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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Oskar_H%C3%A4nichen&amp;diff=2032152</id>
		<title>Felix Oskar Hänichen</title>
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		<updated>2024-11-11T03:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: Wikilinkfixes&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Felix Oskar Hänichen&#039;&#039;&#039; (* [[21. September]] [[1865]] in [[Lockwitz]]; † [[5. September]] [[1946]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Arndt Richter: [http://www.genetalogie.de/sk/slk.pdf &#039;&#039;Stammliste Küntzelmann&#039;&#039;], 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Kaufmann]], [[Politiker]] und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hänichen besuchte das [[Realgymnasium]] in [[Dresden]]-Altstadt&amp;lt;!--[[Annenschule (Dresden)]]?--&amp;gt; und studierte an der [[Universität Jena]], der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], der [[Universität Leipzig]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] und der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Er leitete mit seinen Brüdern das mütterliche Geschäft, eine Preßhefefabrik und Kornbranntweinbrennerei in seinem Heimatort Lockwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1893 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 6|Wahlkreis Königreich Sachsen 6 Dresden-Land links der Elbe, Dippoldiswalde]] und die [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] [[Deutsche Reformpartei]]. Sein Mandat legte er am 22. Februar 1895 wegen Krankheit nieder.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133206262|Hänichen, Felix Oskar}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Felix Oskar Haenichen|892}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Felix_Oskar_H%C3%A4nichen Felix Oskar Hänichen] im Stadtwiki Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133206262|VIAF=30720736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hanichen, Felix Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Reformpartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lockwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hänichen, Felix Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lockwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lockwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Poseck&amp;diff=888283</id>
		<title>Robert Poseck</title>
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		<updated>2024-11-05T22:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: allgemeine Wikipedia-Kosmetik (Konventionen) / hier („um 1900“) stark irreführenden Epochenbegriff Gründerzeit entfernt, richtig: Historismus &amp;amp; Eklektizismus / +Belege-BS&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege|Völlig ohne Belege geht gar nicht. Wo kommen denn z. B. der zweite Vorname und die Lebensdaten her?}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichterfelde West Villa Kadettenweg Bearbeitet.jpg|mini|Villa am Kadettenweg in Lichterfelde-West (1901–1902)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Signatur+Robert+Poseck+1902.JPG|mini|Unterschrift von Robert Poseck (1902)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert Poseck&#039;&#039;&#039; (* [[21. Januar]] [[1858]] in [[Arnstadt]]; † [[3. März]] [[1939]] in [[Berlin]]; vollständiger Name: &#039;&#039;Robert Louis Poseck&#039;&#039;) war ein deutscher [[Zimmerer]] und [[Baumeister]] bzw. [[Bauunternehmer]], der sich auch als [[Architekt]] bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Poseck plante und finanzierte um 1900 eine Reihe repräsentativer [[Historismus|historistischer]] bzw. [[Eklektizismus|eklektizistischer]] [[Villa|Villen]] und Landhäuser, vorwiegend in der Berliner [[Villenkolonie Lichterfelde-West]] (zu der Zeit Teil der selbständigen Gemeinde [[Groß-Lichterfelde]]) und in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]. Ein Teil seiner Bauten ist erhalten und steht unter [[Denkmalschutz]]. Die erhaltenen Gebäude zeichnen sich durch eine elegante Fassadengestaltung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bauten in Lichterfelde-West folgen der damals für die [[Villenkolonie]] vorgeschriebenen zweigeschossigen Bauweise. Die beiden Hauptgeschosse wurden ergänzt durch Küchen und Nutzräume im [[Souterrain]] und Angestelltenzimmer und weitere Nutzräume in einem ausgebauten [[Dachgeschoss]]. Dabei handelt es sich bei diesen für „bürgerliches Wohnen“ gebauten Villen überwiegend um Häuser mittlerer Größe mit Nutzflächen von 500 m² bis 1000 m², häufig ergänzt um ein Kutscherhaus (mit [[Remise]]) auf demselben Grundstück. Durch den Erfolg seiner ersten Villen beflügelt, sah sich Poseck bei späteren Bauten in der Lage, die Häuser selbst vorzufinanzieren und nach eigenen Vorstellungen auszubauen, um sie dann zu veräußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poseck, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poseck, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Poseck, Robert Louis (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zimmerer, Baumeister bzw. Bauunternehmer und Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_B%C3%BChl&amp;diff=2090694</id>
		<title>Carl Bühl</title>
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		<updated>2024-11-05T22:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Carl Bühl.jpg|mini|hochkant|Carl Bühl]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Carl Bühl&#039;&#039;&#039; (* [[7. November]] [[1839]] in [[Arnstadt]]; † [[8. August]] [[1898]] in [[Großbreitenbach (Ortsteil)|Großbreitenbach]]) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Unternehmer]], der als Mitglied des [[Landtag (Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen)|Landtags des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen]] auch politisch aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Carl Bühl war der Sohn von Hermann Lebrecht Bühl (Kauf- und Handelsherr in Arnstadt, später in Großbreitenbach) und dessen Ehefrau Caroline Bühl geborene Schönherr. Carl Bühl, der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherisch]] war, heiratete am 8. August 1864 in Großbreitenbach Natalie Elisabeth Kühn (* 28. Januar 1840 in [[Marienberg]]; † 10. März 1907 in Großbreitenbach), eine Tochter des Pfarrers Carl August Fürchtegott Kühn in [[Lampertswalde]] bei Großenhain in Sachsen. Der gemeinsame Sohn [[Max Bühl]] wurde ebenfalls Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Bühl war als Kaufmann und Unternehmer tätig. Er war Besitzer der ehemals Greiner’schen [[Porzellanfabrik]] in Großbreitenbach. Diese war 1869 in Konkurs gegangen und von Hermann Bühl ersteigert worden. Unter der [[Firma]] &#039;&#039;Bühl &amp;amp; Söhne&#039;&#039; führte zunächst Hermann Bühl, dann Carl Bühl und danach Max Bühl das Unternehmen. Am 16. Dezember 1879 oder am 7. August 1880 wurde er mit dem Ehrentitel &#039;&#039;[[Kommerzienrat]]s&#039;&#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 9./15. November 1880 bis zu seinem Tod war er für die [[Schwarzburg-Sondershäuser Oberherrschaft|Oberherrschaft]] auf Lebenszeit ernanntes Mitglied des Schwarzburg-Sondershäuser Landtags. Er war Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]]. Bei der [[Reichstagswahl 1887]] war er Mitglied im Wahlkomitee zur Unterstützung des nationalliberalen Reichstagskandidaten im Wahlkreis Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen, [[Carl de Ahna]] aus Arnstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &#039;&#039;Landtag und Gebietsvertretung von Schwarzburg-Sondershausen 1843–1923. Biographisches Handbuch.