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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Oberwerries&amp;diff=779188</id>
		<title>Schloss Oberwerries</title>
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		<updated>2025-06-04T16:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Luftbild Schloss Oberwerries.jpg|mini|hochkant=1.4|Luftbild der heutigen Schlossanlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Oberwerries&#039;&#039;&#039; ist ein zweiflügeliges [[Wasserburg|Wasserschloss]] in den [[Lippe (Fluss)|Lippeauen]] des [[Hamm]]er Stadtbezirks [[Hamm-Heessen]]. Es umfasst mehrere Gebäude, die im Laufe der Jahrhunderte zur heutigen [[Schloss (Architektur)|Schlossanlage]] zusammengewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die Anlage aus [[Mauerziegel|Backsteinmauerwerk]] besteht aus einem zweiflügeligen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], dem östlich ein [[Marstall]] vorgelagert ist. Nördlich des Herrenhauses befindet sich ein [[Torhaus]], dem sich im Norden ein kleiner [[Barockgarten|barocker Garten]] anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Oberwerries im Stadtbezirk Heessen der kreisfreien Stadt Hamm in Nordrhein-Westfalen 2.JPG|mini|Herrenhaus des Schlosses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus besteht aus einem Hauptbau mit zwei Geschossen und einem sich daran südlich anschließenden, ebenfalls zweistöckigen Flügel, der jedoch schmaler und etwas niedriger als der Hauptbau ist. Dem Südflügel östlich vorgesetzt ist ein quadratischer [[Pavillon]]turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Baukörper des Herrenhauses besitzen Gurtgesimse und Fenstereinfassungen aus [[Baumberger Kalksandstein|Baumberger Sandstein]] als gemeinsames architektonisches Element. Ihre Dachformen sind jedoch zum Teil verschieden. Während das Haupthaus und der Pavillonturm ein [[Mansarddach]] besitzen, ist der Südflügel von einem abgeknickten [[Steildach]] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl das Haupthaus als auch der südliche Flügel des Herrenhauses besitzen einen separaten Eingang, die jedoch beide über eine gemeinsame [[Freitreppe]]nanlage erreichbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torhaus ===&lt;br /&gt;
Das Torhaus ist der älteste Teil der Anlage, wovon seine eisernen [[Maueranker]] mit der Jahreszahl 1667 zeugen. Im Gebäudeinneren befindet sich ein Kamin aus dem Jahr 1672. Aufgrund eines zugemauerten, jedoch immer noch sichtbaren, [[Gotik|gotischen]] [[Spitzbogen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;fensters, das Bestandteil der ehemaligen [[Burgkapelle|Schlosskapelle]] war, gehen Bauhistoriker jedoch davon aus, dass der [[Torbau]] älter ist und 1667 lediglich erneuert und umgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marstall ===&lt;br /&gt;
Östlich des Herrenhauses steht der sogenannte Marstall, der das jüngste Gebäude des Schlosses ist. Es handelt sich dabei um einen langgestreckten, rechteckigen Baukörper mit Fensterrahmungen aus Baumberger Sandstein, an dessen Ostseite ein ehemaliger Hundestall angrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Oberwerries 2.jpg|mini|Schloss Oberwerries, von der Lippe aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehnsherrschaft über die &#039;&#039;curtis&#039;&#039; in Werries, auf die sich die Häuser Unter- (bzw. Nieder-) und Oberwerries beiderseits der [[Lippe (Fluss)|Lippe]] zurückführen lassen, lag bei dem [[Grafschaft Limburg|limburgischen]] Zweig des [[Berg (bergisches Grafengeschlecht)|Hauses Berg]]. Bereits 1284 wird eine [[Burg]] als Vorgängerbau des heutigen Schlosses im [[Lehnswesen|Lehnsregister]] der Grafen von [[Herzogtum Limburg|Limburg]]-[[Herrschaft Styrum|Styrum]] erwähnt. [[Dietrich von Altena-Isenberg|Dietrich von Limburg]] belehnte in diesem Jahr Engelbert [[Herbern (Adelsgeschlecht)|von Herbern]] mit den von den Söhnen des Wessel genannt Kolve aufgelassenen Lehnsgütern zu Werries. Die wehrhafte Anlage diente zur Grenzsicherung des [[Münsterland]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit um 1400 findet sich ein Conrad von Herbern als Inhaber des Lehens. Nach dem Tode Hermanns, des letzten männlichen Namensträgers derer von Herbern, verkaufte dessen Mutter das nördlich der Lippe gelegene Oberwerries 1464 an Gerd von Beverförde aus der niederländischen Provinz Oberijssel. Südlich der Lippe befand sich zu dieser Zeit bereits ein zweites Anwesen, das flussabwärts gelegen war und deshalb Unter- bzw. Niederwerries genannt wurde. Die seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf Niederwerries nachzuweisende Familie ist bereits hundert Jahre zuvor in diesem Raum bezeugt: 1322 verträgt sich Johann [[Neheim (Adelsgeschlecht, Sondermühlen)|von Neheim]] mit Engelbert von Herbern wegen der Mühle in Werries. Die Neheims blieben bis in die erste Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Herren des Gutes, dann jedoch kam es aufgrund gravierender Vermögensschwierigkeiten zum Konkurs ihrer Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1616 das Neheimsche Haus zu Hamm über einen bürgerlichen Mittelsmann an die von Beverförde auf Oberwerries übergegangen war, erwarben diese 1677 auch den Burgsitz Unter- bzw. Niederwerries und vereinigten damit beide Häuser wieder in einer Hand. Der damalige [[Gutsherr]] auf Oberwerries hatte 1667 mit dem Neubau der Schlossanlage begonnen, den seine Witwe Ida von Plettenberg, eine Schwester des münsterschen [[Fürstbischof]]s [[Friedrich Christian von Plettenberg]], 1684/92 vollenden ließ. Als [[Baumeister]] des neuen Herrenhauses, das auf den Fundamenten der alten Burg errichtet wurde, wird aufgrund von typischen Architekturelementen der [[Kapuziner]] [[Ambrosius von Oelde]] vermutet, nach dessen Vorlagen auch [[Schloss Ahaus]] und das [[Kapuzinerkloster Werne]] erbaut wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spohr98&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fertigstellung des Gebäudeensembles fand 1692 unter [[Freiherr|Freifrau]] Ida von Beverförde-Werries, geborene [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|von Plettenberg]], statt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Bauarbeiten erst 1714 ihren Abschluss fanden, denn diese Jahreszahl findet sich an dem Gittergeländer der Freitreppen am Herrenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idas Enkel, der [[Preußen|preußische]] [[Kammerherr]] [[Friedrich Christian von Beverförde zu Werries|Friedrich Christian von Beverförde]], genannt &#039;&#039;der tolle Werries&#039;&#039;, ließ in den Jahren 1730 bis 1735 auf dem Gelände der Vorburg das heutige Marstallsgebäude nach Plänen von [[Johann Conrad Schlaun]] errichten. Dabei lieferten die Reste des abgebrochenen Niederwerries das Baumaterial. Mit dem &#039;&#039;tollen Werries&#039;&#039; starb 1768 das letzte Mitglied der Familie von Beverförde. Schloss Oberwerries kam durch Erbgang an die Adelsfamilie [[Elverfeldt (Adelsgeschlecht)|Elverfeldt]] –&amp;amp;nbsp;Friedrich Christian hatte mit [[Friedrich Clemens von Elverfeldt genannt Beverförde zu Werries|Friedrich Clemens von Elverfeldt]] den Sohn eines Vetters adoptiert und zum Erben gemacht. Dessen Nachkommen, die von [[Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries]] auf [[Schloss Loburg]] in [[Ostbevern]], blieben Eigentümer des für die nächsten 160&amp;amp;nbsp;Jahre unbewohnten und damit dem Verfall preisgegebenen Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 veräußerte es der [[Freiherr]] Carl Maximilian Joseph von Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries an die [[Zeche Sachsen]] in Heessen, die es noch im gleichen Jahr an die Stadt Hamm weiterverkaufte. Diese ließ ab 1952 eine Bausicherung vornehmen und die Gebäude bis 1975 etappenweise restaurieren. Das Herrenhaus wurde zu einem Berufslandschulheim umgestaltet, während im Marstall seit 1956 das heutige Sport- und Qualifizierungszentrum des [[Westfälischer Turnerbund|Westfälischen Turnerbundes]] samt seinem [[Archiv des Westfälischen Turnerbundes|Archiv]] beheimatet ist. Die letzten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Jahre 1975 dienten in erster Linie zum Einbau eines neuen Treppenhauses und der Wiederherstellung des Schlosskellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient Schloss Oberwerries als Bildungs- und Begegnungsstätte und als Veranstaltungsort repräsentativer Empfänge der Stadt Hamm. So fand dort vom 5. bis zum 7.&amp;amp;nbsp;September 1952 die Tagung statt, die zur Gründung des [[Verband deutscher Musikschulen|Verbandes deutscher Musikschulen]] führte. Im Pavillonturm gibt es zudem die Möglichkeit, sich standesamtlich trauen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von alters her zum Kirchspiel Heessen zählend, war Oberwerries 1636 nach [[St. Lambertus (Dolberg)|Dolberg]] eingepfarrt worden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pfarrei St. Lambertus Dolberg Verfasser |Titel=Festschrift der St.-Lambertus-Kirche zu Dolberg |Datum=1993 |Seiten=42 |OCLC=1046303492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; erst die Gebietsreform von 1975 führte es wieder in den alten, inzwischen in Hamm aufgegangenen Gemeindeverband zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &#039;&#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Westfalen&#039;&#039;. 1. Auflage, bearbeitet von Dorothea Kluge und Wilfried Hansmann. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1969, S.&amp;amp;nbsp;125.&lt;br /&gt;
