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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-10T03:24:56Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untersiemau&amp;diff=236126</id>
		<title>Untersiemau</title>
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		<updated>2025-03-07T12:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.20.13.45: /* Verkehr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Untersiemau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/11/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/58/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Untersiemau in CO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Coburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 299&lt;br /&gt;
|PLZ               = 96253&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09565&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09473170&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 3&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.untersiemau.de/ www.untersiemau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rolf Rosenbauer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Untersiemau.jpg|mini|hochkant=1.35|Untersiemau]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Untersiemau&#039;&#039;&#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im Süden des [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Coburg|Landkreises Coburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Untersiemau liegt am Ostrand des [[Itzgrund (Region)|Itzgrunds]] etwa zehn Kilometer südlich von [[Coburg]] auf einer Höhe von etwa 300 Metern. Östlich des Ortes erstreckt sich der [[Lichtenfelser Forst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt neun [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Untersiemau|val=1188|abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=45663197748 |objekt=Gemeinde Untersiemau |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Birkach a.Forst]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Haarth]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Meschenbach (Untersiemau)|Meschenbach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Obersiemau]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Scherneck (Untersiemau)|Scherneck]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Stöppach (Untersiemau)|Stöppach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* Untersiemau (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Weißenbrunn a.Forst]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Ziegelsdorf (Untersiemau)|Ziegelsdorf]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Untersiemau wurde erstmals um das Jahr 800 in den &#039;&#039;Traditionen des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]]&#039;&#039;, die auf einer Abschrift im &#039;&#039;[[Codex Eberhardi]]&#039;&#039; aus dem 12. Jahrhundert beruhen, als „Suome“ genannt. Damit ist Untersiemau eine der ältesten Ortschaften der Region. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und veränderte sich mit der Zeit über „Soumen“, „Sirmau“ und „Nieder Simau“ zu „Untersiemau“. Die Gründungszeit des Ortes wird circa auf das Jahr 600 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Arno Debus | Titel = 1200 Jahre Untersiemau| Seiten = 22-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokaladel war die Familie der [[Schenk von Siemau]], deren Wappen Bestandteil des Ortswappens ist und die 1392 mit einer Stiftung die heutige [[St. Salvator (Untersiemau)|Salvatorkirche]] gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1521 war Untersiemau als [[Allod|allodialer]] Kleinstaat Siemau zusammen mit den Nachbarorten [[Weißenbrunn am Forst]], [[Birkach am Forst]] und [[Obersiemau]] weitgehend unabhängig, danach gehörte das Gebiet zu [[Coburg]]. Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 wurden die Kirche, das Schloss und der Rest des Dorfes in Brand gesteckt und geplündert. 1527 wurde in der gesamten Kirchengemeinde die evangelisch-lutherische Lehre eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort ab 1632 mehrmals geplündert, 1634 niedergebrannt und zerstört. Untersiemau wurde danach wieder aufgebaut und wuchs nach dem [[Friede von Münster|Frieden von Münster]] wieder. Der letzte der Schenken von Siemau starb 1634. 1637 erwarb Hans Adam [[Könitz (Adelsgeschlecht)|von Könitz]] (1591–1648)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1906 |Seiten=410 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Wasserschloss. 1784 erhielt [[Christian Ferdinand von Könitz]] das Dorf Untersiemau als Rittermannlehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Coburg]]: [https://www.gda.bayern.de/findmitteldb/Archivalie/1797508/ Lehenhof, Nr. 332: &#039;&#039;Die Belehnung des Christian Ferdinand von Könitz in Untersiemau mit der Konzession, Abzugsgeld innerhalb Landes als ein Rittermannlehen zu erheben&#039;&#039;], abgerufen am 13. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1866 starb mit Friedrich Adolf Hermann [[Könitz (Adelsgeschlecht)|von Könitz]] der letzte Herr auf Untersiemau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1916 |Seiten=426 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1812 wurde Obersiemau, das zwischenzeitlich zu [[Buch am Forst]] gehörte, auf Wunsch der Obersiemauer Bevölkerung wieder der Kirchengemeinde Untersiemau zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brauerei Raab existierte von 1813 bis 1981. Die Brauerei Murmann nahm 1862 als Brauerei Höllein den Braubetrieb auf. Ab 1924 führte Richard Murmann, der Schwiegersohn von August Höllein, die Brauerei, die zwischen 1953 und 1955 unter Prinzenbräu firmierte. Seit 1987 ist Eberhard Murmann Braumeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Vatke: &#039;&#039;Coburger Brauereien Stadt und