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Dussack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Dusägge)
Dussack
Datei:006 dussak.JPG
Angaben
Waffenart: Säbel
Bezeichnungen: Dussack, Dussak, Dussägge, Tisacke, Tisak
Verwendung: Duellwaffe, Schulwaffe
Entstehungszeit: Ca. 15. Jahrhundert
Einsatzzeit: Ca. 15. bis ca. 17. Jahrhundert
Ursprungsregion/
Urheber:
Europa
Verbreitung: Europa
Griffstück: Metall, Stoff, Leder
Besonderheiten: Die Dussäggen wurden grob aus Eisen hergestellt und dienten u. a. als Duell- und Fechtschulwaffen.
Listen zum Thema

Der Dussack, auch Dusack, Dussak, Dussägge oder Tisacke (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist eine spätmittelalterliche, einhändig geführte einfache Hieb- und Stichwaffe (vgl. Säbel) mit gekrümmter Schneide. Er entstand vermutlich im 15. Jahrhundert in Europa.

Beschreibung

Der Dussack besteht aus einer grob bearbeiteten Klinge, die am hinteren Ende zu einem ovalen Loch geformt wurde, um die Finger der Führungshand aufzunehmen. Sie besitzt eine stumpfe Schneide und läuft spitz zu. So sparte man sich das handwerklich komplexe Zusammenfügen von Einzelteilen verschiedener Materialien. Zur Erhöhung der Griffigkeit wurde die Grifffläche oft mit Stoff oder Lederriemen umwickelt.<ref name="boe" />

Verwendung

Datei:Die Gartenlaube (1876) b 589.jpg
Fechten mit dem Dussak (Joachim Meyers Fechtbuch, 1570)
Datei:Kenotaph Kaiser Maximilians I. (13).jpg
Kenotaph Kaiser Maximilians I., im Vordergrund mittig ein gefallener böhmischer Söldner mit einem Dussack, dahinter Krieger mit Pavesen

Der Dussack war kaum als Kriegswaffe zu gebrauchen, da er zu schwer und zu unhandlich war. Hauptsächlich wurde er als Duellwaffe oder an Fechtschulen gebraucht. Der Dussack wurde seinerzeit populär, Menschen der verschiedensten Volksschichten übten sich im Gebrauch. Beim Üben wurden allerdings meist Dussacke aus Holz verwendet.<ref name="ppdu" /> Wie aus zeitgenössischen Abbildungen hervorgeht, wurde der Dussack aber durchaus bei böhmischen Söldnern, z. B. in der Schlacht bei Hiltersried, eingesetzt.<ref>Uwe Tresp: Söldner aus Böhmen: Im Dienst deutscher Fürsten: Kriegsgeschäft und Heeresorganisation im 15. Jahrhundert. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2004, ISBN 3-506-71744-8, S. 86–89.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3826202120 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Liliane Funcken, Fred Funcken: Waffen und Rüstungen des Mittelalters vom 8. bis zum 16. Jahrhundert. Orbis, München, ISBN 3-572-07893-8.

Weblinks

Commons: Dussack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="boe"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3826202120 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="ppdu"> Paul Post: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. Bd. IV (1955), Sp. 635. RDK Labor, 14. Februar 2021, abgerufen am 24. März 2021. </ref> </references>