* Bernard Droste: &#039;&#039;Schloss Oberwerries&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Hamm-Heessen&#039;&#039;. Artcolor, Hamm 1989, ISBN 3-89261-030-4, S.&amp;amp;nbsp;23–27.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Klaus Gorzny: &#039;&#039;Emscherschlösser. Ein Wegbegleiter&#039;&#039;. Piccolo, Marl 2001, ISBN 3-9801776-5-3, S.&amp;amp;nbsp;140–142.&lt;br /&gt;
* Elke Hilscher: &#039;&#039;Schloss Oberwerries&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Stadtansichten, Stadteinsichten, Stadtaussichten. Auf den Spuren Hammer Frauengeschichte(n)&#039;&#039;. Oberstadtdirektor der Stadt Hamm, Hamm 1992, S.&amp;amp;nbsp;26–28.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Helmut Richtering: &#039;&#039;Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm&#039;&#039;. In: Herbert Zink: &#039;&#039;750 Jahre Stadt Hamm&#039;&#039;. Hamm 1976.&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Hamm: &#039;&#039;Schloss Oberwerries, Ausbildungsstätte der Stadt Hamm&#039;&#039;. Eigenverlag, Hamm 1970.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.westfalen-adelssitze.de/werries.html Schloss Oberwerries auf westfalen-adelssitze.de]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|268064|Schlossanlage Haus Oberwerries }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spohr98&amp;quot;&amp;gt;Gregor Spohr (Hrsg.): &#039;&#039;Romantisches Ruhrgebiet. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser&#039;&#039;. 2. Auflage. [[Verlag Peter Pomp|Pomp]], Bottrop 1996, ISBN 3-89355-110-7, S.&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/42/14/N |EW=7/53/19/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115427-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Oberwerries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Münsterland|Oberwerries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Johann Conrad Schlaun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Hamm|Oberwerries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Oberwerries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elverfeldt (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
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		<title>Burg Davensberg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Davensberg&lt;br /&gt;
|Bild = Rundturm Davensberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der Rundturm der Burg Davensberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Rundturm &lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Niederadel&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Backstein, Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]]-[[Davensberg]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/49/12.76/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/35/32/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der noch erhaltene Rundturm der &#039;&#039;&#039;Burg Davensberg&#039;&#039;&#039; steht im Ortsteil [[Davensberg]] der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Gemeinde [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]] im [[Kreis Coesfeld]]. Der Turm mit „Folterkammer und Hexenstock“ beherbergt heute ein Museum, das vom Heimatverein Davensberg betrieben wird. Der Ausstellungsschwerpunkt liegt auf alten bäuerlichen Kulturgeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Rundturm]] war Teil der wahrscheinlich um 1250 erbauten [[Ritter]]burg Davensberg und wurde vermutlich um 1500/1530 bei einem Ausbau der Anlage errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;davensberg-web&amp;quot; /&amp;gt; Gründer der [[Burg]] waren wahrscheinlich die [[Meinhövel (Adelsgeschlecht)|Herren von Meinhövel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;davensberg-web&amp;quot; /&amp;gt; Um 1320 kam eine Hälfte der Anlage durch Heirat der Erbtochter Gerburg in den Besitz der [[Büren (Adelsgeschlecht)|Edelherren von Büren]], einem mächtigen [[Adel]]sgeschlecht aus dem [[Hochstift Paderborn]], das um 1360 nach dem Tod des letzten männlichen Meinhövel auf Davensberg auch in den Besitz der anderen Hälfte gelangte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;davensberg-hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 ging die Burg durch Heirat der Erbtöchter Agnes und Johanna von Büren in den Besitz der Herren von [[Morrien]] auf [[Schloss Nordkirchen|Nordkirchen]] sowie Wolf von Füchteln über. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Anlage schweren Zerstörungen ausgesetzt, denn lüneburgische Truppen setzten sie 1634 mitsamt der angrenzenden [[Burgfreiheit]] in Brand. 1736 wurde die Familie von Morrien alleinige Besitzerin der Gebäude, die ab 1750 allmählich verfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Burganlage sind heute nur der Rundturm aus [[Backstein]] und [[Bruchsteinmauerwerk]] sowie ausgegrabene Fundamentreste und Trümmer erhalten. In der oberen Etage des letztmals 1971 [[Restaurierung|restaurierten]] Turms befindet sich ein Kaminzimmer, im Erdgeschoss ein Gefängnis und darunter ein [[Kerker|Verlies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage setzte sich aus einer Vor- und einer Hauptburg zusammen. Während sich die Reste der Hauptburg in der unbebauten Erhebung nördlich des Turmes befinden, ist der Standort der Vorburg im freien Gelände südlich dieses Ruinenhügels zu suchen. Um die Hauptburg verlief seit dem frühen 16. Jahrhundert eine 2,35 m starke [[Ringmauer]] aus Backstein. Im [[Rheinisch-westfälisches Urkataster|Rheinisch-westfälischen Urkataster]] von 1834 sind zwei Bauhäuser belegt, die sich mit ihren Längsseiten am Verlauf des inneren Grabens orientierten. Im Südwesten der Vorburg stand das [[Torhaus]]. Der Zugang zur Hauptburg erfolgte über eine Zugbrücke westlich des Turmes. Im Osten standen die große und die kleine Mühle. Der Mühlenkolk diente im Süden als äußerer Wassergraben und wurde vom Emmerbach gespeist. Vor den Mühlen zweigt vom Emmerbach der Hahnenbrinksbach ab, der die Mühlen antrieb und die gesamte Burgstelle im Norden und Osten schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Ab Sommer 2001 zeigte das Münsteraner Theater [[Freuynde + Gaesdte]] im Burgturm elfmal das Stück &#039;&#039;Hauser K&#039;&#039;. Die Inszenierung, die sich assoziativ mit der Geschichte des [[Kaspar Hauser]] auseinandersetzte, wurde im Verlies des Burgturms gezeigt. Im Zuge der Aufführungen konnte der Kerkerraum zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder betreten werden. Der Spielort war nur über eine steile Leiter zu erreichen, maximal 23 Personen konnten an der Veranstaltung teilnehmen. Regie führte [[Frank Dukowski]], die Darsteller waren [[Zeha Schröder]] und Vera Molitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimat- und Verkehrsverein Davensberg (Hrsg.): &#039;&#039;Davensberg – Burg und Flecken.&#039;&#039; Selbstverlag, Davensberg 1993.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen]].&#039;&#039; Band 1: [[Albert Ludorff|A. Ludorff]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Lüdinghausen.&#039;&#039; = &#039;&#039;Kreis Lüdinghausen.&#039;&#039; Schöningh, Münster 1893, S. 14, [http://www.archive.org/details/DieBau-UndKunstdenkmaelerVonWestfalen.Band01KreisLuedinghausen digitalisiert bei archive.org].&lt;br /&gt;
*[[Peter Ilisch]], Die Einkünfte des Hauses Davensberg um 1530. Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 11, 1986, S. 39–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Eugen Mummenhoff]]: &#039;&#039;Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Westfalen&#039;&#039;. Sonderheft 15). Aschendorff, Münster 1961, S. 156 f.&lt;br /&gt;
* H. Müller: &#039;&#039;Davensberg und die Davert&#039;&#039; (= &#039;&#039;Westfälische Kunststätten&#039;&#039;. Band 13). Münster 1981, S. 3–8.&lt;br /&gt;
* H. Müller: &#039;&#039;Ascheberg. Die Geschichte eines münsterländischen Ortes von den Anfängen bis zur kommunalen Neuordnung 1975.&#039;&#039; Ascheberg 1978, S. 32–41.&lt;br /&gt;
