ Anfang der 1950er Jahre zeugen noch von der Auseinandersetzung mit dem Spätexpressionismus. Darstellungen der Kalksandsteinfabrik in [[Hamburg-Billstedt#Kirchsteinbek|Kirchsteinbek]] bei Hamburg sowie die Landschaften seiner ersten Reisen nach Ischia und Ibiza vermitteln bereits sein besonderes Gespür für den Umgang mit der Farbe. Am Elbstrand und in Niendorf an der Ostsee malte Drenkhahn „Hafenbilder“ und „Strandstillleben“, in denen sich seine malerische Phantasie an Fundstücken wie Windhutzen und alten Seilwinden entzündet. Bald darauf bevölkerten surreale „Strandläufer“ seine Bilder. Diese bedrohlichen Chimären und ausgezehrten Drahtmenschen wurden für ihn zur existentialistischen Daseinsmetapher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 und 1958 entstanden die Werkreihen der „Krebse“ und „Ofensteine“, die in immer neuen Variationen die Erforschung von Material und Oberfläche, von Farbdynamik und Bildraum zeigen. Die Freundschaft zu Horst Janssen und Paul Wunderlich ließen Drenkhahn auch im Bereich der Radierung und Lithographie experimentieren. Hier, wie in der Malerei, verselbständigten sich die Bildmittel zunehmend, der Gegenstand aber blieb trotz großer Abstraktion als Ausgangspunkt und Halt der Gestaltung erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späten „Ofenstein-“ und „Mauer-“ Bilder zeigen zwar den Einfluss der französischen Kunst, von Malern wie [[Dubuffet]] und [[Wols]], sind aber ebenso großartige wie eigenständige Arbeiten informeller Malerei. Reliefartige, verkrustete und geritzte Oberflächen, kombiniert mit einer differenzierten Farbigkeit von leuchtender Vitalität oder dumpfer Bedrohlichkeit, lassen den Betrachter die Intensität des bildnerischen Prozesses spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Werke Drenkhahns sind durch eine schroffe Materialität und eine düstere Gestimmtheit gekennzeichnet, die auch das Leben dieses introvertierten Künstlers bestimmte, der jung den Krieg erlebte. Immer wieder tauchen Motive wie Stacheldraht, Gitter, Dornen und Disteln auf. Die Empfindung der inneren Verletztheit gipfelte in Drenkhahns später Werkreihe „Leitermann“. Er erarbeitet das Thema in großformatiger Malerei, in der Radierung, aber auch in kleinen Statuetten aus Draht und Nägeln. Diese kruzifixähnlichen Darstellungen waren seine profanierte und auf sich selbst bezogene Version des [[Ecce Homo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Werkverzeichnis seiner Gemälde ist in Arbeit. Das druckgrafische Werk ist veröffentlicht als Band 15 der Reihe &#039;&#039;Hamburger Künstlermonographien&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]], im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]], befindet sich ein Teil von Reinhard Drenkhahns schriftlichem Nachlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reinhard Drenkhahn.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Hamburger Künstlermonographien&#039;&#039;, Band 15.) Hamburg 1980.&lt;br /&gt;
* Erna Knoefel: &#039;&#039;Reden über Kunst.&#039;&#039; Hamburg 1993.&lt;br /&gt;
* Ulrich Luckhardt: &#039;&#039;Reinhard Drenkhahn, Ofenstein, Krebs, Leitermann. Werkreihen 1957/1958.&#039;&#039; Hamburg 2000. (Katalog einer Ausstellung der Hamburger Sparkasse)&lt;br /&gt;
* Dagmar Lott-Reschke: &#039;&#039;Reinhard Drenkhahn (1926–1959).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Stefan Blessin]]: &#039;&#039;Horst Janssen.&#039;&#039; B. S. LILO Verlag, Hamburg 1984 / 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118527363|LCCN=n/81/69154|VIAF=25393736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drenkhahn, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Baukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drenkhahn, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Croissant&amp;diff=2857424</id>
		<title>August Croissant</title>
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		<updated>2024-09-27T08:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:August Croissant, Selbstbildnis 1.jpg|mini|August Croissant, Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedächtnistafel Landau August Croissant.JPG|mini|Gedenktafel in Landau, zum 100. Geburtstag]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;August Croissant&#039;&#039;&#039; (* [[6. Februar]] [[1870]] in [[Edenkoben]]; † [[14. Januar]] [[1941]] in [[Landau in der Pfalz]]) war ein [[deutscher]] [[Maler]] und Zeichner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Croissant Hauptfriedhof Landau.jpg|mini|Familiengrab Croissant in Landau, Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des [[Tüncher]]s Zacharias Croissant (1833–1901) sowie dessen zweiter Frau Anna Philippine geb. Michel (1838–1876) im [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] Edenkoben geboren und erlernte den väterlichen Beruf. Schon früh entwickelte sich eine Leidenschaft zur Kunstmalerei. August Croissant besuchte zunächst die [[Kunstgewerbeschule]] in [[Kaiserslautern]], dann in [[Nürnberg]]. Schließlich ging er nach München, wo er seinen Lebensunterhalt mit Dekorationsmalerei bestritt, sich aber auch weiterhin fachlich ausbilden ließ. Croissant schloss mit den Malern [[Franz von Stuck]] (1863–1928) und [[Franz von Lenbach]] (1836–1904) Bekanntschaft, die ihn beide künstlerisch beeinflussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst der [[Jugendstil]]kunst verhaftet, fand August Croissant immer größeren Gefallen an Landschaften, Stadtansichten und Dorfszenen, besonders denen seiner unmittelbaren pfälzischen Heimat und seines bayerischen Heimatlandes allgemein. Er wurde durch zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen ein bekannter Pfälzer Heimatmaler. Öfter beauftragten ihn Vereine, Firmen und Verlage mit Illustrationen, ebenso hat man seine Motive teilweise auf Postkarten verlegt. Er fertigte um 1909 auch die ersten Entwürfe der [[Pfalzfahne]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Heitz: &#039;&#039;Die neue Pfälzer Fahne&#039;&#039;, in: &#039;&#039;[[Das Bayerland]]&#039;&#039;, 1911, S. 305–308; [http://www.pfalz-fahne.de/pdf/heitz_1_d_bayl_1911.pdf (Digitalansicht)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Croissant heiratete Emilie Schardein (1873–1967). Er lebte mit seiner Familie in Landau (Pfalz). Dort ist die &#039;&#039;August-Croissant-Straße&#039;&#039; nach ihm benannt. Sein Sohn [[Eugen Croissant]] (1898–1976) erlangte ebenfalls Bekanntheit als Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil von August Croissants schriftlichem Nachlass befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&#039;&#039;Das Malen in der Pfalz ist keine Arbeit, sondern eine Lust!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=Viktor Carl&lt;br /&gt;
 |Quelle=&#039;&#039;Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten&#039;&#039;, Seite 141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Viktor Carl: &#039;&#039;Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten&#039;&#039;. Hennig Verlag, Edenkoben, 2004, ISBN 3-9804668-5-X, Seite 141&lt;br /&gt;
* Manfred Croissant: &#039;&#039;August Croissant – Die Pfälzer Heimatbilder&#039;&#039; (Zum 140. Geburtstag), Palatinum Verlag, Eusserthal, 2011, ISBN 978-3-939811-09-1&lt;br /&gt;