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Parlamente in Thüringen 1809–1952&#039;&#039;, Band 3.) G. Fischer, Jena u. a. 1998, ISBN 3-437-35368-3, S. 158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carl Bühl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buhl, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bühl, Carl &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Unternehmer und Landtagsabgeordneter im Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1839 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Großbreitenbach]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Traugott_Lohse&amp;diff=286405</id>
		<title>Johann Traugott Lohse</title>
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		<updated>2024-11-02T19:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: ISBN korrigiert, Wikilinks &amp;amp; Redundanzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Traugott Lohse&#039;&#039;&#039; (* [[15. Mai]] [[1760]] in [[Chemnitz-Kleinolbersdorf-Altenhain|Altenhain]]; † [[27. Juni]] [[1836]] in [[Schlettau]]) war ein deutscher [[Baumeister]] bzw. [[Architekt]], der als Pionier des sächsischen Kirchen- und Fabrikbaus gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Traugott Lohse-Gedenktafel (Schloss Schlettau).jpg|mini|Gedenktafel, Schloss Schlettau]]&lt;br /&gt;
Wie sein Vater Christian Lohse erlernte er das [[Maurer]]handwerk. 1786 errichtete er in [[Pleißa]] sein eigenes Wohnhaus. Sein Haus in Altenhain hatte er 1785 verkauft. Obwohl von ihm nicht bekannt ist, ob er auf einer architektonischen Schule eine baumeisterliche und künstlerische Ausbildung absolviert hat, war er später als Architekt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch Lohse errichteten Gebäude weisen für ihn typische Stilelemente auf. Auf würfelförmige Sockel setzte er monumentale Säulen, die an ihren Enden durch wulstartige Ringe einen Übergang zum Sockel und der Deckplatte herstellen. Lohse hat die von ihm entwickelten Elemente für den Kirchenbau stilistisch auf seine palasttypartigen Fabrikgebäude übertragen und Säulen als riesige Dreiviertelsäulen an den Ecken seiner Gebäude angeordnet. Seine monumental gestalteten Fabrik- und Kirchenbauten sind in der Kunstgeschichte Sachsens bedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohse werden die Kirchen von [[Johanneskirche (Chemnitz-Reichenbrand)|Reichenbrand]] (1802–1810) und [[Nicolaikirche (Grünhain)|Grünhain]] (1808–1812), der Turm- und Innenausbau der [[Marienkirche (Roßwein)|Kirche in Roßwein]] und der Turmhelm an der [[St. Annenkirche (Annaberg-Buchholz)|St. Annenkirche]] in [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] (1814) zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinnereigebäude der Gebr. Schnabel in [[Chemnitz-Erfenschlag|Erfenschlag]] (1808), [[VEB Vereinigte Baumwollspinnereien und Zwirnereien#Baumwollspinnerei Plaue|Clauß]] in [[Flöha|Plaue]] (1809), [[Evan Evans (Unternehmer)|Evans]] in [[Siebenhöfen (Tannenberg)|Siebenhöfen]] (1812), Meinert in [[Lugau]] (1812) und die Spinnereien in Schlettau (1814 und 1833) wurden nach seinen Planungen errichtet. Eine Spinnerei in Schlettau betrieb er selbst gemeinsam mit seinem Schwiegersohn unter der [[Firma]] &#039;&#039;Lohse &amp;amp; Naumann&#039;&#039;. Bei der Bauform seiner eigenen Fabrik ging Lohse mit der vollen Kreuzform des Grundrisses neue Wege zur verbesserten Kraftübertragung der Antriebswellen in das obere Fabrikgeschoss. Mit seinem Erweiterungsbau von 1824 führte Lohse eine weitere Neuerung in der Fabrikdachgestaltung ein. Durch eine dem Schiffbau entlehnte, kielbogenartige Dachform verzichtete er auf den Einbau von Stützen im Dachbereich und erhöhte dadurch die Nutzbarkeit des Dachbodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rückansicht Bernhardches Herrenhaus 2009.jpg|Herrenhaus für die Spinnerei Bernhard (1802; Rückansicht)&lt;br /&gt;
Spinnmühle Meinert 1.JPG|Meinert’sche Spinnmühle in Lugau mit einem für Lohse typischen hohen [[Mansarddach]] (1812; abgerissen 2016)&lt;br /&gt;
Church Chemnitz-Reichenbrand.JPG|Kirche in Chemnitz-Reichenbrand (1802–1810)&lt;br /&gt;
Johann Traugott Lohse-Gedenkstein (Schloss Schlettau).jpg|Gedenkstein, Schloss Schlettau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Hentschel: &#039;&#039;Aus den Anfängen des Fabrikbaus in Sachsen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Hochschule Dresden&#039;&#039;, Jahrgang 1954, Heft 3.&lt;br /&gt;
* Stefan W. Krieg: &#039;&#039;Johann Traugott Lohse. Der erste sächsische Industriearchitekt.&#039;&#039; in: [[Landesamt für Denkmalpflege Sachsen]] (Hrsg.): &#039;&#039;Technische Denkmale in Sachsen.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Arbeitshefte des Landesamts für Denkmalpflege&#039;&#039;, Band 27.) Dresden 2017, ISBN 978-3-95498-350-6, S. 139–150.&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Schlettau (Hrsg.): &#039;&#039;Festschrift zur ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt Schlettau vor 650 Jahren.&#039;&#039; Verlag Bergstraße, Annaberg 2001.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Thiele (Kunsthistoriker)|Stefan Thiele]]: &#039;&#039;Ländliche Handwerksmeister als Träger von Architektur und Technologie. Johann Traugott Lohse und Christian Friedrich Uhlig und ihr Beitrag zur sächsischen Kunst- und Industriegeschichte zwischen 1790 und 1850.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Mitteilungen des Chemnitzer Geschichtsvereins&#039;&#039;, Band 80 (= Neue Folge, Band 19), 2016, S. 84–107.&lt;br /&gt;
