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Batura Sar

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(Weitergeleitet von Batura II)

Vorlage:Infobox Berg

Der Batura Sar, Batura I, Batura East oder Peak 32 ist mit einer Höhe von Vorlage:Höhe der 25.-höchste Berg der Erde und der höchste Gipfel des Batura Muztagh, des westlichsten Gebirgszugs des Karakorum.

Lage

Er liegt beinahe im Zentrum des Batura Muztagh in der autonomen Region Gilgit-Baltistan in Pakistan.

Topographie

Seine Berühmtheit unter Bergsteigern verdankt er seiner 10 km langen und 7000 m hohen Flanke, der Batura-Mauer, sowie der Tatsache, dass es nördlich und westlich von ihm keinen höheren Berg auf der Welt gibt. Er besitzt außerdem keinen wirklichen Gipfel, sondern einen langen Gipfelkamm, dessen höchster Punkt auf Vorlage:Höhe liegt. Insgesamt unterschreitet der Hauptkamm des Batura Muztagh auf einer Länge von ca. 85 km selten die 6000-Meter-Marke.<ref>Batura I. himalaya-info.org; abgerufen am 9. April 2009.</ref>

Nebengipfel

Besteigungsgeschichte

Der erste registrierte Bergsteiger im Gebiet war Matthias Rebitsch, der 1954 im Eisfallgebiet auf der Nordseite des Gipfels unterwegs war, aber keinen Versuch unternahm, auf den Gipfel zu gelangen. Den ersten Aufstiegsversuch wagte 1959 eine aus drei Briten und zwei Deutschen bestehende Seilschaft. Alle fünf kamen vermutlich beim Abstieg in einer Lawine ums Leben. Es ist nicht sicher, ob sie den Gipfel erreichten (Batura-Muztagh-Expedition 1959).

Die Erstbesteigung des Gipfels glückte 1976 der von Alexander Schlee geleiteten Göppinger Karakorum-Himalaya-Expedition. Sie errichteten am 21. Mai das Basislager auf dem Baltargletscher unter der Südflanke des Berges. Vom Lager ausgehend erreichten Hubert Bleicher und Herbert Oberhofer den Gipfel am 30. Juni. Der Weg führte vom Baltar-Ostgletscher über die Batokshi-Spitze (durch die erste Expedition „Saddle Peak“ genannt) zum Batokshi-Pass („Batura Saddle“). Danach kletterten sie diagonal zum Ostkamm und darauf zum Gipfel. Bei ihrem Aufstieg verwendeten sie fünf Hochlager.<ref>Hubert Bleichinger: Batura I. (PDF; 7,7 MB) In: American Alpine Journal, 1977, S. 273 f. (AAJO); abgerufen am 17. November 2012.</ref> Die zweite Besteigung führte 1983 eine österreichische Gruppe durch, die dafür einen neuen, links des ersten verlaufenden Weg wählte. Jill Neate widerspricht in ihrem Buch High Asia der Darstellung des Himalajaindex,<ref>alpine-club.org.uk</ref> wonach es einen weiteren Aufstieg im Jahre 1984 gegeben habe. Den vorläufig letzten Aufstieg führte 1988 eine von Piotr Młotecki geführte polnisch-deutsche Expedition durch. Die Polen Zygmunt Heinrich – er zählte zu den Erstbesteigern des Kunyang Chhish 1971 – und Paweł Kubalski und der Deutsche Volker Stallbohm erreichten den Gipfel am 13. Juli.<ref>Paweł Kubalski: Batura. (PDF; 5,0 MB) In: American Alpine Journal (AAJO), 1989, S. 262; abgerufen am 17. November 2012.</ref> Die Expedition scheiterte jedoch an ihrem zweiten Ziel, den Nebengipfel Batura I West zu erreichen.

Der Himalajaindex verzeichnet fünf weitere erfolglose Versuche, den Gipfel zu erreichen, darunter einen österreichischen Winterversuch.

Literatur

  • Jill Neate: High Asia: An Illustrated History of the 7000 Metre Peaks. ISBN 0-89886-238-8.
  • Jerzy Wala: Batura Mustagh (sketch map and pamphlet). 1988.
  • Jerzy Wala: Orographical Sketch Map of the Karakoram. Swiss Foundation for Alpine Research, 1990.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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