Land&#039;&#039;. Veste-Verlag Roßteutscher, Coburg 2008, ISBN 978-3-925431-03-6, S. 305 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Dezember 1900 wurde im Beisein des Regenten [[Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg]] feierlich der Bahnhof Siemau-Scherneck mit der [[Itzgrundbahn]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gehörte zum Herzogtum [[Sachsen-Coburg]] und anschließend zum [[Freistaat Coburg]], der sich nach einer Volksbefragung am 30. November 1919 am 1. Juli 1920 dem Freistaat [[Bayern]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1945 wurde der Ort am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kampflos von den Amerikanern eingenommen. Dies war den Bemühungen des Untersiemauer Hauptlehrers Max Roth zu verdanken, der die dort stationierte [[SS]]-Einheit von der Sinnlosigkeit einer Verteidigung überzeugen konnte. Am selben Tag wurde der gesamte Itzgrund von den Amerikanern besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Kriegs kamen viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge]] aus [[Niederschlesien]] nach Untersiemau, vor allem aus den Landkreisen [[Landkreis Bunzlau|Bunzlau]] und dem [[Landkreis Oels|Oels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr später, am 9. September 1946, kamen Vertriebene aus dem [[Landkreis Freiwaldau]] im [[Sudetenland]], die meisten davon aus [[Tomíkovice|Domsdorf]], heute &#039;&#039;Tomíkovice&#039;&#039;, mit der Eisenbahn am Siemauer Bahnhof an. Wie die geflüchteten Niederschlesier integrierten sie sich mit der Zeit in die Dorfgemeinschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Arno Debus | Titel = 1200 Jahre Untersiemau| Seiten = 234-287}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die katholische Christkönigskirche wurde im Jahr 1964 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde entstand in den Jahren 1971/78 durch die [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]]. Von 1978 bis Ende 1989 war sie Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Untersiemau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeindeteil !! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(1970) !! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(2010) !! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt; (2020) !! Datum der Eingemeindung!! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Birkach am Forst]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 273&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 210&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 227&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.01.1978&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 679 und 680}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Haarth]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 229&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 463&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 441&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.07.1972&amp;lt;ref name=Volkert&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=442f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meschenbach (Untersiemau)|Meschenbach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 196&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 352&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 340&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.01.1975&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Obersiemau]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 206&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 177&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 183&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.01.1978&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scherneck (Untersiemau)|Scherneck]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 615&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 636&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 613&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.05.1978&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stöppach (Untersiemau)|Stöppach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 320&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 408&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 382&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.07.1972&amp;lt;ref name=Volkert/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untersiemau&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1615&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1512&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1619&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weißenbrunn am Forst]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 336&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 387&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 369&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 01.07.1971&amp;lt;ref name=Volkert/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ziegelsdorf (Untersiemau)|Ziegelsdorf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 43&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 23&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 30&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1963&amp;lt;ref name=Volkert/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindung nach Scherneck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Gesamt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3833&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4168&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4204&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Einwohnerzahlen von 1970 ergaben sich bei der Volkszählung vom 27. Mai 1970. Die Einwohnerzahlen von 2010 stammen vom 11. Februar 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 3813 auf 4148 um 335 Einwohner bzw. um 8,8 %. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 1999 mit 4360 Einwohnern erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist Rolf Rosenbauer (CSU), der 2014 mit 52,8 Prozent der gültigen Stimmen den Amtsinhaber Michael Boßecker (SPD) ablöste. Bei der Wahl 2020 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 95,8 Prozent der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.untersiemau.de/gemeinde_untersiemau/BGM.pdf &#039;&#039;Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des ersten Bürgermeisters am 15. März 2020&#039;&#039;] auf der Website der Gemeinde Untersiemau. 23. März 2020, abgerufen am 12. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND      = DE&lt;br /&gt;
