Akrê
| Akrê | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage | ||||||
| ||||||
| Koordinaten | 36° 44′ N, 43° 54′ O
{{#coordinates:36,741388888889|43,893333333333|primary
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| Staat | Datei:Flag of Iraq.svg Irak | |||||
| Autonome Region | Kurdistan | |||||
| Gouvernement | Ninawa | |||||
| Basisdaten | ||||||
| Einwohner | 105.370 (2024) | |||||
Akrê (arabisch عقرة, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine kurdische Stadt und gleichzeitig der Name eines Distriktes in der irakischen Provinz Ninawa. Die Stadt steht seit dem zweiten Golfkrieg 1991 unter der Kontrolle der Autonomen Region Kurdistan und wurde wie ein Teil der Provinz Dahuk behandelt.
Geographie
Akrê liegt am Fuß eines Berges an einer Straße von Arbil nach Mosul.
Bevölkerung
Die Bevölkerung beträgt 105.370 (Volkszählung 2024).<ref>Irak: Gouvernements & Städte - Einwohnerzahlen, Karten, Grafiken, Wetter und Web-Informationen. Abgerufen am 30. April 2026.</ref> Der größte Teil der Bevölkerung sind Kurden.
Während der kurdischen Aufstände der 1970er bzw. 1980er Jahre galt Akrê als regierungstreue Stadt, zahlreiche Verwaltungsbeamte und Angehörige regierungstreuer Milizen kamen aus der Stadt und dem Distrikt. Nach der Eroberung Akrês durch kurdische Rebellen 1991 wurden die Beamten und Milizionäre als „Kollaborateure“ verfolgt. Etwa 8.000 kurdische Familien (insgesamt über 45.000 Menschen) wurden von den durch die Rebellen eingesetzten neuen kurdischen Behörden aus der Stadt bzw. dem Distrikt vertrieben und flohen in das von Regierungstruppen gehaltene Mossul. Dort siedelten sie sich in verlassenen Militärgebäuden (arabisch: al-Qil'a) an, woraufhin diese aus Akrê vertriebenen Kurden auch als al-Qilaa-Kurden bezeichnet wurden.<ref name="SFH">Michael Kirschner: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rückkehrgefährdung früherer kurdischer KollaborateurInnen in die Autonome Region Kurdistan - Irak ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Oktober 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Seite 4. Schweizerische Flüchtlingshilfe, Bern 2006</ref><ref>Profile of Internal Displacement: Iraq (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Seiten 12 und 36. Norwegian Refugee Council, Februar 2003</ref>
Persönlichkeiten
- Aziz Aqrawi (1924–2001), kurdischer General und irakischer Minister
- Haschim Aqrawi (1926–1990), Generalsekretär (des proirakischen Flügels) der Demokratischen Partei Kurdistans
- Hoshyar Zebari (* 1953), Außenminister des Irak
- Huner Saleem (* 1964), Regisseur
- Hameed Akrawi (1946–2020), Co-Founder and Board Member Korek Telekom, Minister Telekommunikation Autonome Region Kurdistan - Irak<ref>Background: Dr. Hameed Akrawi. In: Middle East Business Intelligence. 22. Februar 2020, abgerufen am 10. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Tariq Aqrawi (* 1943), Botschafter Irak, UN, OPEC, Austria, IAEA<ref>Iraqi Embassy Austria: Lebenslauf. Abgerufen am 10. April 2020 (deutsch).</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />