Zum Inhalt springen

Audenhain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Audenhain
Gemeinde Mockrehna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(878)&title=Audenhain 51° 30′ N, 12° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(878) 51° 30′ 2″ N, 12° 50′ 41″ O
 {{#coordinates:51,500513888889|12,844733333333|primary
dim=10000 globe= name=Audenhain region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 2,05 km²
Einwohner: 878 (31. Dez. 2021)<ref>Gemeindeverwaltung Mockrehna – Die Gemeinde. Abgerufen am 10. Februar 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 428 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 04862
Vorwahl: 034244
Lage von Audenhain in Sachsen

Audenhain ist ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Landkreis Nordsachsen (Sachsen).

Geografie

Datei:Mockrehna Audenhain church.jpg
Spätromanische Saalkirche
Datei:Mockrehna Audenhain Paltrockwindmuehle.jpg
Paltrockwindmühle

Der Ort Audenhain liegt südöstlich des Hauptortes Mockrehna zwischen den Städten Eilenburg und Torgau an den Staatsstraßen 16 und 20. Nördlich des Ortes verlaufen die Bundesstraße 87 und die Bahnstrecke Halle–Cottbus. Jenseits der Bahnstrecke beginnt der Naturpark Dübener Heide.

Das Dorf gliedert sich in Oberaudenhain, Niederaudenhain und den Ortskern und ist mit einer Länge von etwa sieben Kilometern eines der längsten Dörfer in Sachsen. Durch den Ort fließt der Schwarze Graben, der von insgesamt 88 Brücken im Ort überspannt wird.<ref name="mockrehna"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Audenhain auf den Seiten der Gemeinde Mockrehna (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mockrehna.de</ref>

Geschichte

Audenhain wurde 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Am 20. Juli 1950 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Ober- und Niederaudenhain zur neuen Gemeinde Audenhain zusammengeschlossen.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Am 1. März 1994 wurden Klitzschen und Langenreichenbach nach Audenhain eingemeindet.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Am 1. Januar 1999 wurde Audenhain mit vier weiteren Gemeinden in die Gemeinde Mockrehna eingegliedert.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref>

Sehenswürdigkeiten

Paltrockwindmühle: Die Audenhainer Windmühle wurde 1751 erstmals erwähnt und war ursprünglich eine Bockwindmühle. Erst 1938 wurde zur Paltrockwindmühle umgebaut und blieb bis 1996 in Betrieb. 1991/1993 wurde sie saniert und ist seitdem wieder mit Flügelbetrieb. Heute ist sie wegen der komplett erhaltenen Mahl- und Schrottechnik als Technisches Denkmal zu besichtigen. In der Mühlenstube finden regelmäßig Ausstellungen statt.<ref>Webseite der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde</ref>

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • St.-Marien-Kirche in Oberaudenhain<ref name="mockrehna" />
  • Spätromanische St.-Petri-Kirche in Niederaudenhain<ref name="mockrehna" />
  • Evangelisches Pfarramt, Lutherstätte<ref name="mockrehna" />
  • Heimatstube
  • Feuerwehrmuseum

Kultur

Audenhain verfügt über einen Heimat- und Kulturverein, der jährlich das Brückenfest organisiert, über einen Sportverein, einen Rassegeflügelzuchtverein, einen Schützenverein sowie über den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem hat Audenhain einen eigenen Jugendclub, welcher 2019 sein 25-jähriges Bestehen feierte.<ref name="mockrehna" />

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Audenhain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 279 (PDF).</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende