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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stecker-Typ_D&amp;diff=736090</id>
		<title>Stecker-Typ D</title>
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		<updated>2023-12-17T02:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.62.169.248: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:D plug.jpg|mini|upright=1.1|Stecker-Typ D und Sockel / Steckdose]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stecker-Typ D&#039;&#039;&#039; ist ein elektrischer [[Steckverbinder]], der früher in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] üblich war und noch heute in [[Indien]] und [[Südafrika]] gebraucht wird. In [[Libyen]] ist er der einzige gebräuchliche Steckertyp, in zahlreichen weiteren Ländern ist er parallel zu anderen Steckern anzutreffen, wird dort jedoch&amp;amp;nbsp;– wie in Großbritannien schon geschehen&amp;amp;nbsp;– durch den [[Stecker-Typ G]] ([[British Standards|BS]] 1363) abgelöst. Der Stecker-Typ&amp;amp;nbsp;D ist in Indien unter der Bezeichnung&amp;amp;nbsp;IA6A3 normiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stecker-Typ D wird in untereinander &#039;&#039;nicht&#039;&#039; [[Kompatibilität (Technik)|kompatiblen]] Größen für&amp;amp;nbsp;2 oder 5 [[Ampere]] gebaut, der 5-A-Stecker ist der gebräuchlichste. Dieser Stecker wird in der britischen BS&amp;amp;nbsp;546 „5-A 3-pin“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 5-A-Variante mit &#039;&#039;zwei&#039;&#039; [[Elektrischer Kontakt|Kontakt]]en wird in&amp;amp;nbsp;GB oft für [[Elektrorasierer]] verwendet, jedoch meist nur mit 1&amp;amp;nbsp;A [[Überstromschutzeinrichtung|abgesichert]]. Hier passt auch ein [[Eurostecker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Außenleiter]], [[Neutralleiter]] und [[Schutzleiter]] sind als Kontaktstifte des Steckers ausgeführt (siehe Bild).&amp;lt;!--  Der Schutzleiter bewirkt einen asymmetrischen Bau, womit der Stecker [[Verpolungsschutz|verpolungssicher]] ist. Stecker ohne Schutzleiter sind hingegen nicht verpolungssicher. Prinzipiell richtig, aber es ist unklar, ob in den Normen eine bestimmte Polarität festgelegt ist.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der oberflächlich durchgehend [[Elektrische  Leitfähigkeit|leitfähigen]] Kontaktstifte ist dieses Steckersystem &#039;&#039;nicht&#039;&#039; [[Fingersicherheit|berührungssicher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontaktstifte weisen folgende [[Abmessung]]en auf (5&amp;amp;nbsp;Ampere, dreipolig):&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stayonline.com/reference-international-plugs.aspx &#039;&#039;International Standards Reference Chart&#039;&#039;]. In: &#039;&#039;stayonline.com&#039;&#039; (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Außen- und Neutralleiter&lt;br /&gt;
** Durchmesser 5,08&amp;amp;nbsp;mm (0,2&amp;amp;nbsp;Zoll)&lt;br /&gt;
** Länge 14,8&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** Abstand 18,94&amp;amp;nbsp;mm (&amp;lt;big&amp;gt;¾&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|Zoll]])&lt;br /&gt;
* Schutzleiter&lt;br /&gt;
** Durchmesser 7,06&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** Länge 20,6&amp;amp;nbsp;mm ([[voreilender Kontakt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BS 546 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BS 546 Plugs - 15A 5A 2A.png|mini|upright=1.7|Stecker der Norm BS&amp;amp;nbsp;546 für 15, 5 und 2&amp;amp;nbsp;A. Die 15-A-Variante wird als [[Stecker-Typ M]] bezeichnet, die 5- und 2-A-Variante als &#039;&#039;&#039;Typ&amp;amp;nbsp;D&#039;&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BS 546 un-shuttered 5A and 2A 2 pin sockets.JPG|mini|upright=1.7|[[Steckdose]]n der Norm BS&amp;amp;nbsp;546 für&amp;amp;nbsp;5 und 2&amp;amp;nbsp;A (jew. zweipolig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der ältesten noch verwendeten Normen ist die englische Norm BS&amp;amp;nbsp;546, die erstmals&amp;amp;nbsp;1950 gültig wurde.&amp;lt;ref name=BS546&amp;gt;BS 546: 1950-03-16, Specification. Two-pole and earthing-pin plugs, socket-outlets and socket-outlet adaptors.