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Gold(III)-sulfid – Wikipedia Zum Inhalt springen

Gold(III)-sulfid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Au2S3)
Allgemeines
Name Gold(III)-sulfid
Andere Namen

Digoldtrisulfid

Summenformel Au2S3
Kurzbeschreibung

braunschwarzer Feststoff<ref name="webelements"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-124-2
ECHA-InfoCard 100.013.750
PubChem 6451223
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 490,13 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

8,7 g·cm−3<ref name="webelements">Gold(III)-sulfid bei webelements.com</ref>

Schmelzpunkt

197 °C (Zersetzung)<ref name="webelements"/>

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1017.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Gold(III)-sulfid ist eine chemische Verbindung von Gold und Schwefel. Der schwarze Feststoff ist neben Gold(I)-sulfid eines der beiden bekannten Sulfide des Goldes.

Gewinnung und Darstellung

Gold(III)-sulfid lässt sich durch Reaktion von Schwefelwasserstoff mit Gold(III)-chlorid oder Tetrachloridogoldsäure gewinnen. Das Gold(III)-chlorid ist dabei in Diethylether gelöst.<ref>Norman N. Greenwood, Alan Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 1988, ISBN 3-527-26169-9.</ref>

<math>\mathrm{2\ AuCl_3 + 3\ H_2S \longrightarrow Au_2S_3 + 6\ HCl}</math>

Auch durch eine Reaktion von Gold(III)-acetat und Schwefel in Decalin bildet sich Gold(III)-sulfid.<ref name="Kristl">M. Kristl, M. Drofenik: Preparation of Au2S3 and nanocrystalline gold by sonochemical method. In: Inorganic Chemistry Communications, 2003, 6, S. 1419–1422, doi:10.1016/j.inoche.2003.08.027.</ref>

Eigenschaften

Eine Kristallstruktur von Gold(III)-sulfid ist nicht bekannt, die Verbindung ist wahrscheinlich amorph.<ref name="Kristl"/>

Gold(III)-sulfid ist in Salpetersäure, Natriumcyanidlösungen und konzentrierten Natriumsulfidlösungen löslich. Dagegen reagiert es nicht mit anderen Mineralsäuren wie Salz- oder Schwefelsäure.<ref name="Kristl"/>

Einzelnachweise

<references />

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