* Hans Blinn (Hrsg.): &#039;&#039;Die Mittelmeerreise des August Croissant. Eine abenteuerliche Fahrt des Pfälzer Malers aus Landau&#039;&#039;, Pfälzer Kunst-Verlag, Landau - Neustadt/Wstr.,o.&amp;amp;nbsp;J. (1976)&lt;br /&gt;
* Heinz Setzer/Manfred Croissant (Hrsg.): &#039;&#039;Die pfälzische Künstlerfamilie Croissant&#039;&#039;, Plöger Verlag, Annweiler 1991, ISBN 3-924574-61-8, S. 29–63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://erhard.tesmer.eu/familie_croissant/ Webseite zur Pfälzer Künstlerfamilie Croissant, mit ausführlichen genealogischen Angaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/116733764/ Deutsche Digitale Bibliothek] zu August Croissant&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/K%C3%BCnstler/august-croissant/auktionsresultate Webseite im Portal &#039;&#039;artnet&#039;&#039;, mit zahlreichen Bildern von August Croissant]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Oberlandbahn Werbeanzeige.jpg|Reklamezeichnung zur Eröffnung der [[Pfälzer Oberlandbahn]], 1913&lt;br /&gt;
 August Croissant Buchtitel 1916.jpg|Buchtitelseite von August Croissant, 1916&lt;br /&gt;
 August Croisant Kreuz beim Hambacher Schloss.jpg|Nächtliche Beter am Kreuz beim [[Hambacher Schloss]], Postkarte um 1915&lt;br /&gt;
 August Croissant, Wallrest der Festung Landau38fb.jpg|Letzter Wallrest der [[Festung Landau]]&lt;br /&gt;
 August Croissant, Marktplatz Landau.jpg|Postkarte, Marktplatz in Landau (Pfalz)&lt;br /&gt;
 August Croissant Deutsches Tor Landau.jpg|Postkarte, „Deutsches Tor“ in Landau (Pfalz)&lt;br /&gt;
 August Croissant Trifels 1938.jpg|Burg [[Reichsburg Trifels|Trifels]], 1938&lt;br /&gt;
 August Croissant Edenkoben Aquarell.jpg|Aquarell, Ansicht von Edenkoben&lt;br /&gt;
 August Croissant Pfälzer Feldlandschaft.jpg|Pfälzer Feldlandschaft&lt;br /&gt;
 August Croissant Feldarbeiter vor Pfälzer Landschaft.jpg|Feldarbeiter vor Pfälzer Landschaft, Zeichnung&lt;br /&gt;
 August Croisant Straßenszene in Frankfurt.jpg|Straßenszene in [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
 August Croissant Buchtitel 1936.jpg|Buchtitelseite von August Croissant, 1936, für den [[Pfälzerwald-Verein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116733764|VIAF=57374218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Croissant, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Edenkoben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landau in der Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Croissant, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Edenkoben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landau in der Pfalz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Cavael&amp;diff=503101</id>
		<title>Rolf Cavael</title>
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		<updated>2024-09-27T08:17:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rolf Cavael&#039;&#039;&#039; (* [[27. Februar]] [[1898]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[6. November]] [[1979]] in [[München]]) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der [[Abstrakte Malerei|ungegenständlichen Malerei]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rolf Cavael Dachau Arolsen Archives.jpg|mini|Registrierungskarte von Rolf Cavael als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
Rolf Cavael beschäftigte sich schon als Schüler mit der Tier- und Pflanzenwelt und der Mikroskopie und war fasziniert von der „unerhörte(n) Formenwelt“, die sich ihm hier darbot. Die reine Nachahmung dieser Naturphänomene schien ihm jedoch nie zielführend. Als einer der wenigen Maler arbeitete Cavael von Anfang an abstrakt. Er begann sein Studium 1924 an der Frankfurter Kunstschule mit dem Schwerpunkt [[Typografie]] und Angewandte [[Grafik|Graphik]]. Bereits zwei Jahre später erhielt er einen Dozentenauftrag an der dortigen Berufshandelsschule. Daneben arbeitete er als Werbegraphiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930/31 ließ sich Cavael als freier Künstler und Werbegraphiker in Berlin nieder und machte die Bekanntschaft von [[Wassily Kandinsky]], der ihn in seiner Malerei beeinflusste und mit dem er sich in den Folgejahren brieflich austauschte. Im Frühjahr 1933 wurde Cavaels erste Ausstellung (Gemeinschaftsausstellung mit dem Bauhausmeister [[Josef Albers]] im Braunschweiger Schloss) bereits kurz nach ihrer Eröffnung von den Nationalsozialisten geschlossen. Als abstrakter Maler wurde er mit einem Ausstellungsverbot belegt. Ein Jahr später übersiedelte er nach Garmisch (ab 1. Januar 1935: Garmisch-Partenkirchen), das er von einem Urlaubsaufenthalt kannte und wo er 1929 seine Frau Dorothea Schemel kennengelernt hatte. In Garmisch-Partenkirchen malte Cavael im Verborgenen weiter, den Lebensunterhalt verdiente das Ehepaar Cavael mit einer Diätpension, die Dorothea Cavael in Partenkirchen leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Denunziation führte 1936 zur Verhaftung Cavaels. Man hatte ihn fälschlicherweise kommunistischer Agitation beschuldigt – er wurde in das [[KZ Dachau]] und später ins [[Justizvollzugsanstalt München|Münchner Gefängnis Stadelheim]] überstellt und erst neun Monate später nach einem Freispruch entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende arbeitete Cavael für die amerikanische Militärregierung. Er führte einige Jahre lang ein Kino im Ortsteil Garmisch und nahm seine künstlerische Arbeit auch offiziell wieder auf. 1949 gehörte er zu den Gründern der Gruppe [[ZEN 49]]. Er hielt Vorträge, beteiligte sich an diversen Ausstellungen im In- und Ausland und zeigte seine Werke auch in Einzelausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Umzug 1954 nach München lehrte er von 1956 bis 1973 an der dortigen [[Münchner Volkshochschule]] und erhielt den Kunstpreis für Malerei der Stadt München sowie die Medaille „[[München leuchtet]]“. 1978 wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavael starb am 6. November 1979 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1957: Kunstpreis der Stadt München&lt;br /&gt;
* 1968: Medaille „München leuchtet“&lt;br /&gt;
* 1978: [[Lovis-Corinth-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|172/1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1933: Ausstellung mit Josef Albers im Braunschweiger Schloss – kurz nach der Eröffnung Schließung durch die Nationalsozialisten&lt;br /&gt;
* 1949: Einzelausstellung in der Galerie Otto Stangl, München&lt;br /&gt;
* 1949: &#039;&#039;Deutsche Malerei und Plastik der Gegenwart&#039;&#039;, Köln&lt;br /&gt;
* 1950–1957: Beteiligung an diversen Ausstellungen der Gruppe ZEN 49&lt;br /&gt;
* 1958: Teilnahme 29. Biennale in Venedig&lt;br /&gt;
* 1963: Retrospektive im Palazzo della Gran Guardia in Verona&lt;br /&gt;
* 1968: Einzelausstellung Städtische Galerie im Lenbachhaus, München&lt;br /&gt;
* 1978: Einzelausstellung im Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg&lt;br /&gt;
* 1978: Retrospektive im Lenbachhaus, München 2023&lt;br /&gt;
* 2023: &#039;&#039;Rolf Cavael (1898-1979). Malerei aus innerer Notwendigkeit,&#039;&#039; [[Museum Aschenbrenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Cavael, Rolf |Band=1 |Seite=408 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Leistner]] (Bearb.): &#039;&#039;Rolf Cavael (1898–1979). Ein Künstler des deutschen Informel. Retrospektive zum 100. Geburtstag.&#039;&#039; Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1998, ISBN 3-89188-083-9 (Ausstellungskatalog).&lt;br /&gt;