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat neben dem drei[[Elektrischer Pol|poligen]] Typ&amp;amp;nbsp;D den Stecker auch zweipolig ausgeführt. Diese wurden in Versionen für 2, 5 und 15&amp;amp;nbsp;[[Ampere (Einheit)|A]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Typ wurde eine andere Rundstiftstärke und ein anderer Abstand der Stifte gewählt, so dass die Stecker der verschiedenen Versionen untereinander nicht passen, wie in nebenstehender Abbildung dargestellt:&amp;lt;ref name=BS546/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* so hat die 5-Ampere-Version 19&amp;amp;nbsp;mm Stiftabstand und 5,1&amp;amp;nbsp;mm Stiftstärke (s.&amp;amp;nbsp;o. Aufbau)&lt;br /&gt;
* die 15-Ampere-Version des zweipoligen BS&amp;amp;nbsp;546 hat dagegen 25,4&amp;amp;nbsp;mm (1&amp;amp;nbsp;inch) Stiftabstand und 6,9&amp;amp;nbsp;mm Stiftstärke.&amp;lt;ref name=BS546/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin geht aus der BS&amp;amp;nbsp;546 noch ein (dreipoliger) Stecker für&amp;amp;nbsp;15&amp;amp;nbsp;A hervor, der als [[Stecker-Typ M|Typ M]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslungsgefahr ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der ähnlichen Geometrie können in 5-Ampere-Steckdosen des Typs&amp;amp;nbsp;D u.&amp;amp;nbsp;U. auch Stecker der [[Stecker-Typ E|Typen&amp;amp;nbsp;E]] oder&amp;amp;nbsp;F ([[Schuko]]) eingesteckt werden. In beiden Fällen würden zwar Außen- und Neutralleiter kontaktieren, nicht aber der Schutzleiter, wodurch Lebensgefahr entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ältere Geräte und besonders auch für den &#039;&#039;Rasiererstecker&#039;&#039; BS&amp;amp;nbsp;4573 (s.&amp;amp;nbsp;u.) sind im Vereinigten Königreich [[Reisestecker|Adapter]] weit verbreitet und vielerorts erhältlich. Auch diese Adapter dürfen aus o.&amp;amp;nbsp;g. Grund &#039;&#039;nicht&#039;&#039; für Stecker der Typen&amp;amp;nbsp;E oder&amp;amp;nbsp;F verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BS 4573 (&#039;&#039;UK shaver&#039;&#039;) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BS 4573 shaver plug compared to Europlug.jpg|mini|BS-4573-Stecker (oben) und [[Eurostecker]] gegenübergestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;BS-4573: 5,1&amp;amp;#x202f;mm-Stifte, Abstand 16,66&amp;amp;#x202f;mm&amp;lt;br /&amp;gt;Eurostecker: 4,0&amp;amp;#x202f;mm-Stifte, Abstand 19,00&amp;amp;#x202f;mm (leicht zusammenlaufend)]]&lt;br /&gt;
Ein zweipoliger Stecker, der dem [[Eurostecker]] sehr ähnlich sieht, ist durch BS&amp;amp;nbsp;4573&amp;lt;ref&amp;gt;BS 4573+A5:1970-03-19, &#039;&#039;Specification for 2-pin reversible plugs and shaver socket-outlets&#039;&#039; (deutsch: &#039;&#039;Umkehrbare 2-Pol-Stecker und Steckdosen für Rasierapparate. Spezifikation&#039;&#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; genormt und im Vereinigten Königreich für Rasierapparate und [[Ladegerät]]e [[elektrische Zahnbürste|elektrischer Zahnbürsten]] üblich. Seine [[Abmessung]]en entsprechen der alten Norm BS&amp;amp;nbsp;372:1930 part&amp;amp;nbsp;1, die unterschiedlich große zweipolige Stecker definierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ähneln denen der 5-A-Variante des Typs D der älteren&amp;amp;nbsp;[[#BS 546|BS&amp;amp;nbsp;546]], jedoch mit geringerem Stiftabstand von 16,66&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Stecker-Typ D ist in folgenden Ländern anzutreffen (siehe auch [[Länderübersicht Steckertypen, Netzspannungen und -frequenzen]]):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Äthiopien]], [[Afghanistan]], [[Bangladesch]], [[Bhutan]], [[Botswana]], [[Demokratische Republik Kongo]], [[Dominica]], [[El Salvador]], [[Französisch-Guyana]], [[Ghana]], [[Grenada]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Guadeloupe]], [[Guyana]], [[Hongkong]], [[Indien]], [[Irak]], [[Israel]], [[Jemen]], [[Jordanien]], [[Libanon]], [[Libyen]], [[Macau]], [[Madagaskar]], [[Malediven]], [[Martinique]], [[Monaco]], [[Myanmar]], [[Namibia]], [[Nepal]], [[Niger]], [[Nigeria]], [[Oman]], [[Pakistan]], [[Katar]], [[Sambia]], [[Senegal]], [[Sierra Leone]], [[Simbabwe]], [[Sri Lanka]], [[St. Kitts und Nevis]], [[Sudan]], [[Südafrika]], [[Tansania]], [[Tschad]] und [[Vereinigte Arabische Emirate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rasiersteckdose]]n ([[#BS 4573 (UK shaver)|BS&amp;amp;nbsp;4573 (&#039;&#039;UK&amp;amp;nbsp;shaver&#039;&#039;)]]) sind auch in weiteren Ländern üblich, vor allem in Hotels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|BS 546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzsteckverbinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.62.169.248</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tabakmosaikvirus&amp;diff=305460</id>
