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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Raths-Apotheke (Bremen)</title>
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		<updated>2023-10-29T22:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.96.63: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Raths-Apotheke - Bremen, Am Markt 11.jpg|rahmenlos|rechts]] Die &#039;&#039;&#039;Raths-Apotheke&#039;&#039;&#039; ist in [[Bremen]] ein denkmalgeschütztes Gebäude am [[Bremer Marktplatz]], Am Markt&amp;amp;nbsp;Nr.&amp;amp;nbsp;11. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist Teil des Denkmalensembles &#039;&#039;Am Markt Nr.&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;21&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BremerMarktplatz-02.jpg|mini|Marktplatz: Raths-Apotheke Mitte links an der Nordwestseite; rechts [[Bremer Roland|Roland]] und [[Bremer Rathaus|Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raths-Apotheke - Bremen, Am Markt 11 - Eingang.jpg|mini|Eingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MarktBremenMerian.jpg|mini|Marktplatz von 1630 nach Merian]]&lt;br /&gt;
Seit um 1510 gab es bereits an einem heute unbekannten Ort in Bremen, wahrscheinlich in der [[Sögestraße]], eine Raths-Apotheke. Urkundlich wurde sie erstmals am 1. Oktober 1532 genannt, als der „...Bürgermeister und der Rath der Stadt Bremen...“ in einer Bestallungsurkunde „...öffentlich Kund tun und bekennen...“, dass der Raths-Apotheker seinen „...Bürgern und Patienten seine Waren um einen gemessenen Wert gutwillig verkaufen und alles tun und verrichten solle, was einem aufrichtigen Apotheker wohl ansteht...“ Der Betreiber erhielt die Einkünfte der Apotheke vom [[Bremer Rat]]. Seit dem 17. Jahrhundert verpachtete der Rat diese Apotheke auf 10 Jahre, später auf Lebenszeit. Die Oberaufsicht hatten der &#039;&#039;Dritte [[Bremer Bürgermeister#Geschichte|Bürgermeister]]&#039;&#039; und ein Ratsherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1594 bis 1820 standen an der heutigen Stelle der Apotheke zwei dreigeschossige Giebelhäuser der [[Weserrenaissance]] mit ungleichen Grundstücksbreiten und Giebelhöhen. Diese beiden Bauten, mit zwei bzw. drei Fensterachsen, wurden nach Plänen von [[Lüder von Bentheim]] errichtet. In den beiden Häusern befanden sich die Apotheke und die Bremer [[Akzise]]meisterei. Weitere Apotheken kamen in Bremen im 17. Jahrhundert dazu: 1640 die &#039;&#039;Einhorn-Apotheke&#039;&#039;, 1667 die &#039;&#039;Hirsch-Apotheke&#039;&#039; und die &#039;&#039;Apotheke zur weißen Rose&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1815 verkaufte der Rat das Anwesen an den bisherigen Pächter Jacob Henschen. Der ließ die beiden baufälligen Giebelhäuser nach 1820 abreißen. Um 1830 entstand auf beiden Grundstücken ein schlichter, traufständiger, dreigeschossiger, [[Klassizismus|klassizistischer]] Neubau, ganz im Stil der [[Biedermeier#Architektur und Möbel|Biedermeier-Architektur]]. An der Nordwestseite des Marktplatzes erschien das verputzte Gebäude fremd und unpassend. Dieser Bau wurde am 11. Februar 1893 durch einen Brand stark beschädigt, vor allem die oberen Geschosse. Der Besitzer Friedrich Hauck konnte sich einen Wiederaufbau nicht leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer regen, öffentlichen Diskussion, auch in der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]], verfestigte sich der Standpunkt, dass „...der Marktplatz so sehr jedem Bremer an Herz gewachsen sei, daß eine dauernde Verunzierung desselben womöglich abgewehrt werden sollte...“. Bei der Wiederherstellung seiner Vorderfront war eine repräsentative neue  Fassade erforderlich. Sie wurde von 1893 bis 1894 nach Plänen des damaligen Dombaumeister [[Max Salzmann]] in Stil der deutschen [[Renaissance]] durchgeführt. Verwendet wurde dafür gelblicher schlesischer Marmor. Der mittlere Giebel oberhalb der [[Dachtraufe|Traufe]] und ein [[Erker]] im l. und 2.