* Cornelia Kneppe/Hans-Werner Peine: &#039;&#039;Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte der Burg Davensberg&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe.&#039;&#039; Band 6/B, 1991, S. 249–260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2606||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.davensberg.de/touristik/inf_sehenswuerdigkeiten_0001.htm Burgturm und Museum auf davensberg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;davensberg-web&amp;quot;&amp;gt;[http://www.davensberg.de/touristik/inf_sehenswuerdigkeiten_0001.htm Informationen zum Burgturm auf davensberg.de], Zugriff am 18. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;davensberg-hist&amp;quot;&amp;gt;[http://www.davensberg.de/geschichte/inf_archiv_0001.htm Helmut Müller: &#039;&#039;Davensberg, Burg und Flecken&#039;&#039;], Zugriff am 18. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg im Kreis Coesfeld|Davensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ascheberg (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen|Davensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ascheberg (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Davensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büren (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
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		<title>Burg Lüdinghausen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Lüdinghausen&lt;br /&gt;
|Bild = 20140412 120558 Burg Lüdinghausen (DSC00174).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Lüdinghausen&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1271 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ritter&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lüdinghausen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/46/18/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 07/26/23/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Lüdinghausen, Lüdinghausen P4080237-238.jpg|mini|Ansicht von Süden 2022]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Lüdinghausen&#039;&#039;&#039; ist eine [[Wasserburg]] in [[Lüdinghausen]] im [[Kreis Coesfeld]]. Gemeinsam mit den Burgen [[Burg Vischering|Vischering]] und [[Burg Wolfsberg (Lüdinghausen)|Wolfsberg]] ist sie eine von drei [[Burg]]anlagen auf Lüdinghauser Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen -- 2014 -- 5500-2.jpg|links|mini|Burg Lüdinghausen]]&lt;br /&gt;
Die seit dem 12. Jahrhundert erwähnten Ritter [[Lüdinghausen genannt Wolff|von Lüdinghausen]] wurden mit der Burg durch die [[Abtei Werden]] bei [[Essen]] belehnt. Gleichzeitig waren sie [[Ministerialen|Ministeriale]] des Bischofs von Münster. Selbstständigkeitsbestrebungen, die in der eigenmächtigen Erhebung von Lüdinghausen zur Stadt gipfelten, und der Bau der [[Burg Wolfsberg (Lüdinghausen)|Burg Wolfsberg]] führten 1271 zum Feldzug des Münsteraner Bischofs [[Gerhard von der Mark]] gegen Lüdinghausen. Dabei wurde in der historischen Überlieferung ein Turm erwähnt. Nach der Niederlage der Herren von Lüdinghausen durfte die Burg Lüdinghausen anders als die Burg Wolfsberg bestehen bleiben, wurde aber zum [[Öffnungsrecht|Offenhaus]] des Bischofs erklärt. 1334 wurden ein [[Torhaus]], ein altes und ein neues Steinhaus mit jeweils einer Küche und ein [[Bergfried]] erwähnt. Die Burg blieb bis zum Aussterben des Geschlechts 1443 im Besitz der Herren von Lüdinghausen und fiel dann an den Bischof von Münster. 1445 wurde eine mit dem Torhaus verbundene Burgkapelle auf der Vorburg erwähnt. Ein Inventar von 1450/51 zählt außerdem ein Back- und Brauhaus auf der Hauptburg und auf der Vorburg ein [[Bauhaus (Gebäude)|Bauhaus]] und ein Kuhhaus auf. Die Burg wurde 1499 durch den Domkellner Dietrich von Heyden erworben und kam nach dessen Tod 1509 als Amtshaus an das [[Domkapitel]] von Münster. 1538 wurde sie als verfallen bezeichnet. Nach einem Brand ließ zwischen 1569 und 1573 der Domkapitular [[Gottfried von Raesfeld]] das Schloss im Renaissancestil auf den alten Mauern neu errichten. Im Dreißigjährigen Krieg hielten die Hessen die Burg drei Jahre besetzt und erweiterten sie. 1802 gelangte sie in Privathand und beheimatete von 1869 bis 1972 eine Landwirtschaftsschule. 1829 wurde der Bergfried abgerissen, er ist heute in der Pflasterung des Burghofes markiert. 1880 wurde der Westflügel durch einen Neubau für die Landwirtschaftsschule ersetzt und die Vorburg erneuert. 1906/07 wurde das Torhaus modernisiert und die Hoffassade des Südflügels wiederhergestellt. Im Jahr 2000 wurde die Burg restauriert und als Veranstaltungszentrum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wird heute unter anderem von der [[Volkshochschule|VHS]], für Ausstellungen und Ratssitzungen genutzt. Der große, reich mit Wappen geschmückte Saal bietet Raum für Konzerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen -- 2016 -- 3593.jpg|mini|Inschrift mit Lebensmittelpreisen von 1573/74]]&lt;br /&gt;
Die Burg befindet sich heute im Besitz der Stadt Lüdinghausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.luedinghausen-tourismus.de/DE/Sehenswertes/Burgen.html |text=luedinghausen-tourismus.de |wayback=20160304064240}}, Zugriff am 22.&amp;amp;nbsp;September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt der [[Bernhard Schwarte#Hexenprozesse in Lüdinghausen|Hexenverfolgungen in Lüdinghausen]] scheint das Jahr 1624 gewesen zu sein. Verfahren wurden im Gerichtshaus auf der Burg durchgeführt, wo die Angeklagten beim [[Inquisition#Verhörpraxis|„gütlichen“ Verhör]] und unter der [[Folter]] befragt wurden.&lt;br /&gt;
In einer [[Hexenprozess]]welle in wenigen Monaten wurden 1624 mindestens 20 Personen unter dem Verdacht der [[Hexe]]rei hingerichtet, darunter [[Bernhard Schwarte]], und das Ehepaar Heidtmann aus Haltern am See. Wahrscheinlich lag die Zahl der Opfer höher, da die Akten nur zu einem Teil erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Regionale 2016]] wurden an der Burg umfassende Änderungs- und Baumaßnahmen durchgeführt. Das Regionale-Projekt „WasserBurgenWelt“ unterteilte sich in drei Bauabschnitte, in denen der bis dahin vor allem landwirtschaftlich genutzte Freiraum zwischen den Burgen Lüdinghausen und [[Burg Vischering|Vischering]], den beiden Armen der [[Stever]] und der Altstadt zu einem zur Naherholung nutzbaren Landschaftsraum umgebaut wurden. So entstanden u. a. neue Wander- und Radwege sowie zwei Brücken. Es wurden Blumenwiesen angelegt und heimische Gehölze eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Eckrodt: [http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Luedinghausen/2016/10/2572099-Teilprojekt-der-Regionale-2016-Die-StadtLandschaft-waechst &#039;&#039;Teilprojekt der Regionale 2016. Die „StadtLandschaft“ wächst.&#039;&#039;] [[Westfälische Nachrichten]]. 19. Oktober 2016, abgerufen am 8. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage besteht aus der Hauptburg, mindestens zwei Vorburgen und einem weitläufigen [[Gräfte]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;system, das ursprünglich aus sechs bis sieben Ringgräben und einem halbkreisförmigen Wall bestand. Gespeist wurden die Wassergräben durch die [[Stever]] und dem Mühlenzufluss der [[Burg Vischering]]. Die Burggräben waren mit den Gräben der Stadtbefestigung von Lüdinghausen verbunden. Auf der Hauptburg steht heute der Südflügel von 1573 mit neuerem Westflügel. Im Mauerwerk könnte ein älterer Wohnturm integriert sein. Der ehemalige Bergfried mit ca. 11 m Durchmesser ist im Pflaster kenntlich gemacht. Östlich vor der Hauptburg liegt die umgräftete Vorburg mit einem Torhaus und dem Bauhaus. Davon stammt nur noch die Nordwand aus dem Erbauungsjahr 1569, der übrige Teil ist ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Östlich an die erste Vorburg schließt sich eine zweite an, die ebenfalls umgräftet, aber wohl nicht bebaut war. Im Westen der Hauptburg befindet sich eine konzentrisch um die Hauptinsel geführte Gräfte, die im Gelände heute als flache, zum Teil wasserführende Senke erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen auch einige Baudetails: So finden sich in der Fassade eine in Stein gehauene Liste mit Lebensmittelpreisen aus den Jahren 1573/74, verschiedene Wappen und eine Inschrift zum Stadtbrand im Jahre 1569.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burg-luedinghausen.de/ Vgl. die Website der Burg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die oberen Räume der Burg verbinden Bautradition mit modernen Elementen und sind zum Teil als Tagungsräume ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Eugen Mummenhoff|Karl Eugen Mummenhof]] (Hrsg.): &#039;&#039;Wasserburgen in Westfalen.&#039;&#039; 5. Auflage. [[Deutscher Kunstverlag]], München u. a. 1991, ISBN 3-422-00135-2.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Eugen Mummenhoff: &#039;&#039;Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Westfalen&#039;&#039;. Sonderheft 15). Aschendorff, Münster 1961, S. 209–213.&lt;br /&gt;
* [[Albert Ludorff]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Lüdinghausen (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen.&#039;&#039; Band 1). Schöningh, Münster 1893, S. 53–55, 60 f.&lt;br /&gt;
