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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Wassyl Welytschkowskyj</title>
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		<updated>2024-06-26T15:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.88.42.82: 1945 gab es keine russische Geheimpolizei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wassyl Welytschkowskyj [[Redemptoristen|CSsR]]&#039;&#039;&#039; ({{ukS|Василь Величковський}}, {{plS|Wasyl Wełyczkowski}}, {{enS|Vasyl Velychkovsky}}; * [[1. Juni]] [[1903]] in [[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]], [[Galizien]]; † [[30. Juni]] [[1973]] in [[Winnipeg]], [[Kanada]]) war ein [[Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche|ukrainisch griechisch-katholischer]] [[Bischof]]. Er wurde 2001 von [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] zum [[Märtyrer]] und [[Seligsprechung|Seligen]] proklamiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wassyl Welytschkowskyj wurde in eine Familie hinein geboren, in der die Berufungen zum Priesteramt eine lange Tradition hatte. Seine Eltern Wolodymyr und Anna Welytschkowskyj erzogen ihre Kinder nach christlichem Verständnis und so war es fast folgerichtig, dass der Junge schon frühzeitig den Wunsch hegte [[Priester (Christentum)|Priester]] zu werden. Er besuchte das [[Gymnasium]] in [[Horodenka]] und entwickelte sich zu einem [[Patriotismus|Patrioten]]. Im Alter von fünfzehn Jahren trat er in die [[Sitscher Schützen|Ukrainisch-galizische Armee]] ein um die [[Staatliche Unabhängigkeit|Unabhängigkeit]] der [[Ukraine]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu verteidigen. Er wurde 1920 aus den Streitkräften entlassen und begann seine Priesterausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassyl Welytschkowskyj begann als [[Seminarist]] im [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] der [[Erzeparchie Lemberg (Ukrainer)|Erzeparchie Lemberg]]. Der [[Metropolit]] [[Andrej Scheptyzkyj]] weihte ihn 1924 zum [[Diakon]], es folgte der Eintritt in die [[Ordensgemeinschaft]] der [[Redemptoristen]]. Am 9. Oktober 1925 wurde er zum [[Ordenspriester]] der Redemptoristen geweiht. Im November 1928 entsandte man ihn in die [[Missionsstation]] [[Kowel]], hier begann seine schwierige Missionstätigkeit. Er erlebte mit, wie auf Druck der [[sowjet]]ischen Regierung viele Christen vom griechisch-katholischen zum [[Russisch-orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen]] Glauben übertraten. Trotzdem gelang es ihm mit finanzieller Unterstützung von [[Lemberg]] einige [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]] und [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] zu errichten. 1935 berief man ihn zum [[Abt]] des [[Kloster]]s [[Iwano-Frankiwsk|Stanisławów]], hier erlebte er nach Kriegsbeginn 1939 den Einmarsch der deutschen Truppen und den Rückzug der Sowjets, dann wieder den Rückzug der [[Wehrmacht]] und die Machtergreifung in der [[Westukraine]] durch die Sowjets. Seine neue Wirkungsstätte war [[Wolhynien]], danach wurde er 1942 Abt des Redemptoristenklosters in [[Ternopil]]. 1959 ernannt man ihn zum [[Titularbischof]] und am 4. Februar 1963 wurde er von [[Jossyf Slipyj]], dem Erzbischof von Lemberg, zum „Geheimbischof“&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kirche unter der Diktatur in der Ukraine: „In dieser verzweifelten Situation wurden für die griechisch-katholische Kirche Untergrundbischöfe konsekriert, die das Überleben der Kirche bis zum Untergang des Regimes sicherstellten“ [http://www.apostolische-nachfolge.de/ukraine.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; geweiht. Bischof Welytschkowskyj weihte [[Julian Woronowskyj]] zum Bischof und war [[Konsekration|Mitkonsekrator]] bei [[Wolodymyr Sternjuk]] CSsR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Martyrium und Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 10. zum 11. April 1945 verhaftete der sowjetische [[Nachrichtendienst|Geheimdienst]] annähernd das gesamte [[Bischofskonferenz|Episkopat]] der Griechisch-Katholischen Kirche in der Ukraine. Welytschkowskyj, damals Abt in Ternopil wurde 1945 wegen antisowjetischer [[Propaganda]] vom Geheimdienst des [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet und in einem Gefängnis in [[Kiew]] inhaftiert. Im Austausch zum Wechsel in die Russisch-Orthodoxe Kirche bot man ihm die Freiheit an. Dieses Angebot lehnte er kategorisch ab. Er wurde daraufhin zur [[Todesstrafe]] verurteilt, die dann in eine 10-jährige Haftstrafe mit [[Zwangsarbeit]] umgewandelt wurde. 1945 bis 1947 war er in einem Gefangenenlager bei [[Kirow]] inhaftiert, dann wurde er in das [[Arbeitslager Workuta]] verlegt und musste im [[Bergwerk]] arbeiten. Er war bemüht täglich die [[Heilige Messe]] zu lesen, als [[Sakrales Gerät]] nutzte er Zinngefäße. Einige Monate vor seiner Entlassung wurde er im Lagerhospital eingesetzt, bevor er dann am 9. Juli 1955 entlassen wurde. Am 2. Januar 1969 wurde er erneut für drei Jahre wegen seiner religiösen Aktivitäten in [[Altschewsk|Kommunarsk]] ([[Donezbecken]]) eingesperrt. 1972, am 27. Januar wieder frei gelassen, wurde er zur Genesung nach [[Jugoslawien]] gesandt, nach Lemberg durfte er nicht zurückkehren. Er lebte eine kurze Zeit in [[Zagreb]] und hielt sich dann in [[Rom]] auf. Danach folgte er der Einladung [[Maxim Hermaniuk]]s nach Winnipeg und kam gesundheitlich schwer angeschlagen in Kanada an. Bereits am 30. Juni 1973 verstarb er. Als man nach fast dreißig Jahren seine Gebeine, zur Umbettung, erheben wollte,&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[Erheben der Gebeine]] (Elevatio) wird aus Anlass des Heiligsprechungsprozesses bei Märtyrern vor einer feierlichen Überführung ([[Reliquientranslation|Translatio]]) vorgenommen [http://www.glaubenszeugen.de/quellen.html www.glaubenszeugen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; entdeckte man, dass sein [[Leiche|Leichnam]] kaum beschädigt war. Es wurden einige [[Reliquien]] präpariert, der Hauptanteil der Leibeshülle wird in einem [[Reliquienschrein]] in der St. Joseph Kathedrale Winnipeg aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bvmartyrshrine.com Bishop Velychkovsky Martyr&#039;s Shrine]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Seligsprechung]]sprozess wurde am 2. März 2001 abgeschlossen, Papst Johannes Paul II. unterzeichnete am 24. April 2001 das Abschlussdokument zur Seligsprechung und gab am 27. Juni 2001 die Erhebung zum Märtyrer und zum Seligen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fünfundzwanzig Selige der griechisch-katholischen Kirche der Ukrainer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.cssr.com/english/saintsblessed/velychkovskyi.shtml |wayback=20140407063412 |text=The Redemptorists - Blessed Vasyl Velychkovskyi}} (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bvely}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n2001087078|VIAF=48575920|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-04-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Welytschkowskyj, Wassyl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainisch griechisch-katholischer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redemptorist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer einer Christenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Welytschkowskyj, Wassyl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Величковський, Василь (ukrainisch); Wełyczkowski, Wasyl (polnisch); Velychkovsky, Vasyl (englisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainisch griechisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]], [[Galizien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winnipeg]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.88.42.82</name></author>
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