Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/E – WikipediaZum Inhalt springen
„Aus dem Gegenteil“ – Zum Beispiel bei der Beweisführung. Mit „argumentum e contrario“ wird in der Rechtsmethodik die Schlussfolgerung des Umkehrschlusses bezeichnet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}E duobus malis minimum eligendum est.
„Von zwei Übeln ist das kleinste auszuwählen.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}E flamma petere te cibum posse arbitror.
„Ich glaube, dass du Nahrung aus der Flamme holen kannst.“ – Jambischer Senar aus Terenz, Eunuchus 491. Im Sinne von: „Für eine warme Mahlzeit würdest du alles tun.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ecce ego mitto vos sicut oves in medio luporum.
„Siehe, ich sende euch wie die Schafe mitten unter die Wölfe.“ – Aussendung der Apostel durch Jesus nach dem Evangelium nach Matthäus (10{{#if:16|,16}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ecce homo
„Siehe, der Mensch!“ – Im Johannesevangelium (Vulgata-Übersetzung) spricht Pilatus diese Worte, als er Jesus mit der Dornenkrone vor die Menschenmenge führt (Joh 19{{#if:5|,5}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ecce mater tua.
„Sieh, das ist deine Mutter!“ – Diese Worte sagte der sterbende Jesus am Kreuz zu seinem Jünger Johannes, der sich seiner Mutter Maria annehmen sollte (Vorlage:Bibel/Link).
„Die kämpfende Kirche“ – Das Volk Gottes auf der Erde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ecclesia non sitit sanguinem.
„Die Kirche dürstet nicht nach Blut.“ – Die Kirche übergab die so genannten Ketzer der weltlichen Gerichtsbarkeit zur Vollstreckung der Strafe.
Auch: „Die Kirche besteht nicht auf Todesstrafen und ihrer Vollstreckung.“<ref>Detlef Liebs et al.: Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter. Beck, München 1982.</ref>
Brunnenkresse(Nasturtium officinale) war ein wichtiger Vitamin-C-Lieferant durch die schon im Winter mögliche Ernte. Man sagte ihr nach, dass sie die Denkfähigkeit erhöhe.
Edere
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Edere oportet, ut vivas, non vivere, ut edas.
„Man muss essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen.“ – Besser verständliche Variante von: Auctor ad Herennium 4,39, wo es heißt: „Esse oportet …“. Esse ist eine mehrdeutige Alternative des Infinitivs edere (ēsse: „essen“; ĕsse: „sein“).
Quintilian (institutio oratoria 9,3,85) formuliert dasselbe als Beispiel für die Stilfigur Antimetabole: „Non ut edam, vivo, sed ut vivam, edo.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Edimus, ut vivamus, non vivimus, ut edamus.
„Wir essen, um zu leben. Wir leben nicht, um zu essen.“ – Variante: „Edendum tibi est ut vivas, et non vivendum ut edas.“ („Du musst essen, damit du lebst, du lebst nicht, um zu essen.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Editio princeps
„Erste Ausgabe“ – Unter editio princeps versteht die Editionswissenschaft die erste Druckausgabe eines Klassikers.
Ego
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ego Dominus Deus tuus, qui eduxi te de terra Aegypti, de domo servitutis.
„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land der Ägypter geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ – Einleitung zu den Zehn Geboten (Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ego flos campi, et lilium convallium.
„Ich bin eine Blume des Feldes und eine Lilie des Tales.“ – Hoheslied 2,1 nach der Vulgata ({{#switch: VUL
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ense petit placidam sub libertate quietem.
„Mit dem Schwert sucht er die stille Ruhe unter dem Schutze der Freiheit.“ – Motto des US-Bundesstaates Massachusetts.
Vollständiger Wortlaut dieser Verse von Algernon Sidney (1622–1683):
„Manus haec inimica tyrannis / ense petit placidam sub libertate quietem.“
„Diese den Tyrannen feindliche Hand / sucht mit dem Schwert die friedliche Ruhe in Freiheit.“
Eo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eo ipso
„Aus sich heraus“ – gerade dadurch
Eodem
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eodem die
„Am selben Tag“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eodem mense
„Im selben Monat“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eodem anno
„Im selben Jahr“
Epicuri
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Epicuri de grege porcum
„Ein Schwein aus der Herde des Epikur“ – Selbstironisches Zitat aus den Briefen (1,4,16) des Dichters Horaz. Der griechische Philosoph Epikur galt als Genussmensch und wurde oft geschmäht. Mit dem Aufkommen des Christentums geriet der Epikureismus zunehmend in Misskredit.
Epistula
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Epistula non erubescit.
„Ein Brief errötet nicht.“ – Cicero in einem Brief.<ref>Brief an Lucius Lucceius: Epistulae ad familiares (Briefe an Freunde und Vertraute) 5,12,1.</ref>
Equi
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Equi donati dentes non inspiciuntur.
„Eines geschenkten Pferdes Zähne beschaut man nicht.“
Vorbild für das deutsche Sprichwort „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“
Es gibt auch die Redewendung „Equi dentes inspicere donati“ – „Die Zähne eines geschenkten Gaules betrachten“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Equum habet Seianum.
„Er hat das Pferd des Seius.“ – Er ist dem Verderben geweiht.
Der Römer Gnaeus Seius hatte ein ausgezeichnetes Pferd, das angeblich von den Pferden des Diomedes abstammte, der gegen Troja gekämpft hatte. Allerdings lag auf dem Pferd der Fluch, dass, wer es besaß, mit seiner ganzen Familie und seinem Hab und Gut dem Verderben geweiht sei. Die Geschichte erzählt Gellius in den Noctes Atticae (3,9,2-6) und zitiert das Sprichwort mit dem folgenden Wortlaut: „Ille homo habet equum Seianum.“
Eram
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eram quod es; eris quod sum.
„Ich war, was du bist; du wirst sein, was ich bin.“ – Häufige Grabinschrift in Renaissance und Barock; Horaz zugeschrieben, dort jedoch nicht belegt.
„Also lasst uns trinken!“ – Titel eines berühmten Studentenliedes, das 1810 von Johann Wolfgang von Goethe gedichtet und 1813 von Traugott Maximilian Eberwein vertont wurde. Nach dem Goethe-Text wurde ein Denkmal benannt, das 1986 in Jena auf dem Standort des ehemaligen Brauhauses der Universität aufgestellt wurde. Der Text der ersten Strophe lautet folgendermaßen:
<poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Hier sind wir versammelt zu löblichem Thun,
Drum Brüderchen Ergo Bibamus!
Die Gläser sie klingen, Gespräche sie ruhn,
Beherziget Ergo Bibamus!
Das heist noch ein altes ein tüchtiges Wort,
Es passet zum ersten und passet so fort,
Und schallet ein Echo vom festlichen Ort,
Ein herrliches Ergo Bibamus.
</poem>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ergo vivamus, dum licet esse bene.
„Lasst uns also leben, solange es uns gut gehen darf!“ – Ein Vers (Pentameter) aus dem Roman Satyrikon (34,10) des Titus Petronius, wo ihn der Neureiche Trimalchio als seine Lebensmaxime zitiert.
Eripere
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eripe mihi hunc dolorem, aut minue saltem.
„Nimm mir diesen Schmerz oder verringere ihn wenigstens!“ – Zitat aus Ciceros Briefen an Atticus (IX,6) von 705 a.u.c.{{#if:trim|(49 v. Chr.)}}
„Er entriss dem Himmel den Blitz und das Szepter den Tyrannen.“ – Auf Benjamin Franklin gemünzter Spruch, der den Blitzableiter erfand und an der Amerikanischen Unabhängigkeit maßgeblich beteiligt war. Während eines Gewitters ließ Franklin einen Drachen steigen und wies durch Funken die Elektrizität im Blitz nach. Außerdem saß Franklin im Komitee, das die Unabhängigkeitserklärung der USA konzipierte. Mit dem Tyrannen ist der englische König gemeint.
Eine andere Version des Spruchs lautet:
„Eripuit coelo fulmen, mox sceptra tyrannis.“ – „Er entriss dem Himmel den Blitz, bald die Szepter den Tyrannen.“
| NA =LUT
| OT
| BHS =LUT
| LXX =LUT
| VUL =LUT
| #default =LUT}}</ref>
Errantis
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Errantis non est voluntas.
