Langstieliger Schleimfuß
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| Langstieliger Schleimfuß | ||||||||||||
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| Datei:2009-09-15 Cortinarius elatior Fr 57078 crop.jpg
Langstieliger Schleimfuß (Cortinarius elatior) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cortinarius elatior | ||||||||||||
| Fr. |
Der Langstielige Schleimfuß (Cortinarius elatior, Syn.: C. lividoochraceus <templatestyles src="Person/styles.css" />Berk.) ist eine Pilzart aus der Familie der Schleierlingsverwandten (Cortinariaceae). Innerhalb der Schleierlinge gehört er zur Sektion Elatiores (Defibulati) der Untergattung Schleimfüße (Myxacium).
Merkmale
Der Hut ist oliv- oder ockerbraun bis dunkel purpurbraun. Er ist glockenförmig bis gebuckelt und deutlich radial gerunzelt. Sein Durchmesser beträgt bei ausgewachsenen Fruchtkörpern 10–15 cm. Die Lamellen sind runzelig, tonfarben und haben blassere, bewimperte Schneiden. Sie sind gelegentlich miteinander verbunden (anastomisierend). Der spindelige Stiel wird 10–20 cm lang und 1–2,5 cm dick. Unterhalb des schleimigen Schleierrests ist er violett gefärbt und schleimig-klebrig beschaffen, oberhalb eher gräulich und gerieft. Das Fleisch (Trama) ist blass, geruchlos oder duftet fein nach Honig.
Ökologie und Phänologie
Der Langstielige Schleimfuß ist ein Mykorrhizapilz, der in Mitteleuropa mit Birken, Rotbuche und Fichten vergesellschaftet ist. Er wächst gesellig in Laub- und Mischwäldern, in Mitteleuropa erscheinen seine Fruchtkörper im Sommer und Herbst.
Verbreitung
Legende:
Die Art kommt in Europa, Nordamerika (USA), Asien (Japan, Nordkorea, Südkorea) und Nordafrika vor.
Bedeutung
Der Langstielige Schleimfuß ist essbar. Es besteht Verwechslungsgefahr mit anderen, durchaus giftigen Schleierlingen.
Literatur
- Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz. Band 5: Blätterpilze. Teil 3: Cortinariaceae. Mykologia, Luzern 2000, ISBN 3-85604-050-1.
Einzelnachweise
<references> <ref name="artportalen">Rapportsystemet för växter: Cortinarius elatior. In: artportalen.se. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2012; abgerufen am 18. Dezember 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
<ref name="Belgien"> Belgian List 2012: Cortinarius elatior. Abgerufen am 18. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
<ref name="Estonia">Estonian eBiodiversity Species description Cortinarius elatior. In: elurikkus.ut.ee. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
<ref name="GBIF"> Weltweite Verbreitung von Cortinarius elatior. In: www.gbif.org (GBIF Portal). Abgerufen am 18. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
<ref name="pilzoek"> Cortinarius elatior. In: Pilzoek-Datenbank. Abgerufen am 18. Dezember 2015. </ref>
<ref name="verspreidingsatlas"> Cortinarius lividoochraceus (Berk.) Berk. In: NMV Verspreidingsatlas Paddenstoelen. Abgerufen am 14. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>
Weblinks
- Cortinarius elatior. In: Funghi in Italia / funghiitaliani.it. Abgerufen am 18. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Fotos vom n).
- Rudolf Markones: Cortinarius elatior. In: Rudis Pilzgalerie / pilzseite.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
- Wolfgang Bachmeier: (Cortinarius elatior). In: www.123pilze.de / pilzseite.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.