&amp;amp;nbsp;Obergeschoss ergaben dabei eine Betonung der Vertikalen. Der Besitzer erhielt von der Stadt Bremen einen höheren Zuschuss von 15.000 und von dem Petroleum-Kaufmann [[Franz Schütte]] 10.000 Mark, um die erhöhten Kosten der das Stadtbild prägenden Fassade bauen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte das Gebäude am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 bei einem der [[Luftangriffe auf Bremen]] aus. Dabei blieb die Vorderfront mit dem Erker und das unterste Geschoss des Giebels erhalten. Nach dem Krieg erstreckte sich der Wiederaufbau zunächst nur bis zum zweiten Stock. Das gesamte Gebäude konnte schließlich von 1957 bis 1958 nach Plänen von [[Herbert Anker]] wiederhergestellt werden. Anstelle des früher vorhandenen Mittelgiebels kamen zwei Giebel im Stil des [[Neubarock]]s. Dadurch wurde die bis 1820/30 vorhandene Giebelreihe am Marktplatz wiederhergestellt. Der linke Giebel ähnelt dem zerstörten Mittelgiebel, der rechte ordnet sich in seinen Formen dem Ganzen unter. Der zweigeschossige [[Erker]] vom ersten zum zweiten Geschoss, in Form und Anordnung auf den einen Giebel abgestellt, hat durch das jetzige Vorhandensein von zwei Giebeln seine ursprüngliche Bedeutung verloren. Von seinem deshalb zunächst geplanten Abbruch ist abgesehen worden. Sein früher kuppelartiges Dach wurde durch schlichtere kupfergedeckte Schrägen ersetzt. Am rechten Giebel befindet sich eine [[Sonnenuhr]], eine von rund 125 Sonnenuhren in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im linken Gebäudeteil befindet sich heute ein Ärztezentrum, im rechten Haus die Raths-Apotheke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
[[Denkmalschutz in Bremen#D-Altstadt|1917]] wurde die Raths-Apotheke unter [[Bremer Denkmale|Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref name=Rath-LfD&amp;gt;{{WP-HB LfD|0070|Raths-Apotheke - OBJ-Dok-nr.: 00000070}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamtes für Denkmalpflege Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudeensemble an der Nordwestseite des Marktplatzes besteht von rechts nach links aus den folgenden vier Gebäuden:&lt;br /&gt;
* Nr. 1 &#039;&#039;[[Rathscafé/Deutsches Haus]]&#039;&#039; von 1908–1911 sowie 1951/1956,&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0068|Rathscafé &amp;amp; Deutsches Haus - OBJ-Dok-nr.: 00000068}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamtes für Denkmalpflege Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nr. 9 &#039;&#039;[[Haus Am Markt 9|Haus Zum Jonas]]&#039;&#039; von 1600 und 1963,&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0069,T|Zum Jonas &amp;amp; C. H. F. Kaune&#039;s Restauration &amp;amp; Haus am Markt &amp;amp; Beck&#039;s am Markt - OBJ-Dok-nr.: 00000069,T}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamtes für Denkmalpflege Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nr. 11 &#039;&#039;Raths-Apotheke&#039;&#039; von 1893–1894 und 1959–1960,&amp;lt;ref name=Rath-LfD /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nr. 12 [[Haus der Stadtsparkasse (Bremen)|&#039;&#039;Haus der Stadtsparkasse&#039;&#039;]] von 1755 und 1957–1958.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0071|Sparkasse am Markt - OBJ-Dok-nr.: 00000071}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamtes für Denkmalpflege Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &#039;&#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]]&#039;&#039;. [[Edition Temmen]], Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* E. Ehrhardt: &#039;&#039;Die neue Rathsapotheke in Bremen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Zeitschrift für Bauwesen&#039;&#039; Nr. 47, 1897&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &#039;&#039;Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens I&#039;&#039;, 1964.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Hrsg.): &#039;&#039;Bremen/Niedersachsen&#039;&#039;. Deutscher Kunstverlag, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marketplace of Bremen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.raths-apotheke-bremen.de/historisches/ Raths-Apotheke]: Im Geschichtsteil sind die Zeichnungen und Bilder aus früherer Zeiten abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=53.07599|EW=8.806679|type=landmark|dim=200|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheke in Deutschland|Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremer Marktplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.76.96.63</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Balleer&amp;diff=2089788</id>
		<title>Haus Balleer</title>
