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Bockwen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bockwen
Gemeinde Klipphausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(307)&title=Bockwen 51° 8′ N, 13° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(307) 51° 8′ 10″ N, 13° 28′ 50″ O
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Höhe: 205 m ü. NN
Fläche: 3,1 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Bockwen, Gemeinde Klipphausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 307 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Bockwen-Polenz
Postleitzahl: 01665
Vorwahl: 03521
Datei:Bockwen in Klipphausen.svg
Karte
Lage der Gemarkung Bockwen in Klipphausen
Datei:Bockwen.JPG
Ortsansicht
Datei:Luftbild Bockwen.jpg
Luftbild von Bockwen
Datei:Bockwen Steinkreuz.JPG
Steinkreuz an der Straße nach Reichenbach
Datei:Fotothek df rp-c 0720044 Klipphausen-Batzdorf. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg
Bockwen auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert

Bockwen ist ein Ortsteil in der Gemeinde Klipphausen im Landkreis Meißen, Sachsen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographie

Bockwen liegt südlich von Meißen im Meißner Hochland. Die Elbe fließt einen reichlichen Kilometer nordöstlich an Bockwen vorbei, westlich des Ortes verläuft die Staatsstraße 177. Das Dorf ist umgeben vom Meißner Stadtteil Triebischtal mit Buschbad im Westen, Spittewitz im Südwesten, Reichenbach im Südosten und Batzdorf im Osten. Mehrere Gebäude im Ort sind als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Bockwen).

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bockwen 1180 als Namensbestandteil eines „Martinus de Bukewen“. Verwaltet wurde das Dorf vom Erbamt Meißen. Die Grundherrschaft übten 1551 die Herren von Schloss Batzdorf aus, im 17. und 18. Jahrhundert dann die Herren auf Schloss Siebeneichen. Das Platzdorf verfügte 1876 über eine 259 Hektar große Block- und Streifenflur.

Am 1. Juli 1950 wurde Spittewitz, bis dahin Ortsteil von Reichenbach, eingegliedert.<ref>Spittewitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref> Am 1. Januar 1973 bildete es mit Polenz die Gemeinde Bockwen-Polenz.<ref name=Metzler-Poeschel>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Am 1. April 1993 wurde diese nach Scharfenberg eingemeindet<ref name=Metzler-Poeschel/>, das seit dem 1. Januar 1999 gemeinsam mit den Ortschaften Klipphausen und Gauernitz die Gemeinde Klipphausen bildet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1547 17 besessene Mann, 20 Inwohner
1764 18 besessene Mann, 1 Gärtner
1834 161
1871 172
1890 150
1910 197
1925 190
1939 183
1946 241
1950 308
1964 232
1990 siehe Bockwen-Polenz
2000 siehe Klipphausen
2009 289

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weblinks

Commons: Bockwen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gauernitz: Constappel | Gauernitz | Pinkowitz | Wildberg

Klipphausen: Hühndorf | Kleinschönberg | Klipphausen | Lampersdorf | Lotzen | Röhrsdorf | Sachsdorf | Sora | Weistropp

Miltitz: Garsebach | Miltitz | Munzig | Robschütz | Roitzschen | Semmelsberg

Scharfenberg: Batzdorf | Bockwen | Naustadt | Pegenau | Polenz | Reichenbach | Reppina | Riemsdorf | Scharfenberg | Spittewitz

Tanneberg: Burkhardswalde | Groitzsch | Perne | Rothschönberg | Schmiedewalde

Taubenheim: Kettewitz | Kobitzsch | Piskowitz | Seeligstadt | Sönitz | Ullendorf | Weitzschen Vorlage:Klappleiste/Ende