* Carolin Weber (Hrsg.): &#039;&#039;Rolf Cavael. Abstraktion als lebendiger Kosmos.&#039;&#039; Galerie Maulberger, München 2007.&lt;br /&gt;
* Museum Aschenbrenner (Hrsg.): &#039;&#039;Rolf Cavael (1898-1979). Malerei aus innerer Notwendigkeit.&#039;&#039; Katalog zur Sonderausstellung 12.07.–05.11.2023, Garmisch-Partenkirchen 2023 (mit Beiträgen von Carolin Weber und Karin Teufl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118667548}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kettererkunst.de/kunst/kd/bio/RolfCavael-1898-1979.php Rolf Cavael bei Ketterer-Kunst] (mit Bildauswahl und Biografie)&lt;br /&gt;
* [http://www.maulberger.de/de/ausstellung/2008-rolf-cavael--abstraktion-als-lebendiger-kosmos.html Rolf Cavael in der Galerie Maulberger]&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|cavael-rolf|Cavael, Rolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118667548|LCCN=n/84/84155|VIAF=47060687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cavael, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Konkreten Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lovis-Corinth-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cavael, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Zeichner und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Cauer_der_J%C3%BCngere&amp;diff=1306207</id>
		<title>Robert Cauer der Jüngere</title>
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		<updated>2024-09-27T08:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Robert Cauer der Jüngere&#039;&#039;&#039; (* [[3. Januar]] [[1863]] in [[Bad Kreuznach|Kreuznach]]; † [[28. Februar]] [[1947]] in [[Darmstadt]])&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Dotzert: &#039;&#039;Stadtlexikon Darmstadt.&#039;&#039; Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart, 2006, ISBN 978-3-8062-1930-2, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Bildhauer]] und Mitglied der [[Familie Cauer|Künstlerfamilie Cauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert Cauer der Jüngere war Sohn und Schüler von [[Karl Cauer]]. Er machte 1880 eine Studienreise nach [[Rom]]. 1889 war er in [[St. Louis]] als Porträtist tätig. Nach einem weiteren Aufenthalt in St. Louis (1904) ließ er sich 1906 in Darmstadt nieder, wo er als freischaffender Bildhauer tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schuf 1902, das Jahr, in dem er heiratete, das Denkmal &#039;&#039;Michel Mort und die Schlacht von Sprendlingen 1279&#039;&#039;, das heute in Kopie auf dem Eiermarkt in [[Bad Kreuznach]] steht. Das Original befindet sich im Stadthaus Bad Kreuznach. Am 25. November 1916 wurde ihm von dem hessischen [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt)|Großherzog Ernst Ludwig]] der Titel eines Professors verliehen. 1917 bekam Prof. Robert Cauer d. J. die hessische Staatsbürgerschaft zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Grabmal Robert Cauer der Jüngere|Grab]] befindet sich auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Darmstädter Friedhof]]. An der Darmstädter [[Pauluskirche (Darmstadt)|Pauluskirche]] befindet sich sein [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Darmstadt wurde eine Straße ({{Coordinate|NS=49.85397|EW=8.67206|type=landmark|region=DE-HE|text=DMS|name=Robert-Cauer-Straße}}) nach Robert Cauer benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Friedrich Back (Kunsthistoriker)|Friedrich Back]] |Lemma=Cauer, Robert d. J. |Band=6 |Seite=201}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Robert Cauer der Jüngere.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Saur – Allgemeines Künstler-Lexikon.&#039;&#039; Band 17, K. G. Saur, München-Leipzig, 1997, ISBN 3-598-22757-4, 334&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Glüber: &#039;&#039;Cauer d. J., Robert&#039;&#039;. In: [[Roland Dotzert]] et al.: &#039;&#039;[[Stadtlexikon Darmstadt]].&#039;&#039; [[Konrad Theiss Verlag]],  Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8062-1930-2, S. 125 ([https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/c/cauer-d-j-robert.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Archiv der Stadt Bad Kreuznach (Hrsg.): &#039;&#039;Das Michel Mort Denkmal von Robert Cauer d. J.&#039;&#039; (Flugschrift).&lt;br /&gt;
* Elke Masa: &#039;&#039;Die Bildhauerfamilie Cauer im 19. und 20. Jahrhundert. Neun Bildhauer aus vier Generationen – Emil Cauer d. Ä., Carl Cauer, Robert Cauer d. Ä., Robert Cauer d. J., Hugo Cauer, Ludwig Cauer, Emil Cauer d. J., Stanislaus Cauer, Hanna Cauer.&#039;&#039; Gebr. Mann, Berlin 1989, ISBN 3-7861-1582-6 (Zugleich: Berlin, Freie Univ., Diss., 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Robert Cauer the Younger|Robert Cauer der Jüngere}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116477644|titel=Cauer, Robert der Jüngere Karl Emil|datum=2020-02-28}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pk05062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116477644|VIAF=8397148997660359870004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cauer, Robert Der Jungere}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kreuznach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bildhauerfamilie Cauer|Robert Der Jungere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cauer, Robert der Jüngere&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kreuznach|Kreuznach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Februar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_B%C3%BCrck&amp;diff=1476010</id>
		<title>Paul Bürck</title>
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		<updated>2024-09-27T08:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paul Wilhelm Bürck&#039;&#039;&#039; (geboren [[3. September]] [[1878]] in [[Straßburg]], [[Deutsches Reich]]; gestorben [[18. April]] [[1947]] in [[München]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Grafiker|Graphiker]] sowie [[Textildesign]]er und wirkte unter anderem als Mitglied der [[Darmstädter Künstlerkolonie]] auf der [[Sehenswürdigkeiten in Darmstadt#Mathildenhöhe|Mathildenhöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensdaten ==&lt;br /&gt;
Nach einer Ausbildung zum [[Dekorationsmalerei|Dekorationsmaler]] (1894–1897) bei [[Adolf Lentner]]&amp;lt;ref&amp;gt; Zeitschrift des Bayerischen Kunstgewerbe-Vereins zu München, Juni 1897, 4. Jg., Nr. 6, [https://books.google.de/books?id=0zuVoBmmqjAC&amp;amp;pg=RA1-PA58&amp;amp;dq=Adolf+Lentner S. 58]&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem gleichzeitigen Abschluss an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule München]] (1895–1897) wurde Bürck im Jahr 1899 durch Großherzog [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt)|Ernst Ludwig]] in die [[Darmstädter Künstlerkolonie]] berufen. Mit gut 20 Jahren war er das jüngste der sieben Gründungsmitglieder. Nachdem sein Vertrag nicht verlängert worden war, wechselte er im Jahr 1902 als Lehrer für Buchdruck und [[Lithographie]] an die [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg]], wo er zwei Jahre blieb. Nach einem dreijährigen Studienaufenthalt in [[Rom]] (1905–1908) ließ er sich als freischaffender Maler und Graphiker in [[München]] nieder, wo er bis zu seinem Tode lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* „Grand Prix“ auf der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung 1904 in St. Louis]] für das [[Magdeburger Zimmer]] (ein modernes Herrenarbeitszimmer)&lt;br /&gt;
