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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Markus Kurth (Politiker)</title>
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		<updated>2025-06-15T19:49:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Markus-kurth-2006.JPG|mini|Markus Kurth (2006)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Markus Kurth&#039;&#039;&#039; (* [[14. April]] [[1966]] in [[Beuel]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) und Politikwissenschaftler. Kurth war von 2002 bis 2025 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1985 am [[Kardinal-Frings-Gymnasium]] in [[Bonn]] leistete Kurth bis 1987 seinen [[Zivildienst]] beim [[Deutscher Caritasverband|Caritasverband]] Bonn ab und absolvierte anschließend ein Studium der [[Politikwissenschaft]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]], welches er 1993 als [[Diplom]]-[[Politologe]] beendete. Danach war er von 1994 bis 1997 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Fachbereich [[Soziologie]] der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]] und von 1997 bis 1998 als freiberuflicher [[Politikberater]] tätig. 1998 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Initiativkreis Emscherregion und übernahm 2002 die Aufgaben eines Bildungsmanagers bei der [[Heinrich-Böll-Stiftung]] [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Kurth ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in [[Dortmund]]. Er ist römisch-katholischer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/K/kurth_markus-521422 |titel=Markus Kurth, Bündnis 90/Die Grünen |hrsg=[[Deutscher Bundestag]] |sprache=de |abruf=2020-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Kurth wurde in den 1990er Jahren Mitglied der Grünen und war von 2000 bis 2003 Vorsitzender des Kreisverbandes Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter im Bundestag ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2020-07-02 Markus Kurth GRÜNE MdB by OlafKosinsky 1596.jpg|mini|Markus Kurth, 2020 im Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Dort war er von 2002 bis 2013 sozialpolitischer Sprecher der [[Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen]]. Ab 2005 war er zusätzlich Fraktionssprecher für Behindertenpolitik und Leiter der Fraktionsarbeitsgemeinschaft &#039;&#039;Grüne Politik für Menschen mit Behinderungen&#039;&#039;. Im Dezember 2013 übernahm Kurth das Amt des rentenpolitischen Sprechers. Er war Obmann der Grünen im [[Ausschuss für Arbeit und Soziales]]. Im [[Ausschuss für Gesundheit|Gesundheitsausschuss]] war er stellvertretendes Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurth zog über die [[Landesliste]] Nordrhein-Westfalen in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Bei der [[Bundestagswahl 2025]] kandidierte er nicht erneut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Björn Althoff |url=https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/markus-kurth-bundestag-dortmund-wahl-2025-gruene-ampel-aus-fdp-spd-berlin-aus-nach-22-jahren-w958448-2001434327/ |titel=Markus Kurth: Dortmunds dienstältester Abgeordneter geht nach 22 Jahren |werk=ruhrnachrichten.de |datum=2024-11-08 |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Markus Kurth}}&lt;br /&gt;
* [http://www.markus-kurth.de Website von Markus Kurth]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Markus Kurth}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gruene-bundestag.de/abgeordnete/infos-zur-person/markus-kurth Lebenslauf bei der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen]&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|markus_kurth-575-37749|Markus Kurth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023914956|VIAF=254874238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurth, Markus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kurth, Markus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beuel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
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		<title>Heinrich Scheppmann</title>
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		<updated>2025-06-15T19:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_B_145_Bild-F020692-0057,_Bonn,_Bundesverdienstkreuz_an_Bundestagsmitglieder_(cropped).jpg|mini|Heinrich Scheppmann (1965)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Scheppmann&#039;&#039;&#039; (* [[4. November]] [[1895]] in [[Essen]]; † [[28. September]] [[1968]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1953 bis 1965 an. Vom 13. November 1958 bis 1965 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Scheppmann, Heinrich-Bild-2024-1.jpg|mini|Heinrich Scheppmann auf einem Wahlplakat zur [[Bundestagswahl 1961]]]]Scheppmann besuchte von 1909 bis 1913 die Volksschule in Essen und wurde danach als Soldat eingezogen. Er trat 1919 der [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]] bei und wurde bald darauf Kreisvorsitzender in [[Bytom|Beuthen]], Oberschlesien. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] arbeitete er bis 1928 als Bergmann. Anschließend wurde er Geschäftsstellenleiter der Christlichen Gewerkschaft, wurde aber nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bis 1937 arbeitslos war, wurde er wieder im Bergbau eingestellt, wo er bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] arbeitete, die letzten Jahre als technischer Angestellter. Er engagierte sich auch im Aufbau des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]] und war dessen stellvertretender Leiter im Bezirk Niederrhein. Von 1950 bis 1958 war er im Vorstand der [[IG Bergbau und Energie|Industriegewerkschaft Bergbau]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheppmann war 1945 eines der Gründungsmitglieder der CDU im Rheinland. Er war im Landesvorstand [[Nordrhein-Westfalen]] der CDU tätig und wirkte im Kreisvorstand der CDU Essen mit, wo er von 1945 bis 1953 im Rat saß. Von 1946 bis 1947 war Scheppmann auch Abgeordneter im ersten und im zweiten ernannten Landtag von Nordrhein-Westfalen. Bei der [[Bundestagswahl 1953]] wurde er über die Landesliste der CDU in den Deutschen Bundestag gewählt. Er war dort während der zweiten Legislaturperiode Mitglied im Ausschuss für Arbeit, dem er ab November 1958 bis zum Ende der vierten Wahlperiode als Vorsitzender vorstand. Scheppmann war in der zweiten Wahlperiode außerdem noch Mitglied im Ausschuss für Fragen des Gesundheitswesens und im Ausschuss für Wahlprüfung und Immunität. In der dritten Wahlperiode war er außerdem noch ordentliches Mitglied des Ausschusses für Sozialpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F020692-0059, Bonn, Bundesverdienstkreuz an Bundestagsmitglieder.jpg|mini|Links Heinrich Scheppmann bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1965]]Scheppmann bekam im Jahr 1959 das [[Komtur (Ordenskunde)|Große Verdienstkreuz]] des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] verliehen und im Jahr 1965 das [[Großoffizier (Ordenskunde)|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]]. Außerdem bekam er 1961 das [[Großkreuz]] des [[Franquismus|franquistischen]] [[Cisneros-Orden]]s verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|684|685|Scheppmann, Heinrich|Helge Heidemeyer|139561188}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &#039;&#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&#039;&#039; Bd. 2: &#039;&#039;N–Z. Anhang.&#039;&#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 735–736.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heinrich Scheppmann}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139561188|VIAF=101287846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheppmann, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-BE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheppmann, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_M%C3%BCller_(Politiker,_1916)&amp;diff=1135258</id>
		<title>Adolf Müller (Politiker, 1916)</title>
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		<updated>2025-06-15T19:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F054632-0019, Ludwigshafen, CDU-Bundesparteitag.jpg|mini|Adolf Müller (1978)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adolf Müller&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1916]] in [[Lennep]] (jetzt Ortsteil von [[Remscheid]]); † [[22. Februar]] [[2005]]) war ein deutscher [[Gewerkschafter]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Müller wurde als Sohn eines Schleifermeisters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er zunächst eine Schleiferlehre in einer Hammerschmiede und bestand später die Facharbeiterprüfung in der [[Remscheid]]er Kleineisenindustrie. Er leistete 1937 [[Reichsarbeitsdienst]], wurde anschließend zur [[Wehrmacht]] eingezogen und nahm seit 1939 als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft, aus der er 1945 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller arbeitete seit 1947 als Fachsekretär für Arbeitsrecht und Sozialpolitik beim [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] in Remscheid und wurde 1953 geschäftsführender Vorsitzender des dortigen DGB-Ortsausschusses. Er war seit 1955 Mitglied des Landesbezirksvorstandes und von 1958 bis 1978 stellvertretender Landesbezirksvorsitzender des DGB [[Nordrhein-Westfalen]]. Daneben war er Mitglied der [[Kolpingsfamilie]] und der [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung]] (KAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Müller trat 1945 in die CDU ein und wurde später in den Landesvorstand der CDU [[Rheinland]] gewählt. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft]] (CDA) Rheinland sowie Mitglied des CDA-Bundesvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Müller gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von [[Bundestagswahl 1961|1961]] bis 1987 an. Er war stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen. Der Sozialpolitiker war von 1965 bis 1969 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und von 1969 bis September 1981 stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und Sozialordnung. Von 1972 bis 1981 war er zunächst Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe und von 1981 bis 1987 dann stellvertretender Vorsitzender der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]], 1970&lt;br /&gt;
* Komturkreuz des [[Gregoriusorden]]s, 1972&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz, 1979&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arbeitsmarkt, Risiko und Chance.&#039;&#039; 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000013257|Adolf Müller|19. Mai 2014|&#039;&#039;Internationales Biographisches Archiv&#039;&#039; 30/1982 vom 13. September 1982}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Müller (Remscheid), Adolf |Fundstelle=M |Seiten=850–851 |KBytes=212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119410214|LCCN=n97003809|VIAF=5740700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kolpingwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lennep]] (jetzt Ortsteil von [[Remscheid]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