* Mark Mersiowsky: &#039;&#039;Spätmittelalterliches Leben auf einer westfälischen Wasserburg: Burg Lüdinghausen 1450/51.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld.&#039;&#039; Band 18, 1993, S. 25–63.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kohl, unveröffentlichte Recherchen im Verlag Dortmunder Buch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burg-luedinghausen.de/ Website der Burg]&lt;br /&gt;
* [https://burgfreunde-lh.de/ Website der „Freunde der Burg Lüdinghausen e. V.“]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|10038436|Gärten der Burg Lüdinghausen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/kulturatlas/Panorama?0=185934 360-Grad-Panoramabild der Burg Lüdinghausen] im Kulturatlas Westfalen (benötigt [[Adobe Flash|Flash-Player]])&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=2634 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7762253-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Ludinghausen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg im Kreis Coesfeld|Ludinghausen, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Lüdinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lüdinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen|Ludinghausen, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ludinghausen, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lüdinghausen genannt Wolff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Havixbeck&amp;diff=2252116</id>
		<title>Haus Havixbeck</title>
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		<updated>2025-06-04T16:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Havixbeck, Haus Havixbeck, cropped.jpg|mini|hochkant=1.4|Haus Havixbeck von Nordosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck, Haus Havixbeck -- 2014 -- 7535 -- Ausschnitt.jpg|mini|hochkant=1.4|Luftbild der Anlage (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Havixbeck&#039;&#039;&#039; ist eines der zahlreichen, für das [[Münsterland]] typischen [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschlösser]]. Die Anlage befindet sich in der Gemeinde [[Havixbeck]] im [[Kreis Coesfeld]] und steht unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot; /&amp;gt;. Obwohl die Anlage manchmal auch &#039;&#039;Wasserburg Haus Havixbeck&#039;&#039; genannt wird, handelt es sich bei der Anlage jedoch um ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] und nicht um eine [[Burg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ab 1562 errichtete Haus ging aus einem [[mittelalter]]lichen [[Schultheiß|Schulze]]ngut hervor und kam zu Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch Heirat an die Familie [[Twickel (Adelsgeschlecht)|von Twickel]], in deren Besitz es sich heute noch befindet. Die Gebäude werden von ihr bewohnt und bewirtschaftet und sind deshalb für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Außenanlagen können aber im Rahmen einer Führung des örtlichen Verkehrsvereins besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Havixbeck Hohe Duncker.jpg|mini|Haus Havixbeck von Süden auf einer Farb[[lithografie]] aus den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
Haus Havixbeck ging aus dem Brüningshof, einem Schulzengut des [[Stift (Kirche)|Stiftes]] [[St.-Mauritz-Kirche (Münster)|St. Mauritz]], hervor und gehörte zum damaligen [[Kirchspiel]] Havixbeck. Nachdem der Schulze Wigbold [[Brüning (Adelsgeschlecht)|von Brüning]] (&#039;&#039;Wigbold Brunynck&#039;&#039;) ohne Leibeserben verstorben war, [[Lehnswesen|belehnte]] der [[Propst]] von St. Mauritz 1369 den [[Ritter]] Dietrich von [[Schonebeck (Adelsgeschlecht)|Schonebeck]] mit dem [[Gutshof|Gut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Durch Heirat der Crissella von Schonebeck mit Sweder oder Assuerus [[Bevern (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Bevern]] um das Jahr 1450 kam das Anwesen an diese [[Adel]]sfamilie.&amp;lt;ref&amp;gt;An den der Überlieferung nach 1487 nach einem Türkenfeldzug in Sichtweite der Heimat gestorbenen Sweder von Bevern erinnert das [[Poppenbecker Kreuz]] an der Landstraße nach Billerbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;suehnekreuz&amp;quot; /&amp;gt; 1562 begann Johann von Bevern&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalesky36&amp;quot; /&amp;gt; mit dem Bau des heutigen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhauses]] im Stil der [[Renaissance]], wovon ein datierter [[Konsole (Bauwesen)|Kragstein]] kündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus blieb bis 1601 im Besitz der von Bevern. In jenem Jahr heiratete die Erbtochter Ermgard (auch Erminigardia) Rudolph von Twickel und brachte Haus Havixbeck als [[Mitgift]] in die Ehe. Rudolphs Nachfahre Christoph Bernhard wurde 1708 von [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Joseph I. (HRR)|Joseph&amp;amp;nbsp;I.]] in den [[Reichsfreiherr]]enstand erhoben. Seine Familie ist noch heute Besitzerin der Schlossanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1654 wurde dem damaligen Herrenhaus der heutige, westliche Teil angebaut. 20 Jahre später folgte die Errichtung eines massiven [[Torturm]]s und eines [[Hofkammer|Rentei]]gebäudes, ehe dem Herrenhaus an der Südseite um 1700 mittig ein [[Portal (Architektur)|Portal]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;vorbau&amp;lt;/nowiki&amp;gt; angebaut wurde. 1711 erweiterte die Familie von Twickel das Herrenhaus ein kurzes Stück nach Osten. Zahlreiche Um-, Aus- und Neubauten fanden im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert statt. Dazu zählen unter anderem die Errichtung von Wirtschaftsgebäuden auf der [[Vorburg]]-Insel zu Beginn des Jahrhunderts, das Ersetzen der östlichen [[Zugbrücke]] durch eine gemauerte Brücke im Jahr 1831&amp;lt;ref name=&amp;quot;dursthoff666&amp;quot; /&amp;gt; und der Umbau der [[Remise]] 1862. Bis in die Zeit um 1850 präsentierte sich Haus Havixbeck als eine Anlage, deren Vor- und [[Kernburg]] auf separaten Inseln standen, die Zweiteilung wurde jedoch zu jener Zeit aufgehoben und der trennende [[Wassergraben]] zugeschüttet. Ebenfalls noch in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert datiert die umfassende Erneuerung der [[Burgkapelle|Schlosskapelle]] durch [[Hilger Hertel der Ältere|Hilger Hertel]] im Jahr 1881,&amp;lt;ref name=&amp;quot;westfalen-adelssitze&amp;quot; /&amp;gt; bei der auch viel umgestaltet wurde, sowie die Veränderung des Portalvorbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den letzten Veränderungen an der Bausubstanz des Wasserschlosses zählten 1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;dursthoff666&amp;quot; /&amp;gt; die Installation einer festen Brücke am südlichen Zugang der Schlossinsel sowie die Umgestaltung des [[Giebel]]s am Portalvorbau des Herrenhauses im Jahr 1934, bei dem er seine heutige Gestalt erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Havixbeck ist eine dreiflügelige Schlossanlage, deren Hufeisenform sich nach Süden zur Vorburg hin öffnet. Die Schlossinsel ist von einer breiten [[Gräfte]] umgeben, die vom Schlautbach, einem Ursprungsarm der [[Münstersche Aa|Münsterschen Aa]], gespeist wird. Umgeben sind die Gebäude von einem großen [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftspark]], der jedoch noch den regelmäßigen [[Barockgarten]] erkennen lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mummenhoff1-44&amp;quot; /&amp;gt; Im Park steht eine kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugang zur Schlossinsel gewährt im Süden eine gemauerte Brücke über die Gräfte, die zu einem von [[barock]]en [[Pfeiler]]n flankierten Tor führt. Die Pfeiler tragen [[Putto|Putten]] und wurden um 1733 von [[Johann Conrad Schlaun]] entworfen. Gleiches gilt für die geschwungene [[Futtermauer]] sowie Pfeiler, die im Garten der Schlossanlage stehen und von Vasen bekrönt sind. Die Gebäude der symmetrischen Anlage wurden wie das 2,3&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernte [[Haus Stapel]] mehrheitlich aus [[Baumberger Kalksandstein|Baumberger Sandstein]] errichtet. Lediglich die Obergeschosse zweier Bauten aus dem späten 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;westfalen-adelssitze&amp;quot; /&amp;gt; weisen [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]bauweise auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Havixbeck Ostfluegel Kernburg.jpg|mini|Nebengebäude des östlichen Seitenflügels; links im Bild: Torturm und Rentei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Süden kommend, fallen dem Betrachter zuerst zwei langgestreckte, eingeschossige Wirtschaftsgebäude mit [[Walmdach|Krüppelwalmdach]] ins Auge. Sie nehmen die komplette östliche und westliche Längsseite der ehemaligen Vorburginsel ein. Das Herrenhaus steht als Querbau am nördlichen Ende der Schlossinsel. Es