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Bremanger

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Bremanger
Bremanger (Norwegen)
Bremanger (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 4648
Provinz (fylke): Vestland
Verwaltungssitz: Svelgen
Koordinaten: 61° 50′ N, 4° 59′ OKoordinaten: 61° 50′ N, 4° 59′ O
 {{#coordinates:61,840558|4,981778|primary
dim=25000 globe= name= region=NO-46 type=adm2nd
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Fläche: 833,12 km²
Einwohner: 3.381 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 4 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Vestland
Lage der Kommune in der Provinz Vestland

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Bremanger ist eine Kommune im norwegischen Fylke Vestland. Die Kommune hat 3381 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Svelgen.

Geografie

Bremanger liegt im Norden des Fylkes Vestland in einer Fjordlandschaft an der norwegischen Westküste. Die Kommune umfasst sowohl ein Gebiet auf dem norwegischen Festland als auch mehrere Inseln im Westen.<ref name="norgeskart">Bremanger kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die größten Inseln sind Bremangerlandet (153 km²), Rugsundøy (10,7 km²) und Frøya (17,5 km²).<ref name="snl" /> Die Nordgrenze zu den Kommunen Kinn und Stad verläuft vollständig im Nordfjord und dessen Mündungsarm Fåfjord. Zur Kommune Kinn, die durch Bremanger in zwei nicht zusammenhängende Teile aufgespalten wird, besteht zudem im Süden eine längere, auf dem Land verlaufende Grenze. Im Osten grenzt Bremanger an Gloppen.<ref name="norgeskart" />

Auf dem Festland gehen mehrere Berge, die Höhen von über 1000 moh. erreichen, in das Gebiet der Kommune ein.<ref name="norgeskart" /> Die höchste Erhebung der Kommune Bremanger liegt nahe der Ostgrenze und hat eine Höhe von 1670,26 moh.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> An der Ostküste der Insel Bremangerlandet befindet sich der Berg Hornelen. Er bildet eine rund 860 moh. hohe Klippe.<ref>Towering sea cliff in Norway opens jaw-dropping tourist route. In: CNN. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Osten und Südosten der Kommune befinden sich mehrere Gletscher, unter anderem der Ålfotbreen.<ref name="norgeskart" /> Die Gletscher liegen auf vergleichsweise niedrigen Höhen, was auf die hohen Niederschlagsmengen in dieser Region zurückzuführen ist.<ref name="snl" />

Die Gesamtfläche der Kommune beträgt 833,12 km², wobei Binnengewässer zusammen 46,69 km² ausmachen.<ref>09280: Area of land and fresh water, by municipality (km²) (M). In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Die dichteste Besiedlung liegt entlang des Fjords Gulen vor. An dessen inneren Ende liegt auch das Verwaltungszentrum Svelgen.<ref name="snl" /> In der Kommune liegen zwei sogenannte Tettsteder, also zwei Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Svelgen mit 1095 und Kalvåg mit 416 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Die Einwohner der Kommune werden Bremangar oder Bremanger genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offizielle Schriftsprache ist wie in vielen Kommunen in Vestland Nynorsk, die weniger weit verbreitete der beiden norwegischen Sprachformen.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. Abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 3788
1970 5703 +1.915 +50,6 %
1980 5287 −416 −7,3 %
1990 4568 −719 −13,6 %
2000 4170 −398 −8,7 %
2010 3908 −262 −6,3 %
2020 3629 −279 −7,1 %

Geschichte

Beim Hof Vingen befinden sich Felsritzungen, die sich aus über 2000 Figuren zusammensetzen.<ref>Årstein Svihus: Vingen rock-carving site. In: Kringom. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kirche in Ålfoten wurde im Jahr 1678 erbaut.<ref name="snl" />

