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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-12T13:00:05Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aschanes&amp;diff=570069</id>
		<title>Aschanes</title>
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		<updated>2023-05-24T01:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.185.219.49: Komma&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aschanes&#039;&#039;&#039; bzw. in der latinisierten Form &#039;&#039;&#039;Askanius&#039;&#039;&#039; ist nach der von den [[Brüder Grimm|Brüdern Grimm]] gesammelten Sage vom &#039;&#039;Ursprung der Sachsen&#039;&#039; der Ahnherr und erste König der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]]. Er ist nach einer alten Volkssage aus den Harzfelsen mitten im grünen Wald bei einem süßen Springbrünnlein herausgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Georg Rollenhagen]] findet sich 1595 folgende Parodie:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Da Aschanes mit seinen Sachsen / Aus dem Harzfelsen ist gewachsen / War mitten in dem grünen wald / Ein springend brünlein süß und kalt...|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Rollenhagen: &#039;&#039;Froschmeuseler.&#039;&#039; Hrsg. von [[Karl Goedeke]], 1876.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etymologisch ist der Name Aschanes/Askanius kaum mit [[Askr]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Jacob Grimm]]: &#039;&#039;Deutsche Mythologie&#039;&#039; Band 1. Dieterich, 1844. S. 537&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem ersten Mann in der nordischen Mythologie der [[Edda]], in Verbindung zu bringen, vielmehr dürfte eine gelehrte Anlehnung an den römischen [[Ascanius]] vorliegen. Im frühen Mittelalter war es weitverbreiteter Brauch, auch germanische Völker und Herrschergeschlechter, wie die [[Merowinger]], mit der [[Trojanischer Krieg|Trojasage]] zu verknüpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Weddige 1989, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Sachsensage wurden mit dem &#039;&#039;[[Annolied]]&#039;&#039; (um 1080) und der &#039;&#039;[[Kaiserchronik]]&#039;&#039; (Mitte des 12. Jahrhunderts) erstmals in Landessprache überliefert, in kompletter Form findet sie sich im 13. Jahrhundert in der &#039;&#039;[[Sächsische Weltchronik|Sächsischen Weltchronik]]&#039;&#039; und im &#039;&#039;[[Sachsenspiegel]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Weddige 1989, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1500 wurde der Ursprung der Sachsen (und somit der Deutschen) noch weiter zurückverlegt, bis hin zu Noahs Nachkommen [[Aschkenas]]. Vertreter dieser These waren u. a. [[Martin Luther]], [[Philipp Melanchthon]], [[Justus Georg Schottelius]]&amp;lt;ref&amp;gt;Weddige 1989, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt; und im 19. Jahrhundert [[August Knobel]].&amp;lt;ref&amp;gt;August Knobel: &#039;&#039;Die Völkertafel der Genesis. Ethnographische Untersuchungen.&#039;&#039; Gießen 1850, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man versuchte, [[Bibel]] und die &#039;&#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&#039;&#039; von [[Tacitus]] in Einklang zu bringen, um Sachsen, Franken, Goten und weiteren Völkern eine Frühgeschichte der &amp;quot;Teutschen&amp;quot; zu erschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Weddige 1989, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hilkert Weddige: &#039;&#039;Heldensage und Stammessage. Iring und der Untergang des Thüringerreiches in Historiographie und heroischer Dichtung.&#039;&#039; Max Niemeyer, Tübingen 1989. ISBN 3-484-15061-0. S. 119–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.185.219.49</name></author>
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