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		<title>Eugen Glombig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Glombig&amp;amp;Pfeife.jpg|mini|hochkant|Bundestagsabgeordneter Eugen Glombig um 1980]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eugen Glombig&#039;&#039;&#039; (* [[23. Januar]] [[1924]] in [[Hamburg]]; † [[31. Oktober]] [[2004]] in [[Kiel]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1983 bis 1987 Vorsitzender des &#039;&#039;Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung&#039;&#039; des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Eugen Glombig.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Eugen Glombig wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater war Hafenarbeiter, der Mühe hatte, die Familie mit sechs Kindern zu ernähren. Mit zwei Jahren erkrankte Eugen Glombig an spinaler Kinderlähmung. Er blieb behindert und ging zeitlebens schwer an zwei Stöcken. Trotz der Schwierigkeiten erlangte er die [[Mittlere Reife]] – für Behinderte seinerzeit ungewöhnlich. Von 1940 bis 1942 absolvierte er eine Lehre bei einer [[Ersatzkasse]]. Anschließend war er bis 1945 dort [[leitender Angestellter]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er zunächst beim Einwohnermeldeamt in Hamburg und war anschließend 1947/48 Mitarbeiter der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] in der Hansestadt. Von 1948 bis 1969 war er als Fachreferent für Sozialrecht in der Bundeszentrale des [[Sozialverband Deutschland|Reichsbundes der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein sozialer Hintergrund dürfte prägend für sein späteres politisches Wirken gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Glombig verstarb im Alter von 80 Jahren und wurde auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Die Grabstätte liegt im Planquadrat Bw 63 westlich von Kapelle 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Glombig trat 1949 der SPD bei. Zeitweise war er stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes [[Bezirk Hamburg-Mitte|Hamburg-Mitte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Glombig gehörte von 1957 bis zur Mandatsniederlegung am 29. Januar 1962 der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1962 rückte er für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Helmut Schmidt]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] nach und war anschließend bis 1980 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. 1979 kandidierte der Publizist [[Freimut Duve]] innerparteilich um die Aufstellung als Direkt-Wahlkandidat für den nächsten Bundestag gegen den Sozialexperten und gewann mit einer Stimme Vorsprung. Glombig konnte trotz des schlechteren Listenplatzes schon am 18. Dezember 1980 als Nachrücker für [[Alfons Pawelczyk]] erneut in den Bundestag einziehen. Er war von 1972 bis 1983 Vorsitzender des Arbeitskreises IV &#039;&#039;Sozialpolitik&#039;&#039; der [[SPD-Fraktion#Bundestagsfraktion|SPD-Bundestagsfraktion]] und von 1983 bis 1987 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und Sozialordnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GlombigDuve.jpg|mini|Waren innerparteiliche Gegenkandidaten: Eugen Glombig und Freimut Duve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Glombig ist 1962 und 1980 über die [[Landesliste]] Hamburg, 1983 als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek|Hamburg-Wandsbek]] und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Hamburg-Mitte|Wahlkreises Hamburg-Mitte]] in den Bundestag eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
1988 wurde Glombig in [[Schleswig-Holstein]] zum ersten Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten (Ombudsmann) in einem deutschen Bundesland ernannt. Er übte dieses Amt bis 1993 aus. Gleichzeitig war er Landesbeauftragter für Behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108958221}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Glombig, Eugen |Fundstelle=G |Seiten=378 |KBytes=297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108958221|LCCN=n/88/16736|VIAF=52250156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glombig, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glombig, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Heyenn&amp;diff=279835</id>
		<title>Günther Heyenn</title>
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		<updated>2025-06-15T19:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Günther Heyenn&#039;&#039;&#039; (* [[13. August]] [[1936]] in [[Hamburg]]; † [[13. Januar]] [[2009]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] absolvierte Heyenn von 1953 bis 1957 eine Ausbildung für den gehobenen Dienst bei einem [[Rentenversicherungsträger]], der [[Landesversicherungsanstalt]] Hamburg, und war dort auch bis 1976, zuletzt als Amtsrat, tätig. Günther Heyenn war verheiratet und hatte drei Kinder. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Seine Witwe ist die Politikerin [[Dora Heyenn]], die von 2008 bis März 2015 Vorsitzende der [[Die Linke|Linksfraktion]] in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Heyenn fand seine letzte Ruhe auf dem [[Friedhof Tonndorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2821&amp;amp;tomb=1854&amp;amp;b=H&amp;amp;lang=de Abbildung Grabstätte Friedhof Tonndorf] bei &#039;&#039;genealogy.net&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Von 1957 an war Heyenn Mitglied der SPD. 1971 bis 1976 gehörte Heyenn dem [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtag von Schleswig-Holstein]] an. Von 1976 bis 1994 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und von 1990 bis 1994 Vorsitzender des [[Ausschuss für Arbeit und Soziales|Bundestagsausschusses für Arbeit und Sozialordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyenn vertrat nach der [[Bundestagswahl 1980]] als direkt gewählter Abgeordneter den [[Bundestagswahlkreis Segeberg – Stormarn-Nord|Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Nord]] und zog sonst stets über die [[Landesliste]] [[Schleswig-Holstein]] in den Deutschen Bundestag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Depositum (Archivwesen)|Depositum]] wird vom [[Archiv der sozialen Demokratie]] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] in Bonn aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &#039;&#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;A–M.&#039;&#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 340.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025206819|VIAF=255327767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyenn, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyenn, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ulrike_Mascher&amp;diff=527126</id>
		<title>Ulrike Mascher</title>
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		<updated>2025-06-15T19:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ulrike Mascher&#039;&#039;&#039; (* [[24. Oktober]] [[1938]] in [[München]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war von 1998 bis 2002 [[Parlamentarischer Staatssekretär|Parlamentarische Staatssekretärin]] beim [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung]]. Von September 2008 bis Mai 2018 war sie die Präsidentin des [[Sozialverband VdK|Sozialverbands VdK Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=http://www.tagesspiegel.de/politik/sozialverband-verena-bentele-zur-neuen-vdk-praesidentin-gewaehlt/22571356.html | titel=Sozialverband: Verena Bentele zur neuen VdK-Präsidentin gewählt | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2018-05-16 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur im Jahre 1957 in [[Stuttgart]] studierte Ulrike Mascher bis 1963 [[Rechtswissenschaft]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Freie Universität Berlin|Berlin]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Ab 1961 war sie als freiberufliche [[Regie]]assistentin tätig. Ab 1974 war sie Angestellte bei der [[Allianz SE|Allianz Versicherungs AG]], wo sie am Aufbau eines Studios für Schulungs- und Informationsmedien mitwirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sozialverbands-Chefin Ulrike Mascher im Interview: „Die Würde der Menschen bleibt auf der Strecke“ |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-wurde-der-menschen-bleibt-auf-der-strecke-5638549.html |Abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde sie in den [[Betriebsrat]] gewählt und war von 1980 bis 1990 Vorsitzende des Betriebsrates.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000022818&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=rrUUwA0h&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= |titel=Ulrike Mascher - Munzinger Biographie |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1998 bis 2002 war sie [[Staatssekretär]]in bei Arbeitsminister [[Walter Riester]], dabei war sie federführend an den Gesetzesvorlagen für die [[Riester-Rente]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/politik/exstaatssekretaerin-schiesst-gegen-eigene-rentenreform-142972.html |titel=Ex-Staatssekretärin schießt gegen eigene Renten-Reform |werk=merkur.de |datum=2003-08-13 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2003 engagiert sich Ulrike Mascher als gewähltes Mitglied im Landesvorstand des Sozialverbands VdK Bayern, der die Interessen von mehr als 500.000 Mitgliedern im Freistaat vertritt. Im Januar 2006 wurde sie als erste Frau zur Landesvorsitzenden des VdK Bayern gewählt und löste den Amtsvorgänger [[Horst Seehofer]] ab. Von Mai 2006 bis September 2008 war sie zudem Vize-Präsidentin des [[Sozialverband VdK Deutschland|Sozialverbands VdK Deutschland]].&lt;br /&gt;
Seit dem 30.&amp;amp;nbsp;September 2008 war sie Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.focus.de/regional/bayern/soziales-ulrike-mascher-bleibt-landesvorsitzende-des-vdk_id_4638998.html|title=Soziales: Ulrike Mascher bleibt Landesvorsitzende des VdK|publisher=Focus Online|date=25. April 2015|accessdate=31. Mai 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ulrike Mascher trat beim VdK-Bundesverbandstag im Mai 2018 in Berlin nicht mehr an und empfahl persönlich [[Verena Bentele]] als ihre Nachfolgerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vdk.de/bayern/pages/presse/74491/vdk_bayern_nominiert_verena_bentele_zur_wahl_als_vdk-praesidentin |titel=VdK Bayern nominiert Verena Bentele zur Wahl als VdK-Präsidentin |titelerg=Ulrike Mascher schlägt die Bundesbehindertenbeauftragte als ihre Nachfolgerin vor |werk=vdk.de |hrsg=[[Sozialverband VdK Deutschland]] |datum=2018-02-13 |abruf=2018-04-28 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist zudem erste Vorsitzende des Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/dachau/landkreis/ulrike-mascher-bestaetigt-330327.html |titel=Ulrike Mascher im Amt bestätigt |werk=merkur.de |datum=2008-04-20 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war nach 2002 auch mehrere Jahre erste Vorsitzende der [[Georg-von-Vollmar-Akademie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/lernen-schloss-leben-erfuellen-20610.html |titel=Lernen im Schloss mit Leben erfüllen |werk=merkur.de |datum=2008-11-17 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1987 bis 1992 war sie Vorsitzende des Vereins [[Archiv der Münchner Arbeiterbewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;25 Jahre Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, München 1992, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Partei&lt;br /&gt;
