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Alla Borissowna Pugatschowa

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Alla Pugatschowa (2016)Datei:Alla Pugacheva signature.svg

Alla Borissowna Pugatschowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 15. April 1949 in Moskau, Sowjetunion) ist eine russisch-sowjetische Estrada-Sängerin und Komponistin. Seit den 2020er-Jahren tritt sie offen als Kritikerin des russischen Überfalls auf die Ukraine und lebt im Exil in Lettland.<ref name="taz2025">Vera Bessonova: Opposition gegen Putin – Pugatschowa mischt alle auf. In: taz. 19. September 2025, abgerufen am 20. September 2025.</ref> Im September 2025 sorgte ein erstmals seit Jahren gegebenes, über dreieinhalbstündiges Interview für besondere Aufmerksamkeit, das binnen neun Tagen fast 21 Millionen Aufrufe erzielte, während das russische Staatsfernsehen dazu schwieg.<ref name="taz2025" />

Überblick

Für ihren klaren „Mezzosopran und eine volle Darstellung aufrichtiger Emotionen“<ref>Попса:жанр или диагноз. In: ytime.com.ua/ru. 14. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Februar 2009; abgerufen am 23. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> genießt Pugatschowa in Russland und Osteuropa Kultstatus als beliebteste und gefragteste sowjetische Sängerin und kann auf eine 50-jährige Karriere in der Musikszene zurückblicken.<ref name=":0">Alison Smale: A Superstar Evokes a Superpower; In Diva's Voice, Adoring Fans Hear Echoes of Soviet Days. In: The New York Times. 28. Februar 2000, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 20. September 2022]).</ref><ref>Jon Pareles: Review/Music; Alla Pugacheva's Moody, Ardent Soviet Pop. In: The New York Times. 25. September 1988, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 20. September 2022]).</ref><ref>Ann-Dorit Boy: (S+) Opposition gegen den Kreml: Popdiva Alla Pugatschowa geht in den Widerstand. In: Der Spiegel. 19. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 20. September 2022]).</ref><ref>Queen of Russian pop music celebrates birthday on April 15. 15. April 2015, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Алла Пугачёва — женщина, которая наше всё. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Алле Пугачевой — 75 лет. Посмотрите, как Примадонна менялась с годами. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> Sie war mehrere Jahrzehnte lang ein Sexsymbol, eine Stilikone, eine Inspiration für sowjetische Frauen und eine Heldin der russischen Boulevardpresse.<ref>Денис Бояринов: Аллые буквы. Пугачева от А до Я. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zuge ihrer öffentlichen Positionierung gegen den Krieg erreichte ein am 10. September 2025 veröffentlichtes Interview auf YouTube innerhalb von neun Tagen fast 21 Millionen Abrufe, obwohl die Plattform in Russland nur noch über VPN zugänglich ist.<ref name="taz2025" /> Pugatschowa formulierte darin unter anderem: „Patriotismus ist der Heimat zu sagen, dass sie Unrecht hat.“<ref name="taz2025" />

Pugatschowas Diskografie umfasst über 500 Lieder in Russisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Kasachisch, Hebräisch, Finnisch und Ukrainisch, veröffentlicht auf mehr als 100 Tonträgern, von denen sie mehr als 250 Millionen Exemplare verkaufte. Neben Russland und der anderen ehemaligen Sowjetstaaten wurden Pugatschowas Alben in Japan, Korea, Schweden, Finnland, Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Bulgarien und Israel veröffentlicht.<ref>Alla Pugacheva | Russian singer | Britannica. Abgerufen am 20. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Eleonora Goldman: 7 facts about Russian pop diva Alla Pugacheva. 2. Mai 2019, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>«Полная версия»: Алла Пугачёва, примадонна. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alla Pugacheva. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Laufe ihrer Karriere tourte Pugatschowa durch Osteuropa, die baltischen Staaten, Skandinavien, Zentralasien und andere Länder auf der ganzen Welt, darunter die Vereinigten Staaten, Frankreich, Griechenland, Italien und Israel.<ref name=":1">Алла Борисовна Пугачева - биография. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>8 русских исполнителей, которых слушают за рубежом. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref>