* Im Münchner Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied wurde der Paul-Bürck-Weg nach dem Künstler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Bürck Eröffnung Künstlerkolonie Darmstadt 1901.jpg|mini|Paul Bürck: Einladungskarte (1901)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coffee and tea set items, 3 of 3, designer Paul Burck, Gebr. Bauscher, 1900-1901, porcelain with overglaze decor - Museum Künstlerkolonie Darmstadt - Mathildenhöhe - Darmstadt, Germany - DSC06373 03.jpg|mini|Porzellan-Service, Kaffee- und Teekanne, 1900–1901]]&lt;br /&gt;
Bereits in jungen Jahren erregte Bürck, der sich bei der Motivwahl von der Natur inspirieren ließ, durch originelle Entwürfe für Kunstverglasung, Fußbodenteppiche, Tapeten und Buchschmuck Aufsehen in der Kunstszene. Seine künstlerische Tätigkeit in der Darmstädter Künstlerkolonie im Alter von gut 20 Jahren ist vom floralen [[Jugendstil]] geprägt. Sein Hauptwerk, das heute nicht mehr zu sehen ist, war die Gestaltung von vier Wandfriesen im Ernst-Ludwig-Haus, dem neu errichteten Atelierhaus der Künstlergemeinschaft. Im Rahmen der ersten Ausstellung unter dem Titel &#039;&#039;Ein Dokument deutscher Kunst&#039;&#039; von Mai bis Oktober 1901 präsentierte Bürck Gemälde, Zeichnungen, Schmuck und buchkünstlerische Arbeiten. Außerdem war die zusammen mit [[Patriz Huber]] entworfene Einrichtung seiner Wohnung im Atelierhaus zu sehen. Für das Ausstellungsrestaurant entwarf er ein Porzellan-Service mit schwarz-weißer Ornamentik sowie die Speisen- und Getränkekarten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/1362246 &#039;&#039;Getränkekarte&#039;&#039;], bei dilibri Rheinland-Pfalz (abgerufen am 7. November 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Darmstädter Zeit fand Bürck mehr und mehr zu einer abstrakteren und strengeren Formensprache. Wichtigstes Ergebnis seiner Magdeburger Zeit ist die gemeinsam mit [[Albin Müller]], Hans von Heider, Fritz von Heider und Paul Lang ausgeführte Ausgestaltung des „Magdeburger Zimmers“, das im Jahr 1904 auf der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung]] in [[St. Louis]] 1904 mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürck veröffentlichte zahlreiche Mappenwerke mit gedruckten Zeichnungen, Lithographien und Radierungen, die vorwiegend Landschaftsansichten sowie [[Symbolismus (Bildende Kunst)|symbolistische]] und [[Allegorie|allegorische]] Folgen zeigen. Motive seiner durchweg gegenständlichen Malerei waren ab 1913 Landschaften, Figurenbilder und Porträts. Außerdem schuf er ca. 30 [[Exlibris]] für [[Ludwig Saeng]], die [[Prinzessin zu Solms]], [[Graf Otto von Westphalen]] und andere Eigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] malte Bürck Wandgemälde, in denen eine Affinität zum [[Nationalsozialismus]] feststellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Bürck war Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &#039;&#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Bürck, Paul&#039;&#039; |archiv-bot=2019-05-06 09:32:18 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 24. Juli 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AKL|15|48|49||W. Glüber}}&lt;br /&gt;
* Renate Ulmer: &#039;&#039;Bürck, Paul&#039;&#039;. In: [[Roland Dotzert]] et al.: &#039;&#039;[[Stadtlexikon Darmstadt]].&#039;&#039; [[Konrad Theiss Verlag]],  Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8062-1930-2, S. 117 ([https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/b/buerck-paul.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133306100}}&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=1458}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=133306100|titel=Bürck, Paul|datum=2018-09-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133306100|VIAF=40561263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burck, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textildesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bürck, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bürck, Paul Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Graphiker und Textilgestalter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Brunner_(K%C3%BCnstler)&amp;diff=2801138</id>
		<title>Adolf Brunner (Künstler)</title>
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		<updated>2024-09-27T08:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adolf Brunner&#039;&#039;&#039; (* [[17. Februar]] [[1905]] in [[Pforzheim]]; † [[19. April]] [[1975]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Künstler]] und [[Grafiker]], der überwiegend in München gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium bei [[Hugo Troendle]] und an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Staatsschule für angewandte Kunst]] bei [[Olaf Gulbransson]] war Brunner als freischaffender Maler und Grafiker tätig. Er schuf vor allem Landschaftsbilder. In der Grafik war die [[Radierung]] seine bevorzugte Technik. Bis zu seinem Tod war er der maßgebliche Organisator des [[Verein für Original-Radierung|Vereins für Original-Radierung]] in München. Nach seinem Tod hatte der Verein in Brunners ehemaligen Atelierräumen am Ostrand der Theresienwiese erstmals eigene Ausstellungsräume.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Nichts kommt wie es bleibt. 125 Jahre Verein für Original-Radierung München,&#039;&#039; München 2016, ISBN 978-3-00-054807-9, o. S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis 1945 leistete Brunner Kriegsdienst. Nach 1945 lebte er jährlich mehrere Monate in der Bucht von [[Volos]] in [[Griechenland]].&lt;br /&gt;
Werke des Künstlers befinden sich im [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Lenbachhaus]] und der [[Staatliche Graphische Sammlung München|Staatlichen Graphischen Sammlung München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11677763X|VIAF=42597700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brunner, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brunner, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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		<title>Ernst Boerschmann</title>
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		<updated>2024-09-27T07:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ernst Boerschmann&#039;&#039;&#039; (* [[18. Februar]] [[1873]] in [[Prökuls]] im [[Memelland]], heute [[Litauen]]; † [[30. April]] [[1949]] in [[Bad Pyrmont]]; vollständiger Name: &#039;&#039;Ernst Johann Robert Boerschmann&#039;&#039;) war ein deutscher [[Architekt]], [[Baubeamter]] und [[Sinologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Boerschmann wurde als Sohn des Rechnungsrates Robert Borschmann und dessen Ehefrau Antonie, geborene Dultz in Memel geboren. Sein Bruder war der Mediziner und sozialdemokratischer Parlamentarier [[Friedrich Börschmann]] (1870–1941), seine Schwester die Reformpädagogin und Schuldirektorin [[Anna Börschmann]] (1871–1939).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er besuchte das Humanistische Gymnasium in [[Memel (Stadt)|Memel]]. Nach Ablegung der Reifeprüfung studierte er von 1891 bis 1896 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] Architektur und Bauwesen. Nach [[Referendariat]] und [[Staatsexamen]] trat er 1901 als &#039;&#039;Regierungsbaumeister&#039;&#039; ([[Assessor]]) in die preußische Hochbau- und Militärverwaltung ein. Hier wurde er 1896 Regierungsbauführer. Seinen Militärdienst leistete er als Einjährig-Freiwilliger bis September 1898. Sein höchster Dienstgrad war Leutnant. Nach seinem Referendariat und Staatsexamen trat er als Regierungsbaumeister in die preußische Bauverwaltung ein. Von 1902 bis 1904 war er als &#039;&#039;Bauinspektor&#039;&#039; zur Ostasiatischen Besatzungsbrigade nach China abkommandiert worden. Hier erwachte sein Interesse für die bis dahin wenig beachtete, klassische [[Chinesische Architektur]]. Zum Militärbaumeister wurde er 1905 ernannt.&lt;br /&gt;