		<title>Tabakmosaikvirus</title>
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		<updated>2023-12-08T16:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.62.169.248: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Viroboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Virus&lt;br /&gt;
| Name = Tabakmosaikvirus&lt;br /&gt;
| Bild = TMV virus under magnification.jpg&lt;br /&gt;
| Bild_legende = &lt;br /&gt;
| Wiss_Name = &amp;lt;!-- Default = niedrigster spezifizierter taxonom. Rang--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Wiss_KurzName = TMV&lt;br /&gt;
| Realm = [[Riboviria]]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://talk.ictvonline.org/files/master-species-lists/m/msl/8266 ICTV Master Species List 2018b v1]&#039;&#039; MSL #34, Feb. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Reich = [[Orthornavirae]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35&amp;quot;&amp;gt;ICTV: [https://talk.ictvonline.org/files/master-species-lists/m/msl/9601 ICTV Master Species List 2019.v1], New MSL including all taxa updates since the 2018b release, March 2020 (MSL #35)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Phylum = [[Kitrinoviricota]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Klasse = [[Alsuviricetes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ordnung = [[Martellivirales]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Familie = [[Virgaviridae]]&lt;br /&gt;
| Subfamilie = &lt;br /&gt;
| Gattung = [[Tobamovirus]]&amp;lt;ref&amp;gt;SIB: [https://viralzone.expasy.org/51 Tobamovirus], auf: ViralZone&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Spezies = Tobacco mosaic virus&amp;lt;!--ICTV--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Subspezies = &lt;br /&gt;
| Genom = [[Polarität (Virologie)|(+)ss]]RNA&lt;br /&gt;
| Baltimore = 4&lt;br /&gt;
| Kapsid = &lt;br /&gt;
| Virushülle = &lt;br /&gt;
| NCBI_Tax = 12243&lt;br /&gt;
| NCBI_Ref =&lt;br /&gt;
| ViralZone = 51&lt;br /&gt;
| ICTV_Tax = 202005447&lt;br /&gt;
| ICTV = 00.071.0.01.001&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Tabakmosaikvirus&#039;&#039;&#039; (englisch {{lang|en|&#039;&#039;Tobacco mosaic virus&#039;&#039;}}, [[Akronym]] &#039;&#039;&#039;TMV&#039;&#039;&#039;) ist ein ca. 300&amp;amp;nbsp;[[Meter#nm|nm]] langes und 18&amp;amp;nbsp;nm dickes röhrenförmiges [[Viren|Virus]], das aus einsträngiger [[Ribonukleinsäure]] von ca. 6400 [[Nukleinbasen|Basen]] und aus ca. 2100 identischen [[Protein|Hüllproteinen]] besteht. Es infiziert ausschließlich Pflanzen, unter anderem [[Tabak (Gattung)|Tabak]], aber auch [[Paprika]] sowie [[Tomate]]n.&lt;br /&gt;
Das TMV erlangte geschichtliche Bedeutung, da mit ihm erstmals eine Krankheitsübertragung ohne eine Beteiligung von [[Bakterien]] nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als älteste Quellen über die Erkrankung an diesem Virus werden der Deutsche [[Adolf Mayer (Agrarwissenschaftler)|Adolf Mayer]] (1882) in den [[Niederlande]]n und [[Dmitri Iossifowitsch Iwanowski|Dimitri Iwanowski]] (1892) in [[Russland]] genannt. Mayer und Iwanowski wiesen nach, dass sich die Mosaikkrankheit von Tabakpflanzen durch einen bakterienfreien Extrakt aus kranken Tabakblättern auf gesunde Pflanzen übertragen lässt (horizontale Transmission). Sechs Jahre später wurde der Befund durch den Holländer [[Martinus Willem Beijerinck]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde das Virus erstmals isoliert und kristallisiert. In seinen wässrigen Lösungen fand ein Team um [[John Desmond Bernal]] 1936 [[Flüssigkristall|flüssigkristalline]] Zustände, in denen die stäbchenförmigen Viren weitgehend parallel liegen. Im Jahr 1938 wiesen Gustav Adolf Kausche, Eduard Pfankuch und [[Helmut Ruska]] das Virus erstmals mit einem Elektronenmikroskop  (damals [[Übermikroskop]] genannt) als sichtbares Makromolekül nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &#039;&#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&#039;&#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entdeckung