* Frank Müller, Günter Lohse: &#039;&#039;Johann Traugott Lohse. Baumeister, Architekt, Industriepionier.&#039;&#039; Geschichtsverein Klaffenbach e. V., Chemnitz 2022, ISBN 978-3-00-073538-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Baumwollengarnspinnerei, Appretur und Bleiche von Lohse &amp;amp; Naumann in Schlettau}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=132233819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132233819|VIAF=42993309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohse, Johann Traugott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1760]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lohse, Johann Traugott&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Pionier im sächsischen Kirchen- und Fabrikbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1760&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz-Kleinolbersdorf-Altenhain|Altenhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juni 1836&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schlettau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahlenbergturm&amp;diff=2770079</id>
		<title>Kahlenbergturm</title>
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		<updated>2024-11-01T17:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: Wikipedia-Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Aussichtsturm&lt;br /&gt;
| NAME       = &lt;br /&gt;
| OFZ_NAME   = &lt;br /&gt;
| BILD       = Schieder-Schwalenberg - 107 - Kahlenbergturm (2).jpg&lt;br /&gt;
| BILD_BES   = Kahlenbergturm aus süd-östlicher Richtung&lt;br /&gt;
| ORT        = [[Schieder]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
| NS         = 51.91145&lt;br /&gt;
| EW         = 9.17088&lt;br /&gt;
| LAGEPUNKT  = 310/DE-NHN&lt;br /&gt;
| VERW       = Aussichtsturm&lt;br /&gt;
| ZUGANG     = ja&lt;br /&gt;
| BESITZER   = &lt;br /&gt;
| ABRISS     = &lt;br /&gt;
| BAU_DEKADE = 184&lt;br /&gt;
| ABR_DEKADE = &lt;br /&gt;
| T_BAU_ZEIT = 1841&lt;br /&gt;
| T_BAU_KOST = &lt;br /&gt;
| T_BAU_HERR = &lt;br /&gt;
| T_BAU_ARCH = [[Ferdinand Wilhelm Brune]]&lt;br /&gt;
| T_BAU_ST   = Stein&lt;br /&gt;
| T_BET_ZEIT = &lt;br /&gt;
| T_UMBAU    = &lt;br /&gt;
| T_HOCH_GES = 22,55&lt;br /&gt;
| T_HOCH_AUS = &lt;br /&gt;
| T_HOCH_RES = &lt;br /&gt;
| T_GEW_GES  = &lt;br /&gt;
| T_VOL_GES  = &lt;br /&gt;
| T_A_STILL  = &lt;br /&gt;
| CAT_NAME   = &lt;br /&gt;
| CAT_STADT  = Schieder-Schwalenberg&lt;br /&gt;
| WEITERES   = Grundfläche:/27 m²/-/Anzahl an Treppenstufen:/102&amp;amp;nbsp;Stufen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kahlenbergturm&#039;&#039;&#039; ist ein etwa 23 Meter hoher [[Aussichtsturm]] auf dem {{Höhe|312.7|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen [[Kahlenberg (Schieder-Schwalenberg)|Kahlenberg]] bei [[Schieder]]. Der Turm steht unter [[Denkmalschutz]] und ist unter der Nummer 107 in der [[Liste der Baudenkmäler in Schieder-Schwalenberg]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schieder-Schwalenberg - 107 - Kahlenbergturm (10).jpg|mini|hochkant|links|Blick auf Schieder]]&lt;br /&gt;
Alte Rechnungen belegen, dass auf dem Kahlenberg zuvor ein Gebäude stand, vermutlich eine Schutzhütte, die 1808 abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung des Amtes Schieder erteilte am 6. November 1840 [[Leopold II. (Lippe)|Fürst Leopold II.]] die Anweisung, auf dem Kahlenberg einen rund 80 Fuß hohen Turm zu errichten. Es wird davon ausgegangen, dass neben nachgewiesen repräsentativen Zwecken hier auch Arbeitsbeschaffung für die lokale Bevölkerung das Ziel war. Mit der Planung beauftragte man den fürstlichen Baubeamten [[Ferdinand Wilhelm Brune]]&amp;lt;ref&amp;gt;Herden-Hubertus, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;, und noch im gleichen Jahr wurden Bauvorbereitungen getroffen: Zufahrtswege wurden geebnet, die Steine wurden aus einem Steinbruch in [[Feldrom]] herbeigeschafft, der Sand von den [[Externsteine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Turmbau begann im April des folgenden Jahres mit Ausschachtungs- und Maurerarbeiten, die im Dezember 1841 abgeschlossen waren. Zum Abschluss wurde der Platz um den Turm hergerichtet. Eine zu einem späteren Zeitpunkt errichtete Hütte am Fuß des Turms ist nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Funktion als weithin sichtbares Wahrzeichen hat der Turm im Laufe der Jahrzehnte aufgrund des zunehmenden Bewuchs des Kahlenbergs mit Buchen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Bruchstein]]-[[Mauerwerk]] bestehende Turm ist optisch dreigeteilt. Das untere Drittel bildet ein quadratischer, sich nach oben verjüngender Sockel mit der Grundfläche von 5,2&amp;amp;nbsp;m × 5,2&amp;amp;nbsp;m. Der Eingang in westlicher Richtung wird nach oben durch einen gotischen [[Spitzbogen]] abgeschlossen. Oberhalb des Eingangs ist das fürstliche Wappen eingelassen. Über dem Sockel erhebt sich der runde Turmschaft, der auf halber Höhe durch einen umlaufenden [[Zahnschnitt]]-[[Fries]] geschmückt wird. Den Abschluss bilden zwölf ebenfalls im gotischen Stil gehaltene Fenster, darauf ist ein flaches [[Kegeldach]] aus Zinkblech. Gelegentlich in die Fassade eingelassene Belichtungsöffnungen helfen beim Ersteigen der 101-stufigen [[Wendeltreppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Kleinmanns: &#039;&#039;Blickpunkt und Belvedere. Ein Aussichtsturm auf dem Kahlenberg bei Schieder.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heimatland Lippe&#039;&#039;, 113. Jahrgang (2020), S. 72 f. &lt;br /&gt;
* Anne Herden-Hubertus: &#039;&#039;„..schon von weit her ins Auge fallendes interessantes Point-de-Vue.“ Der Aussichtsturm auf dem Kahlenberg bei Schieder, Krs. Lippe.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, Zeitschrift der [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|LWL]]-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen&#039;&#039;, 11. Jahrgang 2005, Heft 2, S.&amp;amp;nbsp;58–60. ([http://www.lwl.org/wafd-download/PDF/Baudenk_2_2005.pdf Heft online als PDF])&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Schmidt |Titel=Schieder. Die Geschichte eines lippischen Dorfes |Ort=Schieder |Datum=1964 |Seiten=145–147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ruengener.eu/aussicht/kahlenberg/aus_kahl.html |autor=Hans-Ulrich Rüngener |titel=Kahlenbergturm bei Schieder |zugriff=2012-10-09}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lipperland.de/kahlenbergturm-schieder-schwalenberg/kahlenbergturm-schieder-schwalenberg.html |titel=Kahlenbergturm / Schieder-Schwalenberg |titelerg=auf Lipperland.de |zugriff=2012-10-09}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.schieder-schwalenberg.de/media/custom/1882_216_1.PDF?1343918433 |titel=Der Kahlenbergturm |zugriff=2012-10-09 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schieder-Schwalenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ferdinand Wilhelm Brune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtsturm in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabriel_Winter&amp;diff=2017484</id>
