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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Erzgebirgsbecken</title>
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		<updated>2025-01-21T00:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;86.111.153.83: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Erzgebirgsbecken&#039;&#039;&#039; ist ein [[Naturräume in Sachsen|Naturraum in Sachsen]] innerhalb der [[Naturregion in Sachsen|Naturregion]] [[Sächsisches Lössgefilde]]. Im Norden grenzt er an den Naturraum [[Mulde-Lösshügelland]] und im Süden an mehrere Naturräume der Naturregion [[Sächsisches Bergland und Mittelgebirge]]. Zu ihm rechnet man auch das &#039;&#039;&#039;Obere Pleißeland&#039;&#039;&#039;, das sich um die Städte [[Werdau]] und [[Crimmitschau]] unmittelbar östlich anschließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bfn.de/0503_karten.html |wayback=20121219061530 |text=BfN-Kartendienste}} (im Kartendienst „Landschaften“ sind Landschaftssteckbriefe anklickbar, die meistens Teilgebiete einer Haupteinheit beschreiben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/download/1_3_naturreg_raum_A3.pdf/ |wayback=20130320002102 |text=Erzgebirgsbecken (EGB) – Karte der Naturregionen und Naturräume in Sachsen}} auf www.umwelt.sachsen.de (PDF, 859 kB). [https://www.landesentwicklung.sachsen.de/download/Landesentwicklung/karte06-landschaft.pdf Landschaftsgliederung] gemäß Landesentwicklungsplan 2013, Sächsisches Ministerium des Inneren. [http://www.naturraeume.lfz-dresden.de/ Interaktive Karte] des Landschaftsforschungszentrum e.&amp;amp;nbsp;V., Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzgebirgsbecken ist ein Siedlungsschwerpunkt in Sachsen und ein auch historisch bedeutender Industrieraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederungshistorie ==&lt;br /&gt;
Die bis in die 1990er-Jahre fortgeschriebene Naturraumerfassung und -gliederung nach dem System des [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands|Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] der ehemaligen [[Bundesanstalt für Landeskunde]] unterschied die Flächen dieses Naturraums innerhalb der Region [[Erzgebirgsvorland]] (Nr. 45) in einen Naturraum &#039;&#039;&#039;Erzgebirgisches  Becken&#039;&#039;&#039; (Nr. 451) und &#039;&#039;&#039;Oberes Pleißeland&#039;&#039;&#039; (Nr. 452), welche wiederum innerhalb der Großregion [[Norddeutsches Tiefland]] den &#039;&#039;Lößbörden&#039;&#039; zugerechnet wurden. Die bis 2001 mit der Erarbeitung einer Grundlage für die Landesentwicklungsplanung des Freistaates Sachsens befasste Arbeitsgruppe „Naturhaushalt und Gebietscharakter“ der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig ordnete das Erzgebirgsvorland teils neu, so dass der Begriff &amp;quot;Erzgebirgsbecken&amp;quot; in diesem von den Landesbehörden später weitgehend übernommenen Verständnis nicht deckungsgleich ist mit dem des &amp;quot;Erzgebirgischen Beckens&amp;quot; nach vorgenanntem, etwa vom [[Bundesamt für Naturschutz]] weiter verwendeten Ordnungssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[File:Bergbaurundweg Oelsnitz (Erzgeb.), 03 Erzgebirgisches Becken (Entstehung der Steinkohle).jpg|thumb|Die Infotafel „Erzgebirgisches Becken (Entstehung der Steinkohle)“ am Bergbaurundweg Oelsnitz (Erzgeb.) thematisiert die [[Historische Geologie|geologische Geschichte]] des heutigen Naturraums und das auch als Vorerzgebirgs-Senke bezeichnete fossile Sedimentbecken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hügelland in Höhen zwischen 230 und 497 m NN&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natur.sachsen.de/download/13_Erzgebirgsbecken.pdf Steckbrief Erzgebirgsbecken], [[Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und  Geologie]] (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegen ist es morphologisch eigentlich nur in der Gegend zwischen den Ballungsräumen [[Zwickau]] und [[Chemnitz]] tatsächlich ein Becken. In diesem Abschnitt wird das Gebiet von der Nordrandstufe des [[Erzgebirge]]s im Süden und vom Rabensteiner Höhenzug im Norden begrenzt. Für den Rest des Gebietes bezieht sich die Bezeichnung „Becken“ auf ein fossiles Sedimentbecken, die [[Vorerzgebirgs-Senke]], die durch Sedimentgesteine des [[Rotliegend]] gekennzeichnet ist. Deren rötliche Färbung beruht auf dem eisenhaltigen Mineral [[Hämatit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in vielen staunassen Bereichen sind die Böden als ackerbaulich wertvoll zu bezeichnen. Aufgrund ihrer rötlichen Färbung erwärmen sich die Rotliegendböden relativ stark. Deshalb schmilzt die Eisdecke vor allem im Frühjahr zeitiger ab und es kann im Spätsommer oder Herbst auch relativ zeitig geerntet werden. Mit zunehmender Höhenlage nimmt der Lössanteil im Boden und somit auch die Fruchtbarkeit schnell ab. Die [[Potentielle natürliche Vegetation]] ist der hochcolline Hainsimsen-Eichen-Buchenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im Winterhalbjahr setzt bei abklingenden Hochdrucklagen und einsetzender Südströmung mitunter der &#039;&#039;Erzgebirgsföhn&#039;&#039; ein, der das Becken dann um 3 bis 7 Grad wärmer macht als umliegende Räume. Im 20. Jahrhundert war die Luft durch dichte Besiedlung und frühindustrielle Nutzung stark mit Rauchgasen belastet, was zu entsprechender Schädigung der Gehölze führte; bis in die 1990er-Jahre waren auch die Gewässer stark belastet; Hinterlassenschaften des über Generationen hinweg intensiv betriebenen Abbaus von Bunt- und Edelmetallen, Nickel-, Eisen- und Uranerz sowie Steinkohle prägen vielerorts die Landschaft und mit Arsen oder Schwermetallen belastete Böden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natur.sachsen.de/download/13_Erzgebirgsbecken.pdf Steckbrief] des SächsLfULG, S. 4f, 11&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fließgewässer im den Westen einnehmenden &#039;&#039;Oberen Pleißeland&#039;&#039; entwässern über die [[Pleiße]] zur [[Weiße Elster|Weißen Elster]] und schließlich zur [[Saale]]. Alle zentraleren Orte entwässern über die [[Zwickauer Mulde]] zur [[Mulde (Fluss)|Mulde]] – die östlichen davon über den Umweg der [[Chemnitz (Fluss)|Chemnitz]]. Mit einem Einzugsgebiet von ca. 140 Quadratkilometern zählt der [[Lungwitzbach]] (mündet bei Glauchau in die Zwickauer Mulde) zu den größten Fließgewässern des Erzgebirgischen Beckens. Der äußerste Osten schließlich entwässert über die [[Zschopau (Fluss)|Zschopau]] zur [[Freiberger Mulde]]. Gemeinsam ist den größeren Flüssen eine auffällige Süd-Nord-Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>86.111.153.83</name></author>
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