der Proteindoppelscheibe des TMV sowie die weitere Strukturaufklärung derartiger Nukleinsäure-Protein-Komplexe durch [[Aaron Klug]] mit der von ihm weiterentwickelten kristallographischen [[Elektronenmikroskop]]ie wurde 1982 durch den [[Nobelpreis]] gewürdigt. In den [[1950er]] Jahren zeigte [[Heinz Fraenkel-Conrat]], dass die Virus-Nukleinsäure (RNA) und nicht das Hüllprotein die Erbinformation trägt, und 1960 gelang ihm mit seiner Arbeitsgruppe die komplette [[DNA-Sequenzierung|Sequenzierung]] des 158-[[Aminosäuren]]-TMV-Hüll[[protein]]s, das damals das größte Protein war, dessen Sequenz bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Tabakmosaikvirus verursacht die ökonomisch bedeutsame Mosaik-Krankheit des Tabaks. Es infiziert aber darüber hinaus eine große Zahl von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen und Zierpflanzen aus mehr als neun Pflanzenfamilien. Es wird sehr leicht übertragen, z.&amp;amp;nbsp;B. durch direkten Kontakt zwischen Pflanzen, durch Pflanzensaft, bei einigen Pflanzen durch Saatgut und vor allem durch landwirtschaftliche Kulturpraktiken bei der Handhabung infizierter Pflanzen. Es ist im Gegensatz zu vielen anderen [[Pflanzenviren]] äußerst hitzestabil. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Viren weltweit und nicht zufällig das erste beschriebene Virus überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 TMV structure full.png|Struktur des Tabakmosaikvirus&lt;br /&gt;
 TMV virus super resolution microscopy Christoph Cremer Christina Wege.jpg|Tabakmosaikvirus (Super-Resolution Mikroskop-Aufnahme)&lt;br /&gt;
 TMV Euphorbia viguieri 01 ies.jpg|[[Chlorose]] bei &#039;&#039;[[Euphorbia viguieri]]&#039;&#039; durch das TMV&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virusbildung durch Selbstassemblierung ==&lt;br /&gt;
TMV wurde unter anderem wegen seiner Fähigkeit zur [[Selbstassemblierung]] bekannt. Wenn man die RNA des Virus mit dessen Proteinen mischt, bildet sich auch im Reagenzglas („in vitro“) ein komplettes Virus aus. Interessanterweise ist auch das Hüllprotein ohne die RNA in der Lage, sich zu einem Virus-ähnlichen Partikel zu assemblieren. Die Zusammenlagerung der Protein-Untereinheiten hängt dabei wesentlich vom [[pH-Wert]] der Lösung und deren [[Ionenstärke]] (Salzkonzentration) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Butler, J. P., Klug, A.: Wie bildet sich ein Virus? Spektrum der Wissenschaft, Januar 1979, S.&amp;amp;nbsp;4–14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Biotransistor ==&lt;br /&gt;
In aktuellen Forschungsarbeiten wird das Tabakmosaikvirus als Werkzeug für neuartige elektronische Bauteile in der Nanotechnologie zur Entwicklung eines Feldeffekttransistors eingesetzt. Hierbei entsteht durch einen [[Biomineralisation]]sprozess eine Halbleiterschicht auf dem Tabakmosaikvirus.&amp;lt;ref&amp;gt;Atanasova, P., Rothenstein, D., Schneider, J. J., Hoffmann, R. C., Dilfer, S., Eiben, S., Wege, C., Jeske, H. &amp;amp; Bill, J. (2011): &#039;&#039;Virus-templated synthesis of ZnO nanostructures and formation of field-effect transistors&#039;&#039;, Adv. Mat. , 23,  S.&amp;amp;nbsp;4918–4922.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{IDW-online | ID=487729 | Titel=Weltweit erster Feldeffekt-Transistor auf Virenbasis | Autor=Andrea Mayer-Grenu | Institution=Universität Stuttgart | Datum=10. Juli 2012 |Zugriff=15. September 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-stuttgart.de/bio/bioinst/molbio/abteilung/mitarbeiter/wege/index.html Prof. Wege, Uni Stuttgart, Abteilung Molekularbiologie und Virologie der Pflanzen]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20100901204603/http://www.agls.uidaho.edu/ebi/vdie/descr803.htm University of Idaho: Plant Viruses Online] (englisch, im WebArchiv)&lt;br /&gt;
* [http://www.dpvweb.net/dpv/showdpv.php?dpvno=151 Descriptions of Plant Viruses] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dimitri Iwanowski|Iwanowski, D.]] (1892): Izv. imp. Akad. Nauk. 35, 67.&lt;br /&gt;
* Mayer, A. (1886): &#039;&#039;Ueber die Mosaikkrankheit des Tabaks.&#039;&#039; Die landwirtschaftlichen Versuchs-Stationen 32, S.&amp;amp;nbsp;451–467.&lt;br /&gt;
