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Daman

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Daman
Daman (Indien)
Daman (Indien)
Staat: IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Unionsterritorium: Dadra und Nagar Haveli und Daman und Diu
Distrikt: Daman
Lage: 20° 25′ N, 72° 51′ OKoordinaten: 20° 25′ N, 72° 51′ O
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Höhe: 5 m
Einwohner: 44.282 (2011)<ref>Daman – Census 2011 </ref>
Villenviertel von Daman
Villenviertel von Daman
Villenviertel von Daman

Daman ist die Hauptstadt des indischen Unionsterritoriums Dadra und Nagar Haveli und Daman und Diu und Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts. Die Stadt gehörte über 400 Jahre zum portugiesischen Kolonialreich. Sie hat etwa 44.000 Einwohner.

Lage

Daman liegt an der Mündung der Damanganga in den Golf von Khambhat, einem Teil der Arabischen See in einer durchschnittlichen Höhe von ca. 5 m ü. d. M. Das im Norden und Süden von zwei weiteren Flüssen (Kolak Riner und Kalunadi) begrenzte Stadtgebiet ist vollständig umschlossen vom indischen Bundesstaat Gujarat. Die Millionenstadt Surat liegt etwa 120 km (Fahrtstrecke) nördlich; die Millionenstadt Mumbai befindet sich ca. 177 km südlich. Im Hinterland von Daman liegt die Großstadt Vapi.

Bevölkerung

Ca. 75 % der Einwohner sind Hindus, ca. 20 % sind Moslems und der Anteil der Christen beträgt ca. 4,5 %. Der Rest verteilt sich auf die Religionsgemeinschaften der Jains, Sikhs und Buddhisten. Wie im Norden Indiens üblich, liegt der Anteil der männlichen Bevölkerung um etwa 10 % höher als der weibliche.<ref>Daman – Census 2011</ref>

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Grundlage des kleinstädtischen Lebens bilden Fischfang sowie Handwerk und Kleinhandel. Seit einigen Jahrzehnten spielt auch der innerindische Tourismus wegen des in Gujarat geltenden Alkoholverbots eine nicht unbedeutende Rolle.

Geschichte

Datei:Fortes de Damão.jpg
Daman um 1635

Nach seiner Entdeckung durch die Portugiesen im Jahr 1523 wurde der Ort mit seinem Naturhafen 1559 erobert, Damão<ref name=":0">António Duarte Silva: A Descolonização Portuguesa (= Susana Arnaud [Hrsg.]: O essencial sobre. Nr. 161). Imprensa Nacional-Casa da Moeda, Lisboa 2025, ISBN 978-972-27-3314-4, S. 103.</ref> genannt und durch den Bau eines Forts befestigt. In den Jahren 1581 bis 1583 konnte ein Angriff von Truppeneinheiten des Mogulreiches zurückgeschlagen werden. 1614 wurde auch der Teil nördlich der Flussmündung des Damanganga annektiert und Damão Pequeno genannt; in den Jahren von 1615 bis 1627 entstand hier das Fort São Jerônimo. Daman war bis zur indischen Invasion vom 18. Dezember 1961<ref name=":0" /> ein Teil von Portugiesisch-Indien. Das indische Parlament verabschiedete am 8. Juni 1962<ref name=":0" /> eine Verfassungsänderung zur Integration der Stadt in das Staatsgebiet der Indischen Union, die am 1. September 1962<ref name=":0" /> mit der Eingliederung unter die Verwaltung des indischen Innenministeriums abgeschlossen war. Bis heute gehört Daman zum römisch-katholischen Erzbistum Goa und Daman. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild wird noch heute geprägt von kolonialzeitlichen Bauten – hervorzuheben sind das Fort São Jerônimo (1615), die Jesuitenkirche Bom Jesus (1603) und die Kathedrale (Se).

Weblinks

Commons: Daman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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