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		<updated>2023-10-29T22:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.96.63: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bremer Marktplatz - 1859.jpg|mini|&#039;&#039;Haus Balleer&#039;&#039; Ecke Marktplatz&amp;amp;nbsp;/ Grasmarkt 1859 (hier hinter der Rückseite des [[Bremer Roland|Roland]] zu sehen)]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Balleer&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Balleersches Haus&#039;&#039;) war ein mittelalterliches [[Bürgerhaus]] in [[Bremen]], das im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut und 1860 abgerissen wurde. Es stand an der Südostseite des [[Bremer Marktplatz]]es (Am Markt Nr.&amp;amp;nbsp;26) und galt&amp;amp;nbsp;– neben dem [[Haus Speckhan]]&amp;amp;nbsp;– als einer der herausragenden Bauten der [[Backsteingotik]] in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert Schwarzwälder S. 61&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Balleersche Haus&#039;&#039; wurde wahrscheinlich um 1450 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manfred Rech S. 126&amp;quot; /&amp;gt; Als Eckhaus zwischen Markt und [[Grasmarkt (Bremen)|Grasmarkt]] befand es sich an einer der herausragenden Lagen in Bremen und flankierte mit dem [[Bremer Rathaus|Rathaus]] den Durchgang vom Markt zum [[Bremer Dom|Dom]]. Am Marktplatz grenzte es direkt an das ebenfalls bemerkenswerte [[Haus Pundsack|Pundsacksche Haus]] (rechts daneben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist benannt nach der wohlhabenden Kaufmannsfamilie &#039;&#039;Balleer&#039;&#039; (auch in den Schreibweisen &#039;&#039;Baleer&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rudolf Stein S. 302&amp;quot; /&amp;gt; und &#039;&#039;Baller&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johann Martin Lappenberg S. 175&amp;quot; /&amp;gt; überliefert), die mehrere Ratsherren und Bürgermeister der Stadt stellte. Belegt sind Johannes Balleer, der 1333 das Bürgerrecht in Bremen erwarb und Mitglied des [[Bremer Rat]]es wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rudolf Stein S. 302&amp;quot; /&amp;gt;, Arnd Balleer († 1418), der Hille Hasbergen, eine Schwester [[Hinrich von Hasbergen|Hinrichs von Hasbergen]], heiratete, dessen Sohn Johann († 1441), Ratsmann, und Bürgermeister [[Bernd Balleer]] (um 1475)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johann Martin Lappenberg S. 175&amp;quot; /&amp;gt; sowie die Ratsherren Heinrich (Hinrich) Balleer († 1563) und Johann Balleer († 1635)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinrich Wilhelm Rotermund S. 18&amp;quot; /&amp;gt;.†&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Balleersche Eigentümer des Hauses verstarb 1702 während einer Reise in Amsterdam. Anschließend hatte das Gebäude verschiedene Eigentümer, zuletzt die Tuchhandlung &#039;&#039;Philipp Rechten&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co.&#039;&#039; 1860 wurde das &#039;&#039;Balleersche Haus&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;– zusammen mit dem gesamten Häuserblock um die ehemalige [[Wilhadikapelle]]&amp;amp;nbsp;– abgerissen, um Platz für die [[Bremer Börse#Neue Börse|Neue Börse]] zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestalt des Hauses ==&lt;br /&gt;
Das [[Giebelständig|Giebelhaus]] hatte drei Hauptstockwerke und drei Dachgeschosse, die Front zum Markt war 9,50&amp;amp;nbsp;Meter breit bei einer Tiefe von nur 3,90&amp;amp;nbsp;Meter. Die Hauptgeschosse wurden vertikal von sechs Fensterachsen gegliedert, von denen die beiden mittleren breiter waren als die seitlichen. Hier befanden sich mit [[Stichbogen|Stichbögen]] abschließende Fenster. Im Giebelbereich darüber schlossen sich fünf [[Blendnische]]n an&amp;amp;nbsp;– in den mittleren drei saßen in nochmals abgestuften Vertiefungen schmale Fenster mit [[Bogen (Architektur)#Zackenbogen|Kleeblattbögen]]. Das Dach war mit einem überstehenden Ziegelband abgesetzt, das im [[Dachfirst|First]] mit einem [[Giebelaufsatz]] abschloss. Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erhielt das Haus zwei dreistöckige [[Utlucht]]en, eine an der Seite zum Marktplatz und eine an der Seite zum Grasmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Funde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BremerMarktplatz-Grabung.jpg|mini|Kellergewölbe des &#039;&#039;Hauses Balleer&#039;&#039; bei Ausgrabungen im Jahr 2002]]&lt;br /&gt;