erinnert in seiner Grundform an ein [[Westfalen|westfälisches]] Bauernhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tönspeterotto108&amp;quot; /&amp;gt; Ihm schließen sich an seinen beiden Ende in südlicher Richtung die Nebengebäude wie Seitenflügel an. Dazu zählen an der Westseite eine im späten 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stark veränderte Schlosskapelle mit [[Dachreiter]] und eine Remise, deren [[Maueranker]] in Form der Jahreszahl 1862 vom Ende ihres Umbaus künden. Diesen Gebäuden gegenüber liegen an der anderen Inselseite ein massiver, dreigeschossiger Torturm von 1674, der einen zweiten Eingang zur Schlossinsel bietet, und eine sich daran anschließende Rentei aus etwa gleicher Zeit. Das Tor besitzt an der Außenfassade ein originelles Rufloch in Form eines Löwenkopfes und die Inschrift „WERDA“. Zu ihm führt eine gemauerte, dreibogige Brücke, die über eine rund 470&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot; /&amp;gt; lange Allee erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rechteckige, etwa 48&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot; /&amp;gt; messende Herrenhaus erhebt sich über drei Geschosse und ist von einem hohen, [[Dachziegel|ziegelgedeckten]] [[Satteldach]] mit [[Dachgaube|Gauben]] abgeschlossen. Sein Kern stammt –&amp;amp;nbsp;wie der achteckige [[Treppenturm]] an der Nordfassade mit [[Schiefer]]helm, vermauertem Eingang und Wappenschmuck&amp;amp;nbsp;– aus dem Jahr 1562. Eisenanker in Form der Jahreszahl 1654 zeugen von dem nachträglichen Anbau des westlichen Gebäudeteils, und ein kurzes Stück am östlichen Ende kam erst 1711 dazu. Die für das Münsterland typischen Drei[[staffelgiebel]] des Gebäudes sind als Schaufassade gestaltet. Ihre Stufen besitzen kugelbesetzte, halbkreisförmige Aufsätze, deren Flächen mit einem Muschel[[relief]] ausgefüllt sind. Der Ostgiebel weist neben dem Allianzwappen der Familien von Twickel und von [[Droste zu Vischering|Droste-Vischering]] die Jahreszahl 1711 auf. Die Geschosseinteilung ist dort anhand von [[Gurtgesims]]en gut ablesbar. Der hofseitigen Südfassade ist mittig ein Portalvorbau Stil des [[Flandern|flämischen]] Frühbarocks vorgesetzt. Obwohl in der symmetrischen Mitte des Herrenhauses gelegen, ist der fünfachsige Baukörper selbst unsymmetrisch. Der von Halb[[säule]]n flankierte Eingang liegt nämlich nicht in der zentralen Mitte des Anbaus, sondern ist etwas nach Westen verschoben. Er ist von einem Rundbogengiebel mit Wappen im Giebelfeld bekrönt. Die zwei Geschosse des Vorbaus sind vertikal durch [[Toskanische Ordnung|toskanisch]]-[[Ionische Ordnung|ionisch]]e [[Pilaster]] gegliedert und besitzen ein aufwändig gestaltetes [[Kranzgesims]] als oberen Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inneneinrichtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Havixbeck Kamin Rittersaal.jpg|mini|Prunkkamin im Rittersaal]]&lt;br /&gt;
In der westlichen Hälfte des Herrenhauses findet sich der [[Rittersaal]] aus dem Jahr 1651, der die gesamte Breite des Gebäudes einnimmt&amp;lt;ref name=&amp;quot;mummenhoff2-46&amp;quot; /&amp;gt;. Die Bretter und die schlicht [[ornament]]ierten [[Balken]] der [[Holzbalkendecke]] sind sichtbar. Dies ist die einzige sichtbare Holzbalkendecke aus dieser Zeit in Westfalen, denn es war zur Zeit der Erbauung üblich, die Deckenkonstruktion unter [[Stuck]]verzierungen zu verbergen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krewerth110&amp;quot; /&amp;gt; An der Stirnseite des mit einem zweifarbigen Plattenboden versehenen Raums steht ein großer [[Kamin|Prunkkamin]] niederländischer Art mit einer Wappenfolge, die sich [[Fries|friesartig]] um den Kamin zieht. Im Herrenhaus existieren zwei weitere Kamine von 1562 und 1565,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio205&amp;quot; /&amp;gt; die ursprünglich auf [[Haus Lüttinghof]] installiert waren&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiebringhaus41&amp;quot; /&amp;gt; und kunsthistorisch ebenfalls bemerkenswert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &#039;&#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Nordrhein-Westfalen&#039;&#039;. Band 2: Westfalen. Deutscher Kunstverlag, München 1969, S.&amp;amp;nbsp;205.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Duncker]]: &#039;&#039;Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preußischen Monarchie nebst den Königlichen Familien-, Haus-Fideicommiss- und Schatull-Gütern&#039;&#039;. Band&amp;amp;nbsp;11. Berlin 1869 ([http://www.zlb.de/digitalesammlungen/SammlungDuncker/11/655%20Havixbeck.pdf PDF]; 195 kB).&lt;br /&gt;
* Lutz Dursthoff (Red.): &#039;&#039;Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe&#039;&#039;. Krüger, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8105-0228-6, S.&amp;amp;nbsp;666.&lt;br /&gt;
* Günter Kalesky: &#039;&#039;Von Wasserburg zu Wasserburg. Bau- und kunstgeschichtliche Studienfahrt in Westfalen&#039;&#039;. 8. Auflage. H. Rademann, Lüdinghausen 1981, ISBN 3-9800113-0-5, S.&amp;amp;nbsp;36–37.&lt;br /&gt;
* Rainer A. Krewerth: &#039;&#039;Burgen, die im Wasser träumen. Die Schlösser und Herrensitze im Münsterland&#039;&#039;. 11. Auflage. Aschendorff, Münster 1981, ISBN 3-402-06028-0, S.&amp;amp;nbsp;110.&lt;br /&gt;
* [[Albert Ludorff]]: &#039;&#039;Kreis Münster-Land&#039;&#039;. Schöningh, Münster 1897 (&#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen&#039;&#039;. Band 5), S.&amp;amp;nbsp;78–79 ([http://www.archive.org/stream/bauundkunstdenkm07ludouoft#page/78/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Karl Eugen Mummenhoff]]: &#039;&#039;Schlösser und Herrensitze in Westfalen&#039;&#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1958, S.&amp;amp;nbsp;43–44.&lt;br /&gt;
* Karl Eugen Mummenhoff: &#039;&#039;Wasserburgen in Westfalen&#039;&#039;. 3. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 1968, S.&amp;amp;nbsp;24, 46.&lt;br /&gt;
* Erich Tönspeterotto, Birgit Cremers-Schiemann: &#039;&#039;Schlösser im Münsterland&#039;&#039;. Artcolor, Hamm 1994, ISBN 3-89261-125-4, S.&amp;amp;nbsp;108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
 {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.westfalen-adelssitze.de/havixbeck.html|wayback=20160428174858|text=Geschichte und Fotos}}&lt;br /&gt;
*{{Ebidat |ID=2630 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;&amp;gt;Heinrich A. Mertens: &#039;&#039;Kreis Coesfeld&#039;&#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Laumann, Dülmen 1987, ISBN 3-87466-078-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;Andere Quellen berichten von einem Rittergeschlecht Havekesbeke, deren Stammsitz das Haus Havixbecks möglicherweise war. Vgl. Albert Ludorff: &#039;&#039;Kreis Münster-Land.&#039;&#039; 1897, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;suehnekreuz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/nrw/poppenbeck.htm Poppenbeck / OT von Havixbeck], Zugriff am 25.&amp;amp;nbsp;April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalesky36&amp;quot;&amp;gt;Günter Kalesky: &#039;&#039;Von Wasserburg zu Wasserburg.&#039;&#039; 1981, S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dursthoff666&amp;quot;&amp;gt;Lutz Dursthoff: &#039;&#039;Die deutsche Burgen und Schlösser in Farbe.&#039;&#039; 1987, S.&amp;amp;nbsp;666.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;westfalen-adelssitze&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.westfalen-adelssitze.de/havixbeck.html|wayback=20160428174858|text=Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Westfalen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mummenhoff1-44&amp;quot;&amp;gt;Karl Eugen Mummenhoff: &#039;&#039;Schlösser und Herrensitze in Westfalen.&#039;&#039; 1958, S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tönspeterotto108&amp;quot;&amp;gt;Erich Tönspeterotto, Brigitte Cremers-Schiemann: &#039;&#039;Schlösser im Münsterland.&#039;&#039; 1994, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß der online verfügbaren Katasterkarte für Havixbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mummenhoff2-46&amp;quot;&amp;gt;Karl Eugen Mummenhoff: &#039;&#039;Wasserburgen in Westfalen.&#039;&#039; 1968, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;krewerth110&amp;quot;&amp;gt;Rainer A. Krewerth: &#039;&#039;Burgen, die im Wasser träumen.&#039;&#039; 1981, S.&amp;amp;nbsp;110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio205&amp;quot;&amp;gt;Georg Dehio: &#039;&#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen. Band&amp;amp;nbsp;2: Westfalen.&#039;&#039; 1969, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiebringhaus41&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Wiebringhaus: &#039;&#039;Westfälische Wasserburgen.&#039;&#039; Aurel Bongers, Recklinghausen 1958, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.971315|EW=7.409301|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Havixbeck, Haus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Havixbeck|Haus Havixbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Coesfeld|Havixbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Havixbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Havixbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Twickel (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Havr%C3%A9&amp;diff=2775758</id>