Seit 1963 ist Ulrike Mascher Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nwzonline.de/politik/ulrike-mascher_a_3,0,3613928786.html |titel=Ulrike Mascher |werk=nwzonline.de |datum=2008-10-01 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1993 bis 2007 gehörte sie dem Präsidium der [[SPD Bayern|SPD in Bayern]] an und war 1995 bis 2007 stellvertretende SPD-Landesvorsitzende in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Abgeordnete&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2002 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krebs-nachrichten.de/personalien-details/ulrike-mascher-fuer-weitere-vier-jahre-an-der-verbandsspitze.html |titel=Ulrike Mascher für weitere vier Jahre an der Verbandsspitze |werk=krebs-nachrichten.de |datum=2014-05-14 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier war sie von 1994 bis 1998 Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung. Ulrike Mascher ist stets als direkt gewählte Abgeordnete des [[Bundestagswahlkreis München-Mitte|Wahlkreises München-Mitte]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tiana Zoric, Heiner Effern, Anna Hoben |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bundestagswahl-2021-wahlkreis-muenchen-west-mitte-direktkandidaten-1.5362143 |titel=Bundestagswahl 2021: Direktkandidaten für Wahlkreis München West/Mitte |werk=sueddeutsche.de |datum=2021-09-23 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Öffentliche Ämter&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1998 wurde sie als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Gerhard Schröder]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Nach der [[Bundestagswahl 2002]] schied sie am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2002 aus dem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ulrike Mascher, VdK-Präsidentin: &amp;quot;Politik tut nicht genug für die Älteren&amp;quot; |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/politik-tut-nicht-genug-fur-die-alteren-1782055.html |Abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 wurde sie mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/auszeichnung-karin-stoiber-erhaelt-bayerischen-verdienstorden-1.123192 |titel=Karin Stoiber erhält Bayerischen Verdienstorden |werk=sueddeutsche.de |datum=2010-05-17 |sprache=de |abruf=2023-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Schröder I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Ulrike Mascher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060151596|VIAF=311440730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mascher, Ulrike}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mascher, Ulrike&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rainer_Wend&amp;diff=157139</id>
		<title>Rainer Wend</title>
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		<updated>2025-06-15T19:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den SPD-Politiker. Zum Funktionär der deutschen Polizeigewerkschaft siehe [[Rainer Wendt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainer Wend 2012.jpg|miniatur|hochkant|Rainer Wend (2012)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rainer Wend&#039;&#039;&#039; (* [[8. März]] [[1954]] in [[Gütersloh]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Chef-[[Lobbyismus|Lobbyist]] der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post AG]]. Er war von 1998 bis 2009 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], dort von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit sowie von 2005 bis 2009 wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Von Juli 2012 bis 2018 war er Präsident der [[Europäische Bewegung Deutschland|Europäischen Bewegung Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://archiv.netzwerk-ebd.de/nachrichten/die-ebd-hat-gewaehlt-praesident-vizepraesidenten-schatzmeister-und-vorstandsmitglieder/ | title=Die EBD hat gewählt: Präsident, Vizepräsidenten, Schatzmeister und Vorstandsmitglieder|work=europaeische-bewegung.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] im Jahr 1973 absolvierte Wend ab 1974 ein Studium der [[Rechtswissenschaft]], welches er 1979 mit dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] beendete. Nach Ableistung des [[Rechtsreferendariat]]s legte er im Jahr 1984 das zweite juristische Staatsexamen ab. Im Jahr 1984 erfolgte seine Promotion zum [[Doktortitel|Dr. jur.]] an der [[Universität Bielefeld]] mit der Arbeit &#039;&#039;Die Zulässigkeit [[tarifvertrag]]licher Arbeitsplatzbesetzungsregelungen am Beispiel neuerer Tarifvereinbarungen in der Druckindustrie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 ist er als [[Rechtsanwalt]] zugelassen. Zudem war er Kurator der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag war Wend von 2009 bis 2019 Executive Vice President bei der Deutschen Post AG, zuständig für die Bereiche Politik und Nachhaltigkeit. Seit 2019 ist er Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft Bielefeld. Seit 2025 ist er Vorsitzender des Beirats der EUTOP Group.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/wend-neuer-vorsitzender-des-beirats-der-eutop-group/ |titel=Wend neuer Vorsitzender des Beirats der EUTOP Group |werk=politik-kommunikation.de |datum=2025-05-19 |abruf=2025-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Wend ist Witwer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.nw-trauer.de/mobile/announcementDetails.aspx?id=117198|titel=Traueranzeigen, Todesanzeigen, Nachrufe aus Ihrer Tageszeitung|werk=www.nw-trauer.de|abruf=2016-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1970 ist er Mitglied der SPD. Während seines Studiums engagierte er sich im [[Sozialdemokratischer Hochschulbund|Sozialistischen Hochschulbund]]. Als Vorsitzender des [[Jusos|Juso]]-Bezirks Ostwestfalen/Lippe galt Wend als wichtiger Repräsentant des marxistischen [[Stamokap]]-Flügels der SPD-Nachwuchsorganisation. In den Jahren 1989 bis 1997 war er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1998 bis zum 1. April 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von Februar bis Oktober 2002 Sprecher der [[SPD-Bundestagsfraktion|SPD-Fraktion]] für Wirtschaft und Technologie. Seit März 2002 gehörte er dem SPD-Fraktionsvorstand an und war von November 2002 bis Oktober 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit. Rainer Wend zog stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Bielefeld|Wahlkreises Bielefeld]] in den Bundestag ein. Bei der [[Bundestagswahl 2005]] erreichte er hier 47,2 Prozent der [[Erststimme]]n. Im November 2005 wurde er erneut zum wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion gewählt. Er gehörte dem [[Seeheimer Kreis]] und dem [[Netzwerk Berlin]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2008 gab Wend bekannt, bei Bundestagswahl 2009 nicht mehr für das Amt des Abgeordneten zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vorwaerts.de/artikel/spd-wirtschaftexperte-tritt-mehr www.vorwaerts.de: Rainer Wend tritt nicht wieder an]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Monate später gab die [[Deutsche Post AG]] bekannt, dass Wend in dem Unternehmen den Zentralbereich Politik und Nachhaltigkeit übernehmen werde. Dort soll er für Fragen der politischen Koordination, für die Umweltstrategie und Nachhaltigkeit sowie für das weltweite gesellschaftliche Engagement verantwortlich sein. Am 1. April 2009 schied er durch Verzicht aus dem Bundestag aus und trat am selben Tag seine neue Position bei der Deutschen Post als Nachfolger von [[Monika Wulf-Mathies]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news | date=8. Dezember 2008 | url=http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2008/wend_folgt_auf_wulf-mathies.html | title=Wend folgt Wulf-Mathies | work=www.dpdhl.com |language=de | accessdate=2014-03-18 | archiveurl=https://web.archive.org/web/20140317002832/http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2008/wend_folgt_auf_wulf-mathies.html | archivedate=2014-03-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europapolitik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EBD-Präsident Rainer Wend (Mitte) mit Staatsminister Michael Link (links) und EBD-Ehrenpräsident Dieter Spöri.jpg|miniatur|Rainer Wend (Mitte) mit Staatsminister [[Michael Georg Link]] (links) und EBD-Ehrenpräsident [[Dieter Spöri]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
Politische Schwerpunkte setzt Wend seit seiner Zeit im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] bei Wirtschafts- und Finanzthemen und nimmt zur sog. [[Eurokrise]] immer wieder Stellung. Wichtige Bestandteile der Krisenbewältigung sind für ihn neben Budgetdisziplin und Strukturreformen in den betroffenen Ländern eine stärkere Angleichung der Wirtschafts- und Finanzpolitiken der [[Mitgliedstaaten der Europäischen Union|EU-Mitglieder]] hin zu einer „Politischen Union“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot;&amp;gt;{{cite news | date=Oktober 2012 | url=http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/europathemen/dbb_europathemen_1012.pdf  | title=Gespräch mit Rainer Wend, Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD)| work=[[DBB Beamtenbund und Tarifunion]] | accessdate=18. Februar 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wend unterstützt die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf möglichst breiter Basis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news | date=3. Juli 2012 | url=https://www.euractiv.de/soziales-europa/interview/wenn-die-buerger-die-eu-als-monster-wahrnehmen-006477  | title=Wenn Bürger die EU als Monster wahrnehmen| work=www.euractiv.de | accessdate=18. Februar 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zuge der Debatten zum [[Haushalt der Europäischen Union|Mehrjährigen Finanzrahmen]] der [[Europäische Union|EU]] rief Wend gemeinsam mit seinem britischen Amtskollegen zu einem wachstumsorientierten Haushaltsrahmen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news | date=7. November 2012 | url=http://www.netzwerk-ebd.de/news/mehr-solidaritaet-statt-austeritaet-beim-eu-budget-gemeinsames-statement-der-praesidenten-von-ebd-u/   | title=Mehr Solidarität statt Austerität beim EU-Budget: gemeinsames Statement der Präsidenten von EBD und EM-UK zum Treffen von Merkel und Cameron| work=[[Europäische Bewegung Deutschland|netzwerk-ebd.de]] | accessdate=18. Februar 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wend vertritt auch die Idee eines sozialen Europas, da eine Politische Union seiner Ansicht nach nur gelingen könne, wenn die Lebensumstände innerhalb Europas vergleichbar seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2017 kritisierte er scharf die [[Europakoordinierung (Deutschland)|Europakoordinierung]] der deutschen Bundesregierung als veraltet. Sie müsse von Grund auf modernisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesspiegel, 12. August 2017: {{Webarchiv|url=https://causa.tagesspiegel.de/kolumnen/wechselnden-experten-1/wir-brauchen-eine-bundesministerin-fuer-europaeische-integration.html |wayback=20170812213133 |text=Der Tagesspiegel: Wir brauchen eine Bundesministerin für europäische Integration! }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit Juli 2012 bis 2018 war Rainer Wend Präsident der [[Europäische Bewegung Deutschland|Europäischen Bewegung Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.]] und folgte damit dem SPD-Politiker [[Dieter Spöri]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news | date=4. Juli 2012 | url=https://archiv.netzwerk-ebd.de/news/dr-rainer-wend-ist-neuer-praesident-der-ebd-mitgliederversammlung-bestimmt-kurs-bis-zur-bundestag/ | title=Dr. Rainer Wend ist neuer Präsident der EBD – Mitgliederversammlung bestimmt Kurs bis zur Bundestagswahl 2013| work=[[Europäische Bewegung Deutschland|netzwerk-ebd.de]] | accessdate=18. Februar 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Nachfolgerin ist [[Linn Selle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1994 bis 2003 war er einer der ehrenamtlichen [[Bürgermeister#Nordrhein-Westfalen|Bürgermeister]] von [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110892275}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2190198}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Rainer Wend}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Europäischen Bewegung Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110892275|LCCN=n/85/109974|VIAF=25211328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wend, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Hochschulbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Europäischen Bewegung Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universität Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wend, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gütersloh]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerald_Wei%C3%9F_(Politiker)&amp;diff=111605</id>
		<title>Gerald Weiß (Politiker)</title>
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		<updated>2025-06-15T19:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gerald Weiß.jpg|mini|Gerald Weiß (2005)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerald Weiß&#039;&#039;&#039; (* [[12. Juli]] [[1945]] in [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]]; † [[21. Januar]] [[2022]] ebendort&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.main-spitze.de/lokales/kreis-gross-gerau/ruesselsheim/cdu-politiker-gerald-weiss-ist-tot_25196379 |wayback=20220129122250 |text=CDU-Politiker Gerald Weiß ist tot |archiv-bot=2025-03-28 01:45:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] am Begemann-[[Wirtschaftsgymnasium]] in [[Frankfurt am Main]] absolvierte Weiß ein Studium der [[Wirtschaftspädagogik]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]], das er 1971 als [[Diplom-Handelslehrer]] beendete. Anschließend war er von 1972 bis 1975 Dozent an einer [[Fachschule (Deutschland)|Fachschule]] für Wirtschaft in Frankfurt am Main. Seit 1991 war er mit der &#039;&#039;Weiß Consult GmbH&#039;&#039; als freiberuflicher [[Unternehmensberater]] in Rüsselsheim tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Weiß war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er wurde am Waldfriedhof in Rüsselsheim bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/gerald-weiss |titel=Traueranzeigen Gerald Weiß |werk=lebenswege.faz.net |datum=2022-01-29 |zugriff=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit 1968 war Weiß Mitglied der CDU. Von 1990 bis 2000 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes [[Groß-Gerau]]. Von 1997 bis 2007 war er Vorsitzender des Landesverbandes Hessen der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft]] (CDA) und seit 2005 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 1987 sowie von 1991 bis 1998 war Weiß Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtages]]. Er kandidierte im [[Wahlkreis Groß-Gerau I]], wurde aber über die CDU-Landesliste in das Parlament gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von April 2000 bis Oktober 2009 Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] und von November 2005 bis Oktober 2009 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Weiß ist stets über die [[Landesliste]] Hessen in den Bundestag eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1991 gehörte Weiß als [[Staatssekretär]] im Hessischen Sozialministerium der von Ministerpräsident [[Walter Wallmann]] geführten Landesregierung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=426}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &#039;&#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&#039;&#039; (= &#039;&#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&#039;&#039; Bd. 14 = &#039;&#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&#039;&#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Gerald Weiß (Groß-Gerau)}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1031538534|titel=Weiß, Gerald|datum=2024-07-12}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1031538534|Titel=Gerald Weiß|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-08-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der CDA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031538534|VIAF=296713632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weiss, Gerald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Arbeiterbewegung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weiß, Gerald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Silberhorn&amp;diff=451424</id>
		<title>Thomas Silberhorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_Silberhorn&amp;diff=451424"/>
		<updated>2025-06-15T19:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thomas Silberhorn 2012.jpg|mini|Thomas Silberhorn (2012)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thomas Silberhorn&#039;&#039;&#039; (* [[12. November]] [[1968]] in [[Kemmern]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]) und [[Rechtsanwalt]]. Er ist seit 2002 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] im Jahre 1987 am [[Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg|Franz-Ludwig-Gymnasium]] in [[Bamberg]] absolvierte Silberhorn ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Universität Bayreuth]], das er 1992 mit dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] beendete. Nach dem [[Referendariat]] legte er 1994 das zweite Staatsexamen ab und war danach bis 2000 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für [[Öffentliches Recht]] an der Universität Bayreuth tätig. Seit 2001 ist er als [[Rechtsanwalt]] zugelassen (Tätigkeit derzeit ruhend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Silberhorn ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er ist katholischer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/mdb |titel=Deutscher Bundestag – Abgeordnete |abruf=2020-12-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Silberhorn trat 1985 in die [[Junge Union]] (JU) und 1987 auch in die CSU ein. Er gehörte von 1995 bis 2003 dem Landesausschuss der JU [[Bayern]] und von 1998 bis 2002 dem JU-Bundesvorstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Studiums erhielt Silberhorn ein Stipendium der CDU-nahen [[Konrad-Adenauer-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Ein Netzwerk der CDU-Elite?|Online=https://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/konrad-adenauer-stiftung-ein-netzwerk-der-cdu-elite/10087016.html|Abruf=2017-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silberhorn ist seit 2009 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Bamberg-Land. Seit 2005 ist er stellvertretender Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes [[Oberfranken]]. Silberhorn gehört außerdem dem CSU-Parteivorstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.focus.de/politik/experten/gast-kommentar-von-csu-politiker-thomas-silberhorn-deswegen-bin-ich-fest-davon-ueberzeugt-dass-schulz-nicht-kanzler-wird_id_6832619.html |title=Gast-Kommentar von CSU-Politiker Thomas Silberhorn |publisher=Focus |date=2017-03-30 |accessdate=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Silberhorn war von 2002 bis 2003 Mitglied des Gemeinderates von [[Memmelsdorf]] und ist seit 2002 Mitglied des [[Kreistag]]es des [[Landkreis Bamberg|Landkreises Bamberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.tvo.de/bundestagswahl-2021-der-wahlkreis-236-bamberg-540110/ |title=Bundestagswahl 2021: Wahlkreis Bamberg |publisher=TVO |date=2021-09-17 |accessdate=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Bundestagswahl 2002]] ist er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Arbeitskreises &#039;&#039;Auswärtiges, Verteidigung, Europa, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und humanitäre Hilfe&#039;&#039; der [[CSU-Landesgruppe]] und von 2009 bis 2013 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. 2014 war Silberhorn Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Innen, Recht und Verbraucherschutz, bis er zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/wettbewerb-kommune-bewegt-die-welt |title=Wettbewerb &amp;quot;Kommune bewegt die Welt&amp;quot; |publisher=Stadt Köln |date=2014-09-16 |accessdate=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thomas Silberhorn.jpg|mini|Thomas Silberhorn bei einer Diskussion im September 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Silberhorn ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Bamberg|Bamberg]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen. Bei der [[Bundestagswahl 2013]] erreichte er in seinem Wahlkreis 52,2 % der [[Erststimme]]n, bei der [[Bundestagswahl 2017]] 42,1 % und bei der [[Bundestagswahl 2021]] 37,0 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/gewaehlte/bund-99/land-9.html |titel=Gewählte in Landeslisten der Parteien in Bayern – Der Bundeswahlleiter |abruf=2021-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2025]] erreichte er 39,4 % der Erststimmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiterin.de/bundestagswahlen/2025/ergebnisse/bund-99/land-9/wahlkreis-235.html |titel=Ergebnisse Bamberg - Die Bundeswahlleiterin |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zog am [[23. Februar]] [[2025]] in den [[21. Deutscher Bundestag|21. Deutschen Bundestag]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/silberhorn_thomas-1049236 |titel=Deutscher Bundestag - Thomas Silberhorn |sprache=de |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silberhorn ist in der 21. Wahlperiode Mitglied in folgenden Ausschüssen: Geschäftsführender Vorsitzender und Mitglied im Innenausschuss. Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/silberhorn_thomas-1049236 |titel=Deutscher Bundestag - Thomas Silberhorn |sprache=de |abruf=2025-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellvertretend ist er Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, im Auswärtigen Ausschuss, im Verteidigungsausschuss sowie im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/silberhorn_thomas-1049236 |titel=Deutscher Bundestag - Thomas Silberhorn |sprache=de |abruf=2025-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarischer Staatssekretär ===&lt;br /&gt;
Silberhorn wurde am 18. Februar 2014 [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung]]. Er übernahm das Amt von [[Christian Schmidt]] (CSU), der Bundeslandwirtschaftsminister wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.sueddeutsche.de/politik/nach-friedrich-ruecktritt-christian-schmidt-wird-landwirtschaftsminister-1.1890657|title=Christian Schmidt wird Landwirtschaftsminister|publisher=Süddeutsche Zeitung|date=17. Februar 2014|accessdate=19. Juni 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. März 2018 wechselte er auf die gleiche Position ins [[Bundesministerium der Verteidigung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/mittenwald-ort29073/mittenwald-staatssekretaer-silberhorn-zu-besuch-bei-gebirgsjaegern-13837284.html |title=Ausrüstung: Staatssekretär verspricht Gebirgsjägern Hilfe |publisher=Merkur |date=2020-07-20 |accessdate=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis zum 7. Dezember 2021 inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bmvg.de/de/aktuelles/ministerin-verabschiedet-staatssekretaer-silberhorn-5307430 |title=Ministerin verabschiedet Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Silberhorn |publisher=Bundesministerium der Verteidigung |date=2021-12-08 |accessdate=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Angesichts eines möglichen Wahlsieges [[Donald Trump]]s bei den [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2024|US-Wahlen]] forderte Silberhorn im Februar 2024 eine wichtigere Führungsrolle Deutschlands innerhalb der [[NATO]] und der [[Europäische Union|EU]]. Trump würde Deutschland „in erster Linie als Wettbewerber und erst in zweiter Linie als Partner“ sehen. Weiterhin brauche die Bundesregierung „tragfähige Gesprächskanäle auch zu den Republikanern“, habe aber „auf Arbeitsebene vor allem mit der von Demokraten geprägten US-Administration zu tun.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/silberhorn-will-deutsche-fuehrungsrolle-in-eu-und-nato-122336.html |title=Silberhorn will deutsche Führungsrolle in EU und Nato |publisher=Oldenburger Onlinezeitung |date=2024-02-16 |accessdate=2024-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://politik.watson.de/politik/deutschland/980985845-wegen-moeglichem-trump-sieg-union-fordert-deutsche-fuehrungsrolle-in-der-nato |title=Wegen möglichem Trump-Sieg: Union fordert deutsche Führungsrolle in der Nato |publisher=Watson |date=2024-02-16 |accessdate=2024-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich einer Wiedereinführung der Wehrpflicht betonte er „Ohne die Wehrpflicht geht es nicht.