Bei Ausgrabungstätigkeiten auf dem Marktplatz im Jahr 2002 wurde der Keller des ehemaligen Hauses mit zwei [[Tonnengewölbe]]n und einem Backsteinboden in [[Fischgrätmuster]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert freigelegt. Eine der Kellerwände grenzte dabei an die Fundamente einer noch älteren Mauer aus Findlingssteinen, die wahrscheinlich nicht zu dem einen Torturm der [[Dombezirk (Bremen)|Domburg]] gehörte, den [[Adam von Bremen]] beschrieben hatte, sondern zu einem benachbarten Mauerturm, auf den es in der Textüberlieferung keinen Hinweis gab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Rech]] (Hrsg.): &#039;&#039;Gefundene Vergangenheit – Archäologie des Mittelalters in Bremen&#039;&#039; (= &#039;&#039;Bremer Archäologische Blätter.&#039;&#039; Bd. 3) 2004, ISBN 3-7749-3233-6, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Elmshäuser]], Hans-Christoph Hoffmann, Hans-Joachim Manske (Hrsg.): &#039;&#039;Das Rathaus und der Roland auf dem Marktplatz in Bremen&#039;&#039;. Edition Temmen, Bremen 2002, ISBN 3-86108-682-4.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &#039;&#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&#039;&#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &#039;&#039;Romanische, gotische und Renaissance-Baukunst in Bremen.&#039;&#039; [[Hauschild Verlag]], Bremen 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rudolf Stein S. 302&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Rudolf Stein | Titel=Romanische, gotische und Renaissance-Baukunst in Bremen | Verlag=Hauschild Verlag | Ort=Bremen | Jahr= 1962 | ISBN= | Seiten=302 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Johann Martin Lappenberg S. 175&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Johann Martin Lappenberg | Titel=Geschichtsquellen des Erzstifts und der Stadt Bremen | Verlag=J.&amp;amp;nbsp;G.&amp;amp;nbsp;Heyse | Ort=Bremen | Jahr= 1841 | ISBN= | Seiten=175 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert Schwarzwälder S. 61&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Herbert Schwarzwälder | Titel=Das Große Bremen-Lexikon | Verlag=Edition Temmen | Ort=Bremen | Jahr= 2003 | ISBN=3-86108-693-X | Seiten=61 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinrich Wilhelm Rotermund S. 18&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Heinrich Wilhelm Rotermund]] | Titel=Lexikon aller Gelehrten, die seit der Reformation in Bremen gelebt haben | Verlag=Schünemann Verlag | Ort=Bremen | Jahr= 1818 | ISBN= | Seiten=18 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manfred Rech S. 126&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Konrad Elmshäuser, Hans-Christoph Hoffmann, Hans-Joachim Manske | Titel=Das Rathaus und der Roland auf dem Marktplatz in Bremen | Verlag=Edition Temmen | Ort=Bremen | Jahr=2002 | ISBN=978-3-86108-682-6 | Seiten=126 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marketplace of Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.07567 |EW=8.80749 |type=landmark |dim=50 |region=DE-HB |name=Haus Balleer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremer Marktplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.76.96.63</name></author>
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		<title>Januargesellschaft</title>
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		<updated>2023-10-29T22:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.96.63: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Januargesellschaft&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Januargesellschaft der Wittwen- und Statutenkasse&#039;&#039;&#039; ist ein traditionelles Kaufmannsfest von Mitgliedern der [[Handelskammer Bremen]], das jeweils am Montag nach dem [[Erscheinung des Herrn|Dreikönigstag]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Brauch]] geht auf die „Große Kaufmannkost“ zurück, die erstmals 1549 erwähnt wird, und gehört mit zu den ältesten Festmahlen und Tischgesellschaften der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Immermann: &#039;&#039;Feste und Bräuche in Bremen&#039;&#039;; Hauschild 2000, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr gehören die amtierenden und früheren Mitglieder des [[Plenum]]s der Bremer Handelskammer sowie die [[Syndikus|Syndici]] der Kammer an. Während der Januargesellschaft werden neue Plenarmitglieder in die Wittwen- und Statutenkasse aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot;&amp;gt;Pressemitteilung der Handelskammer Bremen vom 12. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Traditionell erfolgte diese alljährliche Versammlung der sogenannten [[Elterleute in Bremen|Elterleute]] der Kaufmannschaft zu Ehren der neu hinzugekommenen Mitglieder, was unter anderem aus der gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebräuchlichen Bezeichnung „Introductions-Mahlzeit“ ersichtlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Immermann: &#039;&#039;Feste und Bräuche in Bremen&#039;&#039;; Hauschild 2000, S.&amp;amp;nbsp;65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wittwen- und Statutenkasse wurde 1774 gegründet, um die Hinterbliebenen verstorbener Plenarmitglieder finanziell zu unterstützen. Die Januargesellschaft wird bis heute aus den Erträgen der Kasse finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Januargesellschaft findet stets im [[Schütting (Bremen)|Schütting]], dem Sitz der Bremer Handelskammer statt und beginnt traditionell mit der Ehrung der Verstorbenen und der Aufnahme der neuen Mitglieder in die Wittwen- und Statutenkasse; danach folgt eine Grundsatzrede des [[Präses]] der Kammer zum Jahreswechsel. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Festessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Udo Immermann: &#039;&#039;Die Januargesellschaft der Handelskammer – eine große bremische Kaufmannstradition&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Feste und Bräuche in Bremen. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Hansestadt. Festschrift zum hundertsten Geburtstag des Focke-Museums&#039;&#039;. Hrsg.: Die Wittheit zu Bremen; Red.: Hans Kloft, Martina Rudloff; [[Hauschild Verlag]], Bremen 2000, ISBN 3-89757-042-4, S.&amp;amp;nbsp;63–67.&lt;br /&gt;
* Klaus Berthold: &#039;&#039;Bremer Kaufmannsfeste. Rituale, Gebräuche und Tischsitten  der bremischen Kaufmannschaft&#039;&#039;. Nachdruck, Carl Schünemann Verlag, Bremen 2008, ISBN 978-3-7961-1902-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1549]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handelskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bremen)|Januargesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremer Marktplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.76.96.63</name></author>
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		<title>Kategorie:Urbaner Freiraum in Frankfurt am Main als Thema</title>
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		<updated>2023-10-29T21:45:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.96.63: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{KsPuB-Infoleiste}}&lt;br /&gt;
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{{KsPuB-Erläuterung-Urbaner Freiraum|in Frankfurt am Main als Thema|* Hier werden Kategorien eingeordnet, die jeweils alle in Zusammenhang mit einem bestimmten urbanen Freiraum in Frankfurt am Main stehenden Artikel sammeln.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Urbaner Freiraum als Thema nach Ort|Frankfurt am Main]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.76.96.63</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prinzipalmarkt_5&amp;diff=929383</id>
		<title>Prinzipalmarkt 5</title>
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		<updated>2023-10-29T18:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.96.63: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:MuensterPrinzipalmarktNr5.jpg|mini|Das wiedererrichtete Gebäude Prinzipalmarkt Nr. 5]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude &#039;&#039;&#039;Prinzipalmarkt 5&#039;&#039;&#039; ist eines der erneuerten, historischen Giebelhäuser am [[Prinzipalmarkt]] der [[Westfalen|westfälischen]] Stadt [[Münster]]. Heute ist es ein modernes Geschäftshaus und Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung mit drei Giebelhäusern ==&lt;br /&gt;
Vermutlich um 1500 wurden an dieser Stelle drei zum Prinzipalmarkt [[giebelständig]]e Häuser erbaut. Der Bau des [[Thurn und Taxis]]’schen Postamtes an der ehemaligen Postgasse, mit dem Giebel zur [[St. Lamberti (Münster)|Lambertikirche]] hin, erfolgte 1643. Östlich benachbart stand in der Postgasse das Brauhaus des Gastwirtes Laporte, dessen Hotel Königskrone auf dem Kornmarkt zu finden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaufmann Franz Wilhelm Cruse erwarb 1777 das größere der zwei zum Prinzipalmarkt hin gelegenen Giebelhäuser von einer Witwe Mengelkamp. Da sich das Gebäude in einem schlechten Zustand befand, bekam er am 10. November 1777 von der Stadt die Auflage, das Haus neu zu errichten, wenn er es als Wohnhaus und Kaffeehauswirtschaft nutzen wollte. Im August 1778 zog er ein und betrieb kurz danach eine Wirtschaft, die ab 1779 dem Civil-Club Münster als Vereinslokal diente. Schon am 5. Februar gab es den ersten Ball im Hause. Einige Jahre später wurde das &#039;&#039;Gasthaus Cruse&#039;&#039; in &#039;&#039;Hotel Cruse&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Bernard