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Imre Steindl

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Datei:Steindl Imre Pollák.jpg
Imre Steindl im Porträt von Sigmund Pollák (1838–1888), 1884

Imre Steindl (auch Emerich Steindl oder Emmerich Steindl) (* 29. Oktober 1839 in Pest, Kaisertum Österreich; † 31. August 1902 in Budapest, Österreich-Ungarn) war ein ungarischer Architekt und Hochschullehrer.<ref>Vorlage:ZentralblBauverw</ref>

Leben

Steindl studierte an der Technischen Universität Budapest und der Akademie der bildenden Künste Wien<ref name = "bme">Imre Steindl. dokutar.omikk.bme.hu; abgerufen am 17. Jänner 2010.</ref> (Architekturschule Friedrich Schmidt).

1870 erhielt das k. Josefs-Polytechnikum in Ofen (durch Systemisierung) Universitätsstatus, und Steindl, der an der Anstalt bereits supplierender Lehrer gewesen war, wurde zum Leiter der Zweiten Lehrkanzel für Architektur berufen.<ref>Auszug aus dem ungarischen Amtsblatte. In: Fremden-Blatt, Abend-Blatt, Nr. 319/1870 (XXIV. Jahrgang), 18. November 1870, S. 2 (unpaginiert), unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/fdb</ref> 1871 erfolgte die Ernennung zum Mitglied des ungarischen Landesraths für bildende Künste.<ref>Theater und Kunst. (…) Der ungarische Landesrath (…). In: Fremden-Blatt, Morgen-Blatt, Nr. 180/1871 (XXV. Jahrgang), 1. Juli 1871, S. 6, unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/fdb</ref> Nach dem Tod des Architekten Franz Schulz (Ferenc Schulcz, 1838–1870) leitete Steindl bis 1874 die Arbeiten zur Restaurierung der Burg Hunedoara im heutigen Rumänien, wo er am 16. Oktober 1874 Erzherzog Joseph (1833–1905) den Baufortschritt zeigen konnte. 1879 übernahm er gemeinsam mit dem Architekten Alois Hausmann die Planung des neuen Politechnikums (dessen Hauptgebäude von Hausmann 1909 fertiggestellt wurde).

Neben der Mitgliedschaft in der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ab dem Jahr 1899 war er auch Mitglied des Royal Institute of British Architects.<ref name ="bme" /> Steindl wurde auf dem Kerepesi temető in Budapest beerdigt.

Steindl hinterließ ein Erbe von drei Millionen Kronen. 1907 wurde über das Vermögen seiner Tochter und deren Ehemann, des ehemaligen Obergespans des Komitats Hont Béla Horváth (1859–1940), der Konkurs eröffnet.<ref>Ungarn. (…) Budapest, 17. April. Das Budapester Handels- und Wechselgericht (…). In: Fremden-Blatt, Nr. 89/1907, 18. April 1907, S. 10, Mitte links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wrz</ref> 1916 wurden Hausanteile (auf zwei Liegenschaften in Pest) von Steindls Witwe Euphonie (geb. Mirosavlyević) auf deren minderjährige Enkel Margit und Emerich Horváth umgeschrieben.<ref>Umschreibungen. In: Pester Lloyd, Morgenblatt, Nr. 73/1916 (LXIII. Jahrgang), 13. März 1916, S. 6, unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/pel</ref>

Werke (Auswahl)

Datei:Budapest Parlament rotated.jpg
Parlamentsgebäude in Budapest

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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