“ Die Bundeswehr müsse auf die künftig notwendige Personalstärke gebracht werden. „Wer in Freiheit und Demokratie leben will, muss bereit sein, sie zu verteidigen.“ schrieb er im März 2025.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Publik-Forum]]: &#039;&#039;Brauchen wir eine Wehrpflicht?&#039;&#039;, Nr. 6 2025, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Silberhorn war Mitglied im Präsidium des Förderverein Deutsches Heer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.waffenexporte.org/wp-content/uploads/2011/06/Einfluss-R%C3%BCstungslobby-Drucksache-17-1414.pdf |title=Drucksache 17/1414 |publisher=Deutscher Bundestag |date=2010-04-21 |accessdate=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Kuratoriumsmitglied bei der [[Christian-Liebig-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://christian-liebig-stiftung.de/wp-content/uploads/cls-newsletter_2017.pdf |title=NEWSLETTER |publisher=Christian-Liebig-Stiftung e.&amp;amp;nbsp;V. |accessdate=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien18/S/silberhorn_thomas-258958 |title=Thomas Silberhorn, CDU/CSU |accessdate=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Thomas Silberhorn ist Mitglied der überparteilichen [[Europa-Union Deutschland]], die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt. Er ist 1. Vorsitzende des Kreisverbands Bamberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.europa-union.de/ueber-uns/parlamentariergruppen/deutscher-bundestag/bayern-mdb/ &#039;&#039;Thomas Silberhorn&#039;&#039;] Website der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 11. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eu-bayern.de/kv-bamberg/kontakt/ |titel=Kontakt |werk=Kreisverband Bamberg |abruf=2020-05-26 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2023 ist Silberhorn Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Fredericia Bamberg im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thomas-silberhorn.de/ Website von Thomas Silberhorn]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Thomas Silberhorn}}&lt;br /&gt;
* {{cducsu.de|Thomas Silberhorn}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|thomas_silberhorn-575-37967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107969093X|VIAF=67144928671154440628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silberhorn, Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Innenausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universität Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silberhorn, Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kemmern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Martens_(Politiker)&amp;diff=1777368</id>
		<title>Jürgen Martens (Politiker)</title>
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		<updated>2025-06-15T19:11:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Jürgen Martens Landtag Sachsen by Stepro IMG 1826 LR50.jpg|mini|hochkant|Jürgen Martens 2013]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Jürgen Andreas Michael Martens &#039;&#039;&#039; (* [[3. August]] [[1959]] in [[München]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) und [[Rechtsanwalt]]. Von 2017 bis 2021 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Er war von 2009 bis 2014 [[Sachsen|sächsischer]] [[Liste der Justizminister von Sachsen|Staatsminister für Justiz und Europa]] und von 2004 bis 2014 Abgeordneter des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Ab seinem zehnten Lebensjahr wuchs Martens im [[Schwarzwald]] auf, wo er sein Abitur ablegte. Nach Ableistung seines Zivildienstes nahm er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] in [[Freiburg im Breisgau]] auf und schloss es 1986 mit dem 1. [[Staatsexamen]] ab. Es folgte die Referendariatszeit, in der er unter anderem am [[Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg]], im [[Landtag von Baden-Württemberg]] und 1987/88 bei der Generaldirektion Landwirtschaft/Betrugsbekämpfung der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] in [[Brüssel]] tätig war. Nach dem 2. Staatsexamen erhielt Martens 1990 in [[Lörrach]] die Zulassung als [[Rechtsanwalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1990 zog er in die sächsische Stadt [[Meerane]], mit der Lörrach eine [[Städtepartnerschaft]] unterhält. Im September 1990 erhielt er dort die Zulassung als Rechtsanwalt und war bis 1997 als selbstständiger Rechtsanwalt in einer überörtlichen Sozietät mit den Schwerpunkten Wirtschaftsrecht sowie Beratung und Vertretung öffentlicher Körperschaften tätig. Mit der [[Dissertation]] &#039;&#039;Subventionsbetrug zum Nachteil der Europäischen Gemeinschaften&#039;&#039; wurde er 2000 an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] bei [[Klaus Tiedemann]] zum Dr. jur. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist seit 1991 verheiratet und hat zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-04-11 Jürgen Martens FDP MdB by Olaf Kosinsky9794.jpg|mini|hochkant|Martens im Bundestag, 2019]]&lt;br /&gt;
1976 trat Martens der FDP und den [[Deutsche Jungdemokraten|Deutschen Jungdemokraten]] bei. Ab 1983 war er Mitglied der [[Junge Liberale|Jungen Liberalen]] und in deren erweitertem Bundesvorstand aktiv. Später gehörte er dem Landesvorstand der [[FDP Baden-Württemberg]] an. Ab Januar 1990 unterstützte er die Jungliberalen in [[Dresden]], insbesondere bei der Gründung der [[Jungliberale Aktion|Jungliberalen Aktion]] (JuliA). In der [[FDP Sachsen]] übernahm Martens 2001 die Verantwortung für die Programmarbeit und leitete vor den [[Landtagswahl in Sachsen 2004|Landtagswahlen 2004]] und [[Landtagswahl in Sachsen 2009|2009]] die Programmkommission der Partei. Seit 2003 gehört Martens dem Landesvorstand der FDP Sachsen an. Seit 2007 ist er stellvertretender Landesvorsitzender. Im Kreisverband Zwickau der Freien Demokraten bekleidet Jürgen Martens das Amt des Stellvertretenden Kreisvorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtag ===&lt;br /&gt;
Bei der Landtagswahl 2004 wurde er über die Landesliste der FDP in den [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtag]] gewählt. Während der [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags (4. Wahlperiode)|vierten Legislaturperiode]] war er innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und deren Mitglied im Innenausschuss, dem Ausschuss für Verfassung, Rechts- und Europaangelegenheiten sowie dem Untersuchungsausschuss über Organisierte Kriminalität. Er war weiterhin Stellvertretender Sprecher des Bewertungsausschusses des Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Regierungsübernahme durch eine CDU-FDP-Koalition infolge der Sächsischen Landtagswahl 2009 wurde Martens am 30. September 2009 durch Ministerpräsident [[Stanislaw Tillich]] als [[Sächsisches Staatsministerium der Justiz|Staatsminister der Justiz und für Europa]] in das [[Kabinett Tillich II|Kabinett]] berufen. Seit 2010 gehört er dem [[Ausschuss der Regionen]] der Europäischen Union an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cor.europa.eu/pages/DecentralizedDetailTemplate.aspx?view=detail&amp;amp;id=43a44193-f9be-4326-b02c-d46a92e8355a | wayback=20110716064053 | text=Liste der Mitglieder der deutschen Delegation im Ausschuss der Regionen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Ausscheiden der FDP aus dem Landtag bei der [[Landtagswahl in Sachsen 2014]] verlor er sein dortiges Abgeordnetenmandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Regierungsbildung und der Wiederwahl von Ministerpräsident [[Stanislaw Tillich]] am 12. November 2014 schied Martens aus dem Kabinett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundestag ===&lt;br /&gt;
2017 kandidierte Martens als Direktkandidat im [[Bundestagswahlkreis Zwickau|Wahlkreis 165]] sowie auf [[Landesliste|Listenplatz]] 2 der [[FDP Sachsen]] und zog so in den [[19. Deutscher Bundestag|19. Deutschen Bundestag]] ein. Dort war er Mitglied im [[Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages|Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.fdpbt.de/pressemitteilung/110989 |titel=Pressemitteilung: Besetzung Bundestagsausschüsse |titelerg= |werk=fdpbt.de |hrsg=Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag |datum=2018-01-14 |zugriff=2018-01-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Martens war rechtspolitischer Sprecher der [[Fraktion der Freien Demokraten]] im Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2019 war Martens Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Französischen [[Parlamentariergruppe]] im Bundestag sowie Mitglied der [[Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung|Deutsch-Französischen Versammlung]]. Er war ordentliches Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz sowie im Unterausschuss Europarecht. Zudem gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem Wahlausschuss, dem Wahlprüfungsausschuss, sowie dem Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/abgeordnete#url=L2FiZ2VvcmRuZXRlL2Jpb2dyYWZpZW4vTS81MjE4NjgtNTIxODY4&amp;amp;mod=mod525246&amp;amp;dir=ltr Dr. Jürgen Martens FDP], auf bundestag.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Bundestagswahl 2021]] trat er nicht mehr an und schied so aus dem Bundestag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Jürgen Martens ist Vorsitzender der Deutschen Gruppe von [[Liberale Internationale|Liberal International]] sowie des [[European Liberal Forum]] mit Sitz in Brüssel. Weiterhin ist er Mitglied der überparteilichen [[Europa-Union Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = https://www.europa-union.de/ueber-uns/parlamentariergruppen/deutscher-bundestag/a-z-19-bt |titel = Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag A - Z |werk = Webseite der Europa-Union Deutschland |abruf = 2020-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zudem fungiert er seit der Gründung der Vereinigung Liberaler Juristen 2005 als deren Vorsitzender im Freistaat Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jürgen Martens (FDP)|Jürgen Martens}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122887611|NAME=Jürgen Martens}}&lt;br /&gt;
* [https://www.juergen-martens.com Webauftritt von Jürgen Martens]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/M/-/521868 Jürgen Martens] beim [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
* [https://www.liberalforum.eu/board-of-directors/ Jürgen Martens beim European Liberal Forum]&lt;br /&gt;
* [https://www.dgli.de/über-uns/präsidium/ Jürgen Martens bei der Deutschen Gruppe Liberal International]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/europa_internationales/parlamentariergruppen Jürgen Martens bei der Deutsch-Französischen-Parlamentariergruppe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122887611|VIAF=23035181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martens, Jurgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Europaangelegenheiten (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rechtsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungen Liberalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europa-Union Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martens, Jürgen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Martens, Jürgen Andreas Michael (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP), sächsischer Justizminister, MdL Sachsen MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Krau%C3%9F&amp;diff=710602</id>
		<title>Alexander Krauß</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Krau%C3%9F&amp;diff=710602"/>