		<title>Gabriel Winter</title>
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		<updated>2024-10-19T11:58:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: staunenswert, was man alles unverlinkt lassen kann ;-)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gabriel Winter&#039;&#039;&#039; (* [[15. Januar]] [[1869]] in [[Wien]]; † [[19. Juni]] [[1907]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer [[Elektroingenieur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel Winter studierte, ebenso wie [[Friedrich Eichberg]], von 1886 bis 1892 [[Maschinenbau]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]], begann 1892 bei der Elektro-Fabrik &#039;&#039;[[Johann Kremenezky|Kremenetzky]], Mayer &amp;amp; Co.&#039;&#039; und übernahm 1894 das Büro dieses Unternehmens in [[Most (Tschechien)|Brüx]]. Nachdem sich das Unternehmen mit den [[Österreichische Siemens-Schuckert-Werke|Österreichischen Siemens-Schuckert-Werken]] vereinigt hatte, schied er 1897 aus und war bis 1903 bei der österreichischen &#039;&#039;[[Union Elektricitäts-Gesellschaft]]&#039;&#039; Leiter der Projektierungsabteilung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1900 arbeitete er mit Eichberg an Wechselstrommotoren, 1903 stellten sie für die Einphasen-Bahnelektrifizierung den [[Winter-Eichberg-Motor]] (kompensierter [[Repulsionsmotor]]) vor. Um 1901 arbeitete er mit [[Emil Futter]] an Schaltungs- und Leitungsanordnungen für elektrische Bahnen mit Hochspannungsbetrieb. Im Herbst 1906 erkrankte er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* o. V.: &#039;&#039;Gabriel Winter †.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Elektrotechnik und Maschinenbau]], Zeitschrift des Elektrotechnischen Vereins Österreichs&#039;&#039;, 25. Jahrgang 1907, Nr. 36 (vom 8. September 1907), S. 703.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winter, Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winter, Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Elektroingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Eichberg&amp;diff=1490230</id>
		<title>Friedrich Eichberg</title>
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		<updated>2024-10-19T11:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: Ergänzungen mit Quelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Eichberg&#039;&#039;&#039; (* [[10. September]] [[1875]] in [[Wien]]; † [[1941]] in [[Ann Arbor]], [[Michigan]]) war ein österreichischer [[Maschinenbauingenieur]] und [[Manager (Wirtschaft)|Industriemanager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1892 bis 1896 studierte er [[Maschinenbau]] an der [[Technische Hochschule Wien|Technischen Hochschule Wien]], war anschließend bis 1899 dort [[wissenschaftlicher Assistent]] von [[Adalbert von Waltenhofen]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] zum &#039;&#039;[[Dr. techn.]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1904 entwickelte er in Berlin gemeinsam mit dem Ingenieur [[Gabriel Winter]] den [[Winter-Eichberg-Motor]], einen [[Kommutatormotor]] mit Ankererregung ([[Repulsionsmotor]]). Dieser wurde 1904 bei den Lokomotiven der ersten [[Wechselstrom]]-Eisenbahnstrecke Österreichs eingesetzt, der [[Stubaitalbahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.technikmuseum-online.de/homepage_dateien/beitrag_16.htm &#039;&#039;100 Jahre Stubaitalbahn 1904–2004&#039;&#039;] auf &#039;&#039;technikmuseum-online.de&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat für eine Elektrifizierung der Bahn mit 25 [[Hertz (Einheit)|Hz]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1904 war Eichberg in der Bahnfabrik der [[Union Elektricitäts-Gesellschaft]] tätig, die im gleichen Jahr (am 27. April 1904) mit der [[AEG]] fusionierte. 1912 wechselte er zur [[Linke-Hofmann-Busch|Linke-Hofmann-Werke AG]], deren [[Vorstandsvorsitzender]] er bis 1928 war. Ab 1921 war er außerdem Mitglied des Vorstands der AEG und später des [[Aufsichtsrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte zahlreiche weitere Mandate in Aufsichtsräten inne, so bei der &#039;&#039;[[Darmstädter und Nationalbank]] KGaA&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf]] AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Mitteldeutsche Stahlwerke]] AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;Vereinigte Oberschlesische Hüttenwerke AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;Deutscher Eisenhandel AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Held &amp;amp; Francke|Industriebau Held &amp;amp; Francke AG]]&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Preußengrube]] AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;Bank elektrischer Werte AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Deutsche Werft]] AG&#039;&#039;, der [[Charlottenhütte]], der &#039;&#039;[[Rheinmetall]] AG&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Breslauer Messe]]-AG&#039;&#039; und dem [[Victoria (Versicherungskonzern)|Victoria-Versicherungskonzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichberg wurde mit den [[Ehrendoktor]]würden eines &#039;&#039;Dr.-Ing. E. h.&#039;&#039; und eines &#039;&#039;Dr. med. h. c.&#039;&#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 gelang ihm als [[Juden|Jude]] die Ausreise in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wenzel: &#039;&#039;[[Deutscher Wirtschaftsführer]].&#039;&#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg / Berlin / Leipzig 1929, Spalte 531.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.technikmuseum-online.de/homepage_dateien/beitrag_16_dateien/winter_eichberg.htm Biografieeintrag] auf &#039;&#039;technikmuseum-online.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133566625|VIAF=60274227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichberg, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Elektroindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&amp;lt;!--Patente in den USA, 1940--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichberg, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maschinenbauingenieur und Industriemanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ann Arbor]], [[Michigan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pulsometer&amp;diff=166280</id>
		<title>Pulsometer</title>
