CARE Deutschland
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| Rechtsform | gemeinnütziger eingetragener Verein |
| Gründung | 29. August 1980<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 23. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Bonn,<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.care.de ( vom 27. Januar 2017 im Internet Archive) Satzung (PDF)</ref> Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Motto | wirkt. weltweit. |
| Zweck | Entwicklungszusammenarbeit |
| Schwerpunkt | Hunger, Armut, Unterstützung für Frauen und Mädchen |
| Aktionsraum | Deutschland und weltweit |
| Geschäftsführung | Karl-Otto Zentel (Generalsekretär) |
| Personen | Claudia Warning (Präsidentin) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | 111,7 Mio. Euro (2024) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | 133 (2024) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | 82 (2024) |
| Website | www.care.de |
CARE Deutschland e. V. ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation, die Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe leistet. Als eine von 20 Schwesterorganisationen gehört sie zum Netzwerk CARE International in Genf.
Die Organisation ist nach eigenen Angaben eine politisch, religiös und ethisch unabhängige Hilfsorganisation.
Geschichte
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Am 29. August 1980 wurde CARE Deutschland als dritte CARE-Organisation nach jenen in den USA und Kanada gegründet. CARE International ist heute ein Zusammenschluss von 20 unabhängig agierenden, nationalen CARE-Organisationen, sogenannten Mitgliedsorganisationen. Hierzu zählen CARE Ägypten, Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indonesien, Japan, Kanada, Kaukasus, Luxemburg, Marokko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Peru, Sri Lanka, Thailand, Tschechien und die USA. Um dem internationalen Profil der ursprünglich amerikanischen Organisation gerecht zu werden, erfolgt 1992 die dritte und vorläufig letzte Umbenennung in „Cooperative for Assistance and Relief Everywhere“.<ref>History of CARE. Abgerufen am 3. Juni 2013.</ref>
Struktur
Die Organe und Gremien sind die Mitgliederversammlung, der Verwaltungsrat, das Kuratorium und der hauptamtlich tätige Vorstand. Der Verwaltungsrat wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus sieben Mitgliedern mit einem Präsidium an der Spitze aus Präsident, zwei Vizepräsidenten sowie dem Vorsitzenden der Finanzkommission. Er beruft den hauptamtlichen Vorstand, bestehend aus Generalsekretär und einem stellvertretenden Generalsekretär. Der Vorstand vertritt CARE Deutschland gerichtlich und außergerichtlich. Vorstand und Verwaltungsrat werden durch das Kuratorium beraten. Den Vorsitz des Kuratoriums hat seit November 2013 Heribert Scharrenbroich inne. Schirmherrin war Rita Süssmuth. Im Kuratorium finden sich eine Vielzahl von Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die jährliche Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien von CARE Deutschland. Sie ist das oberste Aufsichts- und Beschlussorgan. Zwischen den Mitgliederversammlungen nimmt der Verwaltungsrat die Aufsichtsfunktion wahr. Zusätzlich prüft ein vom Verwaltungsrat beauftragter, unabhängiger Wirtschaftsprüfer den Jahresabschluss.<ref>Transparenz bei CARE. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Januar 2017; abgerufen am 23. Januar 2017.</ref>
Projektarbeit und Länder
Der Verein konzentriert sich auf die Bereiche Nothilfe und Armutsbekämpfung. Nothilfe soll dabei „[…] Katastrophenvorbeugung, Soforthilfe und die sich hieran anschließende Wiederaufbauhilfe“ umfassen. Dabei werden dauerhafte Kooperationen mit lokalen Partnern abgeschlossen, damit im Ernstfall schnell und wirksam geholfen werden kann.<ref>CARE International – Gemeinsam für Eine Welt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Mai 2013; abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> CARE International arbeitete 2024 in 121 Ländern und erreichte mit 1.450 Hilfsprojekten rund 53,4 Millionen Menschen. CARE Deutschland setzte 2024 in 47 Krisenregionen 147 eigene Projekte um und erreichte so fast 3 Millionen Menschen.<ref>Auszüge aus dem CARE Deutschland Geschäftsbericht 2024. CARE Deutschland e. V., abgerufen am 24. März 2026.</ref> Im Fokus der Arbeit von CARE steht die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen. CARE schafft Einkommensmöglichkeiten und unterstützt Frauen und Mädchen mit Gesundheits- und Hygieneprodukten, die speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst sind. Außerdem versucht CARE, ihre Stimme in politischen Prozessen zu stärken.<ref>CARE-Hilfe für Frauen und Mädchen. Abgerufen am 24. März 2026.</ref>
Weitere Schwerpunkte sind die Arbeitsbereiche Geschlechtergleichberechtigung, Bildung, Ernährung, Klimawandel und Nothilfe. So hat CARE beispielsweise in der Türkei nach den schweren Erdbeben 2023 erste Nothilfe geleistet und unterstützt heute beim Wiederaufbau. In Gemeindezentren in der Ukraine bietet CARE gemeinsam mit Partnerorganisationen psychosoziale Unterstützung an und hilft Überlebenden von konfliktbedingter und geschlechtsspezifischer Gewalt. In Lateinamerika unterstützt CARE indigene Gemeinden dabei, eigenständig Projekte umzusetzen, die die Lebensbedingungen der häufig marginalisierten Volksgruppen verbessern. Im Jemen fördert CARE Frauengruppen, die für das Wassermanagement in ihren Dörfern zuständig sind. Auf dem Balkan setzt sich der Verein für die Volksgruppe der Roma ein und fördert die Friedensarbeit.