* Bawden, F. C., Pirie, N. W., [[John Desmond Bernal|Bernal]], J. D., Fankuchen, I. (1936): &#039;&#039;Liquid Crystalline Substances from Virus-infected Plants&#039;&#039;. Nature 138, S.&amp;amp;nbsp;1051f. Mit ausführlichem Kommentar in: &#039;&#039;Crystals that Flow. Classic papers from the history of liqid crystals.&#039;&#039; Compiled with translation and commentary by T. J. Sluckin et al.; Taylor &amp;amp; Francis, London and New York 2004. ISBN 0-415-25789-1&lt;br /&gt;
* [[Aaron Klug|Klug]], A. (1983): &#039;&#039;Vom Makromolekül zum biologischen Molekülverband.&#039;&#039; (Nobelvortrag Stockholm 1982.) Angewandte Chemie 95, S.&amp;amp;nbsp;579–596.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tabak-Mosaik-Satelliten-Virus]] (STMV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184299-6|LCCN=sh85135738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenvirus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virusspezies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellorganismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.62.169.248</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stibitz-Code&amp;diff=208495</id>
		<title>Stibitz-Code</title>
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		<updated>2023-11-05T16:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.62.169.248: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Binärcode&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Stellenzahl     = 4&lt;br /&gt;
| bewertbar       = nein&lt;br /&gt;
| stetig          = nein&lt;br /&gt;
| Gewicht         = 0..4&lt;br /&gt;
| Minimaldistanz  = 1&lt;br /&gt;
| Maximaldistanz  = 4&lt;br /&gt;
| Hamming-Abstand = 1&lt;br /&gt;
| Redundanz       = 0,7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Stibitz- und BCD-Code&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;|Dezimal-&amp;lt;br /&amp;gt;ziffer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;|Stibitz-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;|BCD-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;|Binär-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;letter-spacing:-1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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Der &#039;&#039;&#039;Stibitz-Code&#039;&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;&#039;[[Exzesscode|Exzess]]-3-&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;Überschuss-3-&#039;&#039;&#039;Code ist ein nach [[George Stibitz]] benannter komplementärer [[Binary Coded Decimal|BCD]]-[[Code]]. Den [[Dezimalsystem|Dezimalziffern]] von 0 bis 9 wird nach folgender Tabelle jeweils eine [[Nibble|Tetrade]] aus 4 [[Bit]] zugeordnet. Man erhält diesen Code, indem man zu jeder Tetrade des BCD-Codes 0011&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; (=3&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt;) addiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dworatschek&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Dworatschek: Einführung in die Datenverarbeitung. De Gruyter 1973. ISBN 978-3-11-004280-1. Kapitel 2.: Codierung S. 149–174. {{doi|10.1515/9783111346144-009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Vorteil des Stibitz-Codes ist, dass sich das [[Neunerkomplement]] – die Verallgemeinerung des [[Einerkomplement]]s der [[Dualsystem|Binärzahlen]] – einer ziffernweise codierten Dezimalzahl sehr leicht herstellen lässt: Es müssen nur alle Nullen durch Einsen und alle Einsen durch Nullen ersetzt werden, das heißt also, es genügt, das bitweise logische Komplement zu berechnen. Dadurch wird das Rechnen mit negativen Zahlen erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tetraden 0000, 0001, 0010, 1101, 1110 und 1111 kommen nicht vor.&lt;br /&gt;
Man nennt diese [[Pseudo-Tetrade]]n.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:Exzess3 codetafel symmetrie.svg|200px|mini|Codetafel – Stibitz-Code]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Libaw-Craig-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Aiken-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Gray-Code]]&lt;br /&gt;
* [[1-aus-10-Code]]&lt;br /&gt;
* [[BCD-Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binärcode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.62.169.248</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aiken-Code&amp;diff=124264</id>
		<title>Aiken-Code</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aiken-Code&amp;diff=124264"/>
		<updated>2023-11-05T16:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.62.169.248: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Aiken codetafel symmetrie.PNG|miniatur|links|Codetafel – Aiken-Code (Symmetrieeigenschaft)]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Binärcode&lt;br /&gt;
| Name            = &lt;br /&gt;
| Stellenzahl     = 4&lt;br /&gt;
| bewertbar       = ja&lt;br /&gt;
| stetig          = nein&lt;br /&gt;
| Gewicht         = 0…4&lt;br /&gt;
| Minimaldistanz  = 1&lt;br /&gt;
| Maximaldistanz  = 4&lt;br /&gt;
| Hamming-Abstand = 1…4&lt;br /&gt;
| Redundanz       = 0,7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Aiken-Code&#039;&#039;&#039; ist ein komplementärer [[BCD-Code]]. Den [[Dezimalsystem|Dezimal]]ziffern von 0 bis 9 wird nach folgender Tabelle jeweils eine [[Nibble|Tetrade]] aus vier [[Bit]] zugeordnet. Entwickelt wurde der Code von [[Howard Hathaway Aiken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dworatschek&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Dworatschek: Einführung in die Datenverarbeitung. De Gruyter 1973. ISBN 978-3-11-004280-1. Kapitel 2.: Codierung S. 149–174. {{doi|10.1515/9783111346144-009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde früher häufig in [[Digitaluhr]]en, [[Taschenrechner]]n und ähnlichen Geräten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AikenCode.png|miniatur|300px|[[Zustandsübergangsdiagramm|Zustandsdiagramm]] Aiken-Code in hexadezimaler Codierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aiken-Code unterscheidet sich vom BCD-Code insoweit, dass beim Aiken-Code die vierte Stelle nicht wie beim BCD-Code mit 8 gewichtet wird, sondern mit 2. Es ergibt sich folglich für den Aiken-Code folgende Wichtung: 2–4–2–1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine doppelte Codierung für eine Zahl wäre zwar möglich, z.&amp;amp;nbsp;B. 1011 als auch 0101 könnten 5 darstellen. Allerdings wird beim Aiken-Code immer dafür gesorgt, dass die Dezimalziffern 0 bis 4 spiegelbildlich komplementär zu den Ziffern 5 bis 9 codiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dworatschek&amp;quot; /&amp;gt; Die nicht erlaubten Codierungen bezeichnet man als Pseudotetraden. Die Codierung hat folgende Eigenschaften:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dworatschek&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ungerade Dezimalziffern haben im Code immer eine 1 in der niedrigsten Binärstelle (wie beim reinen BCD-Code)&lt;br /&gt;
* Ab- und Aufrunden sind einfach möglich (man erkennt Dezimalziffern ab 5 an einer 1 an der höchsten Binärstelle)&lt;br /&gt;
* ein Dezimalübertrag bewirkt auch gleichzeitig einen Tetradenübertrag&lt;br /&gt;
* die Komplementbildung zur Darstellung negativer Zahlen erfolgt Negation aller vier Bits (wie beim [[Stibitz-Code]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Korrektur ist nur dann erforderlich, wenn sich bei der Addition eine Pseudotetrade ergibt. Dann ist 0110 (6) zu addieren. Tritt gleichzeitig ein Dezimalübertrag auf, dann ist 0110 (6) zu subtrahieren, was durch die einfache Komplementbildung leicht möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dworatschek&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Aiken- und BCD-Code&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#e0ffff&amp;quot;| Dezimal-&amp;lt;br /&amp;gt;ziffer&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#e0ffff&amp;quot;| Aiken-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#e0ffff&amp;quot;| BCD-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;letter-spacing:-1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Libaw-Craig-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Gray-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Stibitz-Code]]&lt;br /&gt;
* [[1-aus-10-Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binärcode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.62.169.248</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=1-aus-n-Code&amp;diff=472819</id>
		<title>1-aus-n-Code</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=1-aus-n-Code&amp;diff=472819"/>
		<updated>2023-11-04T09:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.62.169.248: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Binärcode&lt;br /&gt;
| Name = &lt;br /&gt;
| Stellenzahl  = n&lt;br /&gt;
| bewertbar  = ja&lt;br /&gt;
| stetig  = ja&lt;br /&gt;
| Gewicht  = 1&lt;br /&gt;
| Minimaldistanz  = 2&lt;br /&gt;
| Maximaldistanz  = 2&lt;br /&gt;
| Hamming-Abstand= 2&lt;br /&gt;
| Redundanz  = &amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{ld}\left(\frac{2^n}{n}\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Code 1 aus 10.svg|mini|Codetafel – 1-aus-10-Code]]&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;1-aus-n-Code&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;One-Hot-Kodierung&#039;&#039;&#039;, stellt Zahlen [[Binärcode|binär]] dar, gewöhnlich für den Einsatz in der [[Digitaltechnik]] bzw. Computern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Dezimalsystem|dezimale Ziffer]] wird im 1-aus-n-Code durch &#039;&#039;n&#039;&#039; [[Bit|Bits]] dargestellt, wobei jeweils nur ein [[Bit]] auf 1 gesetzt ist, während die restlichen &#039;&#039;n&#039;&#039;&amp;amp;minus;1 [[Bit|Bits]] 0 sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hamming-Abstand]] beträgt 2, weshalb 1-Bit-Fehler bemerkt (indem man feststellt, ob die Quersumme genau 1 ist), aber nicht korrigiert werden können. 2-Bit-Fehler können nicht zuverlässig entdeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Code ist sehr redundant, denn &#039;&#039;n&#039;&#039; Bit könnten bis zu &amp;lt;math&amp;gt;2^{n}&amp;lt;/math&amp;gt; verschiedene Zahlen kodieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1-aus-n-Code findet Anwendung insbesondere bei der Steuerung von [[Endlicher Automat|Zustandsautomaten]], der [[Speicheradresse|Speicheradressierung]], beim [[Maschinelles Lernen|maschinellen Lernen]] sowie in Tastenfeldern, Anzeigetafeln, Maschinensteuerungen und früher auch [[Nixie-Röhre]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFC0C0&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Beispiel für 1-aus-n-Code mit n=10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;| Dezimal-&amp;lt;br /&amp;gt;ziffer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;| 1-aus-10-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E0FFFF&amp;quot;| Binär-&amp;lt;br /&amp;gt;codiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000000001&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 0 0 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000000010&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 0 0 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000000100&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 0 1 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000001000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 0 1 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000010000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 1 0 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0000100000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 1 0 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0001000000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 1 1 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0010000000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 0 1 1 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;0100000000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;1000000000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1 0 0 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Binärcodes ==&lt;br /&gt;
* [[1-aus-n-Decoder]]&lt;br /&gt;
* [[BCD-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Aiken-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Gray-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Stibitz-Code]]&lt;br /&gt;
* [[Summencode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=David Harris, Sarah Harris |Titel=Digital design and computer architecture |Auflage=2. |Seiten=129 |Verlag=Morgan Kaufmann |Ort= San Francisco |Jahr=2012 |ISBN=978-0-12-394424-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.xilinx.com/txpatches/pub/documentation/xactstep6/hdlsynth.pdf Xilinx: &#039;&#039;HDL SYNTHESIS FOR FPGAs (DESIGN GUIDE)&#039;&#039;, Abschnitt &#039;&#039;Accelerate FPGA Macros with One-Hot Approach&#039;&#039; (PDF, engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binärcode]]&lt;/div&gt;</summary>
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