		<title>Schloss Havré</title>
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		<updated>2025-06-04T15:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Château d&#039;Havré vu des jardins.JPG|mini|upright=1.4|Schloss Havré, Ansicht von Südwesten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Havré&#039;&#039;&#039; ({{FrS|&#039;&#039;Château d’Havré&#039;&#039;}}) ist eine [[Schloss (Architektur)|Schloss]]anlage im Ortsteil Havré der [[Belgien|belgischen]] Stadt [[Mons]] in der [[Wallonische Region|wallonischen]] [[Provinz Hennegau]]. Sie wurde in ihrer Geschichte mehrfach angegriffen, [[Belagerung|belagert]] und beschädigt oder zerstört. Weil sie nachfolgend immer wieder aufgebaut wurde, stammt ihre heutige Bausubstanz deshalb aus dem 14. bis 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Zu den Eigentümern der Anlage zählten unter anderem die [[Adel]]sfamilien Enghien, [[Harcourt]] und [[Croÿ]]. Als das Schloss Ende des 16./Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum größten Teil neu errichtet und an den damaligen Zeitgeschmack angepasst wurde, erhielt es seine heutige Form. Die seit 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; unter [[Denkmalschutz]] stehenden Gebäude und der [[Schlosspark|Schlossgarten]] sind für Besucher von Februar bis November geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon für das Jahr 1140 ist eine Herrschaft „Haverech“ überliefert, die [[Graf]] [[Balduin IV. (Hennegau)|Balduin&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Grafschaft Hennegau|Hennegau]] in jenem Jahr an seinen Berater und Kampfgefährten Isaac, Schlossherr von [[Schloss Mons|Mons]], gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; Schon zu jener Zeit existierte am heutigen Ort eine [[Befestigung]], es ist aber unbekannt, wie sie ausgesehen hat, denn es sind keiner Reste dieser ersten Anlage erhalten geblieben. Isaacs Nachfahrin Ida von Mons heiratete um 1225 Engelbert dʼEnghien und brachte ihm die damalige [[Burg]] zu. Bei einem Angriff durch [[Grafschaft Flandern|flämische]] Soldaten im Jahr 1395 wurde sie stark beschädigt, doch die Burgherren ließen sie in veränderter Form anschließend wiederaufbauen und gaben ihr den noch heute sichtbaren Grundriss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; Gérard dʼEnghien überließ die Anlage am 28.&amp;amp;nbsp;April 1423 seinem Neffen Christophe dʼHarcourt, der 1425 mit ansehen musste, wie [[Herzogtum Brabant|Brabanter]] Truppen seine Burg verwüsteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-hist&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; Bei seinem Tod wurde er von seinem Bruder Jean beerbt, der den Besitz wiederum seiner Nichte Marie dʼHarcourt hinterließ. Als sie im März 1439 [[Jean de Dunois|Jean dʼOrléans]] heiratete, brachte sie Havré an dessen Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Charles-Alexandre de Croÿ Marquis d&#039;Havré and Duc de Croÿ..jpg|mini|upright|Charles-Alexandre de Croÿ erbaute das heutige Schloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg gelangte 1518 durch Tausch an [[Philippe&amp;amp;nbsp;II. de Croÿ ]], einen der Generäle des [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaisers]] [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] und ab 1537 dessen Groß-[[Vogt|Bailli]] sowie Gouverneur der Grafschaft Hennegau. Er heiratete am 9.&amp;amp;nbsp;August 1548 in zweiter Ehe Anna von Lothringen (1522–1568), eine Tochter des [[Lothringen|lothringischen]] [[Herzog]]s [[Anton II. (Lothringen)|Anton&amp;amp;nbsp;II.]], und starb noch vor der Geburt des Sohnes Charles-Philippe, dem er das Anwesen vererbte. In der Schlacht von Montcour durch einen [[Muskete]]nschuss verwundet, wurde Charles-Philippe von [[Ambroise Paré]], dem ersten [[Chirurgie|Chirurg]] König [[Karl IX. (Frankreich)|Karls&amp;amp;nbsp;IX.]] auf Schloss Havré behandelt. Er überlebte die Verwundung und baute gemeinsam mit seiner zweiten Frau Diane de Dammartin die Anlage zu einem Schloss im Stil der [[Architektur der Renaissance|Renaissance]] um. Dieses musste 1578 zwei weitere Belagerungen überstehen. Zuerst lagerte [[Juan de Austria|Don Juan de Austria]] mit 6000&amp;amp;nbsp;Soldaten vor Havré, zog aber unverrichteter Dinge wieder ab, und das Schloss blieb unbeschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-hist&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings war der [[François-Hercule de Valois, duc d’Alençon|Herzog von Anjou]] am 23.&amp;amp;nbsp;Juli des gleichen Jahres erfolgreicher: Er konnte die Anlage einnehmen, nachdem sie zuvor durch [[Artillerie]]beschuss stark beschädigt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-hist&amp;quot; /&amp;gt; Ein Feuer im Sommer beschädigte die Anlage dann noch einmal sehr stark, so dass Charles-Philippes Sohn, Charles-Alexandre de Croÿ, eine weitreichende Instandsetzung des Familienbesitzes in Angriff nehmen musste. Die zwischen 1590 und 1610&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; ausgeführten Arbeiten hatten einen fast vollständigen Neubau zur Folge, bei dem die heutige Schlossanlage entstand. Charles-Alexandre empfing dort illustre Gäste aus Kunst und Politik, so zum Beispiel [[Anthonis van Dyck]], [[Peter Paul Rubens]], [[Maria de’ Medici|Maria von Medici]], die spanische [[Infant]]in [[Isabella Clara Eugenia von Spanien|Isabella Clara Eugenia]] und [[Eugen von Savoyen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-hist&amp;quot; /&amp;gt; Weil Charles-Alexandre bei seinem Tod keinen männlichen Erben hinterließ, kam das Schloss an seine Tochter Marie-Claire aus seiner ersten Ehe mit Yolande de Ligne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brassart-croy1&amp;quot; /&amp;gt; Gemäß der testamentarischen Verfügung ihres Vaters heiratete sie am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 1627 einen Verwandten: Charles Philippe de Croÿ. Für ihn wurde Havré 1627 zum Herzogtum erhoben. Nach seinem Tod ging Marie-Claire 1643 eine zweite Ehe mit seinem Stiefbruder Philippe-François de Croÿ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brassart-croy1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Château d&#039;Havré.jpeg|mini|Schloss Havré auf einer Postkarte aus dem Jahr 1902]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Französische Revolution|französische Revolutionstruppen]] das Gebiet von Havré nach der gewonnenen [[Schlacht bei Jemappes]] besetzten, [[Auswanderung|emigrierte]] der letzte Herzog von Havré, Joseph Anne de Croÿ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt; Sein Schloss wurde [[Konfiskation|konfisziert]] und 1792 als Nationaleigentum verkauft,&amp;lt;ref name=&amp;quot;pirlot177&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings erwarb es Joseph Anne 1807 für die Familie zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pirlot177&amp;quot; /&amp;gt; Weil er bei seinem Tod 1839 keine Kinder hinterließ, war das Schloss seit jenem Jahr verlassen und praktisch ungenutzt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nutzte die deutsche Armee die Anlage als Lager, später diente sie als englisches Gefängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brassart-rest&amp;quot; /&amp;gt; 1924 erwarb Edmont Puissant das schon heruntergekommene Schloss mit der Absicht, es vor dem völligen Verfall zu retten. Diesen Plan musste er aber aufgeben und übertrug die Bauten 1927 der Provinz Hennegau. 1930 stürzte ein Teil des Schlosses ein, weil sich der Untergrund wegen Bergbauarbeiten gesenkt hatte. Weitere Teileinstürze folgten, unversehrt blieben nur die Ecktürme und ein Teil des [[Logis (Architektur)|Logis]]. Eine Unterschutzstellung der Anlage als Denkmal im Jahr 1936 brachte keine Besserung, die Gebäude verfielen zusehends und wurden allmählich von Pflanzen überwuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 gründeten einige Anlieger die Vereinigung {{lang|fr|&#039;&#039;Les Amis du Château des Ducs dʼHavré&#039;&#039;}} ({{deS|Die Freude des Schlosses der Herzöge von Havré}}) mit dem Ziel, das Schloss vor dem weiteren Verfall zu bewahren und durch [[Restaurierung]] zu erhalten. Seitdem wurde die Schlossinsel von wuchernder Vegetation befreit, die Zugangsbrücke wieder benutzbar gemacht, Reste des [[Torbau]]s restauriert, eingestürzte Mauern wieder aufgebaut und diverse Innenräume instand gesetzt. 