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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Heinrich Schlieper</title>
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		<updated>2025-02-14T00:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.129.40: Wikipedia-Formalkram, +Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Iserlohn-SchlieperHeinrich1826-1905-1-Asio.jpg|mini|hochkant|Heinrich Schlieper]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Schlieper&#039;&#039;&#039; (* [[18. Dezember]] [[1826]] in [[Iserlohn]]; † [[8. April]] [[1905]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieper besuchte die höheren Schulen in Iserlohn. Wegen revolutionärer Aktivitäten [[Deutsche Revolution 1848/1849|im Jahr 1848]] war er 1849/1850 ein Jahr inhaftiert, wurde jedoch 1850 freigesprochen. Er wurde Besitzer der Kettenfabrik Heinrich Schlieper in der [[Grüne (Iserlohn)|Grüne]] bei Iserlohn. Außerdem war er viele Jahre Mitglied der [[Handelskammer]] des Kreises Iserlohn. Kommunalpolitisch war er aktiv u. a. in Kirchen- und Gemeindevertretungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1873 bis 1882 Abgeordneter des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]], wo er den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Arnsberg]] 3 ([[Landkreis Altena]] – [[Landkreis Iserlohn]]) vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.) unter Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]], [[Thomas Kühne]]: &#039;&#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918&#039;&#039; (= &#039;&#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&#039;&#039; Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 342; zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: &#039;&#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&#039;&#039; (= &#039;&#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&#039;&#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 617–620.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der vierten Wahlperiode 1878–1881 war er Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]]. Er vertrat als Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] ebenfalls den Wahlkreis Arnsberg 3 (Altena und Iserlohn).&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &#039;&#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&#039;&#039; 2. Auflage, Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 141; vgl. auch A. Phillips (Hrsg.): &#039;&#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883. Statistik der Wahlen zum Konstituierenden und Norddeutschen Reichstage, zum Zollparlament, sowie zu den fünf ersten Legislatur-Perioden des Deutschen Reichstages.&#039;&#039; Verlag Louis Gerschel, Berlin 1883, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Reichstag beschäftigte ihn der Schutz der mittelständischen [[Metallindustrie]] in der [[Provinz Westfalen]], der er als Fabrikbesitzer selbst angehörte. Diese verteidigte er auch gegen Forderungen der aufkeimenden [[Arbeiterbewegung in Deutschland|Arbeiterbewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichstagsprotokolle.de/Pers_bsb00018413_000182 |titel=Reichstagsprotokolle 1881,2 |titelerg=1111.1547 (43. Sitzung) |werk=Verhandlungen des Deutschen Reichstags |datum=1881-05-18 |abruf=2022-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei vertrat Schlieper eine [[Paternalismus|paternalistische]] Argumentation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schliepers zweitjüngsten Sohn Walter wurde nach dessen Tod im Alter von 19 Jahren der Kalkfelsen &#039;&#039;Waltersruh&#039;&#039; im Iserlohner Stadtteil [[Roden (Iserlohn)|Roden]] benannt. Eine dort angrenzende Straße trägt denselben Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Faber |Titel=Eine fast vergessene Gedenkstätte. Wie kommt die Straße „Waltersruh“ am Roden zu ihrem Namen? Und woran soll die geheimnisvolle Inschrift in einem Kalkfelsen im Grüner Tal erinnern? |Sammelwerk=Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung |Datum=2022-01-28 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Sohn war der Offizier in der Reichsmarine [[Paul Schlieper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|134004566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134004566|VIAF=60286755}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlieper, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Iserlohn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlieper, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iserlohn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Iserlohn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.129.40</name></author>
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		<title>Gustave Léon Pastor</title>
