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Knoblauchraukenblättrige Glockenblume

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Campanula alliariifolia)

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Knoblauchraukenblättrige Glockenblume
Datei:Campanula alliariifolia 4.jpg

Knoblauchraukenblättrige Glockenblume (Campanula alliariifolia)

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Gattung: Glockenblumen (Campanula)
Art: Knoblauchraukenblättrige Glockenblume
Wissenschaftlicher Name
Campanula alliariifolia
Willd.

Die Knoblauchraukenblättrige Glockenblume (Campanula alliariifolia) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) in der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae).

Merkmale

Die Knoblauchraukenblättrige Glockenblume ist eine immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 60 (70) Zentimeter erreicht. Die Art bildet eine Pleiokorm-Rübe. Die Blätter sind breit herzförmig, ihre Unterseite ist grauweiß filzig behaart. Die unteren Blätter sind lang gestielt. Die Blüten sind in einer lockeren, einseitswendigen Traube angeordnet. Die Krone ist cremeweiß, innen ist sie nicht punktiert.

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Die Knoblauchraukenblättrige Glockenblume kommt im Kaukasus, in Transkaukasien und der Nordost-Türkei auf Klippen im Bergwald und Kalkfelsbändern in Höhenlagen von 300 bis 1830 Meter vor. In West- und Zentraleuropa ist die Art verwildert. Sie kommt aber eingebürgert vor in Niedersachsen bei Lüneburg, in Rheinland-Pfalz und in der Steiermark bei Bad Aussee und Graz.<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />

Taxonomie und Systematik

Die Knoblauchraukenblättrige Glockenblume wurde 1798 durch Carl Ludwig Willdenow in Species Plantarum 4. Auflage Band 1 Teil 2 Seite 910 als Campanula alliariifolia ("alliariaefolia") erstbeschrieben.

Man kann zwei Unterarten unterscheiden<ref name="WCSP" />:

  • Campanula alliariifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd. subsp. alliariifolia (Syn.: Campanula kirpicznikovii <templatestyles src="Person/styles.css" />Fed., Campanula leskovii <templatestyles src="Person/styles.css" />Fed., Campanula makaschvilii <templatestyles src="Person/styles.css" />E.A.Busch): Sie kommt von der nördlichen Türkei bis zum Kaukasusraum vor.<ref name="WCSP" />
  • Campanula alliariifolia subsp. letschchumensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Kem.-Nath.) Ogan. (Syn.: Campanula letschchumensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Kem.-Nath.): Sie kommt nur im westlichen Transkaukasien vor.<ref name="WCSP" />

Nutzung

Die Knoblauchraukenblättrige Glockenblume wird zerstreut als Zierpflanze für Steingärten und Gebüschränder sowie als Schnittblume genutzt. Sie ist seit spätestens 1803 in Kultur.

Literatur

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN"> Campanula alliariaefolia bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts (Hrsg.): CampanulaWorld Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Abgerufen am 7. Februar 2018. </ref> <ref name="Schmeil und Fitschen2024">Gerald Parolly: Campanulaceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 747.</ref> </references>

Weblinks

  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [1]