		<updated>2025-06-15T18:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2020-02-13 Alexander Krauß (Bundestagsprojekt 2020) by Sandro Halank.jpg|mini|Alexander Krauß (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander Gerd Krauß&#039;&#039;&#039; (* [[8. Dezember]] [[1975]] in [[Erlabrunn (Breitenbrunn)|Erlabrunn]], [[Kreis Schwarzenberg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 2017 bis 2021 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Zuvor war er von 2004 bis 2017 Abgeordneter im [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium und Beruf ===&lt;br /&gt;
Krauß ging ab 1982 auf die [[Polytechnische Oberschule|POS]] in Erlabrunn und ab 1990 auf die [[Erweiterte Oberschule|EOS]] Bertolt Brecht, das heutige [[Bertolt-Brecht-Gymnasium (Schwarzenberg)|Bertolt-Brecht-Gymnasium]] in [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]], wo er 1994 sein [[Abitur]] ablegte. Nach seinem Wehrdienst beim [[Panzergrenadierbataillon 371|Panzergrenadierbataillon]] in [[Marienberg]] studierte er von 1995 bis 2000 Politikwissenschaft, [[Kommunikationswissenschaft|Kommunikations-]] und [[Medienwissenschaft]] sowie [[evangelische Theologie]] an der [[Universität Leipzig]] und in [[Prag]] und schloss das Studium mit dem akademischen Grad [[Magister artium]] (M.A.) ab. Von 2000 bis 2001 arbeitete er als freier Journalist und war ab 2002 Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit der [[Innere Mission#Stadtmission|Stadtmission]] [[Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stanislaw Tillich et al 2009-08-15.jpg|mini|Alexander Krauß (3.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;r.) vor seinem Bürgerbüro mit [[Stanislaw Tillich]], [[Günter Baumann (Politiker)|Günter Baumann]] MdB, Landrat [[Frank Vogel (Politiker)|Frank Vogel]] und der Schwarzenberger Oberbürgermeisterin [[Heidrun Hiemer]] (2009)]]&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2006 war Krauß im [[Erzgebirgskreis]] Vorsitzender der [[Junge Union|Jungen Union]]. Seit 1992 CDU-Mitglied, wirkte Krauß von 1999 bis 2005 als Mitglied im Gemeinderat von Erlabrunn und von 2004 bis 2014 als Mitglied des Kreistages. Von 2005 bis 2011 fungierte er als Mitglied im Bundesvorstand des [[Evangelischer Arbeitskreis|Evangelischen Arbeitskreises]] (EAK) der CDU, wurde 2008 Landesvorsitzender der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft]] (CDA) und dort seit 2011 stellvertretender Bundesvorsitzender. Seit 2020 ist Krauß als Vorsitzender des Landesfachausschusses Gesundheit der [[CDU Sachsen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 2004 wurde er als [[Direktmandat|Direktkandidat]] des [[Wahlkreis Aue-Schwarzenberg 2|Wahlkreises Aue-Schwarzenberg II]] mit 45,7 % der [[Erststimme]]n in den Sächsischen Landtag gewählt, wo er während der 4. Wahlperiode (2004 bis 2009) Mitglied des [[Gremium|Ausschusses]] für Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Jugend sowie des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft war. Er war außerdem Vorstandsmitglied und Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sowie stellvertretender Arbeitskreis-Vorsitzender für Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Jugend; später auch Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen 2009|Landtagswahl am 30. August 2009]] verteidigte Krauß sein Direktmandat mit 43,8 % der Erststimmen erfolgreich. Krauß war in der 5. Wahlperiode Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie im Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz. Er fungierte in dieser Wahlperiode als Vorsitzender des Landesjugendhilfe-Ausschusses sowie des Fraktionsarbeitskreises für Soziales und Verbraucherschutz und Beirat der Stiftung &#039;&#039;Hilfen für Familie, Mutter und Kind&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landtagswahl in Sachsen 2014|Landtagswahl zur 6. Wahlperiode 2014]] bestätigte Krauß mit 43,1 % der Erststimmen im neuen [[Wahlkreis Erzgebirge 3]]. Krauß gehörte seitdem den gleichen Ausschüssen wie in der Wahlperiode zuvor an. Er war bis zu seiner Mandatsniederlegung im Dezember 2017 Vorsitzender des Arbeitskreises für Soziales und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion sowie Arbeitsmarktpolitischer Sprecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Bundestagswahl 2017]] war er im [[Bundestagswahlkreis Erzgebirgskreis I|Bundestagswahlkreis Erzgebirgskreis I (Wahlkreis Nr. 164)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Luksch: [https://www.freiepresse.de/erzgebirge/annaberg/direktkandidat-fuer-die-bundestagswahl-alexander-krauss-geht-fuer-cdu-ins-rennen-artikel9634904 &#039;&#039;Direktkandidat für die Bundestagswahl: Alexander Krauß geht für CDU ins Rennen.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Freie Presse]].&#039;&#039; 17. September 2016, abgerufen am 13. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Direktkandidat der CDU, die dort 15,1 % einbüßte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.sachsen.de/bundestagswahl-2017-wahlergebnisse.php?wahlkreis=164&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-vorwahl%22%3A1%7D &#039;&#039;Bundestagswahl 2017 – Veränderung des Stimmenanteils im Vergleich zur Vorwahl im Wahlkreis Erzgebirgskreis I – Endgültige Ergebnisse.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;wahlen.sachsen.de,&#039;&#039; abgerufen am 17. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde mit 34,7 % der Erststimmen direkt gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_gew.PRC_dirbew_gewaehlt?p_bzid=BW17&amp;amp;p_ebene=SN&amp;amp;p_ort=14 |text=&#039;&#039;Bundestagswahl 2017. Gewählte Direktbewerber. Endgültiges Ergebnis.&#039;&#039; |wayback=20190207030839}} [[Statistisches Landesamt Sachsen]], abgerufen am 27. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SNHeft_derivate_00007835/B_VII_1_2_4j_17_SN_a1b.pdf#page=20 &#039;&#039;Statistische Berichte / B / VII / 1-2.&#039;&#039;] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) S. 18 In: &#039;&#039;statistischebibliothek.de,&#039;&#039; Oktober 2017, abgerufen am 17. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[19. Deutscher Bundestag|19. Deutschen Bundestag]] war Krauß ordentliches Mitglied im [[Ausschuss für Gesundheit]] und Vorstandsmitglied der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundestag.de_archiv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/K/521288-521288 |titel=Deutscher Bundestag – Abgeordnete |werk=bundestag.de/ |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem [[Ausschuss für Arbeit und Soziales]] sowie dem [[Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundestag.de_archiv&amp;quot; /&amp;gt; Für seine Fraktion war er Berichterstatter für die ambulante ärztliche Versorgung und dem [[Disease-Management-Programm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krauß zählt zum konservativen Flügel seiner Partei und ist ferner dem christlich-sozialen Flügel der CDU zuzuordnen. So äußerte er im Oktober 2017, die CDU müsse konservativer werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Meisner]]: [https://www.tagesspiegel.de/politik/in-der-cdu-sachsen-entladt-sich-der-frust-uber-merkel-4945375.html &#039;&#039;Nach Niederlage bei Bundestagswahl. In der CDU Sachsen entlädt sich der Frust über Merkel.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Der Tagesspiegel]].&#039;&#039; 25. Oktober 2017, abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Krauß wurde am 3. September 2020 mit 92,7 % erneut zum Direktkandidaten der CDU bei der [[Bundestagswahl 2021]] im Wahlkreis Erzgebirge I aufgestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eric-dietrich.de/2020/09/03/alexander-krauss-erneut-als-bundestagskandidat-nominiert/ |titel=Alexander Krauß erneut als Bundestagskandidat nominiert |werk=eric-dietrich.de |hrsg=Eric Dietrich |datum=2020-09-03 |abruf=2021-01-01 |kommentar=private Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt; er unterlag jedoch dem AfD-Kandidaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wahlen/bundestagswahl/wahlergebnis-wahlkreis-erzgebirgskreis-I-100.html |titel=Bundestagswahl 2021. Thomas Dietz holt Direktmandat für AfD im Wahlkreis Erzgebirgskreis I |werk=[[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR Sachsen]] |datum=2021-09-27 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autorentätigkeit ===&lt;br /&gt;
Am 29. März 2021 veröffentlichte Alexander Krauß sein erstes Buch &#039;&#039;Der Sagenschatz des Erzgebirges&#039;&#039;. In diesem Buch gibt Krauß 23, in kindgerechter Sprache bearbeitete Sagen des Erzgebirges mit Illustrationen von [[Sylvia Graupner]]  heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Graf |url=https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/erzgebirge-nachrichten/sagenhaft-cdu-politiker-krauss-schreibt-jetzt-buecher-fuer-kinder-1900246 |titel=Sagenhaft! CDU-Politiker Krauß schreibt jetzt Bücher für Kinder |werk=[[tag24.de]] |datum=2021-03-30 |sprache=de |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ansichten ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitspolitik ===&lt;br /&gt;
Alexander Krauß setzt sich für ein strenges [[Rechtslage von Cannabis|Cannabisverbot]] ein. Er begründet dies unter anderem damit, dass seiner Meinung nach eine liberale Drogenpolitik auch zu mehr Drogen führe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cducsu.de/themen/alexander-krauss-eine-liberalisierte-drogenpolitik-fuehrt-zu-mehr-drogen |titel=Alexander Krauß: Eine liberalisierte Drogenpolitik führt zu mehr Drogen |titelerg=Rede zu Cannabis-Modellprojekten |werk=cducsu.de |hrsg=[[CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag]] |datum=2018-02-22 |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Debatte um die Neuregelung der Organspende in Deutschland setzte sich Krauß für die sogenannte Doppelte Widerspruchslösung ein, die im Deutschen Bundestag jedoch keine Mehrheit fand,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(dpa/sn) |url=https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/koepping-spd-respektiert-organspende-entscheidung-artikel10704365 |titel=Köpping (SPD) respektiert Organspende-Entscheidung |werk=[[Freie Presse]] – Sachsen |datum=2020-01-16 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200117191459/https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/koepping-spd-respektiert-organspende-entscheidung-artikel10704365 |archiv-datum=2020-01-17 |abruf=2020-02-20 |kommentar=Artikelanfang frei abrufbar}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sprach sich wiederholt gegen die Sterbehilfe aus und formulierte dabei, dass es nicht der „Auftrag des Staates sei, die Menschen direkt oder indirekt ins Jenseits zu befördern“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hajo Zenker |url=https://www.moz.de/nachrichten/politik/suizid-medikamente-ein-urteil_-ein-minister-und-ein-toedliches-praeparat-49289724.html |titel=Suizid-Medikamente: Ein Urteil, ein Minister und ein tödliches Präparat |werk=[[MOZ.de]] |datum=2020-02-01 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Krauß setzt sich darüber hinaus gegen das Kooperationsverbot von [[Heilpraktiker]]n und Ärzten ein. Patienten sollen besser selber entscheiden, ob sie nicht von beiden Berufsständen parallel behandelt werden möchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Woratschka |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/man-ist-entweder-arzt-oder-heilpraktiker-6860188.html |titel=Streit über verbotene Zusammenarbeit. „Man ist entweder Arzt oder Heilpraktiker“ |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2020-08-16 |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Alexander Krauß setzt sich dafür ein, Ausreisepflichtige auch effizienter abzuschieben. Er äußerte sich in diesem Kontex: „Recht muss Recht bleiben und auch konsequent durchgesetzt werden“ oder „Wer kein Asyl erhalten hat, muss schnellstmöglich in sein Heimatland