Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Caroline Kennedy – Wikipedia Zum Inhalt springen

Caroline Kennedy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Caroline Bouvier Kennedy)
Datei:Caroline Kennedy, U.S. Ambassador 2.jpg
Caroline Kennedy (2022)
Datei:Carolineandfather.jpg
Caroline Kennedy mit ihrem Vater (1963)

Caroline Bouvier Kennedy (* 27. November 1957 in New York) ist eine US-amerikanische Autorin und ehemalige Botschafterin der Vereinigten Staaten in Japan und in Australien.

Leben

Caroline ist das älteste und das einzige noch lebende Kind des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy und dessen Ehefrau Jacqueline Bouvier Kennedy. Ihre jüngeren Geschwister waren John jr., der kurz nach der Geburt verstorbene Patrick und Arabella (Totgeburt). Caroline Bouvier Kennedy wurde nach ihrer Tante Caroline Lee Bouvier (bekannter als Lee Radziwill) benannt.<ref>Larry King Live: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 11. März 2007 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot, 27. März 2001.</ref> Als Sechsjährige wurde sie nach der Ermordung ihres Vaters in einen Presserummel hineingezogen, unter dem sie seither leidet. Ihre Einstellung bezüglich öffentlicher Aufmerksamkeit brachte sie in ihrem 1995 erschienenen Buch The Right to Privacy zum Ausdruck.

Caroline Kennedy studierte Jura am Radcliffe College und der Columbia Law School und arbeitete anschließend für ihren Onkel, den demokratischen Senator Edward Kennedy, und die New Yorker Daily News. 1980 wechselte sie ans Metropolitan Museum of Art und lernte dort den Designer Edwin Arthur Schlossberg kennen, den sie am 19. Juli 1986 heiratete. Das Paar hat drei Kinder: Rose (* 1988), Tatiana (1990–2025) und John (* 1993). Heute ist Kennedy unter anderem Präsidentin der John F. Kennedy Library Foundation und des NAACP Legal Defense and Educational Fund und schreibt Bücher über Amerikanische Geschichte, Politik und Literatur.

Zusammen mit ihrem Onkel Edward unterstützte sie Barack Obama 2008 bei dessen Kandidatur zum US-Präsidenten und verglich ihn hierbei mit ihrem Vater.<ref>NY Times: A President Like My Father, 27. Januar 2008.</ref> Sie gehörte zum engeren Team um Obama, das sich mit der Suche nach einem geeigneten Vizepräsidenten befasst hatte.<ref>Tagesschau: Clinton fügt sich in ihre Niederlage (tagesschau.de-Archiv), 5. Juni 2008.</ref>

Sie galt als mögliche Kandidatin für die Nachfolge Hillary Clintons als US-Senatorin des Bundesstaates New York ab Januar 2009.<ref>derStandard.at: Kennedy-Tochter könnte Clintons Platz im Senat einnehmen, 6. Dezember 2008.</ref> Allerdings führten später öffentliche Auftritte zu Kritik an ihrer Person.<ref>The Wall Street Journal: Not Ready for SNL, 30. Dezember 2008.</ref><ref>The New Yorker: Ms. Kennedy Regrets, 2. Februar 2009.</ref> Am 21. Januar 2009 gab sie bekannt, dass sie für diesen Posten aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehe.

Anschließend war die Katholikin im Frühjahr 2009 für die Besetzung des Botschafterpostens beim Heiligen Stuhl im Gespräch. Nach Berichten von Vatikanexperten der BBC lehnte der Vatikan ihre Nominierung jedoch als „unpassend“ ab, da sie ein Recht auf Abtreibung und die Forschung an embryonalen Stammzellen befürwortet.<ref>Spiegel Online: Vatikan: Papst lehnt Caroline Kennedy als US-Botschafterin ab, 15. April 2009.</ref>

2013 nahm Kennedy am Auswahlverfahren zur US-Botschafterin in Japan teil. Die Nominierung durch Präsident Obama erfolgte am 24. Juli 2013; am 12. November desselben Jahres wurde sie durch Außenminister John Kerry vereidigt. Damit trat sie die Nachfolge von John Roos an und war die erste Frau in diesem Amt in Tokio.<ref>CBS News: Caroline Kennedy sworn in as ambassador to Japan, 12. November 2013.</ref> In ihrer Amtszeit fand die Rückgabe eines großen vom US-Militär genutzten Gebietes auf Okinawa an Japan und der erste Besuch eines US-Präsidenten in Hiroshima (Barack Obama im Jahr 2016) statt.

Nachdem Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden war, trat sie zum 18. Januar 2017 von ihrem Botschafterposten zurück. Im August 2017 wurde sie ins Board of Directors von Boeing gewählt.<ref>Boeing: Boeing Board Elects Caroline Kennedy as New Director, 10. August 2017.</ref>

Im Jahr 2021 nominierte US-Präsident Joe Biden sie als US-Botschafterin in Australien.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Am 25. Juli 2022 überreichte sie dem Generalgouverneur von Australien ihr Beglaubigungsschreiben. Im August 2023 deutete Kennedy die Möglichkeit einer „Lösung“ und eines Plea-Bargain-Deals an, um das Auslieferungsverfahren des Journalisten Julian Assange, der ein australischer Staatsbürger ist, aus dem Vereinigten Königreich an die USA beizulegen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Prem Thakker: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im November 2024 kehrte sie in die USA zurück.<ref>Chris Johnson: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Trivia

Der Song Sweet Caroline von Neil Diamond ist – nach dessen eigener, später jedoch revidierten Aussage – Caroline Kennedy gewidmet und wurde im Wahlkampf 2008 entsprechend eingesetzt.<ref>Spiegel Online: Bewerbung für den Senat, 16. Dezember 2008.</ref>

Caroline Kennedy erhielt als Kind vom damaligen sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow während eines Staatsbesuchs den Hund Pushinka geschenkt. Es handelte sich um eine Hündin aus dem Wurf der Hündin Strelka, die 1960 an Bord von Sputnik 5 in den Weltraum geflogen war.<ref name="BurgessDubbs2007">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Werke

  • In Our Defense: The Bill of Rights In Action. Morrow, New York 1991 (zusammen mit Ellen Alderman).
  • The Right to Privacy. Knopf, New York 1995 (zusammen mit Ellen Alderman).
  • A Patriot’s Handbook. Hyperion Press, New York 2003.
  • The Best-Loved Poems of Jacqueline Kennedy Onassis. Hyperion Press, New York 2001.
  • Profiles in Courage for Our Time. Hyperion Press, New York 2002.
  • A Family of Poems. My Favorite Poetry for Children. Hyperion Press, New York 2005.

Weblinks

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Quellen

<references />

VorgängerAmtNachfolger
John RoosBotschafter der Vereinigten Staaten in Japan
2013–2017
Bill Hagerty
Arthur B. Culvahouse Jr.Botschafter der Vereinigten Staaten in Australien
2022–2024
Erika Olson (als Geschäftsträgerin)

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung

Vorlage:Wikidata-Registrierung