„Den Willen eines Irrenden gibt es nicht.“ – Rechtsgrundsatz, nach dem ein Vertrag bei einem wesentlichen Irrtum (error essentialis) einer Vertragspartei ungültig ist.
Anderer im Römischen Recht überlieferter Wortlaut dieser Maxime:
„Errantis voluntas nulla est.“ (Codex Iustinianus 1,18,8 Diokletian).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Errare humanum est, in errore perseverare stultum.
„Irren ist menschlich, im Irrtum beharren dumm.“ – Diesen häufig vorkommenden Gedanken<ref>Vergleiche die Belege bei Meinolf Schumacher: „… ist menschlich.“ Mittelalterliche Variationen einer antiken Sentenz. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur. Band 119 (1990), S. 163–170, {{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}} (uni-bielefeld.de [PDF; 1,1 MB]).</ref> findet man bei Hieronymus (Brief 57,12: „[…] quia et errasse humanum est“), auch bei Cicero (Philippische Reden 12,5): „Cuiusvis hominis est errare“ – „Jeder Mensch kann irren“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Errare (Mehercule) malo cum Platone […] quam cum istis vera sentire.
„Ich will – bei Herkules! – mich lieber mit Plato […] irren, als mit diesen da die Wahrheit erkennen.“ – Gegen die Pythagoräer gerichtete Aussage des Marcus Tullius Cicero (Tusculanae disputationes 1,39).
„Irrtümer zu berichtigen, Überflüssiges zu entfernen, Richtiges zu bekräftigen.“ – Dieses Trikolon findet sich in der Admonitio generalisKarls des Großen.<ref>Capitularia regum Francorum. Denuo edidit Alfredus Boretius. Tomus Primus. Hahn, Hannover 1883 (Monumenta Germaniae Historica, Legum Sectio II), S. 54 (dmgh.de); vergleiche auch die Übersetzung von Alexander Demandt: Sternstunden der Geschichte. C. H. Beck, München 2004, S. 124.</ref>
Erro
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Erro, dum vivo.
„Irrtum. Error in calculo. Du vergißt Adoption. Alle diese Zirkusleute sind heimliche Gichtelianer und vererben nach Plan und Abmachung ihr Vermögen, ihr Ansehen und ihren Namen. Es scheinen dieselben und sind doch andere geworden. Immer frisches Blut. Heb ab …“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Error in persona Error in persona vel obiecto
„Irrtum in der Person“ oder genauer „Irrtum in der Person oder Sache“.
Beschreibt im Strafrecht Fälle, in denen der Täter ein Objekt anvisiert und trifft, aber eine Identitätsverwechslung vorliegt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Error iuris nocet.
„Wesentliche Geschäftseigenschaften“, notwendiger Mindestinhalt eines Vertrages.
Est
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Est actio quasi corporis quaedam eloquentia.
„Der Vortrag (der Rede) ist gewissermaßen die Beredsamkeit des (ganzen) Körpers.“ („… weil er – sc. der Vortrag – aus Stimme und Gestik besteht.“) – Cicero, Orator 55.Datei:3enighed.svgDreifaltigkeit – äußerer Text: Der Vater ist nicht der Sohn, der Sohn ist nicht der Hl. Geist, der Hl. Geist ist nicht der Vater; innerer Text: Der Vater ist Gott; der Sohn ist Gott; der Hl. Geist ist Gott.
„Die Medizin ist dreifach: bewahren, verhüten und heilen.“ – Einzelvers aus dem Hexameter-Gedicht Griphus ternarii numeri („Fangnetz der Dreizahl“) des Decimus Magnus Ausonius, wo eine Fülle von Begriffen aufgezählt wird, denen die Dreizahl zugrunde liegt oder angedichtet wird.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Est modus in rebus.
„Es gibt ein Maß in den Dingen.“ – Der Satz wird fortgeführt mit „… sunt certi denique fines, / quos ultra citraque nequit consistere rectum.“ – „… kurz, es gibt klare Grenzen, / außerhalb derer das Richtige keinen Bestand hat.“ (Horaz, Satiren 1,1,106 f.)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Est nobis voluisse satis.
„Uns genügt es, gewollt zu haben.“ – Tibull, 4,1,7.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Est quaedam flere voluptas.
„Es ist eine gewisse Lust zu weinen.“ oder „Auch das Weinen bietet eine gewisse Lust.“ – Ovid, Tristien, IV,3,37.
