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Ähriges Tausendgüldenkraut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Centaurium spicatum)

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Ähriges Tausendgüldenkraut
Datei:Centaurium spicatum.jpg

Ähriges Tausendgüldenkraut (Centaurium spicatum)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Enziangewächse (Gentianaceae)
Gattung: Tausendgüldenkraut (Centaurium)
Art: Ähriges Tausendgüldenkraut
Wissenschaftlicher Name
Centaurium spicatum
(L.) Fritsch

Das Ährige Tausendgüldenkraut (Centaurium spicatum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Tausendgüldenkraut (Centaurium) innerhalb der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae).

Beschreibung

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Datei:Schenkia spicata 01 03.jpg
Blüte

Vegetative Merkmale

Das Ährige Tausendgüldenkraut ist eine einjährige oder zweijährige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 55 Zentimetern erreicht. Der kahle Stängel vom Grunde oder der Mitte an aufrecht verzweigt. Die Grundrosette besteht aus hinfälligen, breiteiförmigen Laubblättern. Die zahlreichen Stängelblätter sind gegenständig und sitzend, elliptisch-länglich und weisen drei bis fünf Nerven auf. Die oberen Stängelblätter sind lanzettlich.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung Centaurium sind die Blüten sitzend und in aufstrebenden, etwas einseitswendigen, ährenartigen durchblätterten Blütenständen angeordnet.

Die Blüten sind 12 bis 14 Millimeter lang. Der Kelch mit anliegenden Kelchzähnen ist so lang wie die Kronröhre. Die rosafarbene Krone endet in fünf ausgebreiteten und etwa 4,5 Millimeter langen Kronzipfeln.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Das Ährige Tausendgüldenkraut ist auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeerraum verbreitet und dringt östlich bis Zentralasien und Pakistan vor.

Als Standort werden Salzwiesen, feuchte Dünentäler und Kulturland bevorzugt.

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Gentiana spicata durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 230. Die Neukombination zu Centaurium spicatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Fritsch wurde 1907 durch Karl Fritsch in Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereins der Universitat Wien, neue Serie, Band 5, Seite 97 veröffentlicht. Seit 2004 wird diese Art auch durch Guilhem Mansion in Taxon, Band 53, Teil 2, Seite 726 als Schenkia spicata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) G.Mans. in die Gattung Schenkia gestellt.

Literatur

  • Peter Schönfelder und Ingrid Schönfelder: Was blüht am Mittelmeer. Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10211-4.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN"> Centaurium spicatum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> </references>

Weblinks