Die Kommune Bremanger entstand zum 1. Januar 1866, als sie von Kinn abgespalten wurde. Während Kinn mit 4679 Einwohnern verblieb, hatte Bremanger bei seiner Gründung 1852 Einwohner. Zum 1. Januar 1964 ging ein Gebiet mit neun Einwohnern an die Kommune Flora über. Ein Jahr später ging ein Teil der Kommune Davik mit 1567 Einwohnern in Bremanger auf. Vor der Eingemeindung hatte die Kommune Bremanger 4033 Einwohner.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: Statistisk sentralbyrå. 1999, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zum 31. Dezember 2019 gehörte Bremanger dem damaligen Fylke Sogn og Fjordane an. Dieses ging im Zuge der Regionalreform in Norwegen in das zum 1. Januar 2020 neu geschaffene Fylke Vestland über.<ref>Reform of local government. In: regjeringen.no. 3. Dezember 2020, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im April 2025 führten laut dem norwegischen Innenlandsnachrichtendienst (PST) pro-russische Hacker einen Cyberangriff durch, bei dem sie ein Schleusentor des Staudamms am Risevatnet öffneten und vier Stunden lang rund 500 Liter Wasser pro Sekunde abfließen ließen.<ref>Nerijus Adomaitis (reuters.com): Norway spy chief blames Russian hackers for dam sabotage in April. In: https://www.reuters.com/technology/norway-spy-chief-blames-russian-hackers-dam-sabotage-april-2025-08-13/. reuters.com, 13. August 2025, abgerufen am 13. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alf Bjarne Johnsen, Anne Sofie Rønnfeldt, Gøran Bohlin: PST-sjefen: Mener russere sto bak norsk dam-sabotasje. In: Verdens Gang. 13. August 2025, abgerufen am 13. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Aus dem Süden führt vom durch die Nachbarkommune Kinn verlaufenden Riksvei 5 der Fylkesvei 614 in die Kommune. Nordöstlich von Svelgen zweigt der Fylkesvei 616 von Fylkesvei 614 ab. Die Straße führt über mehrere Kilometer durch den Bortnetunnel und von dort weiter über mehrere Brücken und Tunnel auf die Inseln Rugsundøy, Bremangerlandet und Frøya. Zudem bestehen mehrere Fährrouten.<ref name="norgeskart" />

Wirtschaft

Für die lokale Wirtschaft ist die Industrie von größerer Bedeutung. In Svelgen befindet sich seit 1928 eine Produktionsstätte des Industriekonzerns Elkem.<ref name="snl">Geir Thorsnæs, Svein Askheim: Bremanger. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Bereich der Landwirtschaft ist vor allem die Haltung von Rindern und Schafen verbreitet. Zudem ist die Fischerei und die darauf basierende Lebensmittelindustrie von wirtschaftlicher Bedeutung.<ref name="snl" />

In der Kommune befinden sich mehrere größere Wasserkraftwerke, die von den hohen Niederschlagsmengen profitieren.<ref name="snl" /> Das größte ist mit einer jährlichen Durchschnittsproduktion von rund 387 GWh in den Jahren 1991 bis 2020 das Kraftwerk Åskåra 1. Das Kraftwerk wurde im Jahr 1970 in Betrieb genommen und nutzt eine Fallhöhe von etwa 660 Metern aus.<ref>Åskåra 1. In: NVE. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das 1973 in Betrieb genommene Kraftwerk Svelgen IV hatte im selben Zeitraum eine Durchschnittsproduktion von rund 291 GWh. Dort liegt eine Fallhöhe von zirka 360 Metern vor.<ref>Svelgen IV. In: NVE. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das drittgrößte Wasserkraftwerk in der Kommune ist Svelgen II aus dem Jahr 1958. Mit einer Fallhöhe von rund 480 Metern werden jährlich im Durchschnitt 228 GWh produziert.<ref>Svelgen II. In: NVE. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Neben den Wasserkraftwerken befindet sich seit 2019 auch der Windpark Hennøy in der Kommune.<ref>Hennøy vindkraftverk. In: NVE. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2021 arbeiteten von rund 1680 Arbeitstätigen etwa 1320 in Bremanger selbst. Rund 120 Personen pendelten in die Nachbarkommune Kinn.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Elkem Silicon Products Bremanger. In: Elkem. Abgerufen am 16. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name

Der Gemeindename leitet sich vom altnordischen Namen Brimangr ab, der sich aus den Bestandteilen brim und angr zusammensetzt.<ref>Bremanger. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 15. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Bremanger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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