Vergleiche auch Plinius der Jüngere, Epistulae 8,16,5: „Est […] quaedam etiam dolendi voluptas, praesertim si in amici sinu defleas, apud quem lacrimis tuis vel laus sit parata vel venia.“ – „Es gibt […] auch eine gewisse Lust am Schmerz, zumal wenn du dich an der Brust eines Freundes ausweinen kannst, der deinen Tränen mit Anerkennung begegnet oder mit Nachsicht.“
Esto
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Esto mihi robustum habitaculum, ut ingrediar iugiter.
„Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann.“ – Aus Psalm 71,3.
Daher kommt die Bezeichnung Estomihi für den 7. Sonntag vor Ostern.
„Ewig soll sie bestehen.“ – Aussage des Historikers Fra Paolo Sarpi über seine Geburtsstadt Venedig und heute Motto des US-Bundesstaates Idaho.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Esto quod esse videris.
„Du sollst sein, was du zu sein scheinst.“
Esuriens
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Esuriens stomachus fertur coquus optimus esse.
„Ein hungriger Magen ist, wie es heißt, der beste Koch.“ – Sprichwort aus dem Mittelalter in Form eines Hexameters – unser „Hunger ist der beste Koch“ in Versform.
Et
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et ab hoc et ab hac et ab illa
„Von dem und von der und von jener“ – Schluss eines Spottverses auf geschwätzige Frauen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et alii (et al.)
„Und andere“ – Wird gebraucht, um eine Namensliste abzukürzen (alii ist maskulin und wird im geschlechtsneutralen Sinne gebraucht; das feminineet aliae kann gebraucht werden, wenn alle „anderen“ Frauen sind).
Selten wird die Abkürzung auch als et alteri gedeutet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et cetera (etc. oder &c.)
„Und sonstiges“ – Heutzutage auch „und andere“, „und so weiter“, „und anderes mehr.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et ceterum censeo Carthaginem esse delendam.
„Und im übrigen bin ich dafür, Karthago müsse zerstört werden.“ – Verkürztes Zitat, das vollständig lautet: „Dies beantrage ich und außerdem, dass Karthago zerstört werden soll.“
Marcus Porcius Cato der Ältere sah in seinen späten Jahren das Römische Imperium von Karthago bedroht und beendete deshalb seine Vorträge vor dem römischen Senat mit ebendiesem Antrag.Datei:The shepherds of arcadia.jpgEt in Arcadia ego: Nicolas Poussin, Die Hirten von Arkadien II.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et in Arcadia ego
„Auch ich bin/war in Arkadien.“ – Erscheint in dieser Form zuerst auf einem Gemälde des Barockmalers Giovanni Francesco Barbieri und ist dort als Äußerung und Warnung des Todes zu verstehen („Auch mich gibt es in Arkadien“). Bekannter und zugleich mysteriöser sind zwei Gemälde des Zeitgenossen Nicolas Poussin, in denen die Phrase auf einem Sarkophag geschrieben steht, so dass man sie außer als Warnung vor der Sterblichkeit („Auch ich [der Tod] bin in diesem Idyll.“) alternativ als Ausspruch des Verstorbenen deuten kann („Auch ich [der Tote] bin nun im Paradies“ oder „Auch ich [der Tote] habe einmal in diesem Idyll gelebt.“), siehe ausführlich dazu in Et in Arcadia ego. Vergleiche auch Memento mori.
Das Motiv selbst, Arkadien als Mythos, als Sehnsuchtsort für ein unbeschwertes Leben in idyllischer Natur, kann bis auf die Antike zurückgeführt werden. Vergil versetzte in seinen Eklogen das idealisierte Hirtenwesen in die griechische Landschaft Arkadien. Dieses war für ihn das Land, in dem die Dichtung ihren Ursprung und ihre Heimat hat und die damit auch die imaginäre Heimat eines jeden Dichters ist.
In der Renaissance wurde die Thematik wieder aufgenommen. Arkadien wurde in der Renaissance und im Barock zum Symbol für das Goldene Zeitalter, in dem die Menschen als glückliche Hirten lebten und sich im Einklang mit der Natur ganz der Muße, der Liebe, der Dichtung und Musik hingaben. Dieses Sujet wird bis in die heutige Zeit rezipiert.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et dimitte nobis debita nostra.