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		<updated>2024-10-14T08:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Pulsometer im Bergbau in Alaska um 1900.jpg|mini|hochkant=1.5|Pulsometer im Bergbau in Alaska um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Pulsometer&#039;&#039;&#039; ist eine aus der Dampfpumpe von [[Thomas Savery]] abgeleitete, [[Kolben (Technik)|kolben]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lose, mit [[Wasserdampf|Dampf]] betriebene [[Pumpe]], die zum Heben von Flüssigkeiten benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulsometer Hall US131519.jpg|mini|hochkant|links|Pulsometer mit vier Kugel&amp;amp;shy;ventilen nach US-Patent 131519.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=131519A| Titel=Improvement in Steam Vacuum-Pumps| V-Datum=1872-09-24| Erfinder=Charles H. Hall}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulsometer Uebersicht Brede.jpg|mini|hochkant|Pulsometer in Servicestellung (J.T. Williams &amp;amp; Sons, London).]]&lt;br /&gt;
Der Amerikaner Charles Henry Hall entwickelte die Pulsometerpumpe in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts. Seine Ergebnisse mündeten 1872 in 29 [[Patent]]en (US.Patente 131515&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=131515A| Titel=Improvement in Steam Vacuum-Pumps| V-Datum=1872-09-24| Erfinder=Charles H. Hall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ff.). Durch seine Entwicklungen wurden die Schwierigkeiten der pumpenexternen Steuerung durch eine Verlagerung ins Pumpeninnere gelöst: Die Steuerung der Pumpe war nur noch von den inneren Druckverhältnissen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
Der Name der Pumpe leitet sich von der pulsierenden Arbeitsweise ab. Sie besteht aus zwei Kammern, in denen der Dampf abwechselnd zur Wirkung gelangt. Die Auswahl (Steuerung) der Kammer geschieht durch ein [[Kugelventil]]: Die Kugel gibt den Dampf für eine Kammer frei, während sie die andere [[Vakuum|vakuumdicht]] verschließt. In der ursprünglichen Ausführung wurden auch die Saugventile (Zufluss) und das einzelne Druckventil (Abfluss) als Kugelventile, später jedoch als kreisförmige Gummiklappen ausgeführt: zwei Saugventile und zwei Druckventile (siehe Abbildung). Die gesamte Steuerung obliegt somit dem Kugelventil im Dampfeinlass. Die Position der Dampfventilkugel richtet sich einzig nach dem Druckunterschied zwischen beiden Kammern. Um die Verwirbelungen im einfließenden Dampf zu minimieren, sind die Kammern trichterförmig zum Kugelventil hin gezogen. Jeweils im oberen Bereich der Trichter findet sich ein Ventil, das bei entsprechendem Unterdruck Umgebungsluft in die Kammer lässt. Zur Verringerung der [[Kavitation]] ist im Einlassbereich ein [[Windkessel|Saugwindkessel]] vorgesehen, der räumlich zwischen den oberen Ausläufern der Kammern positioniert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Man nehme an, die zu fördernde Flüssigkeit sei Wasser und beide Kammern der Pumpe seien durch Rückfluss durch die Ventile zumindest teilweise gefüllt. Der Dampf strömt über das Kugelventil in eine der Kammern und drückt das Wasser, das sich in der Kammer befindet, durch das Auslassventil (Druckventil). Das Einströmen verwirbelt den Dampf, er kommt mit der Luft in der Kammer, der Kammerinnenfläche und auch der Wasseroberfläche in Kontakt, wodurch er abkühlt und [[Kondensation|kondensiert]]. Durch die Kondensation des Dampfes entsteht ein Unterdruck. Durch den Druckabfall ist es dem Dampf zum einen nicht mehr möglich, Wasser durch das Abflussventil zu drücken, zum anderen verschließt sich dadurch über das Kugelventil die Dampfzufuhr. In der Kammer kondensiert immer mehr Dampf, der Unterdruck wird so stark, dass Wasser über das Saugventil in die Kammer strömt. Dieses Wasser kühlt den Dampf weiter ab, die Kammer füllt sich weiter. Durch den Unterdruck öffnet sich auch das Unterdruckventil oben am Einlasstrichter. Die geringe Menge einströmender Luft sorgt für Verwirbelungen im Dampf, wodurch dieser schneller und vollständiger kondensiert. Hierdurch wird auch die Temperatur in der Kammer herabgesetzt. Durch den Verschluss der Dampfzufuhr bei beginnender Kondensation in der ersten Kammer wurde bereits die Dampfzufuhr in die zweite Kammer freigegeben. Die Abläufe in der zweiten Kammer sind analog zur ersten. In dem Moment, in dem der Dampf in der zweiten Kammer zu kondensieren beginnt, wird er für die erste Kammer wieder freigegeben und das Wasser aus der ersten Kammer heraus gedrückt. Der Pumpzyklus der ersten Kammer beginnt von neuem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile und Nachteile in der Anwendung ==&lt;br /&gt;
Wegen des direkten Kontakts des Pumpengehäuses mit der zu fördernden Flüssigkeit und dem antreibenden Dampf wurde es für [[Alkalische Lösung|Laugen]] aus [[Gusseisen]], für [[Säuren]] aus [[Hartblei]] gefertigt. Von Vorteil ist neben der einfachen Konstruktion die relative Unempfindlichkeit des Pulsometers gegenüber Verschmutzungen und hohe Temperaturen der zur fördernden Flüssigkeit. Anwendungsgebiete waren neben der Entwässerung von Lehmgruben auch die Wasserversorgung von [[Dampflokomotive]]n auf freier Strecke. Den zur Förderung benötigten Dampf entnahm man hierbei aus dem eigenen Dampfsystem der Lokomotive. Nachteilig ist der im Vergleich zu anderen Pumpen hohe Dampfverbrauch pro geförderter Menge Flüssigkeit und deren damit konstruktiv verbundene Erwärmung. In Badeanstalten, in denen Pulsometer als [[Wasserpumpe]] eingesetzt wurden, gilt diese Erwärmung wiederum als Vorteil. Aufgrund ihrer Ineffizienz bei der Umsetzung von [[Thermische Energie|thermischer]] in [[potentielle Energie]] werden Pulsometer heutzutage nur noch selten benutzt.&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Pulsometer im Kew Bridge Steam Museum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pulsometer pump.JPG|[[Gusseisen|gusseisernes]] Pulsometer (Pulsometer Eng. Co. Ltd., London)&lt;br /&gt;
Datei:Pulsometer Kugelventil Kew.jpg|Kugelventil (Kugel aus [[Bronze]])&lt;br /&gt;
Datei:Pulsometer Druckventil.jpg|Abflusskammer des Pulsometers mit zwei Gummiklappenven-tilen. Abfluss nach oben, Gummiring des rechten Ventils zur Funktions&amp;amp;shy;darstellung angeschnitten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Existierende Exemplare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Betrieb ===&lt;br /&gt;
* Ein aus der Zeit der Errichtung der [[Achenseebahn]] im Jahr 1889 stammendes Pulsometer befindet sich an der bergseitigen Endstation am Seespitz am [[Achensee]], Tirol, Österreich. Die am passenden Platz haltende Lokomotive liefert den Dampf, um Wasser aus dem wenige Meter entfernten See mittels Pulsometers in ihren Wasserkasten zu pumpen. Dafür wird eine Dampfleitung an der Seite der Lok mit einem zum Gleis schwenkbaren Teleskoprohr mit Überwurfmutter verschraubt. Dampf wird zu dem grünlackierten Pulsometer mit zwei Kammern aus Gusseisen geleitet, um Seewasser anzusaugen und über einen Schwenkstutzen in den Wasserkasten der Lok zu pumpen. Diese dampfgetriebene [[Pumpe]] arbeitet stoßweise und erinnert akustisch an einen [[Wasserwidder]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=eQtoR4ttNlE Achenseebahn Imagefilm], Titel im Film: 130 Jahre Achenseebahn. Achenseebahn AG, 27. November 2019, abgerufen am 8. Juli 2020. – Füllen des Wasserkastens mit dem Pulsometer: 1:56–2:40/4:41. 2:35: Erahnbare Beschriftung des Gusskörpers der Pumpe: PATENT // PU / LSOMET / ER // MACO. (= Mf.Co. Manufacture Company?)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 PulsoAchsee 1.jpg|Pulsometer an der Achenseebahn im August 2024 in Betrieb.&lt;br /&gt;
 PulsoAchsee 2.jpg|Anschluss an die Dampflok&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stillliegend, ausgestellt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* London Museum of Water &amp;amp; Steam (gegründet 1975, bis vor Anfang 2014: Kew Bridge Steam Museum)&lt;br /&gt;
* Brede, Sussex, England&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Matschoß]]: &#039;&#039;Die Entwicklung der Dampfmaschine.&#039;&#039; [[Verlag von Julius Springer]], Berlin 1908, S. 355–360. (&#039;&#039;als [[Nachdruck]]:&#039;&#039; Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1987, ISBN 3-18-400788-X)&lt;br /&gt;
* {{cite book|title=Encyclopaedia Britannica|last=Ewing|first=J. A.|edition=9|volume=22|pages=516|location=New York|publisher=Charles Scribner’s Sons|date=1887|language=English}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pulsometer|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pumpe nach Wirkungsweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampftechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüssigkeitspumpe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig-Ernst_Toelle&amp;diff=1326332</id>
		<title>Ludwig-Ernst Toelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig-Ernst_Toelle&amp;diff=1326332"/>
		<updated>2024-10-05T11:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: enzyklopädischer Stil &amp;amp; Begriffskosmetik, unscharfes Grabmal-Bild durch scharfes ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ludwig-Ernst Toelle&#039;&#039;&#039; (* [[23. August]] [[1823]] in [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]; † [[2. Oktober]] [[1886]] in [[Barmen]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] in der [[Textilindustrie]], der als [[Stadtverordneter]] in Barmen auch kommunalpolitisch aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ludwig-Ernst Toelle begann seine unternehmerische Tätigkeit in [[Halberstadt]]. Im Jahr 1851 heiratete er Julie Noelle (1824–1897), Tochter des Unternehmers Peter Caspar Noelle (1790–1875) in Metallwarenfabrik &#039;&#039;Gebr. Noelle&#039;&#039; in [[Lüdenscheid]]. Sie hatten drei Söhne und zwei Töchter und wohnten im Haus Loher Straße 5. Die [[Barmer Zeitung]] berichtete am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1886, dass „Ludwig-Ernst Toelle sanft nach schwerem Leiden entschlief“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Der Familie Toelle gehörte die 1853 auf dem Grundstück Loher Straße 9 gegründete &#039;&#039;Fabrik gummielastischer Waren wie [[Hosenträger]], [[Strumpfgürtel]] usw., [[Kordel (Textilie)|Kordeln]] und [[Litze (Geflecht)|Litzen]], [[Bandage]]nstoffe&#039;&#039;. Nach dem Tod von Ludwig-Ernst Toelle wurde sie vom ältesten Sohn Hugo-Ernst Toelle (* 26. März 1852; † 21. September 1921, Vorsitzender des [[Barmer Kunstverein]]s 1908–1914) übernommen. Noch im Adressbuch von 1909 wurde er als Inhaber genannt. 1919 lautete die [[Firma]] &#039;&#039;Ludwig-Ernst Toelle, Nachf., Inhaber Walter Rosenbaum&#039;&#039; und produzierte noch am [[Barmen|Loh]]. Nach Kriegsende bis in die 1970er Jahre hatte sie ihren [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] in [[Langerfeld]], Badische Straße 8–10.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wuppertal.de/kultur-bildung/medien/dokumente/Gewerbeaufsichtsamt_403.pdf |wayback=20160306212535 |text=Gewerbeaufsichtsamt Wuppertal: Webereien, S. 312 |archiv-bot=2022-03-21 03:12:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spur der Familie Toelle verliert sich danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftfahrt ==&lt;br /&gt;
Die Familie Toelle war eng mit der Geschichte der [[Luftfahrt]] verbunden. Die Toelles gehörten zu den Gründungsmitgliedern und Förderern des &#039;&#039;Vereins für Luftschifffahrt&#039;&#039; und der &#039;&#039;Rheinisch-Westfälischen Motor-Luftfahrtsgesellschaft&#039;&#039;. Auch Ludwig-Ernst Toelle betätigte sich als Luftfahrtpionier, doch entgegen anderen veröffentlichten Forschungsergebnissen stürzte er nicht mit einem [[Gasballon]] ab, wie sein Enkel (und Sohn von Hugo Toelle), Max Otto Toelle (* 8. März 1878; † 13. Juli 1910), der gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten mit dem Luftschiff [[Erbslöh (Luftschiff)|Erbslöh]] bei [[Leichlingen (Rheinland)|Leichlingen]] tödlich verunglückte. Das 1911 dort gesetzte [[Oskar Erbslöh|Oskar-Erbslöh]]-Denkmal erinnert auch an Max Toelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toelleturm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toelleturm.jpg|mini|hochkant|Toelleturm (November 2005)]]&lt;br /&gt;
Ludwig-Ernst Toelle spazierte regelmäßig über den [[Südhöhen|Barmer Südhöhenzug]] und genoss dort den weiten Blick in das [[Bergisches Land|Bergische Land]]. Hierbei entstand seine Idee, einen [[Aussichtsturm]] zu bauen. Mit dieser Auflage vermachte er dem [[Barmer Verschönerungsverein]] testamentarisch 15.000 [[Mark (1871)|Mark]]. 1888 wurde der [[Toelleturm]] für die Öffentlichkeit geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabanlagen der Familie Toelle ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Unterbarmer Friedhof]] stehen die von dem mit der Familie Toelle befreundeten Düsseldorfer Bildhauer [[Joseph Hammerschmidt]] gestalteten und später als &#039;&#039;schützenswert&#039;&#039; eingestuften [[Grabanlage]]n aus [[Belgisch-Granit]] für&lt;br /&gt;
* Carl Toelle († 1907) – Mausoleum mit Figurengruppe &#039;&#039;Nibelungengruppe ([[Hagen]] und [[Volker]] auf der Wacht)&#039;&#039;, Feld 5/4, entstanden 1904; Carl Toelle war der zweite Sohn von Ludwig-Ernst Toelle und Teilhaber des Familienunternehmens.&lt;br /&gt;
* Hugo Toelle – dreiteilige niedrige Grabwand mit Figurengruppe &#039;&#039;Zwei weibliche Trauernde, auf Urne gestützt&#039;&#039;, Feld 5/3, entstanden 1921; Hier wurde auch die Urne von Max Toelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grabstaette_Carl_Toelle_Wuppertal.JPG|Mausoleum der Familie Carl Toelle&lt;br /&gt;
 Wuppertal, Am Unterbarmer Friedhof, Grabmal Fam. Hugo Toelle.jpg|Grabmal der Familie Hugo Toelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.barmen-200-jahre.de/index.php?site=link&amp;amp;nome=84&amp;amp;zu=link&amp;amp;nopa=34 200 Jahre Barmer Stadtrechte]&lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/968360726/34 Mona Sabine Meis - Historische Grabdenkmäler der Wupperregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Toelle, Ludwig-Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Toelle, Ludwig-Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Textilindustrie, Stadtverordneter in Barmen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Friedrich_Budenberg&amp;diff=289654</id>
		<title>Christian Friedrich Budenberg</title>
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		<updated>2024-09-30T10:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: WP-Syntax, Wikilinks, Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Budenberg.gif|mini|hochkant|Christian Friedrich Budenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Budenberg1.jpg|mini|Villa Budenberg in Buckau (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brikettfabrik Louise (5905782587).jpg|mini|Druckmessgerät der Schäffer &amp;amp; Budenberg GmbH in der [[Brikettfabrik Louise]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Christian Friedrich Budenberg&#039;&#039;&#039; (* [[21. Dezember]] [[1815]] in Auf der Hobe bei [[Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück)|Neuenkirchen]], [[Osnabrücker Land]]; † [[11. September]] [[1883]] in [[Magdeburg-Buckau|Buckau bei Magdeburg]]) war ein deutscher [[Kaufmann]], [[Unternehmer]] und Mitbegründer des [[Maschinenbau]]-Unternehmens [[Schäffer &amp;amp; Budenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Budenberg wurde als Sohn eines [[Kolonialwarenhändler]]s geboren. Von 1833 bis 1836 absolvierte er eine [[kaufmännische Lehre]] in [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 unterbreitete ihm sein Schwager [[Bernhard Schäffer]] ein Angebot zur Gründung eines Unternehmens in Magdeburg. Zusammen mit dem Mechanikermeister [[Franz Primavesi]] gründeten beide die &#039;&#039;Mechanische Werkstatt Schäffer &amp;amp; Co.&#039;&#039; Sie produzierten [[Druckmessgerät|Plattenfedermanometer]], wofür Schäffer 1849 ein [[Patent]] erhalten hatte. Bereits 1852 schied Primavesi wieder aus dem Unternehmen aus, die [[Firma]] wurde in &#039;&#039;Schäffer &amp;amp; Budenberg&#039;&#039; geändert. Budenberg war im Unternehmen für die kaufmännische Seite, Schäffer für die technische Entwicklung zuständig. 1859 verlagerte das Unternehmen wegen des steigenden Platzbedarfs seinen Sitz nach Buckau. Budenberg lebte dort in der [[Villa Budenberg]]. In den folgenden Jahren wurden Niederlassungen in [[Manchester]], [[Sankt Petersburg]], [[Stockholm]], [[Zürich]], [[Lüttich]], [[New York City|New York]] und an weiteren Orten gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Widerstand der Buckauer Bürgerversammlung setzte Budenberg 1862 zusammen mit [[Christian Andreas Schmidt]] den Bau einer [[Gaswerk|Gasanstalt]] durch, die von ihm selbst finanziert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 wurde ihm der [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] [[Kommerzienrat]] verliehen. Im Magdeburger Stadtteil Buckau wurde die [[Magdeburger Straßen/B|Budenbergstraße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Budenberg ist gemeinsam mit seiner Ehefrau im [[Budenberg-Mausoleum]] in Buckau beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst-Günther Heinicke: &#039;&#039;Budenberg, Christian Friedrich.&#039;&#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &#039;&#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&#039;&#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* Lothar Thiede: &#039;&#039;Magdeburg und seine Industrie. Schäffer &amp;amp; Budenberg, Teil 1.&#039;&#039; Kremkau 2005, ISBN 3-934988-34-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1263582362|VIAF=1383165930959568530006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Budenberg, Christian Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Budenberg, Christian Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Auf der Hobe]] bei [[Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg-Buckau|Buckau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwabentorbr%C3%BCcke&amp;diff=2642773</id>
		<title>Schwabentorbrücke</title>
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		<updated>2024-09-28T19:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.82.211: /* Geschichte */ Baujahr genannt und andere Formulierungskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7843.jpg|mini|Aktuelles Bild mit allen Elementen der Brücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwabentorbrücke 1899.jpg|mini|Fotografie von [[Hermann Dischler]] (1899)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Bauten b 124.jpg|mini|Bild der Brücke aus dem Buch &#039;&#039;Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten&#039;&#039; 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg zerstörte Schwabenbrücke 1896.jpg|mini|Durch Hochwasser zerstörte Schwabentorbrücke (1896)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schwabentorbrücke&#039;&#039;&#039; ist eine der beiden ältesten [[Brücke]]n in [[Freiburg im Breisgau]]. Der Übergang über die [[Dreisam]] führt vom [[Schwabentor (Freiburg im Breisgau)|Schwabentor]], einem der beiden erhaltenen [[Liste der Stadttore in Freiburg im Breisgau|Stadttore Freiburgs]], in Richtung [[Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle standen im Laufe der Jahrhunderte mehrere Brücken in Holz- oder Steinbauweise. Nachdem ein Jahrhunderthochwasser am 8./9. März 1896 zwei der drei Bögen der Steinbrücke weggerissen hatte, wurde an diesem Dreisamübergang 1897–1898 eine Eisenbrücke mit architektonischer Ausgestaltung nach den durch den Freiburger Architekten Friedrich Bauer bearbeiteten Plänen von [[Hermann Billing]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Kalchthaler / Karl-Heinz Raach |Hrsg=Stadt Freiburg |Titel=Freiburg 2020. Das offizielle Jubiläumsbuch der Stadt Freiburg |Auflage= |Verlag=Promo-Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2020 |ISBN=978-3-923288-81-6 |Seiten=104 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige moderne Betonbrücke stammt zu großen Teilen aus dem Jahr 1974, als die Eisenkonstruktion dem hohen Verkehrsbedarf nicht mehr gewachsen war. Die Neukonstruktion wurde an die Verkehrsführung der Leo-Wohleb-Straße angepasst und enthält Elemente der Brücke von 1898, so zum Beispiel das gusseiserne Geländer mit den Wappenfeldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Brücke gehören zwei Türme und ein Brunnenhaus in neogotischer Bauweise und zwei in historisierender