Ab 1906 wurde Ernst Boerschmann als bautechnischer Sachverständiger an die deutsche Gesandtschaft nach Peking beordert. Im September des gleichen Jahres begann er, mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Reiches, eine erste Expedition, auf der er mit dem offiziellen Status eines &#039;&#039;wissenschaftlichen Beraters&#039;&#039; der deutschen Gesandtschaft vierzehn der achtzehn altchinesischen Provinzen bereiste. Auf dieser Reise nahm er zahlreiche [[Pagode]]n und [[Tempel]] fotografisch und zeichnerisch auf. Sie bildeten das Material für seine späteren Veröffentlichungen. Ab 1909 begann er mit der Auswertung der gesammelten Materialien. Den Charakter als Baurat erhielt er 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Ernst Boerschmann nur kurz teil. Bereits im Januar 1915 war er wieder bei der preußischen Militärbauverwaltung und wurde 1916 in Königsberg Militärbaurat. Ab 1918 begann er während seiner Tätigkeit als Leiter des Militärbauamtes in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] (1918–1921) eine Vortragstätigkeit über China. Sie erstreckte sich zunächst nur auf Ostpreußen, wurde aber bald auf das gesamte Reich ausgedehnt. In Berlin, wo er seit 1921 tätig war, forcierte er auch seine Forschungstätigkeit. Ab 1925 hatte er einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Charlottenburg; er erhielt hier 1927 den [[Professor]]entitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1937 weilte Ernst Boerschmann zum dritten Mal in China. Auch von dieser Reise brachte er zahlreiche Unterlagen – Fotos, Bauzeichnungen sowie Kopien von Steinreliefs und Inschriften – mit. Bereits 1934 wurde er in den Ruhestand versetzt. War aber seit 1940 war er Lehrbeauftragter an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], an deren Sinologisches Seminar er ein Forschungsinstitut für chinesische Architektur anschließen wollte. 1943 wurde seine Wohnung zerstört; den größeren Teil des von ihm gesammelten Materials hatte Boerschmann nach Bad Pyrmont schaffen können, woher seine Frau stammte, u.&amp;amp;nbsp;a. sein Fotoarchiv und seine umfangreiche Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boerschmann vertrat von 1945 bis zu dessen ordentlicher Besetzung den Hamburger sinologischen Lehrstuhl. Nach seinem Tod gelangte ein Teil seiner Bibliothek über den Kölner Kunsthistoriker [[Werner Speiser]], Leiter des [[Museum für Ostasiatische Kunst (Köln)|Ostasiatischen Museums]] in [[Köln]], über das Kunsthistorische Institut der [[Universität zu Köln]] in die [[Universitäts- und Stadtbibliothek Köln]], der wissenschaftliche Nachlass in das [[Universitätsarchiv Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Denkschrift über das Studium der chinesischen Baukunst, 1905;&lt;br /&gt;
* Architektur- und Kulturstudien in China, 1910;						&lt;br /&gt;
* Die Baukunst und religiöse Kultur der Chinesen, 3 Bände, Leipzig 1911, 1924 und 1931;&lt;br /&gt;
* P&#039;u t&#039;o shan, die heilige Insel der Kuan Yin, der Göttin der Barmherzigkeit, Reimer Verlag Berlin, 1911;&lt;br /&gt;
* Einige Beispiele für die gegenseitige Durchdringung der drei chinesischen Religionen, Zeitschrift für Ethnologie, 1911;							&lt;br /&gt;
* Beobachtungen über Wassernutzung in China, Berlin, 1913;&lt;br /&gt;
* Gedächtnistempel Tzé Táng, Reimer Verlag Berlin, 1914;&lt;br /&gt;
* Anlage chinesischer Städte, Deutsche Gesellschaft für Ostasienkunde, Berlin, 1924;&lt;br /&gt;
* Chinesische Architektur. 2 Bände, Berlin, 1925. Wasmuth Verlag Berlin;&lt;br /&gt;
* Baukunst und Landschaft in China. Eine Reise durch zwölf Provinzen. 2. Aufl. Berlin, 1926. Wasmuth Verlag;&lt;br /&gt;
* Chinesische Baukeramik, Berlin 1927;&lt;br /&gt;
* Chinesische Pagoden : erster Teil, Berlin, Leipzig : de Gruyter Verlag, 1931;&lt;br /&gt;
* Das neue China : Einweihungsfeier des neuen Hauses und Eröffnung der Schausammlung ; nach einem Vortrag im China-Institut am 15. Juni 1936;&lt;br /&gt;
* Das nationale Grabmal für Sun Yatsen auf dem Purpurberg bei Nanking, 1936	;&lt;br /&gt;
* Aufstieg in Shensi : Erlebnisse und Beobachtungen, Hamburg, 1936;&lt;br /&gt;
* Zur chinesischen Architektur, 1937;&lt;br /&gt;
* Die große Gebetmühle im Kloster Ta Yüan Si auf dem Wu Tai Schan, 1937;&lt;br /&gt;
* Die Pai t&#039;a von Suiyüan, De Gruyter Verlag, 1938;&lt;br /&gt;
* Steinlöwen in China, China-Institut Frankfurt/Main, 1938;&lt;br /&gt;
* Die Weisheit des lächelnden Lebens, gemeinsam mit Lin Yütang, 1938;&lt;br /&gt;
* A Grammar of Chinese Lattice, gemeinsam mit Daniel Sheets Dye, 1938;&lt;br /&gt;
* Chinese Buddhist Monasteries, gemeinsam mit Johannes Prip-Møller, 1939;&lt;br /&gt;
* Lagepläne des Wutai shan und Verzeichnisse seiner Bauanlagen in der Provinz Shanxi, Walravens, Hartmut (Hrsg.) Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 2012;&lt;br /&gt;
* Hongkong, Macau und Kanton : eine Forschungsreise im Perlfluss-Delta 1933, (Hrsg. Eduard Kögel), De Gruyter Verlag, 2015:&lt;br /&gt;
* Hongkong, De Gruyter Verlag, 2015;&lt;br /&gt;
* Pagoden in China : das unveröffentlichte Werk „Pagoden II“ , Walravens, Hartmut (Hrsg.), Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 2016;&lt;br /&gt;
* Gedächtnistempel – Tzé táng, De Gruyter Verlag Berlin und Boston, 2017;							&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|407||Boerschmann, Ernst Johann Robert|Wolfgang Franke|129475467}}&lt;br /&gt;
* Fritz Jäger: &#039;&#039;Ernst Boerschmann (1873-1949).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft&#039;&#039;, 99 (N.F. 24)/1945–1949 (1950), S. 150–156.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert, Biografisches Handbuch des Auswärtigen Dienstes 1871–1945, Hrsg. Auswärtiges Amt, Schönigh Verlag, Band 1, S. 203;	&lt;br /&gt;
* Eduard Kögel: &#039;&#039;The Grand Documentation. Ernst Boerschmann and Chinese Religious Architecture (1906–1931)&#039;&#039;, De Gruyter Berlin – Boston 2015. ISBN 978-3-11-037494-0).							&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129475467}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Links außer Betrieb 2014-06-25 * [http://www.uniarchiv.uni-koeln.de/2256.html Der wissenschaftliche Nachlass im Universitätsarchiv Köln]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-hamburg.de/Japanologie/noag/noag2002_6.pdf Hartmut Walravens: Ein Deutsches Forschungsinstitut in China] (PDF-Datei; 582&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-hamburg.de/Japanologie/noag/noag2006_14.pdf Hertmut Walravens: &amp;quot;Haben Sie Ihre Bibliothek retten können?&amp;quot;] (PDF-Datei; 1,97&amp;amp;nbsp;MB) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129475467|LCCN=n/81/116808|VIAF=76460792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boerschmann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boerschmann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boerschmann, Ernst Johann Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Baubeamter und Sinologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prökuls]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Pyrmont]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Birkenholz&amp;diff=1121422</id>