Sie wurde 1991 Volkskünstlerin der UdSSR, erhielt 1995 den Staatspreis der Russischen Föderation und wurde mit Verdienstorden für das Vaterland der IV., III. und II. Klasse ausgezeichnet. Neben staatlichen Auszeichnungen wurde Pugatschowa mit russischen und internationalen Musikpreisen ausgezeichnet, darunter dem Grand Prix des Golden Orpheus International Vocal Competition (Bulgarien), dem Grand Prix des International Song Festival in Sopot (Polen) und dem Ampex Golden Reel Award (USA).<ref>Алла Пугачёва. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> Im Jahr 1988 stellte Billboard fest, dass Pugacheva „in einer Reihe mit so großartigen Musikern aller Zeiten wie Bing Crosby, Elvis Presley und Michael Jackson steht“.<ref>US rocks to a Soviet beat. Superstar vocalist Alla Pugacheva tours the States. In: Christian Science Monitor. ISSN 0882-7729 (csmonitor.com [abgerufen am 30. Juli 2024]).</ref> Im Jahr 2000 nannte die New York Times sie „die Göttin der russischen Popmusik, Moskaus Tina Turner mit einem Hauch von Édith Piaf“.<ref name=":0" />

Künstlerischer Werdegang

In den 1970er- und 1980er-Jahren schuf Pugatschowa mit ihrem „Theater des Liedes“ neue Rhythmen und Darstellungsformen, die in Osteuropa bis dahin unbekannt waren. Sie setzte sich für die Liberalisierung der Kunst in der Sowjetunion ein und forderte mehr Individualismus und Kreativität auf der Bühne. Pugatschowa hat mit ihren neuen Musikformen versucht, westliche Rhythmen mit russischen Melodien zu verbinden. Charakteristisch für ihr Schaffen ist das Experimentieren mit verschiedenen Musikformen – vom Volkslied und der Romanze bis zum Hard-Rock.<ref>Алле Пугачевой исполняется 65 лет. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref><ref>What You Should Know About Alla Pugacheva Russia's Greatest Diva. 6. Juli 2018, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ihre Songs belegten jahrelang obere Plätze in den Charts. Pugatschowa erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, sie unternahm als erste sowjetische Sängerin Welttourneen, arbeitete unter anderem mit ABBA, Udo Lindenberg, Barry Manilow, Herreys, Bobbysock und Joe Dassin zusammen.<ref name=":1" /><ref>Спевший с Пугачевой Барри Манилоу совершил каминг-аут. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit Ende der 1980er-Jahre setzt sich Pugatschowa verstärkt für Nachwuchssänger sowie in verschiedenen sozialen und politischen Bereichen und als Unternehmerin ein.<ref name=":1" />

Im Laufe ihrer kreativen Tätigkeit, die Mitte der 1960er-Jahre begann, beeinflusste Pugatschowa die Kunst der Darsteller der 1990er-Jahre und nachfolgender Generationen sowie das Bewusstsein der Menschen in den Ländern Osteuropas, des Baltikums und Zentralasien. Sie verkörperte das Bild einer starken und freien Frau. Pugatschowa gab Menschen aus allen Ländern der ehemaligen UdSSR Freiheit in der Kunst und Meinungsfreiheit. Die Medien nannten Pugacheva die „russische Madonna“<ref>Р. И. А. Новости: Пугачевский бунт: как Алла Пугачева мстила за советских женщин. 15. April 2009, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dane Enerio: Russian 'Madonna' Turns On Putin, Condemns Ukraine War's 'Illusory Goals'. 20. September 2022, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>"Эпоха Аллы Пугачевой". Примадонна отмечает 70-летний юбилей - ТАСС. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Тревожный путь Аллы Пугачевой: у певицы эпохальный юбилей. 27. September 2022, abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Как Алла Пугачева сделала туники и балахоны с рукавами «летучая мышь» своей визитной карточкой. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Margaret Godwin-Jones: Russia's Pop Queen. Abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfänge der Karriere

Alla Pugatschowa wurde am 15. April 1949 in Moskau geboren. Ihre Eltern – Boris Pugatschow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), 1918–1982) und Sinaida Odegowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1922–1986) – waren Ingenieure. Ab ihrem siebten Lebensjahr besuchte sie eine Musikschule. Nach der zehnten Klasse wechselte sie auf die Ippolitow-Musiklehranstalt, Abteilung für Chordirigenten. Nach einem ersten Radioauftritt unternahm sie 1966 ihre erste Tournee mit einer Agitationsbrigade durch Ostsibirien.<ref name=":1" />

Datei:Алла Пугачева, Анатолий Алёшин и группа "Веселые ребята".jpg
Alla Pugatschowa mit „Wesjolyje Rebjata“, 1975

1974 bis 1976 war sie Mitglied der Band Wesjolyje Rebjata ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Heitere Burschen“). 1975 wurde sie als Vertreterin der Sowjetunion zum Festival „Goldener Orpheus“ nach Bulgarien geschickt. Pugatschowa sang das Lied Arlekino (Harlekin) des bulgarischen Musikers Emil Dimitrov.<ref name=":1" />