Anton Gerbaulet wurde 1797 neuer Eigentümer des Hauses und nannte es um in &#039;&#039;Hotel Gerbaulet&#039;&#039;. Sein Sohn und Nachfolger, Ferdinand August Gerbaulet, gab dem Hotel am 1. Januar 1824 den Namen &#039;&#039;König von England&#039;&#039;. Nach der Heirat mit Dora Schmedding im Jahr 1829, deren Elternhaus das Eckhaus zur Grütgasse war, kamen nach und nach die drei Giebelhäuser in den Besitz der Familie Gerbaulet. So lässt sich der Plan zu einem größeren Neubau erklären, zumal auch die Stadt Münster Interesse an einem &#039;&#039;Grand Hotel&#039;&#039; am Prinzipalmarkt zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau von 1841 ==&lt;br /&gt;
Der Abriss der drei Giebelhäuser und des alten Posthauses erfolgte 1841, nachdem auch dieses Grundstück von der Familie Gerbaulet erworben worden war. Das neue Gebäude wurde mit großem Kapitalaufwand als vierstöckiges Haus mit großem Saal und, der Mode der Zeit entsprechend, im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil ohne die für die traditionelle Bebauung am Prinzipalmarkt typischen Giebel errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Gerbaulet gab das Hotel 1889 in andere Hände, nachdem es Hermann Gerbaulet ab 1860 mit seiner Mutter, und nach ihrem Tod 1881, alleine geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde eine [[Aktiengesellschaft]] unter dem Vorsitz von &#039;&#039;Reichsgraf Bonifazius von [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Hatzfeldt]]-Trachenberg&#039;&#039; (1854–1921) Eigentümerin des Hauses. Das Gebäude wurde in Teilen aufwendig umgebaut, um den zeitgenössischen Ansprüchen an ein Hotel gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel wurde 1916 noch in „Hohenzollernhof“ umbenannt, kurz bevor der Hotelbetrieb 1918 aufgegeben wurde und das Haus in das Eigentum der Stadt Münster überging. Diese vermietete Ladenlokale und Büroräume an diverse Unternehmen, das Haus trug nun den für Büro- und Geschäftshäuser häufig verwendeten Namen „[[Handelshof]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Luftangriffe auf Münster|Luftangriffen auf Münster]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Gebäude wie der Prinzipalmarkt in den Jahren 1943 bis 1945 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederaufbau 1950/1951 ==&lt;br /&gt;
Bereits bei Kriegsende 1945 setzte eine breite Diskussion um den Wiederaufbau Münsters ein, insbesondere um die Gestaltung des Prinzipalmarkts als „gute Stube“ der Stadt. Unter Beibehaltung der Grundstückszuschnitte, die für die Maßstäbe des 20. Jahrhunderts eigentlich zu klein und beengt waren, wurden hier Fassaden errichtet, die sich in vereinfachter Form an der Gestalt ihrer Vorgängerbauten orientierten, also weder zeitgenössisch moderne Neubauten noch bloße Kopien, [[Nachbildung|Replikate]] oder [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das giebellose Gebäude Prinzipalmarkt 5 von 1841 auch vor der Wiederaufbau-Diskussion häufig Kritik als disharmonischer Kontrast zur baulichen Umgebung und architektonischer Schandfleck erfahren hatte, erfolgte der [[Wiederaufbau]] 1950/1951 mit drei Giebeln, wie sie vor 1841 an der Baugruppe vorhanden waren. Der Mehraufwand dafür löste trotz des allgemeinen Konsenses zur Gestaltung des Prinzipalmarkts eine heftige Debatte im Rat der Stadt Münster aus, da die Stadt als Bauherrin des Hauses bei schlechter Finanzlage ein umfangreiches Bauprogramm im Rahmen des Wiederaufbaus der stark kriegszerstörten Stadt zu leisten hatte. Letztlich mutete die Stadt sich selbst damit aber nur einen Mehraufwand zu, den sie auch von allen anderen Bauherren am Prinzipalmarkt verlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung des Hauses 1951 zog die schon seit 1937 im Hause ansässige Firma Heinrich Petzhold ins Erdgeschoss ein. Die oberen Etagen nutzt die Stadt für Büroräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roswitha Rosinski: &#039;&#039;Der Umgang mit der Geschichte beim Wiederaufbau des Prinzipalmarktes in Münster/Westf. nach dem 2. Weltkrieg.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Denkmalpflege und Forschung in Westfalen&#039;&#039;, Band 12.) Habelt, Bonn 1987, ISBN 3-7749-2230-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/57/43.50/N |EW=7/37/42.0/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftshaus in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prinzipalmarkt]]&lt;/div&gt;</summary>
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