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		<updated>2025-02-13T15:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.129.40: +Wikilinks und verschiedener Wikipedia-Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustave Léon Pastor&#039;&#039;&#039; (* [[10. Oktober]] [[1832]] in [[Lüttich]]; † [[2. September]] [[1922]] in Jemeppe-sur-Meuse bei [[Seraing]]) war ein deutsch-belgischer [[Metallurgie#Verhüttungs- und Weiterverarbeitungstechnik|Hütteningenieur]] und Industrieller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Kammgarn]]fabrikanten und späteren Generaldirektors der [[Cockerill-Sambre|S. A. Cockerill]] in [[Seraing]], [[Konrad Gustav Pastor]] (1796–1890), wurde nach seinem Studium der [[Metallurgie|Eisenhüttenkunde]] im Jahr 1854 bei seinem Vater in den Cockerill-Werken eingestellt, wo er wenige Jahre später unter seinem jüngeren Bruder George Oktave Pastor (1835–1915), der dem Vater 1865 in seiner Position als Generaldirektor gefolgt war, zum Betriebsdirektor befördert wurde. Im Jahr 1871 verließen beide Brüder zugleich das Unternehmen Cockerill. Während George Oktave als Technischer Direktor in die von [[Barthold Suermondt]] gegründeten [[Rheinische Stahlwerke|Rheinische Stahlwerke AG]] in (Duisburg-)[[Meiderich]] eintrat, wagte Gustav Léon den Weg in die Selbstständigkeit und begründete mit F. de Rossius das Stahlwerk &#039;&#039;Rossius, Pastor &amp;amp; Cie.&#039;&#039; in [[Angleur]] bei [[Lüttich]], dessen Leitung er übernahm und das er 1878 in die &#039;&#039;[[Société Anonyme (Frankreich)|SA]] Acières d’Angleur&#039;&#039; überführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktion]] folgte Gustave Léon dem Ruf seines Bruders George Oktave nach Meiderich und übernahm als dessen Nachfolger die technische Leitung der Rheinische Stahlwerke AG. Bereits ein Jahr später gelang es Pastor, sowohl für die Rheinische Stahlwerke AG als auch für den [[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein]], die bisher beide nach dem [[Bessemer-Verfahren]] arbeiteten, als Erste im deutschen Zollgebiet eine [[Lizenz]] von [[Sidney Gilchrist Thomas]] für das neue [[Thomas-Verfahren]] zu erwerben. Diese Innovation aber auch die Verteilung von Unterlizenzen, führte während der Laufzeit des [[Patent]]schutzes in den nächsten 15 Jahren zu einem rasanten Unternehmenswachstum. Dafür wurde die Rheinische Stahlwerke AG auf der &#039;&#039;Rheinisch-Westfälischen Industrie- und Gewerbeausstellung&#039;&#039; 1880 in [[Düsseldorf]] mit der silbernen Staatsmedaille geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 ergänzte Pastor sein Werk noch durch die Inbetriebnahme eines [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin-Werks]], das die bisherigen [[Puddelverfahren|Puddel-]] und [[Tiegelofen]]verfahren ablöste. Darüber hinaus erweiterte er seine Produktpalette auf Profileisen für die Bauwirtschaft und den Schiffbau und ließ in den Jahren 1889/1890 noch zwei Hochöfen in Meiderich errichten, um damit auch den Preisabsprachen des Hochofenkartells gegenzusteuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser letzten Innovation stieg Pastor aus dem [[Operatives Geschäft|operativem Geschäft]] aus und zog sich wieder in seine belgische Heimat nach Jemeppe-sur-Meuse zurück. Dennoch nahm er von 1896 bis 1911 noch eine Wahl in den [[Aufsichtsrat]] der Rheinische Stahlwerke AG an und war darüber hinaus Berater für verschiedene Unternehmen im belgischen [[Andenne]] und in Marpent im französischen [[Kanton Maubeuge-Nord]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Frau Charlotte Reine Agnes Pastor geborene Robert (* 1823) war er in seinem Wohnort Jemeppe darüber hinaus in mehreren Bereichen karitativ tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Friedrich Macco]]: &#039;&#039;Geschichte und Genealogie der Familie Pastor.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Beiträge zur Genealogie rheinischen Adels- und Patrizierfamilien&#039;&#039;, Band IV.) 1905.&lt;br /&gt;
* Hermann Friedrich Macco: &#039;&#039;Gustave Léon Pastor.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Stahl und Eisen]]&#039;&#039;, 42. Jahrgang 1922, S. 1863.&lt;br /&gt;
* C.-F. Baumann: &#039;&#039;Gustave Léon Pastor, Technischer Reorganisator der Rheinischen Stahlwerke.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Niederrheinkammer&#039;&#039;, 43. Jahrgang 1987, S. 306.&lt;br /&gt;
* C.-F. Baumann: &#039;&#039;Gustave Léon Pastor.&#039;&#039; In: Wolfgang Burkhard (Hrsg.): &#039;&#039;Niederrheinische Unternehmer. 111 Persönlichkeiten und ihr Werk. Biographische Skizzen als Spiegelbild der Vielfalt und Dynamik einer Region in ihrer geschichtlichen Entwicklung.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schriftenreihe der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg&#039;&#039;, Band 65.) Mercator-Verlag, Duisburg 1990, ISBN 3-87463-162-1, S. 54 f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|94|94|Pastor, Gustave Léon|Manfred Rasch|138714657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138714657|VIAF=90973995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pastor, Gustave Leon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hütteningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Unternehmerfamilie Pastor|Gustave Leon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pastor, Gustave Léon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-belgischer Hütteningenieur und Manager in der Montanindustrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüttich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seraing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.129.40</name></author>
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