Nach Aufgabe ihrer Arbeit mit Wesjolyje Rebjata ließ sie sich bei der Oberen Theaterakademie der UdSSR immatrikulieren. Dazu nahm sie ein Doppelalbum auf – Serkalo Duschi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spiegel der Seele) – und drehte einen eigenen Musical-Film. Sowohl im Album als auch im Film gab es viele Lieder, die Pugatschowa selbst geschrieben hatte. 1978 bekam sie den Grand-Prix des polnischen Festivals von Sopot, und 1979 kam ihr Filmmusical Schenschtschina, kotoraja pojot ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Eine Frau, die singt) in sowjetische Kinos. Der Film wurde mit 55 Millionen Zuschauern zum „Film des Jahres“ gekürt.<ref name=":1" />

Erfolge

Nachdem Pugatschowa 1980 die Akademie erfolgreich absolviert hatte, begann sie die Zusammenarbeit mit dem lettischen Komponisten Raimonds Pauls. Im Jahr 1980 führten beide ihre Komposition Maestro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) auf, 1981 kamen Starinnyje Tschassy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und 1982 Million alych ros ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) heraus, die in der Sowjetunion außerordentlich erfolgreich waren. Hunderte Millionen von Kassettenaufnahmen kursierten im Land, weil die offiziellen LPs für die Provinzbewohner unerschwinglich waren.<ref name=":1" />

Auch im Westen wurde Alla Pugatschowa bekannt. 1982 erhielt sie in Paris die „Olympia“, und in Japan wurde sie mit großer Begeisterung aufgenommen. 1984 kam in den skandinavischen Ländern ihr Maxi-Album Soviet Superstar heraus, auf dem die Hälfte der Lieder englisch gesungen wird. Besonders in Skandinavien, Frankreich und Osteuropa wurde das Album zum großen Erfolg. Pugatschowa erhielt das Goldene Album ’82 von Europa, in Finnland kürte man sie zur „Frau des Jahres“. Die neue Fähre nach Leningrad wurde auf ihren Namen getauft.<ref name=":1" />

Alla Pugatschowa engagierte sich auch in der Politik. Sie organisierte unter anderem ein Konzert gegen die Kernenergie und beteiligte sich in München an einem Marsch zum Gedenken an Olof Palme.<ref name=":1" />

Anfang und Mitte der 1980er-Jahre zeichneten sich durch besonders intensive Arbeit aus. Sie hatte nun eine eigene Band Rezital und eigene Autoren, wie Pauls und Ilja Resnik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Sie schrieb viel selbst, entwickelte neue Techniken, Motive und Kompositionen, moderierte eigene Shows, nahm Alben auf, drehte Filmmusicals. Nach der Katastrophe von Tschernobyl fuhr Pugatschowa in die verseuchte Stadt und veranstaltete ein Wohltätigkeitskonzert.<ref name=":1" />

Pugatschowa wurde immer mehr zur Person des öffentlichen Lebens, was zu Konflikten mit der Partei führte. Unter dem Vorwand eines Skandals wurden ihre Lieder 1987 verboten. Doch bereits im Dezember desselben Jahres wurde das Verbot nach einer sowjetweiten Protestwelle wieder aufgehoben. Noch im selben Jahr tourte Pugatschowa durch die USA und Israel. Gleichzeitig wurde ihr „Theater des Liedes“ offiziell gegründet und anerkannt. 1989 machte sie erneut eine Tournee durch die ganze Welt bis nach Australien. Mitte 1990 nahm Pugatschowa als erste sowjetische Sängerin eine CD auf – Alla.<ref name=":1" />

Bereits Ende der 1980er-Jahre begann sie mit der Förderung von Nachwuchstalenten. Dafür konzipierte sie die Show Roschdestwenskije Wstretschi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Weihnachtstreffen), in der populäre Sänger neben unbekannten Jugendlichen auftraten. Zu dieser Zeit war ihre Zusammenarbeit mit Pauls bereits zu Ende. Sie arbeitete nun mit dem jungen Komponisten Igor Nikolajew und später mit Wladimir Kusmin zusammen.<ref name=":1" />

Sie vertrat Russland beim Eurovision Song Contest 1997 mit dem Lied Primadonna.<ref>Официальный сайт Аллы Пугачевой | Всем шоу шоу. In: allapugacheva.pro (web.archive.org). 9. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. September 2012; abgerufen am 23. März 2024.</ref>

Datei:Vladimir Putin 25 July 2001-6.jpg
Alla Pugatschowa 2001 in Wizebsk (mit den Staatsmännern Aljaksandr Lukaschenka, Wladimir Putin und Leonid Kutschma)

