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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marie_Louise_Stern-Loridan&amp;diff=2734919</id>
		<title>Marie Louise Stern-Loridan</title>
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		<updated>2024-11-02T21:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.1: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Marie Louise Stern-Loridan&#039;&#039;&#039;, geborene &#039;&#039;Sender&#039;&#039;, (* [[27. August]] [[1911]] in [[Saarbrücken]]; † [[17. Februar]] [[2004]] in [[Brüssel]]) war eine jüdische [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]] in den Vereinigten Staaten und Belgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marie Louise Sender wuchs als Tochter einer [[Judentum|jüdischen]] Familie in Saarbrücken auf. Nach dem Abschluss der Schule studierte sie in [[Genf]]. 1933 heiratete sie [[Peter August Stern]], den damaligen Chefredakteur des &#039;&#039;[[Saarbrücker Abendblatt]]es&#039;&#039;. Auf Grund der [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitischen]] Einstellung des Aufsichtsrates dieser Zeitung verlor ihr Mann seine Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gründeten die beiden den Westland-Verlag und gaben die Wochenzeitung &#039;&#039;[[Westland (Zeitung)|Westland]]&#039;&#039;, ein [[Radikaldemokratie|radikaldemokratisches]] Blatt, heraus, das dem aufkeimenden [[Nationalsozialismus]] ablehnend gegenüberstand. Formal hatte Marie Louise Stern nur einen Anteil von 2,5 % am Verlag, da sie nicht mehr Einwohnerin des [[Saargebiet]]es war. Marie Louise Stern engagierte sich als Redakteurin sowohl bei Westland als auch dem Nachfolgeblatt &#039;&#039;[[Grenzland (Zeitung)|Grenzland]]&#039;&#039;, das ab 1934 erschien. Zudem engagierte sie sich als [[Fluchthelfer]]in für Hitlergegner aus dem Dritten Reich, die sie mit dem Fahrrad ins Saargebiet eskortierte, unter anderem half sie [[Wilhelm Sollmann]], über die Grenze zu gelangen. Dabei verkleidete sie sich, indem sie ihre von Natur aus blonden Haare zu Zöpfen zusammenband, um so dem propagierten Schönheitsideal eines „[[Arier#Begriff im Nationalsozialismus|arischen]]“ Mädchens zu entsprechen. Freunde von ihr erlaubten sich einen Scherz, indem sie ein Foto von ihr an den &#039;&#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&#039;&#039; sandten. Das Bild wurde tatsächlich mit der Bildunterschrift „Ein deutsches Mädel von der Saar“ veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Hrsg=Hans-Walter Herrmann |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945 |BandReihe=1 |Verlag=Dietz |Ort=Bonn |Datum=1989 |ISBN=3-8012-5010-5 |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Saargebiet|Saarabstimmung]] floh sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Paris. Dort unterstützte sie die verlegerische Tätigkeit ihres Mannes finanziell, da sie eine Anstellung als Direktionssekretärin in einem Pariser Unternehmen fand. Nach Beginn des [[Westfeldzug]]es wurde Stern in [[Camp de Gurs|Gurs]] interniert, jedoch auf Grund der französischen Staatsbürgerschaft ihrer Eltern wieder freigelassen. Sie organisierte dann zusammen mit ihrem Mann die Flucht nach [[New York City]]. In den Vereinigten Staaten arbeitete sie als Sekretärin für [[Boujoirs &amp;amp; Chanel]] und blieb nach Kriegsende in New York. Ende 1946 wurde sie in die Vereinigten Staaten eingebürgert. Dort überraschte sie am 4. April 1947 die Nachricht vom Tod ihres Mannes, der unter [[Multiple Sklerose|Multipler Sklerose]] litt. Er war zurück nach Deutschland gereist, um sich beim Wiederaufbau zu engagieren. Lediglich zur Beerdigung kehrte sie kurz nach Saarbrücken zurück. Wieder in den Vereinigten Staaten, studierte sie [[Rechtswissenschaft|Jura]] an der [[New York Law School]] und arbeitete als Anwältin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://lawyers.justia.com/lawyer/marie-louise-stern-1131774 |titel=Justia.com: Marie Louise Stern |abruf=2012-09-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120914231438/http://lawyers.justia.com/lawyer/marie-louise-stern-1131774 |archiv-datum=2012-09-14 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 heiratete sie den belgischen Diplomaten [[Walter Loridan]], der Botschafter bei den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] war. Gemeinsam mit ihrem Mann wohnte sie in [[Brüssel]] und [[Washington, D.C.]] und arbeitete weiter als Rechtsanwältin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Walter Herrmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler&lt;br /&gt;
   |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8012-5010-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=243–251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SternLoridan, Marie Louise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluchthelfer für NS-Verfolgte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern-Loridan, Marie Louise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sender, Marie Louise (Geburtsname); Stern, Marie Louise (Ehename, erste Ehe); Loridan, Marie Louise (Ehename, zweite Ehe)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche, jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brüssel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Baecker_(Journalist)&amp;diff=592558</id>