Finanzierung
Die Hilfsprojekte werden von Privat- und Unternehmensspenden sowie von öffentlichen Zuwendungsgebern wie der Bundesregierung und der Europäischen Union finanziert. 2024 beliefen sich die Einnahmen auf rund 111,7 Millionen Euro.<ref>Auszüge aus dem CARE Deutschland Geschäftsbericht 2024. CARE Deutschland e. V., abgerufen am 24. März 2026.</ref>
CARE Deutschland ist Mitglied des Deutschen Spendenrates und wurde von diesem mit dem Spendenzertifikat für Transparenz ausgezeichnet. Das Zertifikat belegt den vertrauensvollen und transparenten Umgang mit Spendengeldern.<ref>Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrates. Abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> Darüber hinaus wurde CARE von dem Beratungs- und Analysehaus Phineo als besonders „wirksam“ und „leistungsstark“ ausgezeichnet.<ref>CARE-Qualität und Kontrolle. Abgerufen am 10. Januar 2024.</ref>
Mitgliedschaft in Verbänden und Partnerschaften
Neben der Zugehörigkeit zu CARE International ist CARE Deutschland bei dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft (ADH)<ref>Hilfsorganisationen. Abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> engagiert. Außerdem ist die Organisation Mitglied im Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)<ref>VENRO Home. Abgerufen am 3. Juni 2013.</ref>. Auf europäischer Ebene ist CARE Mitglied von „Concord“. CARE Deutschland e. V. engagiert sich in der Initiative Global Compact und ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.<ref name="ITZ">Die Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Transparency International Deutschland e. V., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2017; abgerufen am 4. März 2014.</ref>
Prominente Unterstützer
Der Autor und Publizist Roger Willemsen unterstützte 2005 die Kampagne „Bonner für Afghanistan“<ref>„Helfen steckt an! – Bonner für Afghanistan“. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Juli 2013; abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> und besuchte 2009 ein CARE-Projekt in Nepal. Der Kabarettist Horst Schroth hat mit CARE vier Jahre lang ein Bildungsprojekt für Kinder in Argentinien durchgeführt<ref>Bonn: Horst Schroth, CARE und das Pantheon: Gemeinsam gegen Not und Armut. Abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> und unterstützt das Projekt „Kick it“ in Südafrika, ein Betreuungs- und AIDS-Aufklärungsprojekt für Jugendliche in der Nähe von Pretoria. Das Projekt wurde außerdem von der Bundesliga-Stiftung gefördert.<ref>Bundesliga-Stiftung unterstützt AIDS-Projekt in Südafrika. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juni 2010; abgerufen am 3. Juni 2013.</ref>
Anfang 2014 unterstützte Steffen Groth die Young Men Initiative mit Jugendlichen im Kosovo. In einem zehntägigen Schauspiel-Workshop behandelte er mit den jungen Männern gängige Geschlechterklischees und Alltagsprobleme wie Drogen und Gewalt. Begleitet wurde das Projekt vom WDR.<ref>Steffen Groth. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Januar 2017; abgerufen am 23. Januar 2017.</ref>
Seit 2010 unterstützt die Schauspielerin Judith Hoersch die Organisation. Zuletzt besuchte sie im Rahmen der Kampagne „Im Einsatz für das Leben – Hebammen weltweit“ ein Gesundheitszentrum Uganda.<ref>CARE-Im Einsatz für das Leben - Hebammen weltweit. Abgerufen am 10. Januar 2024.</ref>
CARE-Krisenreport
Seit 2016 veröffentlicht CARE den „CARE-Krisenreport“ (bis 2021 „Suffering in Silence“ genannt, danach „Breaking the Silence“ bis 2023). In dem Bericht werden jene Krisen vorgestellt, über die es im Vorjahr kaum Medienberichterstattung gab. Ziel ist es, diese in der Öffentlichkeit sichtbarerer zu machen. Zuletzt spielten sich die vergessenen Krisen alle auf dem afrikanischen Kontinent ab. Die Analyse wurde bisher von dem externen Medienbeobachtungsdienst Meltwater übernommen.<ref>CARE-Vergessene Krisen. Abgerufen am 21. August 2025.</ref>