		<title>Peter Birkenholz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Birkenholz&amp;diff=1121422"/>
		<updated>2024-09-27T06:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Peter Birkenholz&#039;&#039;&#039; (* [[30. Juli]] [[1876]] in [[Elberfeld]] (heute Stadtteil von [[Wuppertal]]); † Mai [[1961]] in [[München]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09788, Dresden, Erstes deutsches Kugelhaus.jpg|mini|Kugelhaus in Dresden (1930)]]&lt;br /&gt;
Nachdem Birkenholz 1893 eine [[Bautechniker]]lehre abgeschlossen hatte, besuchte er 1896 die [[Technische Hochschule Darmstadt]]. Nach 1899 unternahm Birkenholz eine Italienreise bis nach [[Neapel]]. Nach seiner Rückkehr 1900 war er im Büro von [[Heinrich Metzendorf]] tätig. Später war er in [[München]] ansässig und tätig; er baute dort u.&amp;amp;nbsp;a. viele Villen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Teilnahme an mehreren Ausstellungen, unter anderem 1900 in [[Dresden]], 1905, 1906 und 1908 in München und 1910 in [[Brüssel]] ([[Brüssel International – 1910|Weltausstellung]]) erwarb er sich internationales Renommee. 1910 bis 1920 baute er Wohn-, Geschäfts- und Landhäuser und zeichnete Innenarchitektur-Entwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 unterrichtete Birkenholz das Fach [[Raumkunst]] an der Damenakademie des [[Münchner Künstlerinnenverein]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Yvette Deseyve: &#039;&#039;Der Künstlerinnen-Verein München e.V. und seine Damenakademie. Eine Studie zur Ausbildungssituation von Künstlerinnen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert&#039;&#039; (= &#039;&#039;Kunstwissenschaften.&#039;&#039; Bd. 12). Herbert Utz Verlag, München 2005, ISBN 3-8316-0479-7, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wintersemester 1915/16 war er Leiter der Bauabteilung der [[Gewerbeschule Basel]]. 1925 wurde er Professor an der Münchner Kunstakademie oder an der Technischen Hochschule München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|arch|58228}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwarf und leitete 1928 den Bau des berühmten fünfgeschossigen Dresdner [[Kugelhaus (Dresden)|Kugelhauses]] als Stahlkonstruktion auf der [[Jahresschau Deutscher Arbeit|7. Jahresschau Deutscher Arbeit 1928]] „Die Technische Stadt“ in Dresden. 1937 bis 1942 arbeitete Birkenholz am Projekt der [[Elbhochbrücke|Elbhochbrücke Hamburg]], das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1919 heiratete er Dora Junge, eine Pianistin (* 18. Oktober 1889 in [[Sonneberg]]; † 1966 in München). 1921/22 baute er sein eigenes Wohnhaus in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 gelangte der schriftliche Nachlass von Peter Birkenholz über die Architektursammlung der [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Städtischen Galerie im Lenbachhaus]] in [[München]] in das [[Germanisches Nationalmuseum|Germanische Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]] und wird dort heute im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kugelhaus ==&lt;br /&gt;
Im Werk von Peter Birkenholz taucht die phantastische Architektur schon früh auf, die Kugelform faszinierte ihn besonders. Seit 1916 sind Entwürfe von Kugelhäusern überliefert, die von zunächst monumentaler Größe bis zum Kugelhaus als Gartenhaus reichen und Birkenholz bis zu seinem Tod beschäftigten. Viele Wettbewerbe bestritt er mit Kugelhausentwürfen, z.&amp;amp;nbsp;B. die Brückenkopfbebauung Köln 1925 oder den [[Völkerbundpalast]] in [[Genf]] 1927, der die Aufmerksamkeit auf Birkenholz’ Kugelhäuser lenkte. Das Kugelhaus in Dresden, 1928 errichtet und 1938 wieder abgerissen, blieb jedoch das einzige von Birkenholz realisierte Kugelhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 2003 rollte eine [[Birkenholz]]kugel (aus dem Holz der [[Hänge-Birke]]) als Hommage an Birkenholz von der [[Innere Altstadt|Dresdner Altstadt]] ans Neustädter Elbufer zum Bauplatz des [[Glaskugelhaus Dresden|neuen Kugelhauses]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flickr.com/photos/62800267@N05/11381697423/in/photostream/ |titel=Birkenholzkugel Augustusbrücke 11.10.2003 |werk=[[flickr]] |zugriff=2014-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102349020X|VIAF=157016755}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Birkenholz, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Birkenholz, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Mai 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursula_Benker-Schirmer&amp;diff=1116984</id>
		<title>Ursula Benker-Schirmer</title>
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		<updated>2024-09-27T06:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ursula Benker-Schirmer&#039;&#039;&#039; (* [[27. Mai]] [[1927]] in [[Ragnit]], [[Ostpreußen]]; † [[4. Oktober]] [[2020]] in [[Selb]]) war eine deutsche [[Bildwirkerei|Gobelin]]gestalterin und Manufakturbetreiberin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tapestry in Chichester Cathedral - geograph.org.uk - 291431.jpg|mini|Versöhnungsgobelin in der Kathedrale von Chichester]]&lt;br /&gt;
Benker-Schirmer studierte zunächst in den Jahren 1947/48 an der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Kunsthochschule Burg Giebichenstein]] in [[Halle (Saale)]] und wechselte 1949 an die [[Meisterschule für Kunsthandwerk]] in [[Berlin-Charlottenburg]]. Ein deutsch-französisches Stipendium ermöglichte ihr in den Jahren 1951–1953 einen Studienaufenthalt an der [[Ecole Nationale d’Arts Decoratifs]] in [[Aubusson (Creuse)|Aubusson]] bei [[Jean Lurçat]]. Später studierte sie in [[Paris]] bei den Künstlern [[Marc Saint-Saëns]] und [[Marcel Gromaire]], die sie in der Tapisserie und der Malerei unterrichteten. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie Meisterschülerin bei [[Irma Goecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 gründete sie in [[Marktredwitz]], wo sie mit Karlheinz Benker, einem Miteigentümer des Textilunternehmens Joh. Benker GmbH &amp;amp; Co. KG, verheiratet war, ihr eigenes Atelier. 1971 übernahm sie für drei Jahre die Leitung der Nürnberger Gobelinmanufaktur. In dieser Zeit beeinflusste sie den Stil der Manufaktur mit dem während ihres Aufenthalts in Frankreich erworbenen Stil. 1975 gründete sie in Marktredwitz die [[Fränkische Gobelin Manufaktur]]. Neben eigenen Arbeiten setzte sie dort auch Entwürfe anderer Künstler um, darunter [[Henry Moore]], [[Herbert Bayer (Künstler)|Herbert Bayer]], [[Georg Meistermann]] und [[Heinz Trökes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk Benker-Schirmers ist der monumentale &#039;&#039;Versöhnungsgobelin&#039;&#039; für die [[Kathedrale von Chichester|Kathedrale]] im südenglischen [[Chichester]]. Weitere Werke befinden sich im [[Rathaus (Bayreuth)|Rathaus]] von Bayreuth, in der [[Johanneskirche (Erlangen)|Johanneskirche]] von Erlangen, der [[Stephanuskirche (Hagen)|Stephanuskirche]] in Hagen sowie in der [[Universität Regensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula Benker-Schirmer starb Anfang Oktober 2020 im Alter von 93&amp;amp;nbsp;Jahren, womöglich an Komplikationen mit einer [[SARS-CoV-2]]-Infektion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.euroherz.de/marktredwitzer-kuenstlerin-ist-tot-ursula-benker-schirmer-stirbt-an-corona-folgen-6454765/# &#039;&#039;Marktredwitzer Künstlerin ist tot: Ursula Benker-Schirmer stirbt an Corona-Folgen.&#039;&#039;] Meldung auf [[Radio Euroherz]], 6. Oktober 2020. Abgerufen am 6. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil ihres Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: &#039;&#039;Deutsche Wandteppiche&#039;&#039;, Neue Sammlung München&lt;br /&gt;
