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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Schloss Kirchlauter</title>
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		<updated>2022-09-28T14:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.76.99.209: /* Weblinks */ Kategorie:Stauffenberg (Adelsgeschlecht)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Kirchlauter 1.JPG|mini|Schloss Kirchlauter, Blick vom Schlosshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Kirchlauter&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Guttenberg’sches Wasserschloss&#039;&#039; genannt, bildet den Mittelpunkt des Dorfes [[Kirchlauter]] ([[Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach]]) im [[Landkreis Haßberge]] in [[Unterfranken]]. Die winkelförmige [[Barock]]anlage ist in gutem Zustand und wird bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1511 erhielt Moritz von [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]] Kirchlauter als [[Lehen]] des [[Hochstift Würzburg|Hochstiftes Würzburg]]. Im 16. Jahrhundert errichteten die Herren von Guttenberg das sogenannte Alte Schloss südwestlich der späteren Schlossanlage, das heute als Verwalterhaus dient. Ab 1689 begann der [[Liste der Bischöfe von Würzburg|Würzburger Fürstbischof]] [[Johann Gottfried von Guttenberg]] mit dem Neubau des Wasserschlosses, das im 18. Jahrhundert teilweise umgebaut wurde. Die Freiherren von Guttenberg bewohnten die Anlage bis 1968. Heute gehört das Schloss den Grafen [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Stauffenberg]], denen es durch die Gräfin Elisabeth, eine geborene Freiin von und zu Guttenberg, zufiel. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Kirchlauter von den Amerikanern beschossen. Auch das Schloss erlitt größere Schäden, die beseitigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die beiden dreigeschossigen Schlossflügel stehen auf einem quadratischen Sockel und sind von einem gefütterten (gemauerten) Wassergraben umgeben. Den Zugang ermöglicht eine zweijochige Sandsteinbrücke mit [[Baluster]]brüstung und gemauerten Pfeilern. Die Giebel der ziegelgedeckten Satteldächer sind im Westen und Süden durch zweigeschossige, voluten- und obeliskengeschmückte Blenden abgeschlossen. Die sonstige Gliederung ist einfach gehalten. Die profilierten Fenstergewände, Gesimse und rustizierten Eckbänder wurden steinsichtig belassen, die Wandflächen sind weiß verputzt. Das [[Portal (Architektur)|Portal]] liegt an der Hofseite des Ostflügels und wird von einem ionischen Säulenpaar flankiert. Darüber halten zwei Engelsfiguren das [[Wappen|Sandsteinwappen]] des bischöflichen Bauherren. Im ersten Obergeschoss des Ostflügels ist der Ahnensaal mit seiner reichen Stuckdekoration (um 1730) und zahlreichen Ölporträts erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumeister und [[Architekt]] ist Heinrich Zimmer überliefert, ein Meister aus dem Umkreis [[Antonio Petrini]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] erstreckt sich ein mauerumschlossener [[Park]] mit einigen barocken Gartenfiguren und einer [[Orangerie]].&lt;br /&gt;
Südwestlich liegt das Alte Schloss vor dem Hauptschloss. Der zweigeschossige Bau trägt ein Fachwerkobergeschoss mit einem Eckerker. Abgeschlossen wird der Schlossbezirk durch die Wirtschaftsgebäude, am Schüttboden ist das Ehewappen Guttenberg-Horneck (um 1720) angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Kirchlauter ist ein Spielort der Konzertreihen &#039;&#039;Musik in fränkischen Schlössern&#039;&#039; und &#039;&#039;Musikzauber Franken&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Weitere Ansichten des Schlosses&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schloss Kirchlauter 2.JPG&lt;br /&gt;
 Schloss Kirchlauter 3.JPG&lt;br /&gt;
 Schloss Kirchlauter 4.JPG&lt;br /&gt;
 Schloss Kirchlauter 5.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern.&#039;&#039; Band 3: &#039;&#039;Regierungsbezirk Unterfranken &amp;amp; Aschaffenburg.&#039;&#039; = &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler von Unterfranken &amp;amp; Aschaffenburg.&#039;&#039; Heft 15: [[Hans Karlinger]]: &#039;&#039;Bezirksamt Ebern.&#039;&#039; Mit einer historischen Einleitung von Hans Ring. Oldenbourg, München 1916 (Unveränderter Nachdruck. ebenda 1983, ISBN 3-486-50469-X).&lt;br /&gt;
* Anton Rahrbach, Jörg Schöffl, Otto Schramm: &#039;&#039;Schlösser und Burgen in Unterfranken – Eine vollständige Darstellung aller Schlösser, Herrensitze, Burgen und Ruinen in den unterfränkischen kreisfreien Städten und Landkreisen&#039;&#039;. Hofmann Verlag, Nürnberg 2002, ISBN 3-87191-309-X, S. 48–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schloesser-und-musik.de/ Musik in fränkischen Schlössern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Haßberge}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/2/35/N |EW=10/43/4/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Bayern|Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Haßberge|Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern|Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Bayern|Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guttenberg (Adelsgeschlecht)| Schloss Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stauffenberg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kirchlauter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Kirchlauter]]&lt;/div&gt;</summary>
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