CARE-Millenniumspreis / Partnerschaftspreis
Seit 2007 ehrt der Verein alle zwei Jahre Persönlichkeiten und Partnerorganisationen, die sich besonders für das Erreichen der Millenniumsziele einsetzten. Seit 2010 werden die Preise abwechselnd verliehen. Preisträger waren:
- 2007 Jean-Claude Juncker
- 2007 HED-Tamat – nigrische Nichtregierungsorganisation
- 2009 Jean Ziegler
- 2009 Accíon Andina – peruanische Nichtregierungsorganisation
- 2010 Shanti Griha – nepalesische Nichtregierungsorganisation
- 2011 Ashok Bharti
- 2012 Ayiera Initiative, Safe Spaces und Boxgirls – kenianische Nichtregierungsorganisationen<ref name="Partnerschaftspreisverleihung 2012">CARE-Partnerschaftspreis für Sportinitiativen aus Kenia. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Dezember 2014; abgerufen am 3. Juni 2013. Partnerschaftspreisverleihung 2012 durch CARE Deutschland-Luxemburg.</ref>
- 2013 Clare Short<ref name="Milleniumspreisverleihung 2013">CARE-Millenniumspreis für britische Politikerin Clare Short. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Dezember 2014; abgerufen am 3. Juni 2013. Milleniumspreisverleihung 2013 durch CARE Deutschland-Luxemburg.</ref>
- 2014 Better Future – bosnisch-herzegowinische Nichtregierungsorganisation
- 2015 Horst Köhler
- 2016 Assistance and Cooperation for Community Resilience and Development (ACCORD) – philippinische Nichtregierungsorganisation
- 2017 Christiana Figueres
- 2018 Advocacy and Policy Institute – kambodschanische Nichtregierungsorganisation<ref name="Milleniumspreisverleihung 2018">CARE vergibt Partnerschaftspreis 2018 an kambodschanische Organisation API. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Juli 2019; abgerufen am 30. Juli 2019. Partnerschaftspreisverleihung 2018 durch CARE Deutschland.</ref>
- 2019 Klaus Töpfer
- 2022 The Lotus Flower – Irakische Frauenrechtsorganisation
- 2024 Maria Furtwängler<ref>Maria Furtwängler erhält Milleniumspreis von Care. Abgerufen am 24. März 2026.</ref>
Auszeichnungen
Für die Russland-Hilfe erhielt die Organisation im Jahr 1999 vom damaligen Staatspräsidenten Boris Jelzin eine öffentliche Auszeichnung. CARE Deutschland e. V. wurde 2008 mit dem 1. Platz des Transparenzpreises<ref>CARE erhält Transparenzpreis 2008. Abgerufen am 3. Juni 2013.</ref> ausgezeichnet, der jährlich durch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers verliehen wird. Nachdem CARE aufgrund der Auszeichnung in 2008 einige Jahre außer Konkurrenz teilgenommen hatte, bewarb sich die Organisation 2012 erstmals wieder regulär und belegte zusammen mit UNICEF den zweiten Platz.<ref>Plan International Deutschland erhält den Transparenzpreis 2012 von PwC. 28. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Dezember 2014; abgerufen am 3. Juni 2013.</ref>
Deutsche CARE-Stiftung
Die Deutsche CARE-Stiftung mit Sitz in Bonn wurde im Jahr 1997 gegründet ist eine selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Worin besteht der Unterschied zwischen Stiften und Spenden? ( vom 27. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Das Stiftungsvermögen belief sich zum Ende des Jahres 2024 auf 543.960,64 Euro.<ref>Auszüge aus dem CARE Deutschland Geschäftsbericht 2024. CARE Deutschland e. V., abgerufen am 24. März 2026.</ref>
Weblinks
- Offizielle Website von CARE Deutschland
Einzelnachweise
<references />
action medeor | ADRA Deutschland | Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland | AWO International | CARE Deutschland | Habitat for Humanity | Help – Hilfe zur Selbsthilfe | Islamic Relief | Johanniter-Unfall-Hilfe | Malteser Hilfsdienst | Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband | World Vision Deutschland | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Assoziierte Mitglieder
Bundesverband Digitale Wirtschaft |
Volkssolidarität
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