* 1955–57: &#039;&#039;Contemporary European Tapestry&#039;&#039;, Wanderausstellung in den USA&lt;br /&gt;
* 1971: &#039;&#039;Exposition de Fédération Internationale des Associations Culturelles Féminines&#039;&#039;, Paris&lt;br /&gt;
* 1975: &#039;&#039;Tapisserie in Deutschland nach 1945&#039;&#039;, Städtische Kunstsammlung, Ludwigshafen&lt;br /&gt;
* 1978: &#039;&#039;Kultur- und Wirtschaftswochen in Houston&#039;&#039;, Houston/Texas&lt;br /&gt;
* 1978: &#039;&#039;Erste Biennale der Deutschen Tapisserie – Sonderschau: Herstellungstechniken der Tapisserie&#039;&#039;, Deutsches Museum München&lt;br /&gt;
* 1980: &#039;&#039;Zweite Biennale der Deutschen Tapisserie&#039;&#039;, Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück&lt;br /&gt;
* 1982/83: &#039;&#039;Dritte Biennale der Deutschen Tapisserie&#039;&#039;, Deutsches Textilmuseum Krefeld-Linn&lt;br /&gt;
* 1983: &#039;&#039;Ausstellung IMAK&#039;&#039;, Denver/Colorado&lt;br /&gt;
* 1984: &#039;&#039;Die Kunst der Tapisserie&#039;&#039;, FGM-Ausstellung Freiheitshalle Hof/Saale&lt;br /&gt;
* 1984: &#039;&#039;Jahresausstellung GEDOK&#039;&#039;, München&lt;br /&gt;
* 1988/89: &#039;&#039;WORLD TAPESTRY TODAY&#039;&#039;, Internationale Wanderausstellung Melbourne, Chicago, Memphis, New York, Heidelberg, Stuttgart, Aubusson&lt;br /&gt;
* 1990: &#039;&#039;Ausstellung von Künstlern d. Lkr. Wunsiedel&#039;&#039; in Pardubice/Tschechien und Veszprém/Ungarn&lt;br /&gt;
* 1991: &#039;&#039;Villa Dessauer BBK-Oberfranken&#039;&#039;, Bamberg&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;Die Kunst der Tapisserie&#039;&#039;, Marktredwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1990: Kulturpreis der Oberfrankenstiftung&lt;br /&gt;
* 1998: [[Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft]] (gestiftet von der IHK für Oberfranken)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 2007: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katja Domdei: &#039;&#039;Ursula Benker-Schirmer. Deutsche Tapisseriekunst des 20. Jahrhunderts.&#039;&#039; VDG Weimar, Weimar 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118959506}}&lt;br /&gt;
* http://www.gobelin-manufaktur.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118959506|LCCN=nr2007010171|VIAF=15569459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BenkerSchirmer, Ursula}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benker-Schirmer, Ursula&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Gobelingestalterin und Manufakturbetreiberin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ragnit]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Selb]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnter_Bandmann&amp;diff=2262483</id>
		<title>Günter Bandmann</title>
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		<updated>2024-09-26T08:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Günter Bandmann&#039;&#039;&#039; (* [[10. September]] [[1917]] in [[Duisburg]]; † [[24. Februar]] [[1975]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kunsthistoriker]], der sich insbesondere mit [[Architekturgeschichte]] und Architekturikonologie befasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bandmann absolvierte nach dem Schulbesuch ein Studium an der [[Philosophie|Philosophischen]] [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Universität zu Köln]] und schloss dort 1942 seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] am Lehrstuhl von [[Hans Kauffmann (Kunsthistoriker)|Hans Kauffmann]] zum Doktor der Philosophie mit einer [[Dissertation]] zum Thema &#039;&#039;Die Werdener Abteikirche (1256–1275): Studie zum Ausgang der staufischen Baukunst&#039;&#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 habilitierte sich Bandmann mit einer Arbeit &#039;&#039;Mittelalterliche Architektur als Bedeutungsträger&#039;&#039;. Aufbauend auf dem Werk [[Richard Krautheimer]]s entwickelte er hierin sowie in seinen nachfolgenden Publikationen zur Architekturikonologie ein Verständnis für die inhaltlichen Implikationen der Architektur. 1955 wurde er zum außerordentlichen [[Professor]] für Architektur- und [[Kunstgeschichte]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] berufen. 1965 nahm er einen Ruf auf eine [[Professur]] als Nachfolger von [[Hubert Schrade]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] an und lehrte dort bis 1970. Während dieser Zeit war er außerdem Direktor des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = http://www.uni-tuebingen.de/en/faculties/faculty-of-humanities/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/kunsthistorisches-institut/institut/geschichte.html | titel = Geschichte des Kunsthistorischen Instituts | hrsg = [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] | zugriff = 2016-02-02 | offline = ja | archiv-url = https://web.archive.org/web/20160202135102/http://www.uni-tuebingen.de/en/faculties/faculty-of-humanities/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/kunsthistorisches-institut/institut/geschichte.html | archiv-datum = 2016-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss kehrte er als Professor an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zurück und lehrte dort bis zu seinem Tode. Ein geplantes Werk über die meist als Herrscherkirche fungierende romanische [[Doppelkapelle]] blieb unvollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kölner Rheinfront&#039;&#039; (Führer zu großen Baudenkmälern 62). Berlin, München: Dt. Kunstverlag 1944.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sankt Gereon in Köln&#039;&#039; (Führer zu großen Baudenkmälern 60). Berlin, München: Dt. Kunstverlag 1945.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Kölner Dom und seine Bildwerke&#039;&#039; (Große Baudenkmäler 116). Berlin, München: Dt. Kunstverlag 1948.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Maria-Laach&#039;&#039; Deutscher Kunstverlag, München 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Bauformen des Mittelalters&#039;&#039; Athenäum, Berlin 1949.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ikonologie der Architektur.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbuch für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaften.&#039;&#039; Stuttgart 1951, S. 67–109; Neudruck: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1969 (= &#039;&#039;Libelli.&#039;&#039; Band 299).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Werdener Abteikirche (1256–1275): Studie zum Ausgang der staufischen Baukunst&#039;&#039; Rudolf Habelt, Bonn 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mittelalterliche Architektur als Bedeutungsträger.&#039;&#039; Gebr. Mann, Berlin 1951 (11. Auflage 1998); englische Ausgabe: &#039;&#039;Early medieval architecture as bearer of meaning.&#039;&#039; aus dem Deutschen übersetzt von Kendall Wallis. Columbia University Press, New York 2005. ISBN 0-231-12704-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über Pastophorien und verwandte Nebenräume im mittelalterlichen Kirchenbau.&#039;&#039; In: [[Wolfgang Braunfels]] (Hrsg.): &#039;&#039;Kunstgeschichtliche Studien für Hans Kauffmann.&#039;&#039; Berlin 1956, S. 10–58.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ikonologie des Ornaments und der Dekoration&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Jahrbuch der Ästhetik und allgemeinen Kunstwissenschaft&#039;&#039; 4, 1958/59.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bemerkungen zu einer Ikonologie des Materials&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Städel-Jahrbuch&#039;&#039; 2. Serie, Bd. 2, 1969, S. 75–101.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Melancholie und Musik. Ikonographische Studien&#039;&#039; (Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen). Springer, Wiesbaden 1960 ISBN 978-3-663-00783-8 [https://books.google.at/books?id=UmWEBwAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=g%C3%BCnter+bandmann&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiHmur39cnWAhXMZFAKHUblCJoQ6AEILjAB#v=onepage&amp;amp;q=g%C3%BCnter%20bandmann&amp;amp;f=false digitalisat]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Früh- und hochmittelalterliche Altaranordnung als Darstellung&#039;&#039;. In: Kurt Böhner u.&amp;amp;nbsp;a. (Hg.): &#039;&#039;Das erste Jahrtausend, Kultur und Kunst im werdenden Abendland&#039;&#039;. Textbd. 1, Schwann, Düsseldorf 1962, S. 371–411.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Les Demoiselles d’Avignon&#039;&#039;. Reclam, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zum Wirklichkeitsbegriff&#039;&#039;. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Wiesbaden 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Busch]] / [[Reiner Haussherr]] / [[Eduard Trier]]: &#039;&#039;Kunst als Bedeutungsträger. Gedenkschrift für Günter Bandmann&#039;&#039;, Berlin 1978.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Meyers Großes Personenlexikon&#039;&#039;, Mannheim 1968, S. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118506404}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/bandmanng Biografie] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Bandmann, Günter|Art=Autor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118506404|LCCN=n/83/225538|VIAF=71517312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bandmann, Gunter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bandmann, Günter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.109.255.52</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Achtelstetter&amp;diff=1297744</id>
		<title>Georg Achtelstetter</title>
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		<updated>2024-09-25T13:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.109.255.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Georg Achtelstetter&#039;&#039;&#039; (* [[5. Mai]] [[1883]] in [[Augsburg]]; † [[13. März]]&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Neureiter: &#039;&#039;Lexikon der Exlibriskünstler.&#039;&#039; Verlag: Pro Business; Auflage: 4,  ISBN 978-3864603945, [https://books.google.at/books?id=uFbWCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;dq=Georg+Achtelstetter+Cham+1973&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiI-Necj77VAhUBvRoKHTRQCO8Q6AEIKTAB#v=onepage&amp;amp;q=Georg%20Achtelstetter%20Cham%201973&amp;amp;f=false Google-Buchsuche] S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1973]] in [[Cham (Oberpfalz)|Cham]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Achtelstetter lebte 20 Jahre in [[Nürnberg]]. Er war 1938 auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] mit dem Aquarell „Der bayrische Wald“ vertreten, das [[Wilhelm Frick]] erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gdk-research.de/de/obj19400895.html |titel=Der bayerische Wald — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1947 war seine Wahlheimat die Oberpfälzer [[Kreisstadt]] [[Cham (Oberpfalz)|Cham]]. Von dort stammen auch seine Motive, die weit über den [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]] hinaus bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus engagierte er sich in verschiedenen Chamer Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Aquarellen, Ölgemälden und großformatigen Wandbildern sind am bekanntesten:&lt;br /&gt;
* Motiv des Hl. Jakob an der [[Stadtpfarrkirche St. Jakob (Cham)|Stadtpfarrkirche St. Jakob]] zu Cham&lt;br /&gt;
* Motiv der Pandurenreiter für das Festspiel „Trenck der Pandur“ in [[Waldmünchen]]&lt;br /&gt;
* Verschiedene Landschaftsbilder über den heutigen Landkreis Cham&lt;br /&gt;
Ein Teil seines Nachlasses wird im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum Nürnberg]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Elendvolk&#039;&#039;, Budweis: Moldavia 1923&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gott in Not&#039;&#039;, Cham: Selbstverlag 1927&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fallende Blätter&#039;&#039;, Cham: Selbstverlag 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Merkblatt über Georg Achtelstetter, herausgegeben von Timo Bullemer&lt;br /&gt;
* Bernhard Weininger: &#039;&#039;Georg Achtelstetter. Leben und Werk&#039;&#039;, [[Universität Regensburg]], Zulassungsarbeit 1986&lt;br /&gt;
* Hans Ries: &#039;&#039;Illustration und Illustratoren des Kinder- und Jugendbuchs im deutschsprachigen Raum : 1871 - 1914. Das Bildangebot der Wilhelminischen Zeit; Geschichte und Ästhetik der Original- und Drucktechniken; internationales Lexikon der Illustratoren; Bibliographie ihrer Arbeiten in deutschsprachigen Büchern und Zeitschriften, auf Bilderbogen und Wandtafeln&#039;&#039;, Osnabrück: Wenner 1992, S. 395 ISBN 3-87898-329-8&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Saur Allgemeines Künstler Lexikon&#039;&#039;, Nachtrag Band 1, München, Leipzig ([[K. G. Saur Verlag]]) 2005, S. 47&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119147904}}&lt;br /&gt;
* https://webapp.uibk.ac.at/germanistik/histrom/cgi/wrapcgi.cgi?wrap_config=hr_au_all.cfg&amp;amp;nr=10050&lt;br /&gt;
* https://www.cham.de/deCham/kulturbildung/stadtarchiv/aktuelles/aktuelles.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119147904|VIAF=52492860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Achtelstetter, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Achtelstetter, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cham (Oberpfalz)|Cham]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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