zurück“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alexander-krauss.com/2019/06/07/ausreisepflichtige-effizienter-abschieben/ |titel=Ausreisepflichtige effizienter abschieben |titelerg=CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß begrüßt die jüngsten Gesetzesbeschlüsse des Deutschen Bundestages in den Bereichen Migration und Asyl. |werk=alexander-krauss.com |datum=2019-06-07 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210722084546/https://www.alexander-krauss.com/2019/06/07/ausreisepflichtige-effizienter-abschieben/ |archiv-datum=2021-07-22 |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er forderte außerdem, dass Asylbewerber, die keine Ausweispapiere vorweisen könnten oder ihren Namen „vergessen“ hätten, „sofort im Gefängnis untergebracht werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ronny Licht |url=https://www.tag24.de/nachrichten/cdu-staerkt-krauss-nach-asyl-kritik-den-ruecken-8289 |titel=Nach Asyl-Kritik! Steht die CDU hinter Klartext-Krauß? |werk=[[tag24.de]] |datum=2015-06-29 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210722084545/https://www.tag24.de/nachrichten/cdu-staerkt-krauss-nach-asyl-kritik-den-ruecken-8289 |archiv-datum=2021-07-22 |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Bundestagsrede am 8. Oktober 2020 kritisierte Krauß die Partei [[Die Linke]] und behauptete, sie habe null Respekt vor der Polizei. Ein Beispiel hierfür sei seiner Meinung nach das Antidiskriminierungsgesetz in Berlin. In diesem Zusammenhang stellte Krauß die Behauptung auf, dass eine Abgeordnete der Partei Die Linke in Leipzig ausforsche, wie stark die Polizeireviere besetzt seien, und unterstellte, dass dies geschehe, um die Polizeireviere dann zu überfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=lfw |url=https://www.focus.de/politik/deutschland/bei-debatte-im-bundestag-sie-haben-null-respekt-fuer-die-polizei-cdu-mann-kritisiert-links-fraktion-hart_id_12521686.html |titel=Bei Debatte im Bundestag. „Sie treten den Polizisten in den Hintern!“: CDU-Mann geht Linke im Bundestag an |werk=[[FOCUS Online]] |datum=2020-10-11 |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Bei der Debatte um die Grundrente, welche CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart hatten, setzte sich Krauß für eine Lösung ohne Bedürftigkeitsprüfung ein. Eine Bedürftigkeitsprüfung bestrafe jene, die fürs Alter vorgesorgt hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Günther |url=https://www.regionalspiegel-sachsen.de/alexander-krauss-mdb-cdu-grundrente-ohne-pruefung/ |titel=Alexander Krauss (MdB, CDU): Grundrente ohne Prüfung! |werk=regionalspiegel-sachsen.de |datum=2019-02-07 |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner unterstellte Krauß der [[AfD]] eine Abneigung gegenüber ausländischen Ärzten und kritisierte dies. Hintergrund war, dass der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages  am 12. Februar 2020 eine Anhörung zu einem Antrag der AfD-Fraktion zur Eignung ausländischer Ärzte durchgeführt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alexander-krauss.com/2020/02/12/ohne-ausländische-ärzte-würde-gesundheitswesen-kollabieren/ |titel=Ohne ausländische Ärzte würde Gesundheitswesen kollabieren |werk=alexander-krauss.com |datum=2020-02-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200922173410/https://www.alexander-krauss.com/2020/02/12/ohne-ausländische-ärzte-würde-gesundheitswesen-kollabieren/ |archiv-datum=2020-09-22 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus Peter Kosfeld |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/presse/hib/2020_02/682382-682382 |titel=Gesundheit – Anhörung – hib 178/2020. Ausländische Ärzte sehr gefragt |werk=Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten |hrsg=„heute im bundestag“ (hib) |datum=2020-02-12 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar sprach sich Krauß nach dem angekündigten Rückzug von [[Annegret Kramp-Karrenbauer]] für [[Jens Spahn]] als neuen CDU-Chef und Kanzlerkandidaten der Union aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alexander-krauss.com/2020/02/10/krau%C3%9F-f%C3%BCr-spahn-als-kanzlerkandidat/ |titel=Krauß für Spahn als Kanzlerkandidat |werk=alexander-krauss.com |datum=2020-02-10 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200922170852/https://www.alexander-krauss.com/2020/02/10/krau%C3%9F-f%C3%BCr-spahn-als-kanzlerkandidat/ |archiv-datum=2020-09-22 |abruf=2020-02-20&amp;lt;!-- urlencode für Umlaute hier zwingend! --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krauß äußerte zudem die Ansicht, dass es ein drittes Geschlecht in der alltäglichen Lebenswirklichkeit nicht gebe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/Gesellschaft/detail/bundestagsabgeordneter-drittes-geschlecht-gibt-es-nicht-109910 |titel=Bundestagsabgeordneter: Drittes Geschlecht gibt es nicht |werk=[[Evangelische Nachrichtenagentur idea|idea.de]] |datum=2020-02-11 |abruf=2024-07-03 |kommentar=Artikelanfang frei abrufbar&amp;lt;!-- nur wenig mehr im Memento unter https://web.archive.org/web/20200220131139/https://www.idea.de/gesellschaft/detail/bundestagsabgeordneter-drittes-geschlecht-gibt-es-nicht-111885.html --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuelle Zahlen hätten seiner Meinung nach gezeigt, dass ein drittes oder noch mehr Geschlechter nicht im realen Leben existiert. Das Statistische Bundesamt teilte in einer Antwort auf eine Anfrage von Krauß mit, dass im Jahr 2018 von rund 878.500 Lebendgeborenen 15 Babys ohne die Angaben männlich oder weiblich ins Geburtenregister eingetragen wurden, im Jahr 2017 registrierte das Bundesamt 17 solcher Geburten, im Jahr 2016 waren es zehn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.queer.de/detail.php?article_id=35467 |titel=Notorischer LGBTI-Gegner. CDU-Abgeordneter leugnet Intersexualität |werk=[[Queer.de]] |hrsg=Queer Communications GmbH (queercom) |datum=2020-02-07 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Krauß schlussfolgerte daraus, dass jede 50.000ste Geburt divers als Geschlecht eingetragen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alexander-krauss.com/2020/02/06/nur-jede-50-000-geburt-ist-divers-drittes-geschlecht-gibt-es-nicht/ |titel=Nur jede 50.000 Geburt ist „divers“ – drittes Geschlecht gibt es nicht |werk=alexander-krauss.com |datum=2020-02-06 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201124125246/https://www.alexander-krauss.com/2020/02/06/nur-jede-50-000-geburt-ist-divers-drittes-geschlecht-gibt-es-nicht/ |archiv-datum=2020-11-24 |abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Bundestagsrede am 17. Dezember 2020 sprach Krauß von Einzelfällen und ließ die Möglichkeit [[Geschlechtsangleichende Operation|geschlechtsangleichender Operationen]] offen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dserver.bundestag.de/btp/19/19202.pdf |titel=Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 202. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Dezember 2020 |titelerg=[[Stenografie|Stenografischer]] Bericht |hrsg=Deutscher Bundestag |seiten=25446 B – 25447 B |format=PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2024-07-03 |kommentar=Plenarprotokoll 19/202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimapolitik ===&lt;br /&gt;
Krauß galt im Bundestag als ein Blockierer von [[Klimaschutz]]politik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Pötter]]: [https://taz.de/Neuer-Bundestag-wird-gruener/!5800242/ &#039;&#039;Klimabremser abgewählt.&#039;&#039;] Im neuen Bundestag verliert die Union viele Anti-Ökos. UmweltschützerInnen legen allgemein zu, scheitern aber auch in vielen Parteien. In: &#039;&#039;[[Die Tageszeitung|TAZ]].&#039;&#039; 27. September 2021, abgerufen am 29. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 bezeichnete Teilnehmer von [[Klimacamp]]s als „Öko-Extremisten“ und verglich diese mit der rechtsextremen [[Identitäre Bewegung|Identitären Bewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/CDU-Bundestagsabgeordneter-Alexander-Krauss-schiesst-gegen-Klimacamp CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß schießt gegen Klimacamp.] In: &#039;&#039;[[Leipziger Volkszeitung]].&#039;&#039; 29. Juli 2018, abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Krauß ist seit Mai 2006 verheiratet und hat einen Sohn sowie zwei Töchter. Er ist Aufsichtsratsmitglied der [[LEAG (Unternehmen)|Lausitz Energie Bergbau&amp;amp;nbsp;AG]] und Vorsitzender des Beirates des [[Aphasie|Aphasiker]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;zentrums Südwestsachsen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aphasie-suedwestsachsen.de/index.php?id=86 &#039;&#039;Aphasiker-Zentrum Südwestsachsen e.&amp;amp;nbsp;V.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;aphasie-suedwestsachsen.de,&#039;&#039; abgerufen am 21. Dezember 2020 (Krauß dort nicht vermerkt).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben ist er Verwaltungsratsmitglied des Diakonischen Werkes Aue/Schwarzenberg e.&amp;amp;nbsp;V. sowie Mitglied im Kuratorium der [[Erich Glowatzky|Erich-Glowatzky]]-Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.glowatzky-stiftung.de/stiftung/kuratorium/ &#039;&#039;Glowatzky Stiftung – Kuratorium.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;glowatzky-stiftung.de,&#039;&#039; abgerufen am 6. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Krauß ist zudem Mitglied der [[Europa-Union Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europa-union.de/ueber-uns/parlamentariergruppen/deutscher-bundestag-19-wp/a-z-19-bt |titel=Europa-Union Parlamentarier im 19. Deutschen Bundestag (2017–2021) |titelerg=A–Z |werk=Website der Europa-Union Deutschland |abruf=2024-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Sagenschatz des Erzgebirges. Historische Sagen neu erzählt.&#039;&#039; ERZDruck, Marienberg 2021, ISBN 978-3-946568-37-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/K/521288-521288 &#039;&#039;Alexander Krauß, CDU/CSU. Politikwissenschaftler. Biografie. Reden. Abstimmungen.&#039;&#039;] im Webarchiv des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]s&amp;lt;!-- abgerufen am 3. Juli 2024 --&amp;gt; („Anmerkung der Redaktion: Die biografischen Angaben beruhen auf den Selbstauskünften der Abgeordneten“)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete-fraktionen/abgeordnete/abgeordneter/759 |text=&#039;&#039;Krauß, Alexander, CDU.&#039;&#039; |wayback=20151124103734}} [[Landtag Sachsen]]&amp;lt;!-- abgerufen am 17. Dezember 2020 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.alexander-krauss.com/ alexander-krauss.com.] Eigene Website&amp;lt;!-- abgerufen am 17. Dezember 2020 --&amp;gt; (seit März 2022 offline; {{Webarchiv |url=https://www.alexander-krauss.com/ |text=letzte verfügbare Version |wayback=20220206162643 |()=[]}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1181825393|VIAF=4444155411329708940001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krauss, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Gesundheit (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krauß, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krauß, Alexander Gerd (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erlabrunn (Breitenbrunn)|Erlabrunn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.56.109</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christine_Aschenberg-Dugnus&amp;diff=1770563</id>
		<title>Christine Aschenberg-Dugnus</title>