„Und vergib uns unsere Schuld“ – Bitte aus dem Vaterunser, die ergänzt wird um den wichtigen Zusatz „sicut et nos dimittimus debitoribus nostris“ („wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Et ne nos inducas in tentationem.
„Und führe uns nicht in Versuchung.“ – Bitte aus dem Vaterunser, die ergänzt wird um „sed libera nos a malo“ („sondern erlöse uns von dem Bösen“).
„Auch du, Brutus?“ – Zitat aus William ShakespearesJulius Cäsar. Shakespeare lässt hier Caesar auf Latein sagen, was dieser nach Sueton in ähnlicher Weise auf Griechisch ausgerufen haben soll ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}} „Auch du, mein Sohn?“), als er seinen Freund Marcus Iunius Brutus – den einem boshaften Gerücht zufolge manche tatsächlich für seinen Sohn hielten – unter seinen Mördern wahrnahm.
Etiam
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Etiam si omnes, ego non.
„Auch wenn alle mitmachen: ich nicht.“ – Der Satz geht zurück auf das Matthäus-Evangelium. Dort heißt es in der lateinischen Version (Vulgata): Et si omnes scandalizati fuerint in te ego numquam scandalizabor (Mt 26{{#if:33|,33}} {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}), was in der Einheitsübersetzung mit Und wenn alle an dir Anstoß nehmen – ich niemals! (Mt 26{{#if:33|,33}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}) wiedergegeben wird.
Eventus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Eventus stultorum magister est
„Das Ergebnis (oder: der Erfolg) ist der Lehrmeister der Dummen.“
Vollständig steht dort: „Unde etiam vulgare Graeciae dictum semper aliquid novi Africam adferre.“ („Daher auch das allgemeine Sprichwort in Griechenland: Africa meldet immer etwas Neues.“).
Plinius bezieht sich hier auf eine Sentenz von Aristoteles: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. Die Region Libyen bei Aristoteles ersetzt er durch die nicht identische Provinz Africa, die auch nicht den gesamten heute so benannten Kontinent Afrika bezeichnete.
Mit diesem Plinius-Zitat leitete Thabo Mbeki als Präsident der Republik Südafrika 2004 seine Rede vor dem Europaparlament in Straßburg ein:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20041118204901
“Pliny the Elder said that ‘out of Africa there is always something new.’ {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} These days it seems that the opposite is true: Out of Africa there is always something depressingly familiar… ‘Africa's weak states need long-term assistance…’”
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex animo
„Von Herzen“ – das heißt „aufrichtig.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex ante
„Von zuvor“, „im Voraus“, „vor dem Ereignis“ – das heißt auf Vorannahmen fußend.
„Vom Stuhl (des Petrus)“ – Ausdruck für Äußerungen des Papstes, die auf seiner angenommenen Unfehlbarkeit in Glaubensfragen beruhen; übertragen auf andere angewandt, die mit höchster Autorität oder aber Anmaßung sprechen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex Deo
„Von Gott.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex facto ius oritur.
„Aus Tat entsteht Recht.“ – römischer Rechtsgrundsatz.
„Ich entstehe aus Flammen.“ – Der Phönix ist ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex gratia
„Aus Gnade“ – Bezogen auf eine Handlung, die aus Freundlichkeit, nicht aus Zwang begangen wird (Kulanz).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex iniuria ius non oritur.
„Aus Unrecht entsteht kein Recht.“ – römischer Rechtsgrundsatz.Datei:Ex-libris.JPGExlibris
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex libris
„Aus den Büchern (von …)“ – Exlibris dienen zur Kennzeichnung von Büchern. Vorläufer der gedruckten Exlibris waren handschriftliche Besitzvermerke, die schon in den frühmittelalterlichen Scriptorien der Klöster üblich waren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex malis eligere minima
„Von den Übeln das kleinste wählen“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex navicula navis
„Aus einem Boot ein Schiff“ – Wappenspruch der Stadt Łódź.
„Aus dem Nichts“ – Schöpfung ex nihilo im Gegensatz zur Schöpfung aus einem schon vorhandenen Material.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex nihilo nihil fit.
„Aus dem Nichts entsteht nichts.“ – Philosophischer Grundsatz; zuerst bei Melissos; nach Aristoteles (Physik I,4) allgemein gebräuchlich geworden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex nunc
„Von nun an“ – juristischer Begriff.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex officio
„Vom Amt“ – das heißt von Amts wegen (also ohne Antrag); oder auch „kraft Amtes“, wenn jemand durch sein Amt auch Inhaber eines anderen Amtes ist; so ist der Vizepräsident der USAex officio Senatspräsident.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex oriente lux
„Aus dem Osten (kommt) das Licht.“ – Ursprünglich bezog sich dieser Satz nur auf den Sonnenaufgang, wurde dann aber übertragen auf das Christentum, das von Europa gesehen aus dem Osten kam.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex ovo
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex post
„Aus der Rückschau“ – Prophezeiung ex post: eine Prophezeiung nach dem Muster „ich habe es schon immer gesagt“.
Terminus technicus der Ökonometrie als Gegenstück zu ex ante. Ex-post-Prognose: Ein Prognosemodell wird getestet, indem für eine vergangene Periode eine „Prognose“ erstellt wird, um zu prüfen, wie genau das Modell die Entwicklung getroffen hätte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex post facto
„Von etwas nachträglich Gemachtem“ – von einem rückwirkend gültigen Gesetz.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ex quovis ligno non fit Mercurius.
„Nicht aus jedem beliebigen Holz wird ein Merkur (geschnitzt).“ – Apuleius, Apologia 476.
„Aufgrund eines Gelübdes“ – Eine Votivgabe ist ein Gegenstand, den der Votant auf Grund eines Gelübdes an heiliger Stätte darbringt als Zeichen des Dankes für die Rettung aus einer Notlage.
Excelsior
Excelsior
„Höher“ – „Immer aufwärts!“
Motto des US-Bundesstaates New York. Eine Reproduktion des Siegels war die Inspiration für den Titel von Longfellows Gedicht Excelsior („A banner with the strange device, Excelsior!“).
Excelsior ist auch der Name des drittgrößten Diamanten und der Name einer Hotelkette.
„Übung führt zur Kunstfertigkeit.“ – Verallgemeinerung eines Zitats aus der „Germania“ des römischen Historikers Publius Cornelius Tacitus;<ref>Germania, 24, 1, lateinische Wikisource.</ref> dort heißt es: „Exercitatio artem paravit“ (… hat geführt zur …).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Exercitatio potest omnia.
Davon abgeleitet Exerzitien, Zeiten, in denen sich Einzelne oder Gruppen intensiv und mehr als für sie selbst üblich dem Gebet und der Besinnung widmen.
„Ausgang“ – Medizinischer Fachbegriff für den Tod, verkürzt für Exitus letalis – „tödlicher Ausgang“ einer Erkrankung.<ref>Jörn Henning Wolf: „Kompendium der medizinischen Terminologie“, Berlin 1982.</ref>
„Außerhalb der Kirche (gibt es) kein Heil.“ – Die gewöhnlich zitierte Abwandlung eines Satzes von Cyprian von Karthago, der im Original lautet:
„Extra ecclesiam salus non est.“ („Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.)“<ref>Aus den Briefen Cyprians, ep. 73,21.</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Extra Gottingam non est vita; Si est vita, non est ita.
„Außerhalb Göttingens gibt es kein Leben – und wenn doch, ist es kein solches.“
August Ludwig von Schlözer zugeschriebener Ausspruch über das Leben in Göttingen, gelegentlich auch in den Abwandlungen „Extra Hungariam“ („Außerhalb Ungarns …“) beziehungsweise „Extra Bavariam“ („Außerhalb Bayerns …“) zu finden.
„Alle hinaus“ – Ausspruch des Zeremonienmeisters zu Beginn eines Konklaves, der alle nicht an der Wahl Beteiligten bittet, die Sixtinische Kapelle zu verlassen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Extra territorium ius dicenti impune non paretur.
„Wer außerhalb seines Gebietes Recht spricht, darf ungestraft missachtet werden.“ – Rechtsgrundsatz, demzufolge ein Verstoß gegen die Zuständigkeitsordnung zur Unwirksamkeit des Urteils führt.