		<title>Werner Baecker (Journalist)</title>
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		<updated>2024-11-02T19:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.1: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wohltätigkeitsball des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Schloss (Kiel 68.397).jpg|mini|Werner Baecker gemeinsam mit der Opernsängerin [[Felicia Weathers]] auf einem Wohltätigkeitsball (1976)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werner Baecker&#039;&#039;&#039; (* [[17. Oktober]] [[1917]] in [[Barmen]]; † [[30. Dezember]] [[1993]] in [[Feldafing]]) war ein deutscher [[Fernsehjournalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] geriet Werner Baecker 1943 als Angehöriger von [[Erwin Rommel|Rommels]] [[Deutsches Afrikakorps|Afrikakorps]] in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]] und kam dort in Kontakt mit dem [[Journalismus]]. Im selben Jahr begann er ein [[Fernstudium]] der [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]] an der [[University of Oregon]]. 1946 kehrte Baecker nach Deutschland zurück und besuchte bis 1947 die Rundfunkschule des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]], des Vorgängersenders von [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] und [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]. Beim NWDR begann er 1948 als politischer [[Redakteur]]. 1949 kam er erstmals in Berührung mit dem [[Fernsehen]] und gestaltete in der Folgezeit zusammen mit [[Jürgen Roland]] die Sendung &#039;&#039;Was ist los in Hamburg?&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1953 kommentierte Baecker die Fernsehübertragung der Krönungsfeierlichkeiten von [[Elisabeth II.]] aus [[London]]. Außerdem betreute er die Hörfunksendungen &#039;&#039;Umschau am Abend&#039;&#039; und das Reisemagazin &#039;&#039;[[Zwischen Hamburg und Haiti (Hörfunksendung)|Zwischen Hamburg und Haiti]]&#039;&#039;. Von 1953 bis 1960 leitete er das &#039;&#039;[[Echo des Tages]]&#039;&#039;, einen nationalen und internationalen Nachrichtenüberblick. 1957 übertrug ihm [[Rüdiger Proske]], Leiter des Regionalprogramms beim NDR-Fernsehen, die Leitung der TV-Unterhaltungssendung &#039;&#039;[[Aktuelle Schaubude|Die aktuelle Schaubude]]&#039;&#039;, die Baecker von 1957 bis 1960 moderierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 war er NDR-Fernsehkorrespondent in [[New York City|New York]] und übernahm dort das lokale [[ARD]]-Studio. Dort gestaltete er zunächst die Reihe &#039;&#039;Treffpunkt New York&#039;&#039;. 1965 gelang es ihm auch für seine Sendereihe &#039;&#039;Besuch bei …&#039;&#039; die Sängerin und Schauspielerin [[Fritzi Massary]] für ein Interview zu gewinnen. Massary war vor der NS-Zeit mehr als 30 Jahre lang einer der größten Bühnenstars in [[Berlin]], bis sie Deutschland 1933 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verlassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1985 leitete Baecker redaktionell die Sendereihe &#039;&#039;New York, New York&#039;&#039;, die er auch moderierte. Am 3. Dezember 1985 begann er seine Fernsehreihe &#039;&#039;Treffpunkt Kino&#039;&#039;. Im Rahmen dieser Sendung interviewte er nach dem Vorbild der &#039;&#039;[[V.I.P.-Schaukel]]&#039;&#039; von [[Margret Dünser]] [[Hollywood]]-Größen wie den &#039;&#039;[[Laurel und Hardy|Laurel-und-Hardy]]&#039;&#039;-Erfinder und -Produzenten [[Hal Roach]] und den &#039;&#039;[[Columbo]]&#039;&#039;-Darsteller [[Peter Falk]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1992 war Werner Baecker mit dem Osnabrücker Veranstalter Axel Kaiser bundesweit auf Tournee und stellte seine Biografie &#039;&#039;New York, New York&#039;&#039; vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Baecker starb 1993 an [[Krebs (Medizin)|Krebs]], nachdem er kurz zuvor in Berlin noch einmal Gast bei der Verleihung der &#039;&#039;[[Goldene Kamera|Goldenen Kamera]]&#039;&#039; war. Beerdigt ist er in [[Remscheid]]-[[Lennep]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fotograf und Krimiautor [[Heinz-Peter Baecker]] war ein Großneffe von Werner Baecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1980: [[Goldene Kamera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;New York, New York – fast ein ganzes Leben&#039;&#039;, 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136500250}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0046289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136500250|VIAF=80833411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baecker, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Norddeutscher Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ARD-Korrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baecker, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Feldafing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.1</name></author>
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