Familie, Privatleben und politische Äußerungen

Pugatschowa hat eine Tochter, die Sängerin und Schauspielerin Kristina Orbakaite (* 1971), aus ihrer ersten Ehe mit dem Litauer Mykolas Edmundas Orbakas (* 1945).<ref name=":1" />

In vierter Ehe war sie mit dem russisch-bulgarischen Sänger Filipp Kirkorow verheiratet. Im März 2005 ließ sie sich von Kirkorow scheiden. Zum Scheidungstermin erschien sie mit ihrem Freund Maxim Galkin, der durch ihre Unterstützung zu einem der populärsten Komiker und Moderatoren Russlands wurde. Im Dezember 2011 heirateten Pugatschowa und Galkin.<ref name=":1" />

Am 18. September 2013 wurden die 64-jährige Pugatschowa und ihr 27 Jahre jüngerer Ehemann Galkin Eltern der Zwillinge Jelisaweta, genannt Lisa, und Garri, die von einer Leihmutter ausgetragen worden waren.<ref>Russische Pop-Ikone Pugatschowa hat Zwillinge. In: welt.de. 8. Oktober 2013, abgerufen am 17. Oktober 2018.</ref>

Im März 2022 reiste das Paar mit seinen Zwillingen nach Israel, nachdem Galkin sich als einer der ersten Prominenten noch im Februar 2022 offen gegen den russischen Überfall auf die Ukraine gestellt hatte, unter anderem auf Instagram, wo ihm Millionen russische Bürger folgen.<ref name="spiegel1">Russische Popdiva fordert »Ende des Sterbens unserer Jungs für illusorische Ziele«. In: Der Spiegel. 18. September 2022, abgerufen am 10. Oktober 2022.</ref><ref>Russian Megastars Alla Pugacheva, Maxim Galkin Flee to Israel. In: Haaretz. (haaretz.com [abgerufen am 25. März 2022]).</ref><ref>Two famous Russian musicians have fled Russia to Israel - report. Abgerufen am 25. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Pugatschowa erklärte schon früh, dass dies nur vorübergehend sei. In Russland wurde von vielen, welche um das Gewicht ihrer Worte wussten, gefragt „Warum schweigt Pugatschowa?“<ref name="Freiheit">Народный иноагент России. Nowaja gaseta. Europa, 19. September 2022.</ref> Pugatschowa kehrte im August mit den zwei Kindern zum Schulbeginn nach Russland zurück<ref>Ann-Dorit Boy: Jetzt geht Russlands Nationalheilige in den Widerstand. In: Spiegel.de, 19. September 2022.</ref> und verhielt sich wie eine freie Person, so die Charakterisierung der Nowaja gaseta. Europa, auch wenn sie all die Monate zum Angriffskrieg geschwiegen hatte, aber zum Beispiel „trotzig die Erinnerung an Gorbatschow ehrte“.<ref name="Freiheit" /> Im September 2022 verließ Pugatschowa Russland dann mit einem One-Way-Ticket nach Israel; vorausgegangen war ein Gespräch mit Sergej Kirijenko, dem stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung, der sie zu beruhigen versucht habe.<ref name="taz2025" /> Kurz darauf wurde ihr Ehemann Maxim Galkin als „ausländischer Agent“ gelistet, woraufhin die Familie – auch aufgrund seiner jüdischen Abstammung – israelische Pässe beantragte.<ref name="taz2025" /> Seither hält sich die Familie überwiegend in Lettland auf, wo Pugatschowa der Journalistin Jekaterina Gordejewa im September 2025 das erwähnte Langinterview gab.<ref name="taz2025" /> Darin blickte sie unter anderem auf ihre Beziehungen zu Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Wladimir Putin und Dmitri Medwedew zurück und erklärte, sie erkenne Putin und Medwedew heute „nicht wieder“ – was sie schockiert habe.<ref name="taz2025" /> Ihre Aussage, der frühere tschetschenische Präsident Dschokhar Dudajew sei ein „anständiger Mensch“, rief scharfe Reaktionen hervor, etwa von Tschetscheniens Oberhaupt Ramsan Kadyrow sowie aus Reihen sogenannter Kriegsblogger.<ref name="taz2025" /> Der TV-Anwalt und Afghanistan-Veteran Alexander Treschtschow reichte in der Folge Klage ein und forderte umgerechnet 150 Millionen Euro Schmerzensgeld.<ref name="taz2025" /> Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, bezeichnete das Interview als „Basar der Heuchelei“.<ref name="taz2025" /> Pugatschowa schloss mit der Botschaft an ihre Fans, sie „wisse, was als Nächstes passiere“, und man solle sich das Jahr 2027 merken.<ref name="taz2025" />

