Borgishain
Borgishain Gemeinde Windischleuba
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87)&title=Borgishain 51° 1′ N, 12° 28′ O
{{#coordinates:51,0214455|12,4678832|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Borgishain | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 164 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,97 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Borgishain, Gemeinde Windischleuba. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 87 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Postleitzahl: | 04603 | |||||
| Vorwahl: | 03447 | |||||
Lage von Borgishain in Thüringen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Borgishain ist ein Ortsteil der Gemeinde Windischleuba im thüringischen Landkreis Altenburger Land.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 124 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Windischleuba, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Geographische Lage
Borgishain liegt in der Pleißenaue östlich von Altenburg, nördlich von Windischleuba und südlich der Talsperre Windischleuba. Die Gemarkung gehört zum überlössten Hügelland um Altenburg am Rande der Leipziger Tieflandsbucht.
Geschichte
Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes Borgishain wird zwischen 1181 und 1214 überliefert.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 38.</ref> Das landwirtschaftlich geprägte Dorf soll eine slawische Gründung sein.
Borgishain gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S.83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Borgishain gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam das Dorf zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Windischleuba, mit dem der Ort 1952 zum Kreis Altenburg im Bezirk Leipzig, 1990 zum thüringischen Landkreis Altenburg und 1994 zum Landkreis Altenburger Land kam. 2012 lebten hier 92 Personen. Seit Jahren brüten im Ort Weißstörche.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Borgishain auf der Webseite der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue ( vom 7. März 2016 im Internet Archive) Abgerufen am 22. Mai 2012</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Bocka | Borgishain | Pähnitz | Pöppschen | Remsa | Schelchwitz | Windischleuba | Zschaschelwitz