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Lobivia obrepanda

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Lobivia obrepanda
Datei:Echinopsis rojasii 1a.MW.jpg

Lobivia obrepanda

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Lobivia
Art: Lobivia obrepanda
Wissenschaftlicher Name
Lobivia obrepanda
(Salm-Dyck) Schlumpb.

Lobivia obrepanda ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lobivia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton obrepanda leitet sich von den lateinischen Worten ob- für ‚umgekehrt‘ sowie repandus für ‚ausgeschweift‘ ab und verweist auf die Höcker der Rippen.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 169.</ref>

Beschreibung

Lobivia obrepanda wächst meist einzeln und bildet im Alter gelegentlich kleine Gruppen. Die niedergedrückt kugelförmigen, dunkel- oder graugrünen Triebe erreichen Durchmesser von bis zu 20 Zentimeter. Es sind 13 bis 18 scharfkantige Rippen vorhanden, die in beilförmige Höcker gegliedert sind. Die grauen Areolen befinden sich in den Einkerbungen und stehen etwa 2 Zentimeter voneinander entfernt. Aus ihnen entspringen wenig gebogene, weiße bis bräunliche Dornen. Die ein bis drei Mitteldornen, die gelegentlich auch fehlen können, sind an ihrer Spitze gebogen und 2 bis 5 Zentimeter lang. Die mehrheitlich kammförmig angeordneten sechs bis 13 Randdornen werden bis zu 1 Zentimeter lang.

Die trichterförmigen, nach Petersilie duftenden, weißen bis magentaroten Blüten öffnen sich in der Nacht. Sie werden 10 bis 20 Zentimeter lang. Ihre Blütenröhre ist etwas gebogen. Die äußeren Blütenhüllblätter sind ausgebreitet, die inneren aufwärts gebogen. Die kugelförmigen Früchte sind halbtrocken.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Lobivia obrepanda in den bolivianischen Departamentos Santa Cruz, Cochabamba und Chuquisaca in tiefen bis hohen Lagen verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus obrepandus durch Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck wurde 1845 veröffentlicht.<ref>Salm-Dyck: Beschreibung einiger neuen Cacteen welche im Fürstlich Salm-Dyck’schen Garten cultivirt werden. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 13, Nummer 49, 6. Dezember 1845, S. 386 (online).</ref> Boris O. Schlumpberger stellte die Art 2012 in die Gattung Lobivia.<ref>Boris O. Schlumpberger: New combinations in the Echinopsis alliance. In: Cactaceae Systematics Initiatives. Nr. 28, 2012, S. 30.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Echinopsis obrepanda <templatestyles src="Person/styles.css" />(Salm-Dyck) K.Schum. (1894) und Pseudolobivia obrepanda <templatestyles src="Person/styles.css" />Backeb. ex Krainz (1942).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 237–238.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Lobivia obrepanda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien