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Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

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Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
– BSH –
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Staatliche Ebene Bund
Stellung Bundesoberbehörde
Aufsichtsbehörde Bundesministerium für Verkehr
Gründung 1868 als „Norddeutsche Seewarte“
Hauptsitz Hamburg und Rostock
Präsident Helge Heegewaldt<ref>Helge Heegewaldt wird neuer BSH-Präsident. In: Pressemitteilung. Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, 8. Februar 2023, abgerufen am 9. Februar 2023.</ref>
Bedienstete 885<ref>Bundeshaushaltsplan 2020 - Einzelplan 12 - Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 27. August 2020 (Planstellen-/Stellenübersicht Seite 252–254).</ref>
Haushaltsvolumen 110,5 Mio. EUR (2024)<ref>Bundeshaushalt digital. In: bundeshaushalt.de. Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 30. April 2026.</ref>
Netzauftritt www.bsh.de
Datei:RK 1009 9891 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.jpg
BSH am Standort Hamburg-St. Pauli, Bernhard-Nocht-Straße

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist eine deutsche Bundesoberbehörde mit Dienstsitzen in Hamburg und Rostock mit rund 800 Mitarbeitern.

Geschichte

Datei:Deutsches Hydrographisches Institut - Emblem.jpg
Emblem des ehem. Deutschen Hydrographischen Instituts

Es hat seine historischen Wurzeln in der von Wilhelm von Freeden gegründeten Norddeutschen Seewarte. Diese hatte bereits seit 1868 individuelle Segelanweisungen nach nautischen und meteorologischen Beobachtungen angefertigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm das 1945 gegründete Deutsche Hydrographische Institut (DHI) diese Aufgaben.

1990 wurde das DHI (letzter Präsident desselben war der 1924 geborene Gerhard Zickwolff<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1383.</ref>) mit dem Bundesamt für Schiffsvermessung (BAS) zum BSH zusammengefasst. Mit Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der Seehydrographische Dienst (SHD) der DDR, vormals ein Teil der Volksmarine, am 3. Oktober 1990 eingegliedert.<ref>Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Hrsg.): 25 Jahre Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie im wiedervereinigten Deutschland 1990–2015. Festschrift. Hamburg / Rostock 2015 (16 S., bsh.de [PDF; 10,5 MB; abgerufen am 13. November 2018]).</ref>

Die Föderalismuskommission von 1992 sprach sich dafür aus, zum Zeitpunkt mindestens 150 Stellen sowie den Sitz der Behördenleitung nach Rostock zu verlagern. Damit sollte eine „ausgeglichene Verteilung von Bundesbehörden unter besonderer Berücksichtigung der neuen Länder“ erreicht werden.<ref>Beschlußempfehlung und Bericht des Ältestenrates zu den Vorschlägen der Unabhängigen Föderalismuskommission vom 27. Mai 1992 für eine ausgeglichene Verteilung von Bundesbehörden unter besonderer Berücksichtigung der neuen Länder (Drucksache 20/2853 (neu)). Deutscher Bundestag, 25. Mai 1992, abgerufen am 17. Februar 2025.</ref> Seit dem 1. Juli 1994 ist Rostock gleichberechtigter Dienstsitz neben Hamburg.<ref>Wissenschaftspolitische Stellungnahme zum Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg und Rostock. Wissenschaftsrat, 8. Mai 2008, abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>

Präsident

Aufgaben

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ist maritimer Dienstleistungspartner für Schifffahrt, Wirtschaft und Meeresumwelt. Die Zuständigkeiten sind u. a. im Seeaufgabengesetz geregelt. Es gehört als Bundesoberbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und verfügt über ein weites Aufgabenspektrum:<ref>Datensicherung im Fokus. In: Schiff & Hafen, Heft 2/2010, S. 16–17</ref>

Das BSH ist in vielen nationalen und internationalen Gremien vertreten, darunter sind unter anderem:<ref>Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (Hrsg.): Forschungs- und Entwicklungsrahmen 2018. Hamburg/Rostock 2018 (49 S., bsh.de [PDF; 457 kB; abgerufen am 8. Dezember 2022]).</ref>

Flotte

Für seine Arbeiten auf See bereedert das BSH fünf Arbeitsschiffe. Die Flotte des BSH besteht aus:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.bsh.de: Forschungs-, Vermessungs- und Wracksuchschiffe (Memento vom 15. August 2010 im Internet Archive), aufgerufen am 21. Februar 2011.</ref><ref>Eckhard-Herbert Arndt: BSH-Abschied vom Hamburger „KiKa“. In: Täglicher Hafenbericht vom 23. Oktober 2013, S. 2.</ref>

Die vorrangig in der Nordsee operierenden Schiffe Atair, Komet und Wega haben Bremerhaven als Basishafen. Ihre Liegeplätze im Fischereihafen I sind mit Landstromanschlüssen ausgerüstet.<ref>Nordsee-Zeitung (Bremerhaven) vom 4. September 2023, Seite 7</ref>

Flaschenpost-Sammlung

Im Bibliotheksarchiv des BSH befindet sich die vermutlich größte Flaschenpost-Sammlung der Welt (ca. 660 Briefe aus der Zeit von 1864 bis 1933).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.bsh.de (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) Flaschenpost-Sammlung. Aufgerufen am 21. Februar 2011.</ref>

Mitgliedschaft

Literatur

  • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Hrsg.): Jahresbericht 2022. Selbstverlag, Hamburg/Rostock 2022 (64 S., bsh.de [PDF; 4,5 MB; abgerufen am 18. Februar 2023]).
  • Schriftenreihe Nachrichten für Seefahrer.
  • Mathias Jonas: 20 Jahre Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Rostock. In: Hansa, Heft 8/2010, ISSN 0017-7504, S. 184–191
  • BSH will Schifffahrt sicherer, umweltfreundlicher und effizienter machen. In: Hansa, Heft 2/2011, S. 46–48
  • Mathias Jonas: 150 Jahre amtliche deutsche Hydrographie. In: Schiff & Hafen, Heft 10/2011, ISSN 0938-1643, S. 20–23
  • 2011 – ein Jahr im Zeichen der Offshore-Windenergie. In: Schiff & Hafen, Heft 2/2012, S. 14–15
  • Michael Meyer: Neues Flaggenrecht: BSH kontrolliert Mittelverwendung. In: Täglicher Hafenbericht vom 16. Januar 2013, S. 1–2 (Bericht von der Pressekonferenz zur BSH-Bilanz 2012)
  • Umweltschutz und Offshore-Windenergie im Fokus des BSH. In: Schiff & Hafen, Heft 3/2014, ISSN 0938-1643, S. 71

Weblinks

Einzelnachweise

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Bundesbehörden:

Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) | Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) | Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) | Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) | Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) | Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) | Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) | Bundeseisenbahnvermögen (BEV) | Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) | Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) | Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) | Deutscher Wetterdienst (DWD) | Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF) | Eisenbahn-Bundesamt (EBA) | Amt für Binnen-Verkehrstechnik (ABVT) | Fernstraßen-Bundesamt (FBA) | Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) | Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) | Luftfahrt-Bundesamt (LBA) | Oberprüfungsamt für das technische Referendariat (OPA) | Reedereizentrum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (ReeZ WSV) | Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV)

Unternehmen:

DFS Deutsche Flugsicherung | Die Autobahn GmbH des Bundes | Flughafenkoordination Deutschland GmbH (Fluko)

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