2005 bis 2006 erhielt der nördliche Teil des Logis ein neues Dach, sodass der dort befindliche und &#039;&#039;Waffenkammer&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;salle dʼarmes&#039;&#039;}}) genannte [[Saal (Architektur)|Saal]] wieder nutzbar ist. Im &#039;&#039;Enghien-Turm&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;tour dʼEnghien&#039;&#039;}}) ist heute eine Bibliothek aus dem Nachlass des Historikers Emile Poumon untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-rest&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Schloss Havre Puissant.jpg|mini|upright|Grundriss des Schlosses in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss steht auf einer annähernd trapezförmigen Insel, die von einem sehr breiten, nahezu teichartigen [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] umgeben ist. Seine Form mit den vier Ecktürme erinnert noch stark an eine wehrhafte, [[mittelalter]]liche [[Kastellburg]]. Für die Bauten kamen [[Sandstein]]quader und [[Mauerziegel|Ziegel]] zum Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugang zum Schlossareal bietet die {{lang|fr|&#039;&#039;Concièrgerie&#039;&#039;}}, ein aus Backstein errichtetes Haus an der {{lang|fr|&#039;&#039;Rue du château&#039;&#039;}}. Es wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, allerdings im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fast vollständig neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans141&amp;quot; /&amp;gt; Sein Mittelteil mit der [[Rundbogen|rundbogigen]] [[Tor (Architektur)|Tordurchfahrt]] besitzt zwei kurze, etwas niedrigere Seitenflügel. Von dort führt ein geradliniger Weg nach Norden zur Schlossinsel, die über eine lange, steinerne [[Bogenbrücke]] betreten werden kann. Sie endet an den Resten des einstigen [[Torbau]]s an der Südseite. Von dessen zwei halbrunden [[Flankierungsturm|Flankierungstürmen]] sind nur noch die Erdgeschosse mit ihren [[Tonnengewölbe]]n übrig. Seit Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts befindet sich zwischen ihnen ein zweiflügeliges Gittertor im Stil [[Louis-seize]], das Zugang zum Schlosshof gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss besteht heute aus vier Ecktürmen und den Überresten des Logis, das die gesamte Ostseite der Insel einnimmt. An den übrigen drei Seiten waren die Türme früher durch [[Kurtine]]n miteinander verbunden, diese sind jedoch nicht mehr erhalten. Der &#039;&#039;Enghien-Turm&#039;&#039; an der Südost-Ecke besitzt eine achteckige Form, die drei übrigen Ecktürme haben einen viereckigen Grundriss. Das Erdgeschoss und die zwei ersten Obergeschosse des &#039;&#039;Enghien-Turms&#039;&#039; stammen aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; Das kleinere, vierte Geschoss sowie die [[schiefer]]gedeckte Haube mit zwiebelförmigem Aufsatz und [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] kamen erst 1603 hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; Der Turm steht auf einem hohen, achteckigen Fundament, das wesentlich breiter ist als die darauf aufsetzenden Geschosse. Dies deutet darauf hin, dass der Sockel älter als die Aufbauten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pirlot177&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden westlichen Ecktürme aus Backstein mit Eckquaderungen stammen aus der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans141&amp;quot; /&amp;gt; Der dreigeschossige Turm an der Nordwestecke wird &#039;&#039;Gästeturm&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;tour des hôtes&#039;&#039;}}) genannt, weil dort im Mittelalter Gäste empfangen und bewirtet wurden. Seine Mauern sind rund 2,5&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; dick, sodass in der Mauerstärke genügend Platz für eine [[Wendeltreppe]] ist. Der südwestliche Eckturm ist niedriger als sein nördliches Pendant, denn ihm fehlt seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das oberste Geschoss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; Er wird &#039;&#039;Wachenturm&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;tour des gardes&#039;&#039;}}) genannt und besitzt im Erdgeschoss ein [[Kreuzrippengewölbe]], dessen [[Schlussstein]]e das Wappen der Familie Enghien zeigen. Im Obergeschoss sind Waffen und Rüstungen sowie Möbel aus dem 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu sehen, die aus dem Nachlass von Edmont Puissant stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite steht über die gesamte Länge der Schlossinsel der ehemals zweigeschossige, renaissancezeitliche Wohnbau der Anlage. Er bestand aus zwei Teilen, die unterschiedlich lang und unterschiedlich hoch waren. Ihr Mauerwerk bestand aus Ziegeln, die mit Sandsteinquadern verblendet waren. Der südliche Teil wird &#039;&#039;Flügel Annas von Lothringen&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;aile Anne de Lorraine&#039;&#039;}}) genannt und ist eine [[Ruine]]. Er soll in der Zukunft für kulturelle Zwecke nutzbar gemacht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; Im nördlichen Teil liegt im Erdgeschoss der sogenannte &#039;&#039;Waffensaal&#039;&#039;, ein restaurierter Festsaal, der für Veranstaltungen gemietet werden kann. In der Mitte des Logis liegt die [[Gotik|gotische]] [[Schlosskapelle]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Sie ist allerdings nicht der erste sakrale Bau der Anlage, sondern besaß eine Vorgängerin, denn schon für das Jahr 1370&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] für Havré verbürgt. Der zweigeschossige Bau ist dem [[Johannes der Täufer|heiligen Johannes]] geweiht und ragt mit seiner dreiseitigen [[Apsis]] in den Wassergraben hinaus. Sein oberes Stockwerk ist ruinös, während das Erdgeschoss restauriert wurde. Im Inneren wird das Erdgeschoss von einem Kreuzrippengewölbe überdeckt, dessen Gewölberippen aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] auf [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] aus hellem Sandstein ruhen. Seine Schlusssteine zeigen die Wappen der Familien Enghien und Croÿ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logis wird von den östlichen Ecktürmen der Anlage flankiert. Der nördliche von ihnen wird &#039;&#039;Küchenturm&#039;&#039; ({{frS|&#039;&#039;tour des cuisines&#039;&#039;}}) genannt. Auch sein Backsteinmauerwerk war früher außen mit Sandsteinquadern verkleidet. Sein Erdgeschoss besitzt ein Kreuzrippengewölbe mit Schlusssteinen, die das Enghien-Wappen zeigen. Seine Obergeschosse sind durch einen angebauten [[Treppenturm]] mit Wendeltreppe zu erreichen. Ein kleiner Anbau an der Hofseite diente früher als [[Backhaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und südwestlich der Schlossinsel liegt ein 6000&amp;amp;nbsp;m² großes Gartenareal, in dem unter anderem etwa 100 verschiedene [[Rosen]]sorten gepflanzt wurden. Insgesamt stehen dort rund 3500 Rosengewächse. Früher stand dort ein Wirtschaftshof aus der ersten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, der jedoch nicht mehr erhalten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot; /&amp;gt; Er verschwand im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Château de Havré.jpg|Westseite&lt;br /&gt;
Château d&#039;Havré à l&#039;entrée du pont levis.JPG|Südseite&lt;br /&gt;
0 Havré - Conciegerie du Château (1).JPG|Die {{lang|fr|&#039;&#039;Concièrgerie&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Jardins d&#039;Havré 02.JPG|Teil des Gartens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. Berckmans: &#039;&#039;Havré.&#039;&#039; In: Luc-Francis Genicot (Hrsg.): &#039;&#039;Le grand livre des châteaux de Belgique. Band&amp;amp;nbsp;1: Châteaux forts et châteaux fermes.&#039;&#039; Vokaer, Brüssel 1975, S.&amp;amp;nbsp;140–141.&lt;br /&gt;
* M. Devallée: &#039;&#039;Le château d’Havré.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Annales des Travaux Publics de Belgique.&#039;&#039; 2.&amp;amp;nbsp;Reihe, Jg.&amp;amp;nbsp;74, Band&amp;amp;nbsp;22, 1.&amp;amp;nbsp;Lieferung. Brüssel 1921, S.&amp;amp;nbsp;117–128.&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Léopold Devillers: &#039;&#039;Pièces concernant la prise du château d’Havré.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Annales du Cercle archéologique de Mons.&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;10. Dequesne-Masquillier, Mons 1871, S.&amp;amp;nbsp;332–350 ([https://books.google.de/books?id=4HhEAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA332 Digitalisat]).&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* M. Henrion: &#039;&#039;Le château d’Havré (I).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Demeures Historiques et Jardins.&#039;&#039; Nr.&amp;amp;nbsp;174, Juni&amp;amp;nbsp;2012, {{ISSN|1780-8723}}, S.&amp;amp;nbsp;27–30.&lt;br /&gt;
* M. Henrion: &#039;&#039;Le château d’Havré (II).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Demeures Historiques et Jardins.&#039;&#039; Nr.&amp;amp;nbsp;175, September&amp;amp;nbsp;2012, {{ISSN|1780-8723}}, S.&amp;amp;nbsp;8–11.&lt;br /&gt;