Diskografie

Soloalben

  • 1977: Serkalo Duschi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Der Spiegel der Seele)
  • 1979: Arlekino i Drugije ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Harlekin und Andere)
  • 1979: Podnimis Nad Sujetoi! ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Stehe über deinem Stolz!)
  • 1980: To li Jeschtscho Budet ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Was wohl noch kommen wird)
  • 1982: Kak Trewoschen Etot Put ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Wie unruhig ist doch dieser Weg)
  • 1985: Ach, kak chotschetsa schit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 1985: Watch Out! – 1985 in Schweden
  • 1986: ...Stschastja w Litschnoi Schisni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ...Glück Im Privatleben)
  • 1986: Prischla i Goworju ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Ich kam und spreche)
  • 1990: Alla ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 1991: Razhdestvenskiye vstretschi I ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 1992: Razhdestvenskiye vstretschi II ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 1995: Ne Delaite Mne Bolno, Gospoda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Verletzt mich nicht, meine Herren)
  • 1998: Da! ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Ja!)
  • 2001: Retschnoi Tramwaitschik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 2003: Schiwi Spokoino, Strana ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Lebe ruhig, Land)
  • 2008: Priglaschenije Na Sakat ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Einladung zum Sonnenuntergang)

Singles (Auswahl)

  • 1979: По улице моей
  • 1980: Звёздное Лето
  • 1982: Миллион Роз
  • 1987: Nado Sche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 1997: Primadonna
  • 1998: Позови Меня С Собой

Kollaborationen

  • 1976: Zlatniyat Orfey-76 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) mit Wesjolyje Rebjata)
  • 1979: Алла Пугачёва - Иосиф Кобзон ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Iossif Kobson)
  • 1982: Алла Пугачёва - Раймонда Паулса ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Raimonds Pauls)
  • 1983: Parad Planet ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Die Parade der Planeten mit Mark Minkov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)))
  • 1985: Wozu sind Kriege da? (mit Udo Lindenberg)
  • 1988: Pesni Wmesto Pisem ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Lieder statt Briefe mit Udo Lindenberg)
  • 1997: Dwe Swesdy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Zwei Sterne mit Wladimir Kusmin)
  • 2002: A Byl li Maltschik? ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Gab es den Jungen? mit Lyubasha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)))
  • 2002: Eta ljubov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Das ist Liebe mit Maxim Galkin)
  • 2004: Za Dvumja Zaytzami ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • 2006: Dve Zvezdy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Sofia Rotaru)

Weiteres

  • Pesni k Kinofilmu Korol-Olen – 1969 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Lieder aus dem Film ‚König Hirsch‘)*
  • Dwaschdy Dwa – Tschetyre – 1973 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Zwei mal zwei ist vier)*
  • Alla Pugatschowa – 1975* ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Auch ohne dich werd’ ich leben – 1976 (auf Amiga Single 4 56 209)
  • Alla Pugatschowa i Wesjolyje Rebjata – 1976 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Alla Pugatschowa und ‚Die Lustigen Burschen‘)
  • Greatest Hits – 1978; in Japan
  • Wso mogut koroli – 1978 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Könige können alles); (2. Intervision-Liederwettbewerb, 1. Platz)
  • Diskoteka A – 1980* ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Deschurny Angel – 1981 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Der Engel vom Dienst)*
  • Maestro – 1981* ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Zyganski Chor – 1983 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Der Zigeunerchor)*
  • Sonet – 1983* ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Soviet Superstar – 1984 in Schweden, Finnland
  • Pesni Ilji Resnika – 1984 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Lieder von Ilja Resnik)
  • Alla Pugatschowa w Stokgolme – 1985 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Alla Pugatschowa in Stockholm)
  • Paromschtschik – 1989 in Finnland ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Der Fährmann)
  • Werju w Tebja – 1994 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Ich glaube an Dich)
  • Lutschschije Pesni 1989–1993 – 1994 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Beste Lieder 1989–1993)
  • Put Swesdy – 1995 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Der Weg des Stars)
  • Lutschschije Pesni 90-95 – 1996 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Die besten Lieder 90-95)
  • Isbrannoje – 1999 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Auswahl)
  • Bely Sneg – 2000 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Weißer Schnee)
  • Madam Broschkina – 2000* ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Alla, Ljubow i Wesna – 2003 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Alla, Liebe und Frühling)
Mit * sind LP, Singles und Maxi-Singles gekennzeichnet (die aus weniger als 5 Liedern bestehen).

Weblinks

Commons: Alla Pugatschowa – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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