|TITEL     = Gemeinderatswahl 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.untersiemau.de/gemeinde_untersiemau/GR.pdf &#039;&#039;Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 15. März 2020&#039;&#039;] auf der Website der Gemeinde Untersiemau. 23. März 2020, abgerufen am 12. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU   = 2020&lt;br /&gt;
|JAHRALT   = 2014&lt;br /&gt;
|GUV       = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1   = CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1 = 38.00&lt;br /&gt;
|PARTEI2   = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2 = 26.19&lt;br /&gt;
|PARTEI3   = FW(BY)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3 = 20.60&lt;br /&gt;
|PARTEI4   = UWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4 = 15.21&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl des Gemeinderats am 15. März 2020]] verteilen sich die Sitze wie folgt auf die einzelnen Parteien und Wählergruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Partei/Wählergruppe&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]|| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SPD Bayern|SPD]]|| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Bayern|FW]]|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|UWG]]|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot unter goldenem Zinnen[[schildhaupt]] ein nach links gerichteter silberner Wellenschrägbalken, der mit drei blauen Fischen [[belegt]] ist.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Untersiemau-Wasserschloss.jpg|mini|250px|Wasserschloss in Untersiemau]]&lt;br /&gt;
* Planetenweg, der erste astronomische Lehrpfad Deutschlands&lt;br /&gt;
* [[Wasserschloss Untersiemau]]&lt;br /&gt;
* [[Oberes Schloss Untersiemau]]&lt;br /&gt;
* Kräutergarten der Apotheke&lt;br /&gt;
* [[Mausoleum (Ziegelsdorf)|Mausoleum in Ziegelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Scherneck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Untersiemau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Siemau-Scherneck.jpg|mini|250px|Ehemaliger Bahnhof in Untersiemau]]&lt;br /&gt;
Untersiemau hat eine Anschlussstelle an der von Untersiemau bis Coburg vierspurig ausgebauten [[Bundesstraße 4|B 4]], die durch das westliche Gemeindegebiet verläuft. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Coburg#CO 28|Kreisstraße CO&amp;amp;nbsp;28]], früher Teil der [[Bundesstraße 289|B&amp;amp;nbsp;289]], verbindet Untersiemau über [[Obersiemau]] und [[Buch am Forst]] mit [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]. Am 5. September 2008 wurde im Rahmen der [[Verkehrsprojekte Deutsche Einheit]] die [[Bundesautobahn 73|A&amp;amp;nbsp;73]] mit der Anschlussstelle Untersiemau fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersiemau besaß früher mit dem Bahnhof Siemau-Scherneck an der [[Itzgrundbahn]] einen Bahnanschluss zum Coburger Stadtteil [[Creidlitz]]. Dieser wurde bis 1984 im Personenverkehr bedient, stillgelegt wurde die Strecke 2001. Die Schienen wurden 2005 entfernt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~bahnhoefe-r---z~sonstige/1009613/blick-auf-das-bahnhofsgebaeude-vom-bahnhof.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf der Strecke wurde ein Radweg in Richtung [[Coburg]] eingerichtet. Nächstgelegener Bahnhof ist heute der 4 Kilometer entfernte  [[Bahnhöfe in Coburg#Bahnhof Creidlitz|Bahnhof Creidlitz]], die nächstgelegenen größeren Bahnhöfe mit [[Fernbahnhof|Fernverkehrshalten]] sind die rund 10 Kilometer entfernten Bahnhöfe [[Bahnhof Coburg|Coburg]] und [[Bahnhof Lichtenfels|Lichtenfels]]. Die [[Schnellfahrstrecke Eltersdorf–Leipzig|Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt]] führt, unter anderem mit dem 931&amp;amp;nbsp;m langen [[Tunnel Lichtenholz]] und der [[Talbrücke Weißenbrunn am Forst]], östlich am Ort vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hofmann (Generaldekan)|Friedrich Hofmann]] (1904–1965), Generaldekan der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Otto Regenspurger]] (1939–2003), Politiker&lt;br /&gt;
* Hermann Louis (von) Schroedel (1864–1943), Kommerzienrat und Verleger, erwarb 1911 das Untere Schloss und ließ umfangreiche Renovierungsarbeiten durchführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ulrich-goepfert.de/index.php/de/archiv/67-aus-der-vergangenheit/6817-das-wasserschloss-in-untersiemau Ulrich Göpfert: &#039;&#039;Das Wasserschloss in Untersiemau - Vom Rittergut zur verträumten Schlossvilla&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Zeitler]] (1943–2013), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialekt ==&lt;br /&gt;
In Untersiemau wird [[Itzgründisch]], ein [[Unterfränkisch|mainfränkischer]] [[Dialekt]], gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arno Debus: &#039;&#039;1200 Jahre Untersiemau&#039;&#039;, 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.untersiemau.de/ Gemeinde Untersiemau]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9473170}} (PDF, 1,66 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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