* G. Lemaigre: &#039;&#039;Châteaux disparus. Château d’Havré.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Maisons d’hier et d’aujourd’hui.&#039;&#039; Nr.&amp;amp;nbsp;28, Dezember&amp;amp;nbsp;1975, {{ISSN|1780-8723}}, S.&amp;amp;nbsp;58–61.&lt;br /&gt;
* Constant Pirlot (Hrsg.): &#039;&#039;Province de Hainaut, Arrondissement de Mons&#039;&#039; (= &#039;&#039;Le patrimoine monumental de la Belgique.&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;4). 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Mardaga, Lüttich 1975, S.&amp;amp;nbsp;177–178 ([https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=pUJEZBNS3qMC&amp;amp;pg=PA177 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Edmont Puissant: &#039;&#039;Rapport sur le château d’Havré.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Bulletin des Commissions royales d’Art et d’Archéologie.&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;63. Vromant &amp;amp; Co., Brüssel 1921, S.&amp;amp;nbsp;293–306 ([http://www.crmsf.be/sites/default/files/book/BCRAA_1921.pdf PDF]; 43,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Château d&#039;Havré|Schloss Havré}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chateaudhavre.net/ Website des Schlosses] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/lechateaudhavre/home Webseite über das Schloss und seine Eigentümer von Sophie Brassart (Teil einer Masterarbeit)] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://spw.wallonie.be/dgo4/site_ipic/index.php/fiche/index?codeInt=53053-INV-0112-02 Eintrag des Schlosses in der wallonischen Denkmalliste] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.rtbf.be/info/regions/detail_havre-un-chateau-transforme-par-le-temps?id=8315185 Reportage über Schloss Havré auf der Website von RTBF] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans140&amp;quot;&amp;gt;O. Berckmans: &#039;&#039;Havré.&#039;&#039; 1975, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-hist&amp;quot;&amp;gt;[http://www.chateaudhavre.net/bienvenue/un-peu-d-histoire/ Geschichte auf der Website des Schlosses], Zugriff am 15.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pirlot177&amp;quot;&amp;gt;C. Pirlot: &#039;&#039;Province de Hainaut, Arrondissement de Mons.&#039;&#039; 1975, S.&amp;amp;nbsp;177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;brassart-croy1&amp;quot;&amp;gt;[https://sites.google.com/site/lechateaudhavre/home/les-familles-seigneuriales/les-enghien-1266-1423/les-harcourt-1423-1439/les-orleans-longueville-1439-1518/les-de-croye-duc-d-havre-1518-1640 &#039;&#039; Les de Croÿ, duc d&#039;Havré&#039;&#039;], Zugriff 15.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;brassart-rest&amp;quot;&amp;gt;[https://sites.google.com/site/lechateaudhavre/home/les-familles-seigneuriales/les-enghien-1266-1423/les-harcourt-1423-1439/les-orleans-longueville-1439-1518/les-de-croye-duc-d-havre-1518-1640/les-de-croye-ducs-d-havre-provenant-de-la-branche-croye-solre-1640-1839/l-architecture-au-fil-du-temps/restaurations-et-projets-a-venir &#039;&#039;Restaurations et projets à venir&#039;&#039;], Zugriff am 15.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-rest&amp;quot;&amp;gt;[http://www.chateaudhavre.net/bienvenue/la-restauration/ Informationen zu den Restaurierungsarbeiten auf der Website des Schlosses], Zugriff am 15.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;berckmans141&amp;quot;&amp;gt;O. Berckmans: &#039;&#039;Havré.&#039;&#039; 1975, S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;web-chat&amp;quot;&amp;gt;[http://www.chateaudhavre.net/bienvenue/le-chateau-et-ses-jardins/ Informationen zu den Bauten und zum Garten auf der Website des Schlosses], Zugriff am 16.&amp;amp;nbsp;November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.464464|EW=4.039202|type=landmark|region=BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schloss Havre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Provinz Hennegau|Havre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlossruine in Belgien|Havre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Hennegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mons]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Havre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Croÿ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anthony_McPartlin&amp;diff=1469267</id>
		<title>Anthony McPartlin</title>
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		<updated>2024-07-12T19:28:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.98: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Anthony McPartlin (of Ant and Dec).jpg|mini|Anthony McPartlin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anthony David „Ant“ McPartlin&#039;&#039;&#039;, [[Order of the British Empire|OBE]] (* [[18. November]] [[1975]] in [[Newcastle upon Tyne]]) ist ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Moderator (Beruf)|Moderator]] und ist neben [[Declan Donnelly]] Mitglied des bekannten Duos &#039;&#039;[[Ant &amp;amp; Dec]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthony McPartlin spielte als Jugendlicher eine Rolle in der Serie &#039;&#039;[[Byker Grove]]&#039;&#039;. Dort traf er auf Declan Donnelly. Nach dem beiderseitigen Ausstieg aus der Serie begannen sie unter ihren Rollennamen &#039;&#039;PJ &amp;amp; Duncan&#039;&#039; Musik zu machen und schafften es mit mehreren Liedern in die Charts.&amp;lt;ref&amp;gt;BBC: &#039;&#039;[http://www.bbc.com/news/uk-england-tyne-29895663 Byker Grove: When Ant and Dec were PJ and Duncan]&#039;&#039; Abgerufen am 15. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Official Charts: &#039;&#039;[http://www.officialcharts.com/artist/29628/pj%20and%20duncan/ Ant &amp;amp; Dec]&#039;&#039; Abgerufen am 15. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McPartlin moderiert die britische Version von „[[Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!|Ich bin ein Star&amp;amp;nbsp;– Holt mich hier raus!]]“ und die britische Castingshow &#039;&#039;[[Britain’s Got Talent]]&#039;&#039;. Von 2002 bis 2009 und seit 2013 moderiert er zusammen mit Donnelly &#039;&#039;[[Ant &amp;amp; Dec’s Saturday Night Takeaway]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2016 wurde McPartlin der [[Order of the British Empire]] im Range eines Officers verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Esther Addley, [https://www.theguardian.com/uk-news/2016/jun/10/arise-sir-rod-stewart-rock-star-knighted-queen-birthday-honours Arise, Sir Rod: rock star knighted in Queen&#039;s birthday honours] in: [[The Guardian]], 10. Juni 2016, abgerufen am 11. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 2006 bis Januar 2018 war er mit der Visagistin Lisa Armstrong verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Serien:&lt;br /&gt;
** 1990: Byker Grove&lt;br /&gt;
* Moderation:&lt;br /&gt;
** 1995: [[Top of the Pops]]&lt;br /&gt;
** 1995–1997 The Ant &amp;amp; Dec Show&lt;br /&gt;
** 1998: Ant &amp;amp; Dec Unzipped&lt;br /&gt;
** 1998–2001: SMTV Live und CD:UK&lt;br /&gt;
** 2001–2003: Pop Idol&lt;br /&gt;
** 2002–2009 und seit 2013: [[Ant &amp;amp; Dec’s Saturday Night Takeaway]]&lt;br /&gt;
** seit 2002: [[I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!]]&lt;br /&gt;
** 2005: Gameshow Marathon&lt;br /&gt;
** 2005: [[Red Nose Day|Comic Relief: Red Nose Night Live 05]]&lt;br /&gt;
** seit 2007: [[Britain’s Got Talent]]&lt;br /&gt;
** 2007: [[Dancing on Ice]]&lt;br /&gt;
** 2008: [[Wetten, dass..?#Internationale Ableger|Wanna bet?]]&lt;br /&gt;
** 2010–2011: Ant &amp;amp; Dec&#039;s Push The Button&lt;br /&gt;
** 2016: When Ant and Dec Met The Prince: 40 Years of The Prince&#039;s Trust&lt;br /&gt;
** 2016: The Queen&#039;s 90th Birthday Celebration&lt;br /&gt;
* Filme:&lt;br /&gt;
** 2003: [[Tatsächlich… Liebe]]&lt;br /&gt;
** 2006: [[Alien Autopsy – Das All zu Gast bei Freunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0574128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=nb2004306030|VIAF=6907588|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-09-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mcpartlin, Anthony}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Officer des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britain’s Got Talent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=McPartlin, Anthony&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=McPartlin, Ant (Spitzname); McPartlin, Anthony David (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1975&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Newcastle upon Tyne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.98</name></author>
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