Weise von [[Julius Seitz]] gefertigte Skulpturen; diese stellen [[Albertus Magnus]] an der Nordseite und [[Martin Malterer]] mit [[Leopold&amp;amp;nbsp;III. von Habsburg]] an der Südseite dar. Die Brücke wurde so stilistisch dem Schwabentor angepasst. Der nördliche Turm diente der Hochwasserwache, der südliche beherbergte das Stellwerk für den Kronenmühlenkanal. Am Nordturm ist eine Tafel zur Erinnerung an die badischen Beamten [[Carl Siegel (Jurist)|Karl Siegel]] und [[Leopold Sonntag (Jurist)|Leopold Sonntag]] angebracht, die in der Nacht vom 8./9. März 1896 trotz Warnung der Feuerwehr sich selbst von der Standfestigkeit der Brücke überzeugen wollten, beim Einsturz vom Hochwasser mitgerissen wurden und ertranken. Ebenso erinnert dort ein Schlussstein aus dem Jahr 1609 an die frühere Steinbrücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Gallo: [http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wie-kamen-tuerme-und-figuren-auf-die-schwabentorbruecke--58080410.html &#039;&#039;Wie kamen Türme und Figuren auf die Schwabentorbrücke?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Badische Zeitung&#039;&#039; vom 10. April 2012; abgerufen am 21. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Brunnen im Inneren des Brunnenhauses befand sich früher eine Gnom-Figur von [[Friedrich Meinecke (Bildhauer)|Friedrich Meinecke]], die inzwischen verschollen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beck50&amp;quot;&amp;gt;Rosemarie Beck / Roland Meinig: &#039;&#039;Brunnen in Freiburg.&#039;&#039; Rombach, Freiburg im Breisgau 1991, ISBN 3-7930-0550-X, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bevor die [[Straßenbahn Freiburg im Breisgau|Freiburger Straßenbahn]] ab dem 2. Dezember 1901 die Schwabentorbrücke passierte, fuhren [[Geschichte der Pferdeomnibusse in Freiburg im Breisgau|Pferdeomnibusse]] vom [[Freiburg (Breisgau) Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] zur Nägelseestraße über die Brücke, als Vorläufer der Straßenbahnlinien B zum Alten Messplatz und C zur Lorettostraße. Heute fährt die Linie&amp;amp;nbsp;1 von Landwasser nach Littenweiler über die Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2019 fiel ein Dachziegel vom Brunnentürmchen. Daraufhin wurde das marode Türmchen provisorisch gestützt, es soll bei Gelegenheit restauriert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BZ-Redaktion |url=https://www.badische-zeitung.de/tuermchen-broeselt-vor-sich-hin |titel=Türmchen bröselt vor sich hin |hrsg=Badische Zeitung |datum=2019-12-06 |abruf=2019-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2020 berichtete die Badische Zeitung, dass auch das historische Geländer mit seinen Wappen roste. Ursprünglich habe es das auf beiden Seiten der Brücke gegeben, vermutet Hermann Hein von der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild. Sie seien bei dem Neubau wohl auf der Westseite gebündelt worden und dürften keinesfalls weiter verrotten. Die ganze Brücke steht unter [[Denkmalschutz]], die Stadt sieht jedoch keinen dringenden Handlungsbedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jelka Louisa Beule |url=https://www.badische-zeitung.de/marode-bruecke-rostet-vor-sich-hin?ts=1606293433#comment_198274347 |titel=Marode Brücke rostet vor sich hin |hrsg=Badische Zeitung |datum=2020-11-25 |abruf=2020-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsführung und Nachbarbrücken ==&lt;br /&gt;
Heute fahren über die Schwabentorbrücke nur von Westen stadteinwärts kommende Fahrzeuge und die Straßenbahn. Stadtauswärts fahren Autos und Straßenbahnen über die &#039;&#039;Greiffeneggbrücke&#039;&#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=47.990826|EW=7.853932|type=landmark|region=DE-BW|name=Greiffeneggbrücke|dim=400}}, die wenige Meter westlich der Schwabentorbrücke über die Dreisam führt und 1967 errichtet wurde. Im Bewusstsein der Bevölkerung gelten diese beiden Brücken als eine Einheit, vergleichbar mit der [[Kronenbrücke]]. Dazu trägt wohl auch bei, dass sich auf der Greiffeneggbrücke eine Straßenbahnhaltestelle mit der Bezeichnung „Schwabentorbrücke“ befindet. Etwa hundert Meter weiter östlich befindet sich die &#039;&#039;Leo-Wohleb-Brücke&#039;&#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=47.990880|EW=7.856566|type=landmark|region=DE-BW|name=Leo-Wohleb-Brücke|dim=400}}, die den von Osten kommenden Individualverkehr auf der [[Bundesstraße 31|B 31]] aufnimmt. Für den Bau der darüber führenden Trasse mussten einige gut erhaltenen Gebäude weichen, das letzte 1972.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Scheck |url=http://www.badische-zeitung.de/freiburg/das-flair-der-alten-schwabentorbruecke-ist-unwiederbringlich-verloren |titel=Freiburg: Stadtgeschichte: Das Flair der alten Schwabentorbrücke ist unwiederbringlich verloren |hrsg=Badische Zeitung |datum=2016-09-19 |abruf=2016-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7858.jpg|Schwabentor- mit Greiffeneggbrücke (links)&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7917.jpg|Nordturm mit Brunnenhaus&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7910.jpg|Das gusseiserne Geländer mit den Wappentafeln&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7962.jpg|Albertus Magnus von Julius Seitz&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7838.jpg|Martin Malterer von Julius Seitz&lt;br /&gt;
   Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau) 7804.jpg|Blick auf die Brücke von Osten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Mayer: &#039;&#039;Albertus Magnus und Martin Malterer. Zwei Standbilder auf der Schwabenthorbrücke zu Freiburg i. Br. Ein Beitrag zur Lokalgeschichte der Stadt&#039;&#039;. Herder, Freiburg im Breisgau 1901.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[s:Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten|Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten]]&#039;&#039;. Badischer Architecten- und Ingenieur-Verein, Oberrheinischer Bezirk. H. M. Poppen &amp;amp; Sohn, Freiburg im Breisgau 1898 ([[Wikisource]])&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Der Brückeneinsturz in Freiburg i. B. |Jahr=1896 |Heft=13 |Seite=220a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schwabentorbrücke (Freiburg im Breisgau)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/freiburg_schwabentorbruecke-freiburg.php &#039;&#039;Schwabentorbrücke&#039;&#039;.] Alemannische Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.990970|EW=7.854549|type=landmark|name=Schwabentorbrücke|region=DE-BW|dim=400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwabentorbrucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.82.211</name></author>
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