EASSy
| EASSy | |
|---|---|
| Kabeltyp | Glasfaserkabel |
| Eigentümer | 92 % afrikanischen Gesellschaften 8 % Internationalen |
| Betreiber | West Indian Ocean Cable Company (WIOCC) |
| Landungsstellen | Sudan, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Tansania und Südafrika |
| Gesamtlänge | 10.500 km |
| Geschwindigkeit | 36 Tbps |
| Leitungen | 1 Kabel |
| Aktiv seit | 30. Juli 2010 |
Das EASSy (Eastern Africa Submarine Cable System; deutsch: Ostafrikanisches Unterseekabel-System) ist ein Seekabel-System, das die Länder Ostafrikas mit dem Internet verbindet. Das Projekt wird als Meilenstein in der Entwicklung einer stabilen Internetinfrastruktur Ostafrikas betrachtet. Es hat am 30. Juli 2010 den kommerziellen Betrieb aufgenommen.<ref name="Milestones"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />EASSy – Project News ( vom 23. September 2010 im Internet Archive) (englisch)</ref> Die Kosten sollten bis zur Fertigstellung etwa 248 Millionen Dollar betragen. 92 % der Anteile gehören afrikanischen Gesellschaften, 8 % Internationalen.<ref name=offz>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig About EASSy.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Infrastruktur
Das Kabel verbindet die Länder Sudan, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Tansania und Südafrika direkt untereinander und mit dem Internet. Hierzu wurde EASSy an die bereits bestehenden Unterseekabel Safe, SAT-3/WASC und SEA-ME-WE 3 angeschlossen. Die Gesamtlänge beträgt 10.500 km. Mit einer Leistung von 36 Tbps ist EASSy das leistungsfähigste Seekabel in Ostafrika.
Geschichte
Das Projekt wurde im Januar 2003 von der Weltbank und der Development Bank of Southern Africa initiiert und das Memorandum of Understanding (MoU) im Dezember 2003 unterzeichnet. Eine ausführliche Machbarkeitsstudie wurde im März 2004 vorgestellt.
Ein Treffen der Investoren um Daten zu sammeln fand im Juni 2005 statt. Der endgültige Entwurf wurde im März 2006 präsentiert und der Versorgungsvertrag im September 2006 unterzeichnet. Die Registrierung einer Zweckgesellschaft wurde im Januar 2007 besiegelt.
Ein Konstruktions- und Wartungsabkommen wurde am 12. Februar 2007 unterzeichnet. Das Finanzierungsabkommen wurde im März 2007 eingeleitet. Die Verlegung des Kabels begann am 14. März 2008 und die Aufnahme des kommerziellen Betriebs begann am 30. Juli 2010.
Im Jahr 2014 wurde das System mit 100-Gbps-Technologie von ASN aufgerüstet, um die Gesamtkapazität von 4,72 Tbps auf mehr als 10 Tbps zu erhöhen.<ref>EASSy. In: Submarine Networks. Abgerufen am 25. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im März 2022 wurde bekannt gegeben, dass die Gesamtkapazität durch Installation der GeoMesh-Extreme-Technologie des Unternehmens Ciena auf 36 Tbps erweitert wurde.<ref>Winston Qiu: EASSy Cable System Upgrades to 36Tbps with Ciena GeoMesh Extreme. In: Submarine Networks. 30. März 2022, abgerufen am 25. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siehe auch
Weblinks
Allgemeines
Analysen
- EASSy-Analyse (englisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Roland H. Alden – Just say No to EASSy" ( vom 30. März 2010 im Internet Archive) (englisch)
Seekabel-Weltkarte
Einzelnachweise
<references />