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		<updated>2025-06-15T18:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.56.109: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2020-02-14 Christine Aschenberg-Dugnus (KPFC) 03.jpg|mini|Christine Aschenberg-Dugnus (2020)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Christine Aschenberg-Dugnus&#039;&#039;&#039; (* [[22. September]] [[1959]] in [[Eppstein]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Für den [[Wahlkreis]] [[Bundestagswahlkreis Rendsburg-Eckernförde|Rendsburg-Eckernförde]] war sie von 2009 bis 2013 und erneut von Oktober 2017 bis März 2025 [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Mitglied des Deutschen Bundestags]]. Seit 2025 fungiert sie nach Ausscheiden ihrer Partei aus dem Bundestag als [[Liquidation#Liquidator|Liquidatorin]] der aufgelösten [[Fraktion der Freien Demokraten|FDP-Bundestagsfraktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Gathmann, Serafin Reiber |Titel=(S+) Abschied der FDP aus dem Bundestag: Alles muss raus |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2025-03-27 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/abschied-der-fdp-aus-dem-bundestag-alles-muss-raus-a-064a422f-e0bf-4bb4-b8c4-c01920e0dfd1 |Abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach ihrem Abitur 1978 an der [[Herderschule Kassel]] begann Christine Aschenberg-Dugnus 1978 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der [[Universität Kassel|Gesamthochschule Kassel]] und wechselte 1979 an die [[Philipps-Universität Marburg|Philipps-Universität]] in [[Marburg]], wo sie bis 1985 Rechtswissenschaft studierte. 1986 machte sie die Erste, 1989 die [[Staatsexamen#Jura|Zweite Juristische Staatsprüfung]]. Von 1992 bis 2001 war Aschenberg-Dugnus Geschäftsführerin des Graduiertenkollegs „Nationales und Internationales Umweltrecht“ am Institut für Umweltschutz-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 betreibt die Juristin als selbständige Rechtsanwältin eine eigene [[Kanzlei]] in [[Strande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Christine Aschenberg-Dugnus ist seit 1997 Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]. Ab 1998 war Christine Aschenberg-Dugnus zehn Jahre lang Gemeindevertreterin in [[Strande]]. Von 2001 bis 2009 war sie Vorsitzende des FDP-Kreisverbands [[Kreis Rendsburg-Eckernförde|Rendsburg-Eckernförde]]. Von 2001 bis 2013 war sie Beisitzerin im Landesvorstand der [[FDP Schleswig-Holstein]]. Von April 2003 bis Oktober 2009 war sie Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde. Seit 2003 ist die Politikerin Vorsitzende des schleswig-holsteinischen FDP-Landesfachausschusses Gesundheit. Bei der [[Bundestagswahl 2005]] war sie Direktkandidatin im [[Bundestagswahlkreis Rendsburg-Eckernförde]], verpasste jedoch mit 3,6 % der Erststimmen und auf Platz 6 der [[Landesliste]] den Einzug ins Parlament. Von 2007 bis 2013 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2009|Bundestagswahl]] am 27. September 2009 war sie erneut die Direktkandidatin ihrer Partei im Bundestagswahlkreis Rendsburg-Eckernförde und zog über den vierten Platz der Landesliste in den [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (17. Wahlperiode)|17. Bundestag]] ein, nachdem sie erneut mit 9,8 % der Erststimmen das [[Direktmandat]] verpasst hatte. Sie war ordentliches Mitglied im [[Ausschuss für Gesundheit]] sowie dem [[Rechtsausschuss (Deutscher Bundestag)|Rechtsausschuss]]. Im Zeitraum von 2011 bis 2013 war Christine Aschenberg-Dugnus pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Durch das Scheitern ihrer Partei an der [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] bei der [[Bundestagswahl 2013]] schied sie im Oktober 2013 aus dem Bundestag aus. In ihrem Wahlkreis erhielt sie 1,9 % der Erststimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2017]] zog sie über Listenplatz 3 auf der Landesliste der FDP Schleswig-Holstein erneut in den Bundestag ein und erhielt in ihrem Wahlkreis 6,5 % der Erststimmen. In der [[19. Deutscher Bundestag|19. Legislaturperiode]] des Deutschen Bundestags war Aschenberg-Dugnus Mitglied im Gesundheitsausschuss und von 2018 bis 2021 gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Sie war zudem stellvertretendes Mitglied im [[Verteidigungsausschuss (Deutscher Bundestag)|Verteidigungsausschuss]] sowie des [[1. Untersuchungsausschuss des Verteidigungsausschusses der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages|1. Untersuchungsausschusses des Verteidigungsausschusses der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages]] gemäß Artikel 45a Abs. 2 Grundgesetz („Beraterverträge“). Zudem ist sie Mitglied in der [[Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.europa-union.de/ueber-uns/parlamentariergruppen/deutscher-bundestag/a-z-19-bt |titel=Christine Aschenberg-Dugnus |werk=Website der Europa-Union Deutschland |hrsg= |datum= |sprache= |abruf=05.08.2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war stellvertretendes der [[Parlamentarische Versammlung der NATO|Parlamentarischen Versammlung der NATO]] sowie ab 2019 ordentliches Mitglied der [[Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung|Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mai 2018 ist sie Vorsitzende des FDP-Bundesfachausschusses Gesundheit, nachdem sie zuvor von 2014 bis 2018 stellvertretende Vorsitzende war. Im Februar 2019 wurde Aschenberg-Dugnus zur Vorsitzenden des FDP-Ortsverbands Strande gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2021]] zog sie erneut über die Landesliste in den Bundestag ein und erhielt in ihrem Wahlkreis 8 % der Erststimmen. Am 7. Dezember 2021 wurde sie zur [[Parlamentarischer Geschäftsführer|Parlamentarischen Geschäftsführerin]] der FDP-Bundestagsfraktion gewählt. Sie ist erneut Sprecherin ihrer Fraktion im Gesundheitsausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss und ordentliches Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. Zudem ist sie stellvertretendes Mitglied im [[Gemeinsamer Ausschuss|Gemeinsamen Ausschuss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2024 kündigte Aschenberg-Dugnus an, für die [[Wahl zum 21. Deutschen Bundestag|nächste Bundestagswahl]] nicht erneut zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Friedrich Sturm, Karin Christmann, Christiane Rebhan, Caspar Schwietering |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/abschied-aus-dem-parlament-diese-abgeordneten-gehen-vor-der-bundestagswahl-freiwillig-11377981.html |titel=Abschied aus dem Parlament: Diese Abgeordneten gehen vor der Bundestagswahl freiwillig |werk=tagesspiegel.de |hrsg=[[Tagesspiegel]] |datum=2024-03-18 |abruf=2024-03-19 |kommentar=([[Paywall]])}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Aschenberg-Dugnus tritt dafür ein, dass [[Homöopathisches Arzneimittel|homöopathische Mittel]] nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden: „Jeder, der Homöopathie befürwortet, soll sie auch weiter erwerben können. Aber auf Selbstzahlerbasis.“&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Rundschau, 12. Juli 2019, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 machte sie sich für die Kassenzulassung von Bluttests auf Trisomien stark.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Rundschau, 12. April 2019, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine von nur drei FDP-Abgeordneten stimmte Christine Aschenberg-Dugnus in der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages am 28. Oktober 2010 gegen die Verlängerung der [[Kernkraftwerk|AKW]]-Laufzeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BT2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20101028_energie1.pdf |text=Endgültiges Ergebnis der Namentlichen Abstimmung Nr. 25 |wayback=20110916012339}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Pandemie ===&lt;br /&gt;
Im August 2021 sprach sich Aschenberg-Dugnus dagegen aus, dass der Bundestag die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ um drei Monate verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/4fc521cc-b97b-4bbe-b678-2f880ae6e3f1 |titel=Bundestag stimmt für Verlängerung der epidemischen Notlage |sprache=de |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte September 2021 plädierte sie für eine baldige Beendigung jeglicher Einschränkungen („Freedom Day“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://twitter.com/cad59/status/1438949338642800641 |titel=Freedom Day - ich bin dafür #fdpbt #corona |werk=Twitter |datum=2021-09-17 |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Frage, ob es eine Impfpflicht für Pflegekräfte geben solle, sagte sie im Oktober 2021: „Ich persönlich halte eine Impfpflicht nicht für notwendig.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-tests-und-freiwilliges-impfen-sollen-vierte-welle-brechen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211109-99-926898 |titel=Tests und freiwilliges Impfen sollen vierte Welle brechen |sprache=de |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2021 erläuterte Aschenberg-Dugnus in einer Talkshow, dass sie das [[Corona-Pandemie in Deutschland|Pandemiegeschehen]] anhand der [[Hospitalisierungsrate]] beobachte und nicht anhand des aktuelleren Indikators der Infektionszahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-18-november-2021-100.html |titel=Markus Lanz vom 18. November 2021 |werk=[[Markus Lanz (Fernsehsendung)]] |datum=2021-11-18 |abruf=2021-11-19 |zitat=Dass [die Pandemie] so aus dem Ruder läuft, war mir […] im Grunde erst in den letzten Wochen […] klar, […] weil ich nicht auf die Infektionszahlen zuerst gucke, sondern auf den Hospitalisierungsindex, und da ist es zum Beispiel in meinem Bundesland Schleswig-Holstein so, und das ist eben der Unterschied […] und auch warum wir uns alle impfen müssen, auch die es bisher noch nicht gemacht haben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2021 unterstützte sie einen Antrag einer Gruppe von FDP-Bundestagsabgeordneten, der einen Beschluss des Bundestages gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht erreichen wollte, aber im Parlament scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Leithäuser, Berlin |Titel=Gruppenantrag verfasst: FDP-Abgeordnete starten Vorstoß gegen Impfpflicht |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gegen-impfpflicht-fdp-abgeordnete-um-kubicki-verfassen-antrag-17687561.html |Abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Aschenberg-Dugnus gehört der [[Deutsche Parlamentarische Gesellschaft|Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft]] (DPG) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist sie Mitglied der überparteilichen [[Europa-Union Deutschland]], die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.europa-union.de/ueber-uns/parlamentariergruppen/deutscher-bundestag/schleswig-holstein-mdb-1 &#039;&#039;Christine Aschenberg-Dugnus&#039;&#039;] Website der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 9. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2024 wurde Aschenberg-Dugnus mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/Bekanntgabe-Ordensverleihung/240809-Verleihungen.html |titel=Bekanntgabe der Ordensträgerinnen und Ordensträger |werk=bundespraesident.de |datum=2024-08-01 |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Christine Aschenberg-Dugnus ist seit 1984 verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aschenberg-dugnus.de/ Offizielle Website von Christine Aschenberg-Dugnus]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Christine Aschenberg-Dugnus}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|ID=christine-aschenberg-dugnus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1156566002|VIAF=2155152503002810800008}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aschenbergdugnus, Christine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Gesundheit